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allgemeines Training

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Laufspiel

Laufspiel (running game), Spielformen der Kleinen Spiele bei Dominanz des Laufens wie Wettläufe, Staffeln, Platzsuch- und Fangspiele. Wegen des freudbetonten Charakters sind Laufspiele ein wichtiges Trainingsmittel im Nachwuchstraining, aber auch zur Erwärmung bzw. in Phasen der aktiven Erholung für alle Ausbildungsetappen. Übungsbeispiele: http://www.sportpaedagogik-online.de/leicht/laufspiele1.html (Zugriff am 29.02.2020)

Nordic Walking

Nordic Walking (nordic walking), Gehen mit Stöcken, das sich als Trendsportart in den letzten Jahren durchgesetzt hat und auch wegen des Armeinsatzes und der Schonung des Bewegungsapparates (besonders der Kniegelenke) für ältere Menschen gegenüber den sonstigen Formen des Gehens/Wanderns überlegen ist. Dabei ist aber eine richtige Ausführung vorauszusetzen: leicht nach vorn geneigte Körperhaltung, weitgehend gestreckte…

Partnerübung

Partnerübung (partner exercise), mit einem Partner durchgeführte Körperübung, besonders in der Gymnastik zur Kraft- und Beweglichkeitsschulung sowie zur Unterstützung beim Erlernen technischer Elemente (→Techniktraining). Partnerübungen sind eine große Hilfe in Trainingslagern, bei denen es an Geräten mangelt. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu den allgemeinen Krafttrainingsprogrammen, haben aber den Nachteil, dass die Belastungsintensität nicht genau…

Pilates

Pilates (nach PILATES) - von dem Deutsch-Amerikaner Pilates (1880-1967) übernommene Gymnastik ohne und mit speziell entwickelten Geräten als Mixtur aus Körperbeherrschung, Tiefenatmung und Entspannung, die kräftigt, ohne Masse anzusetzen. Pilates soll dem Menschen helfen, einen optimalen biomechanischen Zustand zu erreichen und betrachtet den Körper in seiner Gesamtheit. Durch ein sehr individuelles Training werden die Anatomie…

Powerhouse

Powerhouse („Kraftwerk“), als "Kraftpaket" oft auch allgemein für Krafttraining gebraucht, exakt ein Begriff aus dem Pilates-Training, der von der Einheit von Bauch-, Kreuzbein- und Gesäßmuskulatur ausgeht und als DAS Kraftzentrum in der Körpermitte angesehen wird. Mit dem Powerhouse soll die übrige Körpermuskulatur einen möglichst freien Bewegungsfluss erreichen. Insbesondere die tiefliegende Bauchmuskulatur stützt die Wirbelsäule und…

Prävention

Prävention (prevention), lat.  praevenire „zuvorkommen“; vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahren und Begrenzung von Risiken, die sich aus menschlichem Handeln ergeben können. Sie beziehen sich zumeist auf die Gesundheit, so zur Verhinderung oder Verzögerung von Krankheiten oder Verletzungen. Unterschieden wird dabei zwischen der Primärprävention (Maßnahmen des Risikoschutzes bei Gesunden), der Sekundärprävention (Vorsorgemaßnahmen um Krankheiten frühzeitig…

Ropeskipping

Ropeskipping (englisch), Seilspringen, s. unter →Skipping

Seil (Gymnastik)

Seil/Gymnastikseil (rope), gymnastisches Handgerät, dass sich im Rahmen des Landtrainings des Schwimmers  vielseitig von der Schulung konditioneller Fähigkeiten bis zu Kleinen Spielen verwenden lässt. Zudem hat es den Vorteil, dass es in der Sporttasche Platz findet und somit bei Lehrgängen genutzt werden kann. →Skipping Video (Seilsprungtechniken): https://www.youtube.com/watch?v=60R08CMaT5M - Zugriff 1.06.23 Mehr zum Thema:

Sitzball

Sitzball (sitting ball), Gymnastikball, auch Pezzi®ball, der sich dank seiner guten Ergonomie in der Physiotherapie wie auch am Arbeitsplatz als sehr sinnvoll erweist, zumindest kurzzeitig (max. 30 min). Da er keine Rückenlehne hat, ist man  beim Sitzen ständig bemüht, sich auf  eine gerade Sitzhaltung zu konzentrieren und die Balance zu halten. Verliert man das Gleichgewicht,…

