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Zahnerkrankung
Zahnerkrankungen (tooth illness), Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies) und des Zahnhalteapparates. Sie können über Blutkreislauf und Stoffwechsel zu gesundheitlichen Problemen im gesamten Organismus führen. So sind Zahnerkrankungen oft Ursache unerklärlichen Leistungsabfalls bei Sportlern, da die Bakterien, die Karies (Zahnfäule) und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) verursachen, auch andere Organe schädigen können. Deshalb sollte besonders im Hochleistungstraining jeder…
Zeichensprache
Zeichensprache (sign language), Verständigung über symbolhafte Gebärden, wenn die sonst in der Sprache üblichen lautlichen oder grafischen Symbole nicht wirksam oder nutzbar sind. Es gibt feste Systeme der Zeichensprache, z.B. unter Tauchern oder in der Gebärdensprache der Taubstummen. Im Sport ist Zeichensprache (nonverbale Kommunikation) vorteilhaft in der Kommunikation zwischen Trainer und Sportler bei Training oder…
Zeit
Zeit (t) (time), physikalische Größe, die eindeutig und unumkehrbar ist. Maß ist die Sekunde. Ansonsten ein vielseitig verwendeter Begriff, von „der Zeit in der wir leben“ bis zur grammatischen Form. Die Psychologie beschäftigt sich mit der Zeit als Gefühl oder als Wahrnehmung. →Zeitgefühl Im Schwimmen ist die Zeit eine wesentliche Größe bei der Bestimmung der…
Zeit, amtliche
Zeit, amtliche (time, official), laut Wettkampfbestimmungen des DSV (§ 134): Zeit einer automatischen Zeitmessanlage, die vom Auswerter als fehlerfrei bestätigt wurde die vom Auswerter als fehlerfrei anerkannte Back-up-Zeit einer automatischen Zeitmessanlage, sofern keine oder eine als fehlerhaft erkannte Zeit der Zeitmessanlage vorliegt. eine von drei Zeitnehmern festgestellte Zeit. Hierbei werden alle Zeiten registriert und die…
Zeitbudget
Zeitbudget (time budget), die Zeit über die jemand verfügt. Zeitbudgetuntersuchungen sind folglich statistische Erhebungen, um den zeitlichen Aufwand zu ermitteln, die Personen oder Gruppen für bestimmte Tätigkeiten und Verrichtungen benötigen. Solche Erhebungen sind ein unverzichtbares Forschungsinstrument zur Beobachtung und Evaluierung zahlreicher sozialer Phänomene und zählen zu den wichtigsten Basisstatistiken über die Arbeits- und Lebensverhältnisse (Merz,…
Zeitenumrechnung
Zeit/enumrechnung (conversion of times), in der Mathematik die Umrechnung von Tagen in Stunden bis in die kleineren Einheiten (Minuten, Sekunden) oder umgekehrt (s. https://www.topster.de/kalender/zeitrechner.php) . Im Schwimmen die Umrechnung von Zeiten gleicher Disziplinen und Streckenlängen von Kurz (25m) - zu Langbahn (50m) und umgekehrt. Dabei ist von starken individuellen Unterschieden auszugehen, die maßgeblich durch das…
Zeitmessanlage
Zeitmessanlage (time measuring system), Anlage zur elektronischen Zeitmessung von eindeutigen Bezugseinheiten (z.B. Stunden: Minuten, Sekunden) . Im Schwimmen wird sie zur Ermittlung von Einlauf der Schwimmer und Zeitdifferenz zwischen Start und Ziel sowie der Zwischenzeiten in Minuten, Sekunden, Hundertstelsekunden genutzt. Wenn eine automatische Zeitmessanlage eingesetzt wird, jedoch keine zweite davon unabhängige mitläuft, muss zusätzlich Handstoppung…
Zeitmessung
Zeitmessung (time measurement), hier technische Zeitmessung für die Dauer eines Vorgangs mittels Uhren. In den Ausdauerdisziplinen die Ermittlung der zeitlichen Differenz zwischen Start und Zielanschlag beim Wettkampf und Abgang/Beginn und Anschlag/Ende bei Serien/Test usw. Die Zeitmessung erfolgt bei größeren Wettkämpfen prinzipiell mit elektronischen Zeitmessanlagen, während die Trainer mit elektronischen Uhren (→Stoppuhr) messen, dank deren Speicherkapazität…
Zeitnehmer
