Kondition
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Beweglichkeit, passive
Beweglichkeit, passive (flexibility, passive). größtmögliche Bewegungsamplitude, die durch die Einwirkung äußerer Kräfte (z.B. Partner, Gewichte) erreicht werden kann.und mit der bis 90% der anatomisch möglichen Beweglichkeit (→anatomische Beweglichkeit) erreicht werden kann. Sie ist immer größer als die aktive Beweglichkeit, sichert aber nur im Zusammenspiel mit der aktiven Beweglichkeit das muskuläre Gleichgewicht.
Fähigkeit, konditionelle
Fähigkeit, konditionelle (ability, conditioning), die energetische Komponente (muskulärer Antrieb) der sportlichen Leistungsfähigkeit (Harre in: Schnabel et al. 2008, S.155). Dazu zählen Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit als Basisfähigkeiten, die aber in der Praxis meistens in Mischformen auftreten. Die meisten Autoren beziehen die Beweglichkeit mit ein.
Fit
Fit (fit), gesund, in guter körperlicher Verfassung, „in Form“, durchtrainiert →Fitness
Fitness
Fitness (engl.) körperliche Leistungsfähigkeit im umfassenden Sinne („Lebenstauglichkeit“ bis zur Übereinstimmung mit „Gesundheit“) Im Sport, besonders im Schulsport, wird die allgemeine Fitness bestimmt (Münchner-Fitness-Test, Deutscher-Motorik-Test, "Klug & Fit in Österreich usw.), während im Leistungssport zusätzlich die spezifische Fitness (Leistungsdiagnostik) ermittelt wird. Gemessen wird das individuelle Fitnessniveau an statistisch ermittelten Normwerten (→Landesvielseitigkeitstest). Dabei ist im Sinne…
Fitnesstraining
Fitnesstraining (fitness training), Training zur Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit, in Einheit von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. In der Sportpraxis zumeist allgemeines Kraft- oder/und Ausdauertraining (→Athletik). Da ein großer Teil unserer Schwimmer das allgemeine Krafttraining in Fitnesscentern durchführt und dort die englische Bezeichnung der meisten Übungsformen üblich ist, werden diese in einer Tabelle aufgeführt (s. Fitnessübungen).…
Kondition
Kondition (condition), lat.condicio „Bedingung, Vorschlag‚ Angebot, Verhältnis, Beschaffenheit, Zustand, Verfassung“; Körperliche Leistungsfähigkeit, in der engeren Begriffsfassung auf die überwiegend physischen Faktoren Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und (bereits erweitert) Beweglichkeit beschränkt und als konditionelle Fähigkeiten (Basisfähigkeiten) ausgewiesen. Damit ist Kondition mehr als nur Ausdauer oder nur Kraft. Kondition ist die Grundlage vielfältiger sportartspezifischer (konditioneller) Fähigkeiten wie Wurfkraft,…
Konditionelle Fähigkeit
Konditionelle Fähigkeit (physical condition) →Fähigkeit, konditionelle
Konditionstraining
Konditionstraining (conditioning training), Training der konditionellen Basisfähigkeiten Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit mit allgemeinen und speziellen Trainingsübungen. Im englischen Sprachgebrauch oft in der Verbindung "strength and conditioning training (S&C)". →Athletiktraining, →Konditionierung Zum allgemeinem Konditionstraining des Schwimmers zählen z.B. Stabilisierung der Rumpfmuskulatur, Wasserfahrsport, Skilauf, Lauf; als spezifisches Konditionstraining alle Belastungsformen im Schwimmen, aber auch an der Schwimmbank…
Krafttraining, ballistisches
Krafttraining, ballistisches, Neuschöpfung aus der Welt des Kraft- und Fitnesstrainings. "Der Begriff „ballistisch“ stammt vom Wort „Ballistik“, das sich mit der Bewegung von Flugkörpern beschäftigt. Übertragen auf den Sport bedeutet dies, dass beim ballistischen Training Bewegungen explosiv und mit maximaler Geschwindigkeit ausgeführt werden. Anstatt die Bewegung kontrolliert abzubremsen, wie es beim klassischen Krafttraining oft der…
Leistungsfähigkeit, motorische
Leistungsfähigkeit, motorische (motor fitness; motor performance ability), Komplex motorischer Fähigkeiten und Bewegungsfertigkeiten, die von intellektuellen sowie weiteren psychischen Fähigkeiten und Verhaltensweisen (→Leistungsbereitschaft) beeinflusst werden. Die motorische Leistungsfähigkeit entwickelt sich abhängig von Alter, Geschlecht und Umfeld. So sind große Unterschiede zwischen Kindern aus sozial schwachen und sozial starken Regionen nachgewiesen worden (Prätorius & Milani, 2004; Starker…
