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Erkrankung

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„Schwimmerfuß“

„Schwimmerfuß“ (swimmers foot) →Fußpilz

„Schwimmerknie“

Schwimmerknie (swimmer’s knee), Bezeichnung für die zumeist durch den Unterschenkelschlag (Außenrotation) beim Brustschwimmen („X-Beinstress“) ausgelöste Reizung des inneren Kniegelenk - Kompartimentes (morphologisch geschlossener Raum).  Die Winkelgeschwindigkeit dieser Beinbewegung gehört zu den höchsten in der Literatur beschriebenen beim Menschen (Keskinen, 1980). Kritisch ist unter diesem Aspekt das Dehnen der Innenbänder im Schneidersitz zu sehen. Bei Auftreten…

„Schwimmerohr“

Schwimmerohr (swimmer’s ear), Entzündung des äußeren Gehörganges (otitis externa). Durch kräftiges Kopfschütteln nach dem Verlassen des Wassers kann der Gehörgang „entwässert“ werden. Danach sollte der Gehörgang gründlich mit einem Föhn getrocknet werden. Wirkstoffe (Agensien), wie Aluminiumsulfat oder Kalziumazetat, sorgen für ein trockenes Milieu im Außenohr (Rost et al. 2002).   Mehr zum Thema: http://www.netdoktor.at/gesundheit/fitness/schwimmerohr-6825350

Adipositas

Adipositas (obesity, adiposity), lat. adeps „Fett“; „Fettsucht“, extreme Form des → Übergewichts, die mit einem → Body Mass Index über 30 kg/m2 angegeben wird. Wobei besonders athletische Sportler einen BMI > 30 haben können (→ Muskelmasse) ohne im → Körperfettanteil die kritische Grenze zu überschreiten. Adipositas zählt als Risikofaktor für etliche Erkrankungen. Bedenklich ist die…

Adynamie

Adynamie (adynamia), griech., adynamia "Kraftlosigkeit", allgemeine Erschöpfung, Müdigkeit bis zur krankhaften Muskelschwäche, die sowohl seelisch als auch physisch verursacht sein können. Gegenteil von "dynamisch". Durch eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, viel Bewegung, Verzicht auf Rauchen und wenig negativen Stress kann die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Adynamie verringert, aber nicht ausgeschlossen werden.   Mehr zum…

Allergen

Allergen (allergen), körperfremde Stoffe (Antigene), die eine Immunreaktion (→Allergie) auslösen und über Einatmung (Inhalations- Allergen), Nahrungsaufnahme (Ingestions- Allergen) oder Kontakt/Injektion (Infektions- Allergen) in den Körper gelangen. Zumeist sind es harmlose Bestandteile unserer Umwelt wie Pollen, Milben oder Sporen, aber auch Metalle (Nickel), Nahrungsmitte (z.B. Gluten) oder Gifte (Bienengift). Besonders Ausdauersportler, die chronisch mit Luftschadstoffen /…

Allergie

Allergie (allergy), überempfindliche Reaktion des Körpers auf körperfremde, normalerweise harmlose Substanzen (→Allergene), die zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen können (z.B. Hauschnupfen, Nesselsucht, →Asthma). Als Ursache werden Vererbung (Atopie) und/oder Umweltverschmutzung vermutet. Nach den Ergebnissen der KiGGS – Studie (2007) leiden 16,7% aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter Allergie, darunter mehr Jungen (18%) als Mädchen (15,4%)…

Amenorrhö

Amenorrhö (amenorrhea), griech. von a-men-rhoe = "ohne-Monat-Fluss"; Ausbleiben der Regelblutung durch Entwicklungs- oder Funktionsstörungen, aber auch durch Stress. Besonders bei hoch belasteten Sportlerinnen ist der Symptomkomplex "Athletinnen-Triade" (Essstörung, Amenorrhöe, Osteoporose) anzutreffen (Weimann 2008, Hoffmann 2009). Sportlerinnen mit  funktioneller Hypothalamus Amenorrhoe (athletic amenorrhoea“) reagieren auf intensives Training mit einer reduzierten adrenergen (durch Adrenalin wirkende) Reaktion, was sich…

Anorexia athletica

anorexia athletica (Anorexie= medizinischer Fachbegriff für Appetitlosigkeit). Störung des Essverhaltens bei Sportlern, gekennzeichnet durch bewusste Verringerung des Körpergewichts bis zum Untergewicht (Magersucht, Essstörung). Dabei gibt es speziell im Skilanglauf oder in der Leichtathletik einen ganz klaren Trend, die Läuferinnen und Läufer werden immer dünner. Nicht aktive Masse wird als Ballast gesehen. Der Trugschluss, je leichter…

Antibiotika

Antibiotika (antibiotic), Stoffe, die die Vermehrung von Bakterien verhindern oder sie töten, von denen man gegenwärtig über 8000 kennt. Da sie (zu)oft bei Erkältungen und Infekten verschrieben werden, stehen Trainer immer wieder vor der Frage, wie Sportler „unter Antibiotika“ zu belasten sind, da deren Einnahme mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden ist (Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen bis zur…

