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spezifische Kraft

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Biobank

Biobank (biobench, biokineticbench), Sammlung von Biomaterialen und damit verknüpfter medizinischer und persönlicher Daten. Im Sport ein biokinetisches Trainingsgerät zum spezifischen Krafttraining der Schwimmer mit 10 Widerstandsstufen, bei dem der Armzug der Schwimmtechnik nicht nur simuliert wird, sondern mit dem im Wasser hochgradig übereinstimmt (Stichert, 1991; Hermsdorf, 2000). Die Ergebnisse der Biobank haben eine starke Beziehung…

Biometer

Biometer (biometer) aktuell in Deutschland angebotene Weiterentwicklung der amerikanischen Biobank mit folgenden Funktionen: Eine elektronisch geregelte Widerstandseinheit erzeugt den isokinetischen Kraftverlauf und ein integrierter Kraftsensor ermittelt die Basisdaten für eine genaue Auswertung. Das Display zeigt wahlweise folgende Parameter an: →Kraft, Arbeit, Leistung, Frequenz oder Auszugslänge. Der integrierte Speicher kann nach dem Training über einen Drucker…

Bremshose

Bremshose (brake trousers) →Widerstandshose

Druckphase

Druckphase (press phase), zusammen mit der Zugphase die Hauptphase des Armzuges im Schwimmen ("Zug-Druck-Aktion" bei Reischle). Sie beginnt, wenn der im Ellenbogengelenk gebeugte Arm senkrecht zur Schulterhöhe steht und endet mit der Streckung im Ellenbogengelenk, d.h. langer Abdruck bis zum Oberschenkel (außer Brustschwimmen). Reischle bezeichnet das Zeitintervall vom Passieren der Hand Höhe Schultergelenk bis zum…

Dynamogramm

Dynamogramm (dynamogram), griech., dynamis "Kraft" und gramma "Geschriebenes"; neuerdings auch als Begriff in die Unternehmensorganisation übernommen. Hier als Begriff der Biomechanik die Aufzeichnung des Kraftverlaufs über den Weg und/oder über die Zeit. Dynamogramme geben wichtige Hinweise für den Kraftverlauf beim Training an Schwimmbänken. Mit dem Neuaufbau eines dynamometrischen Startblocks können Erkenntnisse über den Absprung beim…

Elektromyostimulation

Elektrosmyostimulation (EMS) (electro-myo-stimulation), griech. myos „Muskel“; „Reizung der Muskulatur durch elektrische Ströme bestimmter Frequenz, Stärke und Dauer, wodurch atrophierte und geschwächte Muskelgruppen schneller zur normalen Leistungsfähigkeit gebracht werden als durch Willkürkontraktion allein“ (Neumann, in: Schnabel & Thieß, 1993, S.249). s. Elektromyostimulation EMS wird hauptsächlich in der Sportmedizin eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und Schwellungen nach…

FES-Bank

FES-Bank (FES-bench), vom Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES Berlin) in Zusammenarbeit mit dem IAT entwickeltes spezifisches Armzuggerät, mit dem in entscheidenden Positionen der sportartspezifischen Bewegung eine ausreichende Kraft und Beschleunigung in Vortriebsrichtung trainiert und gemessen werden kann. Die „FES - Bank“ wird in der KLD des DSV eingesetzt. →Schwimmbank, → www.fes-sport.de

Jump-and-reach-Test

Jump-and-reach-Test („Sprung und Greif (Reichweite)-Test“), Standhochsprung, bei dem die vertikale Sprungkraft als Entfernung zwischen dem Anschlag im Stand (→Reichhöhe) und nach dem Sprung gemessen wird (Differenzsprung). Die Fehlerbreite ist zwar größer als beim Messen der Sprunghöhe mit Kontaktmatten, der Test ist aber mit einem Stück Kreide und einem Bandmaß überall durchführbar. Trotzdem können mit dem…

Kraft-Weg-Kurve

Kraft-Weg-Kurve (force-way-curve), Verfahren der biomechanischen Kraftdiagnostik, indem die Beziehung zwischen der aufgewendeten Kraft (F) und dem Zugweg (s1 –s2) grafisch dargestellt und damit der Verlauf der Kraft über den Weg registriert wird. Das Verhältnis wird im Schwimmen an der FES-Zugbank ermittelt und für die Kraftdiagnostik im Rahmen der KLD des DSV genutzt. Damit können typische…

Kraft, spezifische

Kraft, spezifische (strength, specific), Kraft der an einer bestimmten sportlichen Bewegung beteiligten Muskelgruppen, deren zielgerichtete Ausbildung meist dem Hochleistungstraining vorbehalten bleibt. Im Schwimmen betrifft das vor allem die Muskelgruppen, die den Armzug und den Beinschlag/-stoß realisieren (auch: schwimmspezifische Kraft). Zwischen spezifischer Kraft und Schwimmgeschwindigkeit besteht ein gesicherter Zusammenhang (u.a.Johnson, Sharp & Hedrick, 1993; Bradshaw &…

