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Erkrankung

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Dysmelie

Dysmelie (dysmelia), angeborene Fehlbildung einer oder mehrerer Gliedmaßen, also der Arme oder Beine bzw. der Hände, Finger, Füße oder Zehen. →Behinderung Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Dysmelie   (verfasst von D. Paschke)

Dysmetrie

Dysmetrie (dysmetria), griech. dys „falsch“ und metrein „messen“; Störung in der Bewegungsausführung, die entweder zu weitläufig ist oder das vorgesehene Bewegungsausmaß nicht erreicht (Entfernungsfehlleistung), wodurch fortlaufende, willkürlich gesteuerte Korrekturen erforderlich sind. Dysmetrie gilt als typisches Symptom der Kleinhirnhemisphärenschädigung. →Behindertenschwimmen Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Dysmetrie (verfasst von D. Paschke)

Dystonie

Dystonie, muskuläre (dystonia), griech.dys- „schlecht“, „falsch“ und tonos „Spannung“; anhaltende oder zeitweise auftretende unwillkürliche Muskelanspannungen als Folge einer fehlerhaften Ansteuerung der Muskulatur durch die Gebiete des Gehirns, die normalerweise die Muskelaktivität abstimmen. Die genauen Ursachen von Dystonien sind noch unklar und zumeist genetisch veranlagt. Sekundäre Dystonien sind meistens auf ein Ereignis (z.B. an ein Schädel-Hirn-Trauma),…

Entlastungssyndrom, akutes

Entlastungssyndrom, akutes (discharge syndrome), Syndrom = Krankheitsbild; auch „Sportentzugssyndrom“, verringertes Leistungsvermögen mit vegetativer Fehlregulation durch plötzlichen Trainingsabbruch bei hoch trainierten Leistungssportlern. Das akute Entlastungssyndrom beginnt ein bis vier Wochen nach Trainingsabbruch und kann bis mehrere Wochen dauern, verläuft aber individuell sehr unterschiedlich (Urhausen & Kindermann, 1999). Symptome: Herzschmerzen, Extrasystolen, Schwindelgefühle, Kopfschmerz, Völleempfinden im Oberbauch, Verdauungsstörungen,…

Ephedrin

Ephedrin (ephedrine), Hauptwirkstoff der Ephedra-Pflanze (Mormonentee), Wirkstoff aus der Gruppe der Sympathomimetika (C10H15NO), welcher die Gefäße verengt, die Bronchien erweitert und den Blutdruck erhöht. Als Bestandteil von Erkältungsmitteln wird es zur Behandlung von Schnupfen, zur Verbesserung der Atmung und zum Abschwellen der Schleimhäute eingesetzt. Da es aber auch zu den Stimulantien gerechnet wird, zählt es…

Erbrechen

  Erbrechen (vomiting), „rückläufige Entleerung von Mageninhalt als komplexes, vom Brechzentrum gesteuertes Reflexgeschehen“ (ROCHE-LEXIKON, 1987, S.517) mit vielfältigen Ursachen. Im Leistungssport können psychische (Über-)Erregung, Reisekrankheit und totale Verausgabung die Ursache sein (→Grenzbelastung). Besonders Ausdauersportler werden oft von Magen-Darm-Problemen geplagt. Da es sich in der Regel um eine kurzzeitige und vorübergehende Erscheinung handelt, ist ein Arztbesuch…

Erkältung

Erkältung (cold), im weiteren Sinne alle durch Viren oder Bakterien verursachten Erkrankungen der oberen Luftwege, im engeren Sinne der banale Schnupfen. Ursache einer Erkältung ist oft ein anfälliges Immunsystem nach hohen Trainings-/Wettkampfbelastungen oder/und Unterkühlung. Da die Prophylaxe (Abhärtung, richtige Kleidung, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Erholung) bekannt ist, ist eine Erkältung bei den Sportlern oft durch Leichtsinn…

Erkältungskrankheiten

Erkältungskrankheiten (coughs and sneezes) akute, infektiöse -meist virusbedingte -katarrhalische Erkrankungen der oberen Luftwege, eigentlich der banale Schnupfen (ROCHE-Lexikon). Grippaler Infekt" und "Erkältung" sind zwei verschiedene Namen für ein Krankheitsbild. Die Grippe wird von Influenza-Viren ausgelöst. Für eine banale Erkältung können mehr als 200 verschiedene Erreger verantwortlich sein. Da Erkältungen und Influenza also auf unterschiedliche Krankheitserreger…

Erkrankung

Erkrankung (disease) →Krankheit

Erkrankung, sportartspezifische

Erkrankung, sportartspezifische (illness, sportspecifical), durch die Sportart bedingter Zustand der Krankheit eines Organs, wie im Schwimmen: →Taucherkrankheit, →Schwimmbadkonjunktivitis, →Chlorakne, →Surfer’s Ear, →Mittelohrentzündung,

