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Physiologie

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maxLass

maxLass → Laktat-Steady-State, maximales

Mechanobiology

Mechanobiologie (mechanobiology), Bereich der Biomechanik, der sich auf die Fähigkeit menschlicher Zellen stützt, mechanische Signale wahrzunehmen und im Sinne einer biochemischen Antwort verarbeiten zu können. Obwohl diese Eigenschaft (Mechanosensitivität) seit langem bekannt ist, war unklar, wie mechanische Kräfte in Zellen verarbeitet werden, da die Kräfte auf molekularer Ebene sehr klein und daher schwer zu messen…

Mechanorezeptoren

Mechanorezeptoren (mechanoreceptors), griech. mēchanē „Werkzeug, Maschine, (Hilfs-)Mittel“, lat. receptor „Aufnehmer“; sensible Sinneszellen (Sensoren), die auf mechanische Reize reagieren und diese weiterleiten, z.B. Rezeptoren im Muskel, im Ohrlabyrinth oder in der Haut. Sie informieren über die Stellung der Gelenke sowie über Richtung, Ausmaß und Geschwindigkeit von Bewegungen. Folglich spielen sie eine große Rolle für die Wahrnehmung…

Meldonium

Meldonium (Meldonium), Herz- und Kreislaufmedikament, das einer Minderdurchblutung entgegenwirken soll. Meldonium ist als Arzneimittel in Deutschland nicht zugelassen. In Russland ist es in jeder Apotheke rezeptfrei zu bekommen (Mildronate®). →Doping „Aufgrund eines Monitoring-Programms der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für den Wirkstoff Meldonium konnte 2014 ein hoher Missbrauch der Substanz in verschiedenen Sportarten festgestellt werden. Es ist zu…

Menarche

Menarche (menarche), griech. mên „Mona“‘ und archê „Anfang“; erste Menstruationsblutung, die im Mittel bei Mädchen mit dem 12. Lebensjahr auftritt. Sie kann sich bei zeitiger sportlicher Belastung verzögern, insbesondere wenn diese mit Untergewicht verbunden ist (Pescovitz & Walvoord, 2007). Bei Mädchen, die vor Eintreten der Menarche Leistungssport betrieben haben, tritt gegenüber Mädchen, die erst nach…

Menopause

Menopause (menopause), griech. mēn „Monat“ und paūsi „Ende“; letzte Menstruationsblutung der Frau, die im Mittel zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr angenommen wird. Phase des Klimakteriums. →Menstruation, →Fertilität Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Bewegungsmangel erheblich zur Verschlimmerung von Wechseljahresbeschwerden beiträgt. Umgekehrt kann sportliche Bewegung Wechseljahresbeschwerden nicht nur lindern, häufig verhindert Sport…

Menses

Menses (menstruation), übernommen aus dem Lateinischen von menses = Plural von mensis  "Monat",  →Menstruation, →Menopause

Menstruation

Menstruation (menstruation),lat. menstruus „monatlich“ zu lat. mensis, „Monat“; Periodisch (etwa 400 mal im Leben einer Frau) erfolgende Abstoßung der Uterusschleimhaut, die mit mehrtägigen Blutungen einhergeht. Der Menstruationszyklus beträgt durchschnittlich 28±4 Tage und wird in die Follikelphase (10-16 Tage nach der ersten Blutung), den Eisprung (Ovulation) und die Gelbkörperphase (Lutealphase, 10-15 Tage nach dem Eisprung) unterteilt.…

Metabolismus

Metabolismus (metabolism), griech. metabolismós „Stoffwechsel“; →Stoffwechsel

Metabolit

Metabolit (metabolite), griech. metabolites – umgewandelt „Zwischen- und Endprodukt im →Stoffwechsel“ Beispiele: Um die genetische Veranlagung für Ausdauerleistungen zu identifizieren untersuchten Al-Khelaifi et al. (2019) genetisch beeinflusste Metaboliten, die Spitzensportler von Nicht-Elite-Sportlern unterscheiden. Dazu wurden gemeinsame Varianten metabolischer quantitativer Merkmalloci* (mQTLs) identifiziert, die mit Ausdauerleistungen assoziiert sind. Kreatin werden im Sport oft wahre Wunder unterstellt.…