Antigen

Antigen (AG) (antigen), griech. anti „gegen“ + genesthai „erzeugen, hervorbringen, werden, entstehen“; Substanz, die vom Körper als „fremd“ erkannt wird und die Bildung von Antikörpern als Reaktion des Immunsystems hervorruft. Dabei scheint Stress mehr zu bewirken als das "normale" Trainingsgeschehen. Trotz der berichteten vorübergehenden T-Lymphozyten-Immunsuppression unmittelbar nach intensivem Training, gab es bei Eliteschwimmern nach 5-monatigem…

Antikörper

Antikörper (antibodies), zu den Gammaglobulinen (→Immunglobulin) gehörende Eiweißkörper, die gebildet werden, wenn Fremdstoffe (→Antigene) in den Körper eingedrungen sind. In der Sportimmunologie können mit der Durchflusszytometrie sportinduzierte Veränderungen von Leukozyten und Lymphozytensubpopulationen erkannt werden (Fehrenbach 2005). Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Antik%C3%B6rper

Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit (inappetenz, bei längerem Anhalten anorexie), Mangel an Appetit kurzzeitig durch Stress und Anspannung oder als Begleitsymptom verschiedener Krankheiten. Als Ess-Störung wird sie, im Gegensatz zur Magersucht oder Ess-Brechsucht, weniger durch Leistungsoptimierung hervorgerufen. Als nervlich bedingte Appetitlosigkeit (anorexia nervosa/bei Sportlerinnen anorexia nervosa) mit erheblichem Gewichtsverlust verbunden und als Krankheit einzuordnen. Nach einer skandinavischen Studie beträgt…

Asthma

Asthma (asthma), griech. astma „Atemnot“; Erkrankung der Atemwege, die bei etwa 5% der Kinder auftritt. Im Sport haben wir es bevorzugt mit Belastungs-Asthma (Anstrengungsasthma oder belastungsinduziertes Asthma) zu tun, einer starken Verengung der Atemwege nach starker körperlicher Belastung. Ein belastungsinduziertes Asthma (EIA) und eine belastungsinduzierte Bronchokonstriktion (EIB, krampfhafter Zustand der Bronchialmuskulatur, auch Bronchospasmus) treten, je…

Asymmetrie, funktionelle

Asymmetrie, funktionelle (asymmetry, functional), griech. symmetría „Ebenmaß“, a-symmetria „kein Ebenmaß“;  unterschiedliche Funktionalität der beiden Gehirnhälften trotz anscheinend gleicher anatomischer Struktur (Lateralisation des Gehirns). In der linken Hälfte des Gehirns entwickeln sich die sprachlichen, arithmetischen und begrifflichen Funktionen, in der rechten das räumliche Vorstellungsvermögen und das Musikverständnis. Die unterschiedlichen Funktionen der beiden Hälften sind in den…

Ataxie

Ataxie (ataxia), griech.  ataxia „Unordnung‚ Unregelmäßigkeit“, Bewegungsstörung, die häufig auf Erkrankung des Kleinhirns zurückzuführen ist. Entsprechend der betroffenen Bewegung unterscheidet man Stand, -Gang, -Zeige- und Rumpf-Ataxie. Diagnose: Finger-Nase-Versuch, bei dem der Zeigefinger mit weit ausholender Bewegung bei geschlossenen Augen zur Nasenspitze geführt wird. Ursachen: Störungen im peropheren Nervensystem, im Rückenmark oder im motorischen System des…

Atonie

Atonie (atonia), griech. a „kein“ + tonos „Spannung“; Erschlaffung eines Gewebes durch mangelnden Spannungszustand (→Tonus). Als Atonie der Skelettmuskulatur die Folge einer Motoneuronenschädigung des Vorderhorns des Rückenmarks oder einer peripheren Nervenlähmung bzw. einer örtlichen oder systemischen Muskelschädigung (http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/atonie)  

Atrophie

Atrophie (atrophy), griech. atrophia „Abmagerung, Nahrungsmangel“; Gewebsschwund, Verkleinerung von Organen oder Muskelgruppen. Ursachen können sein: genetische Defekte, Krankheiten, Alterung und/oder Bewegungsmangel. Bei Sportlern können längere Pausen zur Muskelatrophie führen (Muskelschwund), die durch systematisches, mehrwöchiges Krafttraining oder Elektromyostimulation kompensiert werden kann. Studien zeigen, dass die Anwendung von Hitze während der Ruhigstellung der Gliedmaßen (McGorm et al.…

Aufmerksamkeitsstörung

Aufmerksamkeitsstörung (attention deficit), Verhaltensweise, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet ist. Aufmerksamkeitsgestörte Kinder haben Schwierigkeiten, Einzelheiten zu beachten und länger bei einer Sache zu verweilen. Sie sind leicht ablenkbar, sprunghaft, ungesteuert und redselig, fallen durch vorschnelles und unbedachtes Verhalten auf und neigen zu unbedachten Handlungen. Ihr Vorgehen ist oft unnütz und durch verkürzte Problemlösungen…

Ausbrennen

Ausbrennen (burn out) →Burnout