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Übung

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„Scheibenwischer“

„Scheibenwischer“ („wiper“), Hier kein Autoersatzteil oder Name eines Kabaretts, sondern eine Übung zur Kräftigung der Bauchmuskulatur unter Beteiligung des äußeren schrägen Bauchmuskels (1 = m. obliquus externus abdominis), des inneren schrägen Bauchmuskels (2 =m. obliquus internus abdominis) und des geraden Bauchmuskels (3 = m. rectus abdominis). Schultern bleiben am Boden! Fortgeschrittene können die Übung auch…

Fußsprung

Fußsprung (jump feet first), Sprung in das Wasser mit den Füßen voran, richtig mit Körperspannung ausgeführt dient er zur Erreichung einer größtmöglichen Tauchtiefe in der Regel an offenen Gewässern. In der Grundausbildung erste Variante des Wasserspringens und zugleich Mutprobe. (Text ergänzt von Harald Rehn)

Kniebeuge

Kniebeuge (squat), Basisübung des Krafttrainings mit und ohne Gerät: Beugen der Knie aus dem leichten Seitgrätschstand zur Kräftigung des vierköpfigen Beinstreckers (m. quadriceps femoris), der Gesäßmuskeln (m. glutaeus maximus, medius et minimus) und der ischiocruralen Muskulatur, wobei die Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisierend beteiligt ist. Strittig ist die Tiefe der Kniebeuge. Einerseits wird vor Quetschung der…

Körperübungen

Körperübungen (physical exercise), vielfältige Bewegungshandlungen und Formen zur körperlichen oder sportlichen Vervollkommnung des Menschen. Bei im sportlichen Training angewandten Körperübungen spricht man auch von Trainingsübungen. Sie sind in der Trainingswissenschaft „auf der Grundlage bestimmter, künstlich geschaffener Kriterien“ (Berger in Schnabel et al. 2008, S.214) in folgende Klassen eingeteilt: Nach der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Sportart…

Paddelübungen

Paddelübungen (Sculling), an- und auftriebswirksame Armbewegung im Wasser (→Auftrieb) durch die optimale Anstellung der Handflächen. Das Skullen ist beim Schwimmen eine grundlegende Vortriebsaktion mit vier Handbewegungen: Outweep (auswärts), Supination, Insweep (einwärts) und Pronation (Arelano et al. 2014). Bei der Skulling-Bewegung "erzeugt ein geübter Schwimmer große instationäre Strömungskräfte, wenn der Leitkantenwirbel auf der Dorsalseite der Hand…

Paketsprung

Paketsprung (cannonball jump), Sprung oder Sprungtechnik, die durch Anhocken der Beine und Umfassung dieser mit den Armen eine kompakte Körperhaltung ermöglicht und damit eine geringe Eintauchtiefe durch erhöhten schmerzfreien Eintauchwiderstand hervorruft, wird bei notwendigem Sprung in unbekanntes Gewässer angewendet. Mehr dazu: AHB Rettungsschwimmen der DLRG (Text Harald Rehn)

Partnerübung

Partnerübung (partner exercise), mit einem Partner durchgeführte Körperübung, besonders in der Gymnastik zur Kraft- und Beweglichkeitsschulung sowie zur Unterstützung beim Erlernen technischer Elemente (→Techniktraining). Partnerübungen sind eine große Hilfe in Trainingslagern, bei denen es an Geräten mangelt. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu den allgemeinen Krafttrainingsprogrammen, haben aber den Nachteil, dass die Belastungsintensität nicht genau…

Pullover-Maschine

Pullover-Maschine (pullover machine), „Überzugmaschine“, Krafttrainingsgerät, bei dem die Schultergelenke des sitzenden Sportlers mit dem Maschinendrehpunkt in Linie stehen. In zügiger Bewegung werden die Arme zum Oberschenkel geführt. Dabei werden vor allem der große Brustmuskel (m. pectoralis major), der breite Rückenmuskel (m. latissimus dorsi), der lange Kopf des dreiköpfigen Armstreckers (m. triceps brachii) und der große…

Reaktionstraining

Reaktionstraining (reactive training), Training zur Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit als eine Form des Schnelligkeitstrainings, das fast immer an andere Leistungsvoraussetzungen gekoppelt ist und sich durch die schnelle Reaktion auf ein Signal vor oder während einer Übung ergibt. Grundlegende methodische Anforderungen sind: Steigerung vom Einfachen zum Komplizierten (von einfachen elementaren zu wettkampfnahen komplexen Handlungen), Anwendung emotional positiver…

Rolle

Rolle (role), vielseitig verwendeter begriff, z.B. kreisförmiges Rad oder Walze (Technik), Figur oder Text (Drama). →Rolle, soziale Im Sport Element aus dem Turnen, Rotation um eine momentane Drehachse, deren Beherrschung zunächst an Land eine wichtige Voraussetzung für das Erlernen der Rollwende im Schwimmen ist. Spielt die Rolle, die man spielt, eine Rolle? Gerhard Uhlenbruck, dt.…