MGF

MGF (mechano growth factor), Eiweißsubstanz aus der Gruppe der Wachstumsfaktoren (GF), die bei intensiver Dehnung in den Muskelzellen entsteht und zu Muskelwachstum führt. So hat auch der trainierte Muskel mehr MGF als der untrainierte. MGF ist im Blutserum nachweisbar und verändert sich bei Genmanipulation beträchtlich. Im Sport wird es zu den Dopingmitteln gezählt, in der…

Milchsäure

Milchsäure (lactic acid) →Laktat

Mineralstoffe

Mineralstoffe (mineral substances), als Nährstoffe anorganische, lebensnotwendige Baustoffe des Skeletts, als Komponenten von Hormonen und Enzymen und als Bestandteil biologisch wirksamer Verbindungen (z.B. Hämoglobin). Je nach Konzentration unterteilt man in Mengenelemente (>50mg/kg Körpergewicht wie Natrium, Kalium, Kalcium, Magnesium, Chlorid) und Spurenelemente (<50mg/kg Körpergewicht wie Eisen, Jod, Fluorid, Zink, Mangan). Der normale Bedarf an Mineralstoffen wird…

Mitochondrium

Mitochondrium (mitochondrion), Bestandteil der Zelle, in deren Doppelmembran die Enzyme des Citratzyklus und der Atmungskette Adenosintriphosphat (ATP) produzieren, der deshalb auch „Kraftwerk der Zellen“ genannt wird. Ohne die 1890 erstmals beschriebenen Mitochondrien könnte der Mensch nicht existieren. Er braucht das ATP, um zu atmen, zu sprechen, sich zu bewegen, zu denken sowie für den Transport…

Mobilisation

Mobilisation (mobilization, mobility), lat. mobilis „beweglich“ und movere „bewegen“; Maßnahmen (→Mobilisationstechniken) in der Pflege (Physiotherapie) zur Verbesserung oder Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit ("mobil machen"). Im Training einmal nach dem Aufwärmen das gezielte Eingehen auf jene Bereiche, die dann beim Training benötigt werden (→Vorbelastung), zum anderen die maximale Ausschöpfung der psycho-physischen Leistungsfähigkeit („gib alles!“), in der Regel…

Motoneuron

Motoneuron (motoneuron) →Vorderhornzelle, motorische

Motorcortex

Motorcortex (motor cortex), lat. motor „Beweger“; cortex „Rinde“, Gesamtheit der Areale der Großhirnrinde, in denen die gesamte Skelettmuskulatur „landkartenartig“ (de Marees 1992) vertreten ist. Es besteht ein Direktweg des Motorcordex zu den spiralen Neuronen (→Pyramidalsystem). Der Motorkordex ist Anlaufpunkt ("Kommandozentrale") für zentrale, willensgesteuerte Programme und spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle und Korrektur von…

Motorische Einheit

motorische Einheit (motor unit) →Einheit, motorische

Muskelaktivität

Muskelaktivität (muscle activity), Die Skelettmuskulatur beträgt beim normalgewichtigen Erwachsenen etwa 40% (Mann) bzw. 35% (Frau) der Gesamtmasse und ist damit das größte Organ des menschlichen Körpers, das zudem als einziges dem Willen unterliegt. Die Muskeltätigkeit ist ein „Bindeglied zwischen Umwelt und inneren Organen“ und zugleich „genetisch fixierte Mitgift unserer Urahnen“ (→Genetik), da die Motorik im…

Muskelarbeit

Muskelarbeit (muscle aktivity) →Arbeit (biomechanisch)