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Landtraining

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Athletik

Athletik (athletics), lat. athleticus „Wettkämpfer“; in der Antike der berufsmäßige Wettkampf der Athleten, später übernommen in die Begriffe Leicht- und Schwerathletik. Heute in der Trainingspraxis umgangssprachlich für athletische, besser: allgemeine Grundausbildung oder Athletiktraining. Der für diese allgemeine Ausbildung zuständige Spezialist wird „Athletiktrainer“ genannt. →Landtraining, →Trockentraining, →Konditionstraining, →Ausbildung, athletische, →Voraussetzungstraining Exkurs: Jegliche Ausbildung folgt der Dialektik…

Athletiktraining

Athletiktraining (athletic training) →Athletik, →Ausbildung, athletische, →Voraussetzungstraining, →Konditionstraining  

Ausdauer, allgemeine

Ausdauer, allgemeine (endurance, general), unter dem Aspekt der an der Bewegung beteiligten Muskulatur umfasst die allgemeine Ausdauer die Ermüdungswiderstandsfähigkeit großer Muskelgruppen, d.h. von mehr als 15% der Skelettmuskulatur (Hollmann & Hettinger, 1980), im Gegensatz zur lokalen Ausdauer. Unter trainingsmethodischem Aspekt verstehen wir darunter vielfältige unspezifische („schwimmfremde“) Übungen, die vorrangig an Land und im Grundlagenausdauer-Bereich stattfinden.…

Ballspiele

Ballspiele (ball games), Sammelbezeichnung für weit verbreitete Spiele mit dem Ball, die zum Teil nach international festgelegten Regeln durchgeführt werden: Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Hockey, Wasserball usw. oder im Rahmen der Kleinen Spiele wie Raufball, Krebsfußball, Prellball, Völkerball usw. Bei der Anwendung von Ballspielen im Training der Schwimmer ist auf die erhöhte Verletzungsgefahr (→Sportunfall) zu…

Biobank

Biobank (biobench, biokineticbench), Sammlung von Biomaterialen und damit verknüpfter medizinischer und persönlicher Daten. Im Sport ein biokinetisches Trainingsgerät zum spezifischen Krafttraining der Schwimmer mit 10 Widerstandsstufen, bei dem der Armzug der Schwimmtechnik nicht nur simuliert wird, sondern mit dem im Wasser hochgradig übereinstimmt (Stichert, 1991; Hermsdorf, 2000). Die Ergebnisse der Biobank haben eine starke Beziehung…

Body-tupe

  Body-tupe (engl) elastisches Seil („Körperband“) aus der Physiotherapie, das für die verschiedensten Übungen zur Stärkung nahezu aller Muskelgruppen verwendet werden kann. Als preiswertes und zugleich ziemlich effektives (einfach zu transportierendes) Trainingsgerät kann es gut in Ermangelung geeigneter Kraftgeräte (z.B. bei Lehrgängen) genutzt werden. Übungen (Video): https://www.youtube.com/watch?v=x0t2kG65u2Y

Callanetics

Callanetics (engl.) – Gymnastikform, die in den 90iger Jahren aus den USA (Ballettschule) übernommen wurde. Durch kleine Veränderungen der Körperstellung in Kombination mit genauen, langsam ausgeführten und oft wiederholten Bewegungen sollen bestimmte Muskelgruppen gekräftigt werden, ohne dabei den Rücken zu belasten. Der Schwerpunkt liegt auf Stärkung des Beckenbodens und Aufrichtung der Wirbelsäule, um den Übenden…

Chi-Ball

Chi-Ball (Chi-ball), Gymnastikgerät, das Mitte der 90er Jahre von der australischen Fitnesstrainerin Monica Lindford in die Gymnastik übernommen wurde. Grundlage sind fließende Bewegungen, die auf fernöstlichen Philosophien basieren (Chi = Lebensenergie) und durch typisch westliche Trainingsmethoden ergänzt werden. „Energie laden“ steht hierbei vor „auspowern“.   Video: https://www.youtube.com/watch?v=jtm8ofXdFWU   Mehr zum Thema: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/chi-ball-trendsport-aus-australien-164418.html

Counter-Movement-Jump

Counter-Movement-Jump (CMJ) (engl.), engl. Countermovement “Gegenbewegung”; Vertikalsprung mit Ausholbewegung, der sich vom Squat-Jump (SJ) nur durch den Einsatz der Arme unterscheidet. Die Differenz zwischen beiden Sprüngen sagt etwas über die Nutzung des Armschwungs aus. Im Mittel springen die Schwimmer/innen mit dem CMJ 8 cm höher als mit dem SJ. →Sprunghöhe, →Prinzip der Anfangskraft   Nach…