Skilanglauf

Skilanglauf (long distance skiing), Disziplin des Skisports, die wegen der Beanspruchung spezifischer Muskelgruppen (Abdruck beim Diagonalschritt), der Ansprüche an koordinativen Fähigkeiten und der Entwicklung der Kraftausdauer hervorragend als allgemeines Trainingsmittel für Schwimmer geeignet ist. Die Lauftechnik sollte frühzeitig im Rahmen von Winterlagern erlernt werden. Die Verletzungsgefahr ist recht gering und die Gleitbewegung schont die Gelenke,…

Skipping

Skipping (engl.), Seilhüpfen (skipping, rope skipping = Sprungseil), Element der Laufschule wie Fußgelenksarbeit, charakterisiert durch aufrechte Körperhaltung, wenig Raumgewinn und kurze schnelle Schritte. Die Oberschenkel werden bis zur Horizontalen angehoben, das Hüftgelenk wird vollständig gestreckt. Ähnlich dem „Kniehebelauf“. Da das Seilspringen heute bei Kindern scheinbar nur noch einen geringen Stellenwert besitzt, sollte es im Schulsport…

Spiel

Spiel (game), zweckfreie und zwanglose Tätigkeit des Einzelnen oder in der Gruppe, elementarste Ausdrucksform des Kindes, über die sich Lebensbewältigung und Selbstbildung vollzieht. Durch Spielen nimmt das Kind Kontakt mit der Umwelt auf und erhält durch die Reaktionen der Spielpartner Wissen über eigene Fähigkeiten, Schwächen, Gefühle und Wünsche. Es sind Selbsterfahrungen, in denen sich das…

Stepper

„Stepper“ (engl.), Gerät in der Fitnessbewegung, das das „Treppensteigen“ simuliert und mit dem Ruf das Beste zu sein, was man für die gerade speziell "weiblichen" Problemzonen tun kann und zumindest der Sportartikelindustrie große Gewinne bringt. Stepper wirken vor allem auf die Gesäßmuskeln, Oberschenkel und Waden und haben bei entsprechender Belastungsdauer auch einen Ausdauereffekt.  

Stretching

Stretching (to stretch „dehnen, strecken“), Methode des Dehnens, bei der die Dehnposition langsam eingenommen und dann über einen Zeitraum von 10 - 60 Sekunden gehalten wird (auch: statisches Dehnen, Dauerdehnen). Stretching wird im Beweglichkeitstraining und beim Aufwärmen eingesetzt, wobei letzteres zunehmend kritisch gesehen wird. So sollte besonders vor Schnellkraftleistungen ein ausführliches Stretching vermieden oder zumindest…

Training, allgemeines

Training (mit) allgemeinen Mitteln/Training, allgemeines (Training, general), geht man von der Prämisse aus, dass das spezifische Training des Schwimmers grundsätzlich im Wasser stattfindet, dann ist unter allgemeinem Training das Training an Land (Landtraining, Trockentraining) zu verstehen. Oft wird aber auch von der Bewegungsstruktur ausgegangen, dann ist das Training an der Schwimmbank spezifisch, aber das Spiel…

Trockentraining

Trockentraining (on-land training) →Landtraining („Athletik“)

Turnbank

Turnbank (gym bench), Turngerät, das besonders für Sprungübungen (→Sprungkraft, →allgemeines Krafttraining) oder als Element beim Hindernisturnen (Gewandtheitslauf).

Unterwasser-Rugby

Unterwasser-Rugby (unterwater-rugby), dem Rugby ähnliches, schnelles und technisch anspruchsvolles Spiel mit dem Ziel, einen (mit Salzwasser gefüllten) Ball in einen auf dem Beckengrund befindlichen Korb unterzubringen. Geschätzt wird dieser Sport in Deutschland von 80 Vereinen betrieben (Lohaus, 2023). Unterwasser-Rugby wird nicht nur von Kraft und Kondition der Spieler entschieden, sondern vor allem von deren Spielverständnis…

Vielseitigkeit, allgemeine

Vielseitigkeit, allgemeine (versatility, general), „alters- und entwicklungsgemäß effektive Herausbildung von Leistungsvoraussetzungen (im Nachwuchsbereich) bzw. deutliches Anheben der funktionellen Basis (im Hochleistungsbereich) durch gezielte Anwendung von Trainingsübungen verschiedener Sportarten“ (Schnabel et al. 2003). →Vielseitigkeit, →deliberate play

Voraussetzungstraining

Voraussetzungstraining (pre-suppositions, training of), Training zur Entwicklung vielseitiger Leistungsvoraussetzungen für perspektivische Spitzenleistungen (Martin et al. 1999) als wesentlicher Inhalt des Nachwuchstrainings. →Vielseitigkeit, →Disponibilität, →Leistungsaufbau, langfristiger