Ess-Brechsucht (Bulimie)

Ess-Brechsucht (bulima nervosa), psychische Verhaltensstörung, die durch Heißhungerattacken mit anschließenden Maßnahmen einer Gewichtsreduktion charakterisiert ist, um nicht zuzunehmen. Bulimie kann auch als Folge einer Magersucht auftreten. Durch das Diätverhalten zwischen den Heißhungeranfällen kommt es zur vorübergehenden Mangelernährung mit Stoffwechsel- und Hormonveränderungen (Wanke 2004, S. 287). Hauptbetroffen sind junge Frauen. Die Ursachen liegen oft im Ernährungsverhalten…

Essstörungen

Ess-Störungen (Eating Disorders), psychosomatische Erkrankung, gekennzeichnet durch gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper.  Eine eindeutige Zuordnung zu einer Ess-Störung ist wegen der vielfältigen Ursachen nicht immer einfach. Bundesweit sind 21,9% der Kinder- und Jugendlichen auffällig in ihrem Essverhalten. Besonders bei den Mädchen nimmt sie vom 11. Lebensjahr (20%) zum 17. Lebensjahr (30%) erheblich…

Fieber

Fieber (fever), lat. febris, eigentlich „Hitze“; erhöhte Körperkerntemperatur über den Normalwert von 37°C, zumeist als Folge von Infekten, seltener durch emotionale Erregung. Bei einer fiebrigen Erkältung arbeitet das Abwehrsystem auf Hochtouren. Training wäre dann ein zusätzlicher Stressfaktor, der keinesfalls unterschätzt werden darf.  Denn dadurch wird eine effektive Virusabwehr beschränkt, die Viren breiten sich aus und…

Funktionssyndrom

Funktionssyndrom (function syndrome), gemeinsames Auftreten von Krankheitszeichen (Symptomen), die die Funktionalität behindern und zumeist auf Belastbarkeitsstörungen zurückzuführen sind. Bei Schwimmern sind vor allem folgende Syndrome anzutreffen (Fröhner, 2002): Schultergürteldysbalance mit Schultervorstand und Begrenzung des Arm-Rumpf-Winkel-Öffnens; verlängerte Krümmung der Brustwirbelsäule bei weicher Rückenmuskulatur mit steilem Kreuzbein; hohlrunder Rücken mit deutlich muskulären Dysbalancen; legere Ruhehaltung und Haltungsschwäche…

Fußpilz

Fußpilz (athlete’s foot), Pilzinfektion der Füße durch Fadenpilze (WIKIPEDIA), ungeliebter, aber treuer Freund des Schwimmers. Infektion durch den Fußpilz (tinea pedis) ist mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen zwischen den Zehen verbunden. Durch vorbeugende Maßnahmen (trocken halten, Strümpfe und Schuhe anziehen) kann der Fußpilz abgewehrt werden, wenn nicht, dann sind pilztötende (antimykotische) Medikamente bis zur vollkommenen…

Gehörlosigkeit

Gehörlosigkeit (deafness), das vollständige oder weitgehende Fehlen des Gehörs bei Menschen. Der Hörschaden beeinflusst das Erlernen von Bewegungsformen, akustische Eindrücke können nicht wahrgenommen werden. Teilweise treten Störungen wie Konzentrationsschwäche, verlangsamtes Lernen, verminderte motorische Leistung (z.B. Gleichgewicht, Koordination) auf. Die Ursache dafür ist eine Störung der Entwicklung der Sensomotorik, wodurch die Erschließung der Umwelt nicht vollständig…

Genese

Genese (genesis), lat. genesis „Zeugung, Schöpfung“; Entwicklung, z.B. Genese einer Erkrankung (Medizin)

Grad der Behinderung

Grad der Behinderung (GdB) (degree of disability), Maßeinheit in % für den Grad der Beeinträchtigung durch eine Behinderung. Verwandt wird der Begriff im SGB IX (Sozialgesetzbuch -Neuntes Buch-; Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen). Ab 50% der Behinderung erhält man einen Behindertenausweis. (verfasst von D. Paschke)

Haltungsschaden

Haltungsschaden (postural deformity), (orthop.) sekundäre, fixierte (und meist nicht korrigierbare) Fehlhaltung infolge verspäteter oder unvollkommener Korrektur eines Haltungsfehlers, begünstigt durch angeborene Störungen der Skelettentwicklung oder Erschöpfung, auch durch pubertäres Längenwachstum (nach ROCHE - Lexikon). Haltungsschäden zählen in Deutschland inzwischen zu den Volkskrankheiten, hier vorrangig Rückenschmerzen. Als Korrektiv wird mehr Bewegung empfohlen. Aber ein Mehr an…

Hemiparese

Hemiparese (hemiparesis) →Parese