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allgemeines Training

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COOPER-Test

COOPER-Test (Cooper-test), sportmotorischer Test im Laufen zur Bestimmung der (für den Schwimmer) allgemeinen Ausdauerfähigkeit ähnlich dem 30 min-Test im Wasser. Zielgröße ist die gelaufene Gesamtstrecke in 12 Minuten. Günstig erweist sich dabei eine Stadionrunde wegen der exakten Messung. Die Mädchen erreichen dabei im Mittel 85% der Leistung der Jungen. Für die verschiedenen Sportarten wurden unterschiedliche…

Counter-Movement-Jump

Counter-Movement-Jump (CMJ) (engl.), engl. Countermovement “Gegenbewegung”; Vertikalsprung mit Ausholbewegung, der sich vom Squat-Jump (SJ) nur durch den Einsatz der Arme unterscheidet. Die Differenz zwischen beiden Sprüngen sagt etwas über die Nutzung des Armschwungs aus. Im Mittel springen die Schwimmer/innen mit dem CMJ 8 cm höher als mit dem SJ. →Sprunghöhe, →Prinzip der Anfangskraft   Nach…

Curling

Curling (engl.)  von curl = „aufdrehen“, hier nicht Curling als Wintersportart, sondern als Übungsform für die Kräftigung der Armbeuger mit Kurz- oder Langhanteln   Video: https://www.youtube.com/watch?v=rmkvTSitYBQ (Zugriff am 28.12.2018)

Deuserband

Deuserband (Deuserband), elastisches Band, das vor allem von Physiotherapeuten zur Wiederherstellung von Muskel- und Gelenkfunktionen benutzt wird. Das breitflächig aufliegende Band schneidet nicht so ein wie Gummi oder Kabel. Es ist auch für allgemeines Krafttraining geeignet, da es kostengünstig und ohne großen Aufwand z.B. mit zu Lehrgängen ("Fitnessstudio für unterwegs" , G. Kothe) genommen werden…

Gambetta-Methode

Gambetta-Methode, Trainingssystem des amerikanischen „Meistertrainers“ Vern Gambetta (2007), das den Regeln der Funktionsgymnastik folgt:

Grundlagenausdauer, allgemeine

Grundlagenausdauer, allgemeine (basis endurance, generally), “übungsneutrale“, d.h. nicht mit der Spezialsportart betriebene Grundlagenausdauer (GA) und damit für Schwimmer alle aerobe Ausdauer an Land wie Laufen, Skilaufen, Rudern, Radfahren usw. bei relativ stabiler Stoffwechsellage, auch typisch für den Gesundheits- und Fitnessbereich (Zintl, 1997) oder für Mesozyklen mit allgemeinem Ausdauercharakter (Winterlager, Ruderlager) sowie aktiver Erholung.

Grundlagenausdauer, azyklische

Grundlagenausdauer, azyklische (basis endurance, acyclic), Typ der Grundlagenausdauer  mit „unregelmäßigem (→azyklischem) Belastungswechsel wie bei Ballspielen, in Kampfsportarten; für den Schwimmer eine Form der →allgemeinen GA.

Haltungsgefühl

Haltungsgefühl (postural sensation), Fähigkeit, Informationen über die Stellung von Körpergliedern wahrzunehmen und regulierend an die Muskulatur weiterzugeben. Dabei sollte ein optimales Gleichgewicht zwischen Skelett und muskulären Kräften (einschließlich Schwerkraft) der bestimmende Faktor sein Durch die sportlichen Techniken und Belastungsreize unterliegt der Stütz- und →Bewegungsapparat des Sportlers Einflüssen, die dieses Gleichgewicht immer wieder beeinträchtigen. Ein typisches…

Haltungsgymnastik

Haltungsgymnastik (postural gymnastic); Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Haltemuskulatur. Da die Haltung aber nicht nur von der „Haltevorrichtung“ (→Muskeln und →Bänder), sondern auch von der erblichen Veranlagung, dem Alter und der seelischen Verfassung abhängt, sollten neben Maßnahmen der Entspannung, Dehnung und Kräftigung Veränderungen der haltungsschädlichen Alltagsgewohnheiten den Vorrang haben. Letztlich ist die Haltungsgymnastik das…

Haltungsschaden

Haltungsschaden (postural deformity), (orthop.) sekundäre, fixierte (und meist nicht korrigierbare) Fehlhaltung infolge verspäteter oder unvollkommener Korrektur eines Haltungsfehlers, begünstigt durch angeborene Störungen der Skelettentwicklung oder Erschöpfung, auch durch pubertäres Längenwachstum (nach ROCHE - Lexikon). Haltungsschäden zählen in Deutschland inzwischen zu den Volkskrankheiten, hier vorrangig Rückenschmerzen. Als Korrektiv wird mehr Bewegung empfohlen. Aber ein Mehr an…

