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Race-pace-Training

Race-pace-Training (engl. von race=Rennen und pace=Tempo/Geschwindigkeit, zus. Wettkampfgeschwindigkeit) = Renntempo-Training oder Training nahe der angestrebten Wettkampfgeschwindigkeit, vornehmlich im Unterdistanzbereich in den Belastungszonen 6/7. →Ausdauer, wettkampfspezifische, Training der →Schnelligkeitsausdauer, →HIT, →USRPT, →Training, polarisiertes Im Interesse der Entwicklung und Erhaltung einer wettkampfnahen Technik (Muskelgedächtnis) berechnete Sweetenham (2014) die Teilstrecken für das Intervalltraining nach einem prozentualen Anteil von…

radial

radial (radial), lat. radius „Strahl“; 1. strahlenförmig, 2. zur Speiche (anatom. radius) gehörend oder auf der dem Radius zugewandten Seite des Unterarmes gelegen.

Radialkraft

Radialkraft (radial force), Kraft mit der ein Körper auf einer Kreisbahn gehalten wird. →Zentripetalkraft Wer Formeln nicht scheut: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/radialkraft . Zugriff 13.10.22

Radikale, freie

Radikale, freie (free radicals), lat. radicula „Würzelchen“; Bestandteile von Molekülen, die als ungebundene Radikale (besonders reaktionsfreudige Atome oder Moleküle) biologisches Gewebe in „oxidativen Stress“ versetzen und somit zerstören können. In dem Sinne Erklärungsmodell für das Altern aller Organismen. Sie entstehen auch bei intensiven Trainingsbelastungen durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in den Mitochondrien, können aber auch durch…

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen (general conditions), Umstände unter denen etwas geschieht (Voraussetzungen, äußere Faktoren, Konditionen...). →Umfeld, →(exogene)Leistungsfaktoren, →Sportförderung, →ökologische Systemtheorie 

Rahmenkonzeption

Rahmenkonzeption (framework conception) strategische Leitlinie einer Körperschaft als Basis für weitere detaillierte Konzeptionen/Pläne, z.B. DOSB-Stützpunktkonzept von 2013. →Rahmenrichtlinie, →Rahmentrainingsplan Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption Walter Benjamin (1892 - 1940), deutscher Philosoph

Rahmenrichtlinie für Qualifizierung

Rahmenrichtlinien für Qualifizierung (RRL) (framework guidelines for qualification), Konzeption für alle Bildungs- und Qualifizierungsprozesse im Lizenzsystem des Sports (DOSB/Verband/DLRG) für einen bestimmten Zeitraum. Die RRL tragen zur Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der einzelnen Ausbildungsabschlüsse zwischen den Sportverbänden im DOSB bei, lassen aber gleichzeitig dem Fachverband als Ausbildungsträger den notwendigen Freiraum zur verbandsspezifischen Ausgestaltung (RRL für die…

Rahmentrainingsplan (RTP)

Rahmentrainingsplan (RTP) (training program, general), Konzeption zur Gestaltung von Training und Wettkampf in einer Ausbildungsetappe des langfristigen →Leistungsaufbaus auf der Grundlage der trainingsmethodischen Grundkonzeption. Der RTP wird vom zuständigen Bundestrainer zusammen mit den erfolgreichsten Trainern des Ausbildungsbereiches und Sportwissenschaftlern erarbeitet (→Expertenbefragung). Er gibt allgemeine Ziele für die konditionelle und sporttechnische Ausbildung vor, legt zentrale Wettkämpfe…

Rampentest

Rampentest (ramp test), (Rampe= schräge Fläche, Auffahrt), inkrementelles (schrittweises) Testverfahren mit dem Ziel, den Sportler in kurzer Zeit (8-12 min) zum Leistungsabbruch zu bringen, wodurch die maximale Leistung genauer als bei einem Laktat Stufentest ermittelt werden kann. In der Regel wird der Rampentest mit einer Spirometrie verknüpft. Sowohl der kontinuierliche RAMP-Test als auch der stufenweise…

Randomisation

Randomisation (randomization), Begriff aus dem Englischen (random = wahllos, willkürlich), in der Statistik für die Auswahl einer zufälligen Gruppe aus einer Gesamtheit (Zufallsauswahl). →Gütekriterien Die randomisierte kontrollierte Studie (RCT) zählt für experimentelle Studien als "Goldstandard" eines Studiendesigns. Dabei wird unter "kontrolliert" der Einsatz von Experimental- und Kontrollgruppen verstanden.  Wissen sowohl der Proband selbst als auch…

Rangliste

Rangliste (ranking) Reihenfolge vergleichbarer Objekte mit bewertender Sortierung (Wikipedia), im Schwimmen Vergleich der Sportler/innen an Hand ihrer Wettkampfzeiten als Bestenlisten.

