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Anatomie

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Neurit

Neurit (neurit) →Nervenfaser/Axon

Neuron

Neuron (neuron), griech.aneũron, deutsch "Flechse, ‚Sehne"; morphologische, funktionelle und genetische Einheit von Nervenzelle und Fortsatz (→Neurit). „Die meisten Neurone des Zentralnervensystems werden von Hunderten anderer Nervenzellen erreicht und geben über ihre Synapsen Information an mehrere andere Nervenzellen weiter. Die Signalverarbeitung erfolgt dabei in der Regel über bioelektrische Prozesse, die sich untergliedern in graduelle und Alles-oder-Nichts-Prozesse,…

Oberarmspeichenmuskel

Oberarmspeichenmuskel (m. brachioradialis), Skelettmuskel des Unterarmes; Ursprung: Oberarm, Ansatz: Speiche, Funktion: ausdauernder Lastenbeuger des Ellenbogengelenkes sowie Ein- und Auswärtsdreher des Armes und deshalb wichtig bei der Zugphase der Armbewegung im Schwimmen. (s. Abb. bei Armmuskel) Mehr zum Thema: Video: https://www.youtube.com/watch?v=qzwDDqcY3y8 - Zugriff 16.02.21 https://www.dr-gumpert.de/html/oberarmpeichenmuskel.html - Zugriff 16.02.21

okzipital

 okzipital (occipital), lat. occiput „Hinterhaupt“; anatomische Lagebezeichnung: am oder zum Hinterkopf gelegen

Organ

Organ (organ), griech. organon „Werkzeug“;  allgemein ein Mittel zur Aufnahme oder Weitergabe von Wahrnehmungen, so in der Publizistik die Zeitung einer Partei oder im Recht eine Einrichtung mit bestimmter Aufgabenstellung. In der Biologie ein Körperteil mit einheitlicher Funktion. Gesamtsystem der Organe = Organismus. "Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz" Aldous…

Organismus

Organismus (organism), lebendiges System (Lebewesen) oder übertragen soziales Gebilde als funktionierende Einheit.

Orthopädie

Orthopädie (orthopedics), griech. ὀρϑός ‚aufrecht‘, ‚gerade‘ bzw. ‚richtig‘, „von Ungestalt befreit“; Teilbereich der Medizin, der sich mit Form- und Funktionsfehlern des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt. Die Sportorthopädie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Sportverletzungen am Bewegungsapparat. Besondere Schwerpunkte bilden die Verletzungen am Knie- und Sprunggelenk, im Schwimmen “Schwimmerschulter“, “Schwimmerknie“, aber auch Rundrücken…

Ossifikation

Ossifikation (ossification), lat. os „Knochen“; „Verknöcherung“, Umwandlung von Binde- in Knochengewebe. Alle menschlichen Skelettknochen entwickeln sich aus dem embryonalen Bindegewebe (Mesenchym) auf zwei unterschiedlichen Wegen: unmittelbar direkt (desmal) oder für die meisten Knochen zutreffend mittelbar indirekt