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Erkrankung

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Internetsucht

Internetsucht/-abhängigkeit (internet addiction) auch "Handysucht", "Onlinesucht"; psychische Abhängigkeit vom Internet, die bei einer Nutzung von 35 Std./Woche angesetzt wird. Die Wissenschaft ist sich uneins, ob es sich um eine eigenständige Erkrankung lediglich um das Symptom einer anderen Grunderkrankung handelt (gegenwärtig nicht von Krankenkassen anerkannt). Viele Forscher sehen sie bereits als eigenständige psychische Störung (Verhaltenssucht) an.…

Kardiologie

Kardiologie (cardiology), griech. kardiā „Herz“ und lóga „Lehre“; Lehre vom Herzen, Diagnostik und Behandlung von Herz und Kreislauferkrankungen. Da das Herz- Kreislauf-System im Sportschwimmen stark beansprucht wird, ist die sportkardiologische Diagnostik Bestandteil der sportmedizinischen Grunduntersuchungen, um ein kardiales Risiko durch Hochleistungstraining weitgehend zu verhindern. Todesfälle sind zwar im Leistungssport relativ selten, haben aber meistens kardiovaskuläre…

Klassifizierer

Klassifizierer (classifier), autorisierte Person im Behindertensport zur Durchführung der Klassifizierung. Zur Klassifizierung sind zwei Typen von Klassifizierern notwendig, der medizinische und der technische, welche beide ein Team bilden. Der medizinische Klassifizierer ist ein Arzt oder Physiotherapeut, der technische Klassifizierer ist ein lizenzierter Schwimmtrainer. (verfasst von D. Paschke)

Konjunktivitis

Konjunktivitis (conjunctivitis) Bindehautentzündung, →Schwimmbadkonjunktivitis

Kontraindikation

Kontraindikation (contraindication), lat. contra „gegen“ und indicare „anzeigen“; Gegenanzeige, Umstand, der gegen die Anwendung einer bestimmten Maßnahme spricht, da er sonst Störungen verursachen kann. So können eine Reihe von Erkrankungen oder funktionelle Einschränkungen, wie Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen, für eine sportliche Betätigung älterer Menschen kontraindiziert sein. Als absolute Kontraindikation zählen Krankheiten, die gänzlich sportliche Betätigung verbieten,…

Krankheit

Krankheit, Erkrankung (morbus) (disease), „im weiteren Sinn das Fehlen von Gesundheit, im engeren Sinn das Vorhandensein von subjektiv empfundenen und/oder objektiv feststellbaren körperlichen, geistigen und/oder seelischen Veränderungen beziehungsweise Störungen, die vorübergehend oder dauerhaft sein können und im Extremfall zum Tod führen.......Die Ursachen und Entstehungsmechanismen einer Krankheit sind vielschichtig. Neben angeborenen Fehlbildungen und genetischen Defekten, äußeren…

Kyphose

Kyphose (kyphosis), griech. kyphos "Buckel"; pathologische Form für verstärkte (dorsale) Krümmung der Wirbelsäule  (Rundrücken) als Folge von Bewegungsmangel (Haltungsfehler), chronischer (sportbedingter) Fehlhaltung oder Wachstumsstörung der Wirbelkörper (morbus Scheuermann). →Osteochondrose Die sportartspezifische Belastung im Schwimmen führt häufig durch die innerrotarische und adduktorische Bewegung der Arme gegen den Wasserwiderstand zu einer Kyphose (Dalichau & Scheele, 2001). In…

Lumbago

Lumbago (lumbago; low back pain) lat. lumbus "Lende"; →Kreuzschmerz (“Hexenschuss”)  

Lungenödem

Lungenödem (pulmonary edema), griech. oidema "Schwellung, Wassersucht"; Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, bei Schwimmern und Tauchern als schwimminduziertes pulmonales Ödem (SIPE) charakterisiert durch schwere Kurzatmigkeit und Husten, verbunden mit einem pulmonalen Ödem (pulmonal = die Lunge (pulna) betreffend). Unklar ist noch, ob es Langzeiteffekte gibt und welche Faktoren dazu führen. Die Notwendigkeit einer systematischen Diagnose von…

Magersucht

Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Störung, die sich in starkem Gewichtsverlust äußert, hervorgerufen durch restriktive (eingeschränkte) kalorienverarmte Ernährung und Methoden wie selbst ausgelöstes Erbrechen, Gebrauch von Appetitzüglern oder übertriebene körperliche Aktivität. Folgen sind eine zunehmende Auszehrung (bis zu 30 kg Gewichtsabnahme), die in 5-10% der Fälle zum Tod führen kann. Die Magersucht tritt vorrangig beim weiblichen Geschlecht…