Zeitnehmer (timekeeper), Kampfrichter, der selbstständig und unabhängig die Zeit des Schwimmers auf der ihm zugewiesenen Bahn auf 1/100 sec genau nimmt, schriftlich festhält und zugleich als Wenderichter fungiert. Bei Wettkämpfen ab einer Distanz von 200m hat er die 100m-Zwischenzeit zu registrieren (ausgenommen 200m Lagen). Bei Staffelwettkämpfen hat er die richtige Reihenfolge der Teilnehmer zu kontrollieren.…
Zeitprogramm
Zeitprogramm (time program), Software zur Steuerung von technischen Anlagen. Der Begriff wurde auf die physiologischen Grundlagen des Schnelligkeitstrainings übertragen. Man versteht darunter eine „zeitlich abgestimmte neuromuskuläre (elektrische) Impulsfolge des Muskeleinsatzes der für die entsprechende Bewegung notwendigen Muskeln. Dauer und Anstiegsverhalten der bioelektrischen Aktivität… Qualitätsunterschiede in der Schnelligkeit einer Bewegung spiegeln sich im Zeitprogramm wider“ (Bauersfeld…
Zeitreihenanalyse
Zeitreihenanalyse (temporal sequence analysis), Analyse einer Zeitreihe als zeitlich geordnete Folge von Beobachtungen, um deren Strukturen und Regelmäßigkeiten aufzudecken und zur Beschreibung oder Modellierung zu nutzen (z.B. Aktienkurs, Preisindex). Es handelt sich um ein Untersuchungsverfahren, bei denen Daten zum gleichen Tatbestand zu verschiedenen Zeitpunkten mit den gleichen Erhebungsinstrumenten erfasst werden. Mit der Zeitreihenanalyse können Anpassungsprozesse…
Zelle
Zelle (cell), lat. cellula - "kleine Kammer"; Grundeinheit lebender Organismen als ein sich selbst regulierendes System, das über einen eigenen Stoffwechsel verfügt, sich fortpflanzen kann und Erregungen zugänglich ist. Der Zellkörper (Zytoplasma) wird von einer Zellmembran umgeben, die „Aus- und Eingänge“ (→Diffusion) kontrolliert. Steuerzentrale der Zelle ist der Zellkern mit dem Kernkörperchen. Diese Zellpartikel (Ribosomen)…
Zellulite
Zellulite/Zellulitis (cellulitis), Entzündung des Unterhautfettgewebes („Orangenhaut“), medizinisch harmlos und fast ausschließlich bei Frauen (angeblich 80%) im Bereich von Po/Beinen auftretend. Die von der Kosmetikindustrie gepriesenen Mittel fielen bei Tests allesamt durch. Nur eine gesunde Ernährung, regelmäßige Gymnastik und Massagen können das Hautbild verfeinern. Seriöse Wissenschaftler nennen Cellulite in einem Atemzug mit Penisneid, Sommersprossen, Altern und…
Zellulose
Zellulose (cellulose), pflanzliches Polysaccharid (Mehrfachzucker). Der Mensch kann Zellulose nicht direkt nutzen, aber indirekt über Fleisch (die Tiere haben „vorgekaut“). Zudem ist sie in der Nahrung ein wichtiger Ballaststoff. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Zellulose
Zentralnervensystem
Zentralnervensystem (ZNS) (central nervous system), Zentralorgan des Nervensystems mit Gehirn, Kleinhirn und Rückenmark, das integrative Zentrum vom sensorischen Rezeptor bis zum motorischen Effektor. Für sportliche Bewegungen sind die Bereiche des Kleinhirns und des Zwischenhirns bedeutsam. Eine finnische Studie zur Überprüfung motorischer Vielseitigkeit zeigte, dass bei Sportlern das ZNS die Bildung und Entstehung der Muskeln sowie…
Zentrieren
Zentrieren (centering), lat. cenrum „Mitte“; auf die Mitte ausrichten, z.B. Auswuchten eines Rades, das nicht mehr rund läuft. In der Psychologie eine besondere Art der Innenkonzentration (→Konzentrationsfähigkeit), die durch eine kurzfristige, augenblickliche Verinnerlichung gekennzeichnet ist („entspannte Kontrolle des augenblicklichen Ichzustandes“) (Baumann, 2006). Auch als Tendenz zur Fokussierung auf das Wesentliche eines Objektes. Es ist die…
Zentrifugalkraft
Zentrifugalkraft (centrifugal force), lat. centrum „Mitte“ und fugere „fliehen“; Fliehkraft bei Bewegung in Kurven (z.B. Bob, Bahnradsport, Hammerwurf, Wasserspringen), die in der Regel durch Muskelkraft ausgeglichen werden muss. Die Zentrifugalkraft kann enorm sein. So übersteigt sie bei der Riesenfelge am Reck bereits das Körpergewicht des Turners. Gegensatz: →Zentripetalkraft Beispiel: Hammerwurf-durch die Drehung erhält der…