Philosophie
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objektiv
objektiv (objective), lat objectum „das dem Verstand vorgesetzte“, unvoreingenommen, unbeeinflusst von subjektiver Wertung (→Objektivität), aber auch gegenständlich, unabhängig vom Bewusstsein existierend (Objektivität). Beispiel: Oft wird die Zuverlässigkeit objektiver gegenüber subjektiven Aussagen hervorgehoben. In einer Studie im Fußball untersuchte man welche Methode den Verlauf einer Fußballkarriere am genauesten trifft. Ein ganzheitlicher Ansatz, also eine Kombination aus…
Olympischer Gedanke
Olympischer Gedanke (olympic spirit) →Olympische Bewegung, →Olympische Idee
Rhetorik
Rhetorik (rhetorik), griech. rhētorikḗ „Redekunst“; Fähigkeit, durch Rede einen Standpunkt wirkungsvoll zu vertreten und somit andere zu überzeugen. Rhetorik ist sowohl Begabung als auch erlernbar. Dazu folgende Faustregeln: Vermeide sprachliche Unarten, rede nicht zu viel, betreibe Sprachpflege, akzentuiere deutlich, spreche richtig, erzähle möglichst wirkungsvoll, lese gut vor, erkläre Begriffe und achte auf die Körpersprache (Kruse,…
Sinn des Sports
Sinn des Sports (meaning of the sport), die Bedeutung beziehungsweise der Wert des Sports für Menschen oder eine bestimmte Sache, auch gleichbedeutend mit Zweck, Funktion. Als Sinngebungen des Sports werden sechs Sinnbezirke mit fließenden Grenzen zueinander benannt: etwas leisten, gesund leben, etwas erleben, etwas darstellen, ausdrücken, mit anderen zusammen sein und Spannung, Risiko erleben. Diese…
Spaßgesellschaft
Spaßgesellschaft (society of the spectacle, society leading an extravagant lifestyle), uneinheitlicher, in der Soziologie nicht verankerter Begriff, der den von der “New-Economy“ in den 90er Jahren aufgekommenen Lebensstil beschreibt, der durch Konsum, Hedonismus und Lebensfreude geprägt und oft negativ besetzt ist (oberflächliches Denken und Handeln, Egoismus). Einen Dämpfer erlitt die Spaßgesellschaft durch islamische Terroristen, die…
Sportethik
Sportethik (ethics of sport), auf den Sport bezogenes Spezialgebiet der Ethik als Theorie von der Moral, "welche die dem menschlichen Handeln in Sport und Sportwissenschaft zugrundeliegenden moralischen Normen und Prinzipien kritisch reflektiert und begründet...Die Sportethik vereinigt in sich individual-ethische und sozialethische Aspekte. Auf der Akteursebene stehen das moralisch richtige und gute Handeln der am Sport…
Sportphilosophie
Sportphilosophie (philosophy of sports), Philosophie bezogen auf den Sport; Integrationswissenschaft, die auf der allgemeinen Philosophie und deren Teildisziplinen (Ethik, Ästhetik, Anthropologie usw.) fußt und zugleich die Erkenntnisse anderer sportwissenschaftlicher Disziplinen berücksichtigt. "Sie dient als Brücke zu sportpolitischen Debatten und hilft dabei, die Essenz von Wettbewerb, Spiel und Leistungssteigerung zu verstehen" (dvs, Sektion Sportphilosophie). →Sportwissenschaft, →Sportethik Sportphilosophie…
Tugend
Tugend (virtue), sittliche Beschaffenheit menschlichen Wollens und Handelns, die Kraft Gutes mit innerer Neigung zu tun. Als Kardinaltugenden zählen seit PLATON: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Darüber hinaus werden Individual-, soziale, humanitäre Tugenden unterschieden. So können Toleranz und Fairness als typische sportliche Tugenden verstanden werden. „Tugend ist, die Menschen zu lieben, Weisheit, sie zu…
Verdrängung
Verdrängung (repression), elementarer Abwehrmechanismus des Menschen, nach FREUD die unbewusste Unterdrückung eines Triebbedürfnisses. Das Verdrängte kann in Träumen, Fehlleistungen oder Krankheitssymptomen wieder zum Vorschein kommen und zu psychischen Störungen führen. Verdrängte psychische Inhalte sollten ins Bewusstsein gerufen werden, um sich aktiv (→Psychoanalyse) mit ihnen auseinanderzusetzen (Psychologisches Wörterbuch, 2004). Umgangssprachlich wird von Verdrängung gesprochen, wenn man…
Verstand
Verstand (mind; reason; intellect), Fähigkeit des Menschen, die objektive Realität begrifflich zu erfassen. Umgangssprachlich auch Denkvermögen, Grips. Unter Verstand wird die eigentliche geistige Tätigkeit (syn. mit Intellekt) im Unterschied zur Sinnlichkeit verstanden. →Intelligenz, →Denken „Es reicht nicht aus, einen gut funktionierenden Verstand zu haben; das Wichtigste ist, ihn auch gut zu nutzen“. René Descartes (1596-1650)…
Vision
Vision (vision), lat. visio „Anblick, Erscheinung“ (frz. Traum); ein in unbestimmter Zukunft befindlicher Traum, Wunsch ohne konkrete Strukturen, aber mit motivierender Kraft, diese zu erhellen. Visionen sind oft die Quelle großer Leistungen und so auch im Leistungssport ein Muss, denn sie bringt Klarheit und Richtung in unser Denken und Handeln und begeistert für neue Aufgaben.…