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Physiologie

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Biofeedback

Biofeedback – Training (BFT) (biofeedback training), „biologische Rückmeldung“, Verfahren, kaum bewusste Körperfunktionen (Blutdruck, Herzschlag, Gehirnaktivität) optisch darzustellen und so die Auswirkungen psychotherapeutischer Verfahren (→Entspannungsverfahren) sichtbar zu machen, um eine wünschenswerte Verhaltensänderung des Patienten zu unterstützen (Psychologisches Wörterbuch 2004). Der Sportler erhält eine objektive (weil sichtbare oder hörbare) Rückmeldung über seinen Entspannungszustand und kann somit bestimmte…

Biokatalysator

Biokatalysator (bio-catalyser), Molekül (meistens Enzym), das biologische Vorgänge beschleunigt, nach dem Vorgang aber wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeht. →Enzyme Beispiel: Jugendlichen Schwimmern wurde über zwei Wochen bei täglich zwei Trainingseinheiten a 5 km das Coenzym Q10 supplementiert. Dieser Biokatalysator ist essentiell für die Resynthese von Adenosintriphosphat und verhindert damit nachteilige Änderungen von antioxidativen Enzymen…

Biomarker

Biomarker - messbare biologische (genetische, anatomische, physiologische oder biochemische) Merkmale, die als Referenz für Prozesse und Krankheitszustände im Körper verwendet werden können. S In der Trainings- und Wettkampfbelastung sind Speichelbiomarker vielversprechend, da sie physiologische Veränderungen aufgrund von Stress widerspiegeln. Am häufigsten wurden hormonelle Biomarker herangezogen. Die Rangfolge der untersuchten akuten Stressoren führen Muskelschäden und -ermüdung…

Biorhythmus

Biorhythmus (biorhythm), „Lebensrhythmus“, in Zyklen oder Phasen sich wiederholende physiologische Abläufe, wovon der Schlaf-Wach-Rhythmus wohl das typischste Beispiel ist („innere Uhr“). Wikipedia Die vom Biorhythmus hervorgerufenen Formschwankungen im Tagesablauf sollten zumindest im Hochleistungstraining bei der Lage der Trainingseinheiten und Wettkampfabschnitte beachtet werden. Andererseits kann dieser Biorhythmus auch trainiert werden. So sollte sich der Schwimmer in…

Blood Flow Restriction Training

Blood Flow Restriction Training →Blutflussrestriktions-Training

Blut

Blut (blood), Flüssigkeit, die aus Plasma (54%) und Blutkörperchen (46% Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) besteht und als Transportmittel fast alle Körperfunktionen verknüpft. Zugleich hat Blut wichtige Puffer- und Abwehrfunktionen (Immunsystem). Da über Blutbilder Funktionsstörungen des Organismus ermittelt, zugleich über Interjektionen Medikamente zugeführt werden können, spielt das Blut in der Sportmedizin ebenfalls eine große Rolle. Durch sportliches…

Blutbild

Blutbild (blood count; hemogram), Befunde des peripheren Blutes bezüglich seiner Bestandteile (→Erythro-, Leuko-, Thrompo-, Retikulozyten). Am kleinen Blutbild erkennt der Arzt, ob es erste Hinweise auf eine Erkrankung gibt (Infektion, Blutarmut, Entzündung). Mit der sportmedizinischen Grunduntersuchung werden neben dem kleinen Blutbild (Kassenleistung) weitere Parameter erfasst, die für die Belastbarkeit des Sportlers aussagekräftig sind: Kleines Blutbild:…

Blutdoping

Blutdoping (blood doping), "intravenöse Verabreichung von roten Blutzellen oder Blutpräparaten, die rote Blutzellen enthalten. Diese Produkte können aus Blut hergestellt worden sein, das von der gleichen oder von einer anderen Person stammt (autologe bzw. homologe Bluttransfusion)...Diese Maßnahmen stehen nicht im Einklang mit der medizinischen Ethik und der Ethik des Sports. Sie beinhalten, insbesondere bei einer…

Blutdruck

Blutdruck (blood pressure), Kraft, die durch die Pumpleistung des Herzens das Blut gegen den Gefäß- und Viskositätswiderstand zirkulieren lässt. Der Blutdruck ist sehr unterschiedlich und geht vom arteriellen Blutdruck in den Arterien des Kreislaufs (120 mm Hg) bis zu 25 mmHg in Venen und Kapillaren (Niederdrucksystem). Der arterielle Blutdruck schwankt zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck…

Blutfluss

Blutfluss (blood flow), Fortbewegung des Blutes im Blutkreislauf (Hämodynamik, kardiovaskuläres System), das im wesentlichen vom Blutdruck, vom Gefäßwiderstand und von der Zähigkeit des Blutes (Viskosität) abhängt. →Blutflussrestriktion (BFR) Submaximales Training mit BFR führte zu einem systemischen Anstieg der Druckschmerschwelle (PPT), hatte aber keinen Einfluss auf die ischämische Schmerzempfindlichkeit. Dieser Effekt ist wahrscheinlich nur bei BFR…