Haltungsschwäche

Haltungsschwäche (postural weakness, postural dysfunction), „Missverhältnis zwischen dem Skelettwachstum und dem Wachstum der Muskulatur“ (Groher in Röthig & Prohl, 2003), das besonders in Phasen verstärkten Körperwachstums zwischen dem 5. und 7. sowie dem 11. und 14. Lebensjahr auftritt. Man versteht darunter die Unfähigkeit, die Wirbelsäule im Stand und mit horizontal vorgestreckten Armen länger als 30…

Hindernisturnen

Hindernisturnen (obstacle gymnastics), Überwinden von Hindernissen ohne bestimmte Formvorschriften in den Grundformen der menschlichen Bewegung wie Kriechen, Gehen, Laufen, Hüpfen, Steigen, Klettern, Ziehen, Schieben usw. (Baumgarten in Schnabel & Thieß, 1993, S. 392).  Durch die Übungsvielfalt werden umfangreiche Bewegungserfahrungen gesammelt. Deshalb ist das Hindernisturnen ein elementarer Bestandteil der allgemeinen athletischen Ausbildung im Nachwuchstraining und bei…

im Wechsel

„Im Wechsel“ (Alternate) →alternierend (“abwechselnd“);  typischer Begriff aus der Trainingspraxis im Schwimmen zum Wechsel zwischen Trainingsübungen und -methoden, wie der Wechsel zwischen  Schwimmarten (z.B. Kraul/Rücken) Teilbewegungen (z.B. "Arme/Beine/Ganze) Atmungsvarianten (z.B. Einer-/Dreieratmung) Armzugvarianten (z.B. "normal", Hand über Hand) der Zugzahl und/oder Zykluslänge, Zugfrequenz der Schwimmgeschwindigkeit(GAI/GAII) der Streckenlänge (50/200 oder 100/400 usw. bis zur Pyramide) der Nutzung…

Joggen

Joggen (jogging), umgangssprachlich für →Jogging

Jogging

Jogging (jog = „trotten“), gesundheitsbetontes Laufen nach dem Grundsatz „lang und langsam“ im Bereich der Belastungszonen 1-2. Für Übergewichtige (BMI >30) wegen der hohen Gelenkbelastung nicht empfohlen. Joggen ist für Schwimmer mehr als Kompensation zum Wassertraining oder intensiven Landeinheiten, weniger aus physiologischen Gründen zu empfehlen, da mit Schwimmen als Ganzkörperbewegung größere Effekte erreicht werden, es…

Kanusport

Kanusport (canoeing), Fahrt mit speziellen Booten (Kanu), die durch den Einsatz von Paddel („paddeln“) fortbewegt werden. Wegen ähnlicher Zugphasen wie beim Schwimmen, der hohen Kraftanforderungen an den Schultergürtel und die Armmuskulatur sowie der Zugarbeit im Medium Wasser, ist Kanusport ein sehr gutes  „Ergänzungstraining“ für Schwimmer und besonders für Trainingslager zu Beginn des Trainingsjahres  (1. Makrozyklus)…

Kasten-Bumerang-Test

„Kasten-Bumerang-Test“, motorischer Test zur Überprüfung des allgemeinen koordinativen Leistungsstandes (→Gewandtheit) in Form eines durch Geräteaufbau und Wegstrecken eindeutig definierten Hindernislaufes, der u.a. auch von der Polizei als Eignungstest übernommen wurde. Im DSV ist dieser Test im Rahmen des Mehrkampfes/Landesvielseitigkeitstests zur Ermittlung der allgemeinen physischen Leistungsfähigkeit ausgeschrieben. Durchführung: Ausgangsstellung ist der Stand vor einer Matte. Der…

Kreistraining

Kreistraining (circuit training), auch „Zirkeltraining“, Organisationsform des Konditionstraining, die im Schul-, Vereins-, wie auch im Fitness- oder Rehabilitationssport vielfältiger angewendet wird. Es trägt vorwiegend Kraftausdauer-Charakter, indem mehrere Übungsstationen einen Kreis (=Zirkel) bilden, die nacheinander absolviert werden. Es sollten so viel Übungen/Geräte ausgewählt werden, dass jeder Sportler einer Gruppe üben kann und die Pausen nur zum…

Latex-Band

Latex-Band (latex band), →Theraband, →TRX-System

Lauf

Lauf (running), 1. Als „Laufsport“ natürliche Sportart des Menschen, bereits bei den Olympischen Spielen der Antike von Kurzstrecken bis zum „Botenlauf“ (Marathon) ausgetragen. Inzwischen fester Bestandteil der Leichtathletik und zugleich zahlreicher Laufveranstaltungen im Breitensport und Freizeitsport ("Lauf dich gesund").. Im Training der Schwimmer Bestandteil des Trainings mit allgemeinen Mitteln an Land, wobei auf Laufbahnen oder…