Medi-Taping

Medi-Taping (engl.), „Heilpflaster“. Aus der japanischen Medizin („KINESIO-Taping) weiterentwickeltes Verfahren der physikalischen Therapie zur Behandlung von muskulär bedingten Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Dazu werden eigens dafür entwickelte elastische Tapes (Bänder/Pflaster) mit speziellen Anlegetechniken verwendet, um. die Muskelfunktion zu verbessern sowie Gelenkkinematik, Lymphabfluss und Schmerzregulation zu unterstützen. Medi-Taping wird zunehmend auch im Sport als Alternative zu Schmerzmitteln…

Medikament

Medikament (medicine), lat. medicamentum „Heilmittel, Arznei“; Arzneimittel bei bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit (doccheck). Viele Sportler meinen noch, mit zum Teil rezeptfreien Medikamenten ihre Leistung und ihr Befinden beim Sport verbessern zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention verweist darauf, dass das wissenschaftlich nicht gesichert und deshalb zu unterlassen…

Muskelatrophie

Muskelatrophie (muscle atrophy), griech. atrophia „Abmagerung“, „Verkümmerung“; Rückbildung der Skelettmuskulatur durch Bewegungs- oder Ernährungsmangel oder spezifische Erkrankungen.   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Muskelatrophie Zugriff 28.10.2020

Muskelschwäche

Muskelschwäche (Myasthenie) (myasthenia), im Gegensatz zur Schlappheit nach Belastungen oder durch Trainingsausfälle bedingtem Rückgang der Muskelkraft handelt es sich hier um krankhafte Schwäche oder Ermüdung der Muskulatur, die auf ein Zusammenbrechen der normalen Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven zurückzuführen ist. Folglich ist sie auch zu unterscheiden von der „zur Abschwächung neigenden (→phasischen) Muskulatur“, die zu…

Muskelschwund

Muskelschwund (muscle wasting) →Muskelatrophie

Myositis ossificans

Myositis ossificans (myositis ossificans), fortschreitende Verkalkungen der quergestreiften Muskulatur/Sehnen und Gelenkskapseln als generalisierte Form vom Rücken ausgehend über den ganzen Körper oder als örtlich begrenzte Form nur wenige Muskeln betreffend. Letzteres hauptsächlich im Oberschenkel nach Sportverletzungen, die mit Wärme und Medikamenten behandelt wird. Mehr zum Thema: https://www.medizin-kompakt.de/myositis-ossificans - Zugriff 1.12.20

Nasennebenhöhlenentzündung

Nasennebenhöhlenentzündung (sinusitis) akut (<12 Wochen) bzw. chronisch (>12 Wochen) verlaufende Entzündung der Nasennebenhöhlen, zumeist als Folge eines Schnupfens (durch Viren bedingte (virale) Infektion). Ziel der Therapie ist, den Abfluss der Sekrete wiederherzustellen und die Nasennebenhöhlen zu belüften. Den pathogenetischen Zusammenhang zwischen häufigem Baden, der Entstehung, dem Verlauf und der Exacerbation (Verschlechterung des Krankheitsbildes) einer akuten…

Nervosität

Nervosität (nervousness), zeitlich begrenzte erhöhte Reizbarkeit „im Vorfeld belastend erlebter Anforderungen“ (Müller, in Schnabel & Thieß, 1993, S.599). Nervosität wächst im Sport vor Wettkämpfen oder kritischen Belastungen im Training (→Lampenfieber, →Startfieber). Es äußert sich in Störungen geistiger Abläufe, motorischer Unruhe, Harndrang, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, verändertem Puls, Verschiebungen im Hormonspiegel, Verunsicherung, Gereiztheit. Mit realistischen Zielsetzungen, dem Vertrauen…

Neurologie

Neurologie (neurology), Disziplin der Medizin, die sich mit Aufbau, Funktion und Erkrankung des Nervensystems befasst. Neurologische Krankheiten und Teilgebiete der Neurologie sind u.a.: vaskuläre Neurologie (Durchblutungsstörungen/Schlaganfall) neuroimmunologische Erkrankungen (Multiple Sklerose) Bakterielle oder virale Infektionen (Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute) Degenerative Erkrankungen (Parkinson, Demenz) Funktionsstörungen der hirnelektrischen Aktivität des Gehirns (Epilepsie) Neuralgien oder Nervenkompressionen (Bandscheibenvorfall)…

Neurose

Neurose (neurosis), psychische Störungen ohne organischen Hintergrund. Die Ursachen werden in der Nichtbewältigung und damit Verdrängung innerer Konflikte gesehen. Ihr zentrales Erlebnis ist die Angst. →Psychotherapie, Durch Sporttreiben können neurotisch gefärbte Konflikte verarbeitet, aber durch extreme Belastungen (→Stress) auch verstärkt werden (Gabler in Röthig & Prohl, 2003, S.405). In einer Studie mit Skiläufern zeigten die…