spezifische Kraft
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Rollbank
Rollbank (roll bench), Im Training schräg gestellte Ebene (Bank), auf der der Schwimmer (auf einem Zugschlitten liegend) den eigenen Körper mittels Armzug gegen Widerstand vorwärts zieht. Durch verändertes Seilzugsystem ist bei der Vasa-Bank (Vasaergometer) der ununterbrochene Armzug von Kraul- und Rückenschwimmen möglich. Trotzdem sind isokinetische Geräte zu bevorzugen, da beim Prinzip des Rollschlittens der Kraftverlauf…
Schnellkrafttraining
Schnellkrafttraining (training of power), Training zur Verbesserung der Schnellkraft, d.h. „explosive Krafteinsätze gegen Widerstände im Bereich wettkampfspezifischer Schnelligkeitsanforderungen“ (Harre in Schnabel et al. 2008, S.329). Wenn auch die Maximalkraft eine entscheidende Basis zur Entwicklung der Schnellkraft ist, so ist zu beachten, dass ein zeitaufwendiges Maximalkrafttraining auch die langsamen Muskelfasern entwickelt und deshalb im Sinne der…
Schwimmbank
→Schwimmbank (swimbench), spezifisches Kraftgerät zur Simulation von Schwimm –Zugbewegungen der Arme gegen regelbare Widerstände. Moderne Schwimmbänke (Mini-Gym, Bio-Swimbench, Biokinetic Ergometer, Biometer, FES - Armzuggerät) sichern dabei einen gleichmäßigen Widerstand über den ganzen Zug (isokinetische Kontraktion) und damit einen dem Schwimmen ähnlicheren Zugverlauf als Zuggummi oder Rollschlitten. In Verbindung mit Software (Bio Swim Analysis 2,0 beim…
Schwimmbremse
Schwimmbremse (swimming brake), Trainingsmittel, das durch Widerstandserhöhung einen erhöhten Kraftaufwand des Schwimmers erfordert, wie zusätzliche Bekleidung (Shirt, Strumpfhose), Widerstandsgürtel oder Bremshosen, Querleisten am Schwimmbrett, Schleppbojen usw. →spezifische Kraft
Schwimmen, angebundenes
„Schwimmen, angebundenes“ („tethered swimming“, „Bungees“), „fest angebundenes Schwimmen gegen einen unüberwindlichen Widerstand“. Magel 1970), in der Regel Gummiseil, später aufwendigere Konstruktionen mittels Flaschenzugsystemen (→Schwimmwiderstandsgerät), weshalb man dann von „semi-tethered-swimming“ sprach. Da es sich hierbei um ein in das Wasser verlagertes Krafttraining handelt, kann bei höheren Widerständen die „natürliche“ Schwimmbewegung ausgeübt werden. Das „Tethered-Swimming“ wurde wiederbelebt…
Schwimmergometer
Sehwimmergometer (swimergometer), Messeinrichtung, an der verschiedene biomechanische Parameter der oberen Extremitäten ermittelt werden. Grundlegend für die Genauigkeit der Messergebnisse ist die Form der Widerstandserzeugung. Dabei erfüllt die Wirbelstrombremse (Armkraftzuggerät des FES Berlin) in optimaler Weise die notwendigen Arbeitsbedingungen: Im Schwimmen werden verschiedene Seilzugergometer an Land (→Biobank) und im Wasser (→Power Rack) genutzt. Das vom FES…
Schwimmwiderstandsgerät (SWG)
Schwimmwiderstandsgerät (SWG) (swimming resistance equipment, powerrack), Seilzuggerät, das Sprints mit Zusatzlast gestattet und damit als Trainingsmittel zur Entwicklung der (schwimm-)spezifischen Kraft genutzt wird. Durch Anbringen einer elektronischen Zeitmessung (Power Rack Time-Automatic) über eine definierte Strecke und bei einem Widerstand von 4kp bei Männern und 3kp bei Frauen wird in der Leistungsdiagnostik die 11,5m - Zeit…
Seilzugergometer
Seilzugergometer (pulling ergometer), Messeinrichtung, an der verschiedene biomechanische Parameter der oberen Extremitäten ermittelt werden. Grundlegend für die Genauigkeit der Messergebnisse ist die Form der Widerstandserzeugung. Dabei erfüllt die Wirbelstrombremse (Armkraftzuggerät des FES Berlin) in optimaler Weise die notwendigen Arbeitsbedingungen: Geschwindigkeitsabhängiger Widerstand, Rotierende Masse, damit der Sportler bei Zugbeginn das Widerlager aktiv aufbaut, Große Präzision in…
Speedografie
Speedografie (speedography), Geschwindigkeitsmessung (Speedometer/Tacho) und -aufzeichnung in den verschiedensten Branchen als Verlauf Grafik oder als Foto mit lieben Gruß von der Verkehrspolizei. In vielen Sportarten sind schnelle Bewegungen gefragt, die mit unterschiedlichen Methoden erfasst werden, im Rennschlittensport mittels Laserkurzzeitmesssystem (Thorhauer, 1999) bis zur Geschwindigkeit einzelner Griffe im Ringen mit mechanisch-elektrischen Verfahren (Nowolsky et al. 2014).…
Sprint-resisted-Training
„Sprint-resisted-Training“ (engl.), wie auch sprint assisted Training, Trainingsmethoden, um Sprint Geschwindigkeit und Beschleunigung zu erhöhen; auch Widerstandslauf (resisted run) oder allgemein Widerstandstraining (resitance training) → Sprint-assisted-Training
StrechCordz
StrechCordz (engl.) geschützter Markenname für Gummiseil für das spezifische Krafttraining an Land und im Wasser in verschiedenen Widerstandsstufen mit Handgriffen, Paddles, Fußschlaufen und Seilen. Beim Üben mit dem Strechcordz ist darauf zu achten, dass das vorgespannte Seil in die Zugrichtung bis zum Totpunkt seiner Spannung gedehnt wird. Dabei sind die angegebenen Höchstzugkräfte Maximalwerte, die in…
Vasa-Ergometer
Vasa-Ergometer (Vasa-ergometer), Trainingsgerät zum semispezifischen Armzugtraining an Land. Es erlaubt freie Bewegungsabläufe von verschiedenen Techniken, zeigt Zeit, Distanz, Geschwindigkeit an und erlaubt eine einfache Dosierung Widerstandsstärke am Windrad →Schwimmergometer
Widerstandsbrett
Widerstandsbrett (resistance board), Schwimmbrett mit senkrecht eingebautem Zusatz, um den Widerstand zu erhöhen.
Widerstandshose
Widerstandshose (resistance trousers), Schwimmhose, die durch Außentaschen den Widerstand erhöht und damit ein Mittel zum spezifischen Krafttraining im Wasser ist. →“Sprint-assisted-Training“
Wirkfaktor
Wirkfaktor (effect factor), aus der Leistungsdiagnostik im Schwimmen: Quotient aus der Zeit für die Distanz von 11,5m am Schwimmwiderstandsgerät bei definiertem Widerstand und dem Zyklusweg. Je kleiner der Wirkfaktor desto effektiver ist die Schwimmtechnik. Damit ist der Wirkfaktor ein guter Gradmesser optimaler Abdruckgestaltung, wobei prinzipiell höchste Schwimmgeschwindigkeiten anzustreben sind. →Schnelligkeit, →spezifische Kraft Beispiel: Teststrecke 11,5m…