Cross-Training

Cross-Training (cross-training) engl. cross „Kreuz“; hier nicht nur Lauftraining bei wechselndem Geländeprofil, sondern erweitert auf wechselnde Trainingsmittel mit einem weitgehenden Bezug zur spezifischen Sportart unter Berücksichtigung von biomechanischen und physiologischen Bewegungverwandtschaften (z.B. Wasserfahrsport, Skilanglauf). Es handelt sich um ein intensives Training mit hohen Belastungsreizen. Wenn man sich anschaut, was da im Extremfall durch die Gegend…

Dreierhop

Dreierhop (triple hop), Sprungserie zur Kontrolle des horizontalen Sprungvermögens. Der Dreierhop ist ein valider Test, um die Stärke und Leistung der unteren Extremitäten eines Athleten vorherzusagen (Hamilton et al. 2008). Während der Dreierhop in der Regel (z.B. bei „Jugend trainiert für Olympia“) einbeinig oder wechselbeinig mit beidbeiniger Landung durchgeführt wird, hat sich der DSV wegen…

Entwicklung, vielseitige

Entwicklung, vielseitige (multilateral development) →Vielseitigkeit

Fitnessübungen

Fitnessübungen (fitness exercises), Körperübungen zur Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit, in Einheit von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. In der Sportpraxis zumeist Übungen des allgemeinen Kraft- oder/und Ausdauertraining (→Athletik). Da ein großer Teil unserer Schwimmer das allgemeine Krafttraining in Fitnesscentern durchführt und dort die englische Bezeichnung der meisten Übungsformen üblich ist, werden diese in einer Tabelle aufgeführt…

Funktionsgymnastik

Funktionsgymnastik (functional gymnastics) → Gymnastik, funktionelle

Landtraining

Landtraining (land training), Training des Schwimmers außerhalb des Schwimmbeckens (Training, allgemeines). Je nach Ausbildungsstand  und Disziplin absolvieren Schwimmer etwa ein Viertel bis ein Drittel ihrer Trainingszeit mit allgemeinen Mitteln an Land. Bestimmt der Erwerb vielfältiger Bewegungserfahrungen das Nachwuchstraining, so dominieren im Hochleistungstraining konditionelle Fähigkeiten, hier besonders Funktionsgymnastik, allgemeine Kraftübungen (Kraft, allgemeine), Dehnung und Lockerung mit…

Laufspiel

Laufspiel (running game), Spielformen der Kleinen Spiele bei Dominanz des Laufens wie Wettläufe, Staffeln, Platzsuch- und Fangspiele. Wegen des freudbetonten Charakters sind Laufspiele ein wichtiges Trainingsmittel im Nachwuchstraining, aber auch zur Erwärmung bzw. in Phasen der aktiven Erholung für alle Ausbildungsetappen. Übungsbeispiele: http://www.sportpaedagogik-online.de/leicht/laufspiele1.html (Zugriff am 29.02.2020)

Trockentraining

Trockentraining (on-land training) →Landtraining („Athletik“)

Trockenübungen

Trockenübungen (on-land exercises), aus dem Amerikanischen übernommener Ausdruck für Üben schwimmtechnischer Elemente an Land, z.B. vor dem Wassertraining mit dem Ziel „korrekte Sinneswahrnehmung zu erzeugen und das Verfahren der Selbstkontrolle zu erwerben“ (Haljand, 1966). Es sollte dabei einer der Schwimmlage adäquate Haltung eingenommen werden (zumindest Oberkörper vorbeugen, besser Schwimmbank). Günstig ist das Üben mit Partner…

Winter(trainings)lager

Winter(trainings)lager (winter camp), allgemein Trainingslehrgang im Winter, z.B. von den Fußballern als Klimawechsel genutzt. Im Schwimmen Trainingslehrgang (→Lehrgang) im Rahmen der allgemeinen athletischen Ausbildung bei besonderer Nutzung des Skilaufens (Langlauf) zur Schulung der allgemeinen Ausdauer. Weitere Vorteile sind der Orts- und Klimawechsel, wobei den Schwimmern als „Treibhauspflanzen“ besonders der längere Aufenthalt an der frischen Luft…

Zugschlitten

Zugschlitten (pull sled) →Rollbank