Rangordnung

Rangordnung (hierarchy; ranking), Reihenfolge mehrerer vergleichbarer Objekte, die nach deren Bewertung (z.B. Weltrangliste im Tennis, Bestsellerliste Literatur) erfolgt (Ordnungsrelation). In der Verhaltensforschung bekanntes System von Beziehungen unter Tieren (und Politikern) ("Hackordnung"). Sportmannschaften und Trainingsgruppen zeichnen sich zumeist durch ein System von Rangordnung aus, das maßgeblich von der Stellung und Wertschätzung der Sportler bestimmt wird. So…

Rangskala

Rangskala (ranking scale), Sonderform der →Ordinalskala. Hierbei kann jeder Wert nur einmal vergeben werden (z.B. Leistungsvergleich im Sport).  

Rasur

Rasur (shave), Haarschnitt hier Körperrasur als umstrittenes Verfahren zur Leistungssteigerung im Schwimmen, wonach angeblich auf 100m 1-2 Sekunden schneller geschwommen werden könnte (Counsilman, 1968), was durch biomechanische Untersuchungen nicht bestätigt ist. Mit dem Zweistreckentest nach MADER konnten signifikant höhere Schwimmgeschwindigkeiten nach Körperrasur ermittelt werden (Mikoleit, 2004), dies allerdings auch bei weniger behaarten Schwimmerinnen. Die Mehrheit…

Ratingskala

Ratingskala (rating scale), von engl. rating "Bewertung, Einschätzung". Antwortformat zur Erfassung rangbasierter Aussagen von Befragten, die häufig auf einer ungeraden Skala (3/5/7) zwischen Extremen (Zustimmung/Ablehnung) entscheiden. Der mittlere Wert (3 oder 5) steht für „weiß nicht, unentschieden“. Sie können verbal, numerisch oder grafisch verankert sein. →Schätzskala Um die individuell wahrgenommene Beanspruchung einer sportlichen Belastung zu…

Rationalisierung

Rationalisierung (rationalization), lat. ratio „Rechenschaft, Vernunft“, hier „auf Vernunft beruhend, berechnend“; Bemühungen und Lösungen zur Verbesserung der Effektivität von Prozessen (z.B. in der Produktion). Auch im Leistungssport sollten Rationalisierungsmaßnahmen dazu beitragen, Mittel und Personen effektiv einzusetzen, um mit gleichem oder weniger Aufwand die "Ertragskraft" (sportliche Leistungen) und damit ein erfolgreiches Bestehen im Olympischen Sport zu…

Rauchen

Rauchen (smoke) →Nikotin

Raumbahn

Raumbahn (spatial course; spatial structure), Grundbegriff der klassischen Mechanik zur Beschreibung der Bewegung unveränderlicher und dabei einzeln (wieder)erkennbarer Körper: Gesamtheit der möglichen (tatsächlichen) Orte eines Körpers während einer Bewegung. In der Biomechanik, hier speziell im Schwimmen, die dreidimensionale räumliche Bewegungsstruktur der Zug,- Druck- und Schlagphasen, die durch Richtung und Länge der Beschleunigungswege,  Anströmrichtung und -geschwindigkeit…

Raumorientierung

Raumorientierung (space orientation), Fähigkeit - 1.- die eigene Körperposition im Verhältnis zur Umwelt zu bestimmen, selbstständig eine bestimmte Lage im Raum einzunehmen und nach Richtung und Entfernung zu regulieren oder einfacher: sich bewusst zu sein, wo links, rechts, oben und unten ist. Dabei sind je nach Geschlecht unterschiedliche Hirnareale beteiligt. Probleme bei der Raumorientierung sind…

Raumsinn

Raumsinn (spatial perception), Fähigkeit, sich den Raum dreidimensional vorzustellen. In der Psychologie Sinnesempfindungen räumlich zu lokalisieren und/oder die Lage des Körpers oder seiner Teile zueinander bewusst zu empfinden. →Körperwahrnehmung, →Sinnesorgan , →Raumorientierung, Mehr zum Thema:  http://symptomat.de/R%C3%A4umliche_Orientierung_(Raumsinn) - Zugriff 18.10.22