Ropeskipping

Ropeskipping (englisch), Seilspringen, s. unter →Skipping

Rumpfbeuge

Rumpfbeuge (torso twist), allgemein üblicher motorischer Test zur Grobeinschätzung der Dehnungsfähigkeit des Rumpf-Hüft-Beinbereichs als Rumpfbeuge vorwärts aus dem Stand. Die Messung bei Sportlern sollte auf einem Kasten stehend durchgeführt werden, da so auch Werte über den Nullpunkt hinaus erfasst werden können: Der Proband steht mit geschlossenen Füssen auf einer Langbank oder einem Kasten. Die Fußspitzen…

Schweben

Schweben (floating), nach Duden: im Gleichgewicht halten, ohne zu Boden zu sinken oder unentschlossen, noch nicht beendet sein („schwebendes Verfahren“). Im Wasser das Verharren des Schwimmers auf gleicher Höhe als wichtiger Lernschritt beim Erlernen des Schwimmens (Anfängerausbildung). Das Schweben vermittelt das Gefühl, dass man vom Wasser getragen wird. Deshalb sollte auf Auftriebsmittel verzichtet werden. Schweben…

Sichern

Sichern (securing), verwendet im Sinne von etwas sicher machen (z.B. Sicherheitsstellung beim Gerätturnen) oder um die eigene Existenz/Karriere bemüht sein. Im Sport ist die Bereitschaft des Trainers gemeint, einzugreifen, wenn die Gefahr besteht, dass der Sportler bei der Ausübung des Trainings zu Schaden kommen kann; sehr wichtig in der Anfängerausbildung, um das Ertrinken von Nichtschwimmern…

Sit-ups

Sit-ups (engl), – „Bauchaufzüge“, Übungen der klassischen Art des Bauchmuskeltraining von denen man sich den viel gepriesenen „Waschbrettbauch“ verspricht. Sie sind allerdings nicht so effektiv und nicht korrekt ausgeführt kann die  Wirbelsäule (LWS) geschädigt werden („Klappmesser“). Schonender sind Crunches (s. Video). Es gibt allerdings keine Studien, die Wirbelsäulenschäden durch klassische Bauchmuskelübungen bestätigen. Sit-ups können niemals…

Skipping

Skipping (engl.), Seilhüpfen (skipping, rope skipping = Sprungseil), Element der Laufschule wie Fußgelenksarbeit, charakterisiert durch aufrechte Körperhaltung, wenig Raumgewinn und kurze schnelle Schritte. Die Oberschenkel werden bis zur Horizontalen angehoben, das Hüftgelenk wird vollständig gestreckt. Ähnlich dem „Kniehebelauf“. Da das Seilspringen heute bei Kindern scheinbar nur noch einen geringen Stellenwert besitzt, sollte es im Schulsport…

Skullen

Technikanteile und zugeordnete Etiketten der vier Schwimmarten (nach Reischle, 2000, S.98)

Spezialübung

Spezialübung (exercise, spezial), auch "Imitationsübung"; „Körperübung, die mit der Struktur der Wettkampfübung/Wettkampfhandlung der jeweiligen Sportart übereinstimmt oder ihr in wesentlichen Elementen entspricht, sich aber in der Belastungscharakteristik durch Besonderheiten auszeichnet“ (Harre in Schnabel & Thieß,1993, S. 748). Beispiele im Schwimmen sind der Einsatz von Widerstandshosen oder das Kanaltraining bei wettkampfnahen Geschwindigkeiten (→Prognoseschwimmen).

Squat-Jump (SJ)

Squat-Jump (SJ) (engl. squat = hocken), Strecksprung aus der Kniebeuge ohne vorherige Ausholbewegung. Dadurch wird fast ausschließlich die Bein-Hüft-Streckmuskulatur beansprucht. Er korreliert stark mit weiteren →Schnellkraftleistungen, wie →Start und →Wende sowie der →Bewegungsschnelligkeit. Deshalb wird er als →Test in der →KLD des DSV eingesetzt. →Sprung, →Sprunghöhe   Video: https://www.youtube.com/watch?v=DZV_RlzfSIY

Stabilisierungsübungen

Stabilisierungsübungen (stabilisation exercise), Übungen zur Festigkeit bestimmter Eigenschaften und Fähigkeiten. Im Rahmen der Trainingsmethodik vor allem auf den Bereich der allseitig athletischen Ausbildung bezogen, so gymnastische Übungen zur Stabilisierung (Kräftigung) des Halte- und →Bewegungsapparates um die allgemeine Belastbarkeit zu verbessern. Diese Übungen sind besonders wegen des relativ weichen Binde- und Stützgewebes in der vorpuberalen und…