Kraft, vorwärtstreibende

Kraft, vorwärtstreibende (forward-driving strengh),“ Teilkomponente der schwimmspezifischen Kraft, die angibt, welcher Anteil der Gesamtkraft für den Vortrieb aufgewendet wird. Sie ist identisch mit dem Maß an Kraftfähigkeit, das der Sportler beim kurzzeitigen Schwimmen am Ort auf ein Messgerät übertragen kann“ (Baldermann & Stichert, 1981). Wegen Ungenauigkeiten und Verletzungen beim Halten des Messbügels hat sich die…

Kraftarmzuggerät

Kraftarmzuggerät (pulley device) →Zugbank, Schwimmbank, Biobank, FES-Bank, Schwimmergometer  

Kraftausdauer, relative

Kraftausdauer (KA), relative (strength→ endurance, relative), Form der Kraftausdauer, die durch den Kraftabfall über die Belastungsdauer gekennzeichnet ist. In der Leistungsdiagnostik des DSV an der Schwimmbank charakterisiert durch einen „Stehvermögensfaktor“ = Verhältnis der Arbeit der letzten 10 Züge zur Arbeit der ersten 10 Züge in %. Auch der Vergleich der →Kraft-Zeit-Kurven beim KA-Training an der…

Kraftbank

Kraftbank (resistance-bench) (hier) Bank zum Sitzen oder Liegen bei der Ausführung von Kraftübungen, in der Regel zur Entlastung der Wirbelsäule, im semispezifischen Kraftausdauertraining der Schwimmer, um eine dem Schwimmen nahekommende Rücken- oder Brustlage einzunehmen →Schwimmbank

Kraftmessplatte

Kraftmessplatte (force plate), Testgerät, das in Verbindung mit einer entsprechenden Software vertikale und horizontale Kraftkomponenten misst und eine grafische Darstellung ermöglicht. Mit den unter einer Messplattform befestigten piezoelektronischen Sensoren (Messung elektrischer Ladungen) oder Dehnungsmessstreifen lassen sich Kräfte messen, die beim Gehen, Stehen, Laufen, Springen und Gleiten zwischen den Füßen und dem Boden wirken. →Leistungsdiagnostik, →Sprungkraft,…

MAD-System

MAD-System (measure active drag), von Huub Toussaint entwickeltes System zur Messung der Armkraft beim Abdruck im Wasser. Das System besteht aus in Reihe (Abstände 1,35m, 80 cm unter Wasseroberfläche) geschalteten Kraftmessplatten („fixed pads“) über eine Strecke von 22 m. Exkurs: Die dynamischen Kräfte im Schwimmen zu messen ist nicht einfach, was schon aus den unterschiedlichen…

Maximalkraft, spezifische

Maximalkraft, spezifische (maximal strengh specific), Maximalkraft (MK) der für eine sportliche Bewegung maßgeblichen Muskulatur. Unter spezifischer MK des Schwimmers verstanden Trainingswissenschaftler aus Leipzig die „Kraftfähigkeit, die der Sportler bei maximaler willkürlicher Kontraktion, bei einer Winkelstellung von Ober- und Unterarm von 120° und einer Winkelstellung zwischen Oberarm und Körperlängsachse von 80° über die Arme auf ein…

Messplatz

Messplatz (measuring station), computergestützte apparative Verfahren, die Bildinformation und Messwerte vom Bewegungsablauf liefern und unmittelbar zur Rückinformation (→Feedback) genutzt werden.  Mit der stürmischen Entwicklung tragbarer Technologien (Sensoren) verbunden mit dem exponentiellen Wachstum bei der Nutzung und Entwicklung von Computerressourcen wird der Sportler immer mehr selbst zum "Messplatz".  →Messplatztraining, →Weareless Im Schwimmen setzt das Medium Wasser…

Power Rack

Power Rack (engl. für „Kraftgestell/gerät“; auch „Folterbank“), “Käfig” aus massivem Metall, der auf wenigen Quadratmetern sämtliche Möglichkeiten des Trainings mit Langhanteln, Zugstangen sowie dem eigenen Körpergewicht bietet. Im Schwimmen Bezeichnung für Schwimmwiderstandsgerät.

Präaktivierung, neuromuskuläre

Präaktivierung, neuromuskuläre (neuromuscular pre-activation), mehrere maximale willkürliche Kontraktionen (maximal voluntary contractions, MVCs) der spezifischen Muskulatur vor Belastungen im Wettkampf/Test. Dadurchi werden die aktivierten neuromotorischen Einheiten mit tetanischen Reizfrequenzen erregt. Dies erhöht vorübergehend die Effizienz der Reizübertragung und -fortleitung in synaptischen Verbindungen und Muskelzellen (posttetanische Potenzierung/PTP). Die PTP beschleunigt die Emission von Calciumionen (Ca2+) aus dem…