Leistungsfaktor
Leistungsfaktor (performance factor), in der Elektrotechnik das Verhältnis vom Betrag der Wirkleistung zur Scheinleistung; im Sport ein Bestandteil der sportlichen Leistungsfähigkeit, die in der sportlichen Bewegungshandlung mit anderen Leistungsfaktoren strukturell verbunden ist (→Leistungsstruktur). Dazu zählen endogene Faktoren wie psychisch-moralische, taktische, technisch - koordinative, konditionelle, konstitutionelle und exogene Faktoren wie Geräte und Ausrüstungen. Die Begriffe Leistungsfaktor…
Leistungsvermögen
Leistungsvermögen (capacity; potential), Gesamtheit der individuellen körperlichen und geistigen Voraussetzungen des Menschen für die Arbeit, hier für eine sportliche Leistung. →Leistungsvoraussetzungen, →Leistungsfähigkeit
Leistungsvoraussetzung
Leistungsvoraussetzung (performance precondition), in der Arbeitswelt die Gesamtheit der zur Ausführung von Arbeitshandlungen erforderlichen physischen und psychischen Eigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse des arbeitenden Menschen (http://www.wirtschaftslexikon24.com). In der Psychologie werden dabei kognitive Leistungen (aktuell) und Persönlichkeitseigenschaften (habituell) zusammengefasst (http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/leistungsvoraussetzungen/8727). Diese inneren (endogenen) Eigenschaften sind auch Voraussetzung für Leistungen im Sport, ergänzt durch äußere (exogene) Bedingungen.…
Leistungsvoraussetzungen, innere
Leistungsvoraussetzung, innere, endogene, personale (performance preconditions, personal), Schnabel (2003) unterscheidet zwischen einer unmittelbar handlungsbezogenen Ebene und einer Basisebene der physischen und psychischen Grundvoraussetzungen und – prozesse (s. Abb.). Die elementaren Funktionen der einzelnen Funktionssysteme sowie die psychischen Grundfunktionen- und prozesse sind mit den handlungsbezogenen Leistungsvoraussetzungen wechselseitig verknüpft. Die Bündelung einzelner Leistungsvoraussetzungen (→Konstitution, →Kondition usw.) werden…
Leistungszustand
Leistungszustand (performance status), Leistungsfähigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt (Trainingszustand), Ein optimaler Leistungszustand ist die Grundlage für individuelle Spitzenleistungen. Er ist gekennzeichnet durch körperliche Frische, ausgewogene Balance zwischen An- und Entspannung ("entspannte Wachsamkeit"), Selbstvertrauen und "Rutsch" (spezifisches Bewegungsgefühl des Schwimmers). Ziel der Trainingsplanung im Hochleistungstraining ist das Erreichen des optimalen Leistungszustandes zum Hauptwettkampf (→Tapering). →Form, sportliche…
Met-Con-Training
Met-Con-Training (engl. Metabolic Conditioning/dt. metabolische Konditionierung), aus dem Fitnesstraining übernommen für eine Form des Trainings bei dem sehr intensiv über einen längeren Zeitraum trainiert wird, meist als eine Art Zirkeltraining gestaltet. Durch die Einbeziehung vieler Übungen und damit Muskelgruppen kann die Intensität des Trainings konstant hochgehalten werden. Im Crossfit wechseln beim MetCon kurze Intensive Trainingsphasen…
Schnelligkeit
Schnelligkeit (speed caoacity), koordinativ - konditionell determinierte Fähigkeit, um Bewegungshandlungen in kürzester Zeit zu vollziehen und/oder schnellstens zu reagieren. In der Sportwissenschaft gibt es verschiedene Sichtweisen zur Einordnung der Schnelligkeit in das System der sportlichen Leistungsfähigkeit. Ungeachtet dessen bleibt die Schnelligkeit eine „elementare →Leistungsvoraussetzung, die aus physiologischer Sicht an besondere Leistungen des neuromuskulären Systems gebunden…
Skill
Skill (skill), im Zeichen des zunehmenden Anglizismus unserer Sprache häufig für „Fertigkeit“, „Können“, „Fähigkeit“. Übertragen steht "SwimSkills" für Schwimmkurs, also Ausbildung der schwimmerischen Fertigkeiten. Mehr zum Thema: (Video) https://www.youtube.com/watch?v=zzlZHt3BiZs - Zugriff 29.06.24