Blutflussrestriktion -Training

Blutflussrestriktion -Training (BFR) (blood flow restriction training), auch "Abbindetraining", Kaatsu-Training, Okklusionstraining. Variante des Krafttrainings, bei der ein Venenstauer (Stauschlauch aus der Medizin) an geeigneter Stelle des Oberarms oder Oberschenkels angelegt und dadurch die Blutzirkulation gedrosselt wird. So "abgebunden" wird die Zielmuskulatur bei weitaus geringeren Widerständen als sonst üblich trainiert. Nach dem Training wird die Durchblutung…

Blutpass

Blutpass (blood Passport), oder Biologischer Pass, 2009 durch die WADA vorgenommene Erweiterung des Anti-Doping Codes um durch Verlaufskontrollen von Blutwerten auch Doping nachweisen zu können. Dieses indirekte Nachweisverfahren ist 2010 mit Vorgaben für die Probenabnahme, Transport, Analyse im Labor und Datenauswertung ("Athlete Biological Passport" oder "biologischer Pass") geregelt worden (Auszug Institut für Biochemie, DSHS Köln):…

Blutvolumen

Blutvolumen (blood volume), Gesamtblutmenge im Organismus, die beim Menschen etwa 75-80 cm3 pro kg Körpergewicht beträgt. Durch Training kann das Blutvolumen um 25% zunehmen kann, wodurch sich auch die Sauerstofftransportkapazität erhöht (→Sauerstoffaufnahme). Ausdauersportler haben durchschnittlich ein um 40% höheres Blutvolumen (Schmidt, 1999). Die horizontale Lage des Körpers im Wasser führt zu einer Verschiebung des Blutvolumens,…

Bradykardie

Bradykardie (bradycardia), griech. bradykardía „Langsamherzigkeit“; Herzschlag unter 60 Schläge/min bei Erwachsenen. Gegenteil →Tachykardie Bei ausdauertrainierten Sportlern ist Bradykardie in Ruhe die Folge eines gesteigerten Vagotonus (→Vagotonie); bei körperlicher Belastung nicht mehr nachweisbar. Bradykardie ist eine Komponente des Sportherzens und von Herzerkrankungen abzugrenzen. Nach Beendigung des Ausdauertrainings bildet sich die Bradykardie in der Regel zurück. Problematisch…

Brennwert

Brennwert (caloric value), (Physiologie), in einem Stoff enthaltene thermische Energie (Wikipedia), die durch den Abbau der Nahrungsmittel freigesetzt wird. Deren physikalischer Brennwert wird durch die vollständige Umsetzung in Wasser und Kohlendioxyd gemessen, während man bei dem Energiegewinn bei vollständiger Oxidation im Körper vom biologischen Brennwert spricht. Der Brennwert wird in Kilojoule (kj) angegeben, vormals Kilokalorien…

Brustatmung

Brustatmung (thoracic breathing), Lungenatmung, bei der sich das Volumen des oberen Thorax durch Bewegung der Rippen in sagittaler Richtung erweitert (Thorakalatmung), d.h. die Rippen heben und senken sich aktiv. →Atemtraining Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Brustatmung (Zugriff am 12.12.2018) Video: https://www.youtube.com/watch?v=C2sUWShlPBI (Zugriff am 12.12.2018)

Burst, oxidativer

Burst, oxidativer (respiratory burst), Freisetzung (burst = Entladung/Explosion) von aggressiv-lytischen1 Sauerstoffradikalen durch neutrophile Granulozyten 2 und Makrophagen3 (http://flexikon.doccheck.com/de/Oxidativer_Burst). Die neutrophilen Granulozyten können Fremdelemente aufnehmen (Phagozytose). Diese Aktivität ist mit der Produktion reaktiver Sauerstoffmetabolite (freie Radikale) verbunden und wird auch als "repiratorischer Burst" (oxidativer Stress) bezeichnet. Bei der Phagozytose werden die Fremdkörper "vereinnahmt", während beim respiratorischen…

Cannabis

Cannabis (Cannabis sativa), bekannter als Hanf, dessen Pflanzenteile berauschende Wirkung haben können ("Gras", Marihuana, Haschisch). "Die Anwendung von Cannabis führt eigentlich nicht zu einer Verbesserung sportlicher Höchstleistungen. Allerdings kann aufgrund der sedierenden (beruhigenden) Wirkung von Cannabis ein Athlet in gefährlichen Sportarten (z.B. Downhill Radfahren) risikobereiter in den Wettkampf gehen, was u.U. dann auch mit einem…

Carbo-Loading

Carbo-Loading →Kohlenhydrataufladung    

Cardiac output

Cardiac output (CO) (engl.), auch Herzzeitvolumen;  Parameter für die Pumpleistung des Herzens und damit zur Beurteilung der Herz-Kreislauffunktion. →Herzminutenvolumen