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Zweitstartrecht

Zweitstartrecht (secondary starting right), Recht für einen weiteren (Zweitverein) starten zu können. Im Schwimmen (DSV) ist ein Zweitstartrecht nicht vorgesehen, ausgenommen bei Masters (MS § 157) und Mannschaftswettbewerbe. Auszug WB-AT § 26: In den Sportarten Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen kann in den Fachteilen der WB ein Zweitstartrecht in Mannschafts-Wettbewerben und Mannchafts-Wettkampfveranstaltungen für einen anderen…

Zwerchfellatmung

Zwerchfellatmung (diaphragmatic respiration), Teil der Einatmung, der durch Kontraktion des Zwerchfells zustande kommt und der etwa zwei Drittel des Atemvolumens ausmacht (→Lungenvolumen). Da an der Ausatmung die Bauchpresse beteiligt ist wird auch von  „Bauchatmung“ gesprochen. Die meisten Menschen atmen flach über die Brust und füllen so die Lungen nur mit einem Bruchteil von Sauerstoff. Effizienter…

Zwillingswadenmuskel

Zwillingswadenmuskel (gastocnemius m.), zweiköpfiger Wadenmuskel, der auf das Kniegelenk beugend und auf das Fußgelenk streckend wirkt, sowie an der Supination des Fußes beteiligt ist. Daraus resultiert seine Bedeutung für Lauf- und Sprungbewegungen. Er sichert das gestreckte Knie gegen Einknicken. →Achillessehne   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_gastrocnemius

Zwischenlauf

Zwischenlauf (intermediate heat), Qualifikationswettkampf (→Qualifikation) bei größeren Teilnehmerfeldern, dem die Zeiten aus den Vorläufen zu Grunde liegen. Die Zeitschnellsten erreichen je nach Ausschreibung das Halbfinale oder den Endlauf (→Finale). →Laufeinteilung (s. § 122 WB des DSV)

Zwischenmahlzeit

Zwischenmahlzeit (light collation), allgemein eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiteneine mit regional unterschiedlicher Bezeichnung wie Brotzeit, Imbiss, Vesper usw. Im Training versteht man unter Zwischenmahlzeit die zusätzliche Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit zwischen den Trainingseinheiten, bevorzugt Kohlenhydrate, um der Glykogendepletion entgegenwirken zu können“. Im Hochleistungstraining sind die Nahrungsmittel mit dem Ernährungsberater entsprechend der Trainingsinhalte abzustimmen.…

Zwischenwettkampftraining

Zwischenwettkampftraining (intermediate competition training), Training zwischen Wettkampfabschnitten oder innerhalb eines Wettkampfbündels. Mit dem Zwischenwettkampftraining soll die Balance gehalten werden zwischen Vermeiden von Verlust wichtiger Leistungsvoraussetzungen (z.B. Grundlagenausdauer) und Aufbau bzw. Halten der sportlichen Form im Sinne von Wettkampfstabilität. Mit der Zunahme internationaler Wettkämpfe und den mit der Kommerzialisierung verbundenen Verpflichtungen gewinnt das Zwischenwettkampftraining zunehmend an…

Zwischenzeit

Zwischenzeit (split), Zeit für Teilstrecken („zwischen Start und Anschlag“), die über die Rennstruktur aussagt und somit Hinweise zur Renngestaltung gibt. Obwohl aufgrund unterschiedlicher Leistungsvoraussetzungen auch die Renngestaltung individuell geprägt ist, gibt es trotzdem international ähnliche Rennverläufe, deren statistische Bearbeitung hilft, die eigene Renngestaltung einzuordnen. Wenn die Endzeit einer Distanz mit 100% angesetzt wird, dann können…

zyklisch

zyklisch (cyclical), lat. cyclus „Kreis, Umlauf, Zyklus“; kreisförmig (z.B. →Kreistraining = Circuittraining), sich auf einen Zyklus beziehend (zyklische Trainingsgestaltung) oder sich wiederholende Bewegung (→ Bewegung, zyklische)

Zyklisierung des Trainingsaufbaus

Zyklisierung des Trainingsaufbaus (cycling of training), lat. cyclus „Kreis, Umlauf, Zyklus“; Gliederung des Trainings in Zyklen mit einer inhaltlichen und zeitlichen Grundstruktur. Das Grundmodell (Matveev, 1965) ging von einer Dreiteilung eines Trainingsjahres in Vorbereitungs-, Haupt- oder Wettkampf- und Übergangsperiode aus. Diese Vorgehensweise fußt auf dem Verständnis für leistungssportliches Training als biologischer Prozess mit den Erkenntnissen:…

Zyklus

Zyklus (cycle), lat. cyclus „Kreis, Umlauf, Zyklus“; „periodisch ablaufendes Geschehen“ (MEYERS LEXIKON), im Sport als Trainings-Zyklus (→Zyklisierung) oder Bewegungszyklus bekannt. Die Dauer eines Bewegungszyklus wird in den Schlagschwimmarten jeweils auf das Eintauchen eines Armes (→Armbewegung) gemessen, im Brustschwimmen auf die Einatmung.  →Zyklusweg, →Makrozyklus, →Mesozyklus, →Mikrozyklus

Zyklusfrequenz

Zyklusfrequenz (cyclic frequency) →Zugfrequenz

Zyklusindex

Zyklusindex (cycle index), bewegungsspezifisches Verhältnis von Zugfrequenz und Zyklusweg. Die Formel beschreibt die mathematisch korrekte Ableitung der Geschwindigkeitshyperbel in der Relation Zyklusfrequenz und -weg. Er bedeutet, dass sich bei einer Erhöhung der Frequenz um einen Zyklus pro Minute der Zyklusweg um x Meter verringert (deshalb negativ). So bedeutet z. B. ein Zyklusparameter von - 0,04,…

Zyklusrate

Zyklusrate (cycle rate), Zeit für einen Bewegungszyklus, z.B. bei einer Frequenz von 45 sind das 1,33 sec/Zyklus (60:45=1,33)

Zyklusweg (sz)

Zyklusweg (sz) (cyclic distance), Strecke, die der Schwimmer (exakt der Körperschwerpunkt) mit einem Bewegungszyklus in horizontaler Richtung zurücklegt. Rechnerisch lässt sich der Zyklusweg aus der Schwimmgeschwindigkeit (v) und der Zugfrequenz (f) ermitteln, wobei sz = (v  *  60):f Die Zykluswege im Schwimmen gehen von 1.50m (Brust/Damen) bis gegen 2,50m (Freistil/Herren). Der Zyklusweg ist ein Ausdruck…

Zynismus

Zynismus (cynism), abgeleitet aus der Denkweise der antiken Kyniker; Grundhaltung einer Person, die absichtlich durch Äußerungen andere verletzt oder moralische und menschliche Werte grundsätzlich in Frage stellt. Diesem Verhalten liegt oft Resignation zugrunde, da sich bestimmte Ideale nicht realisieren lassen. So neigte mancher Ostdeutsche, der „sein Ideal Sozialismus“ nicht verwirklicht sah unter den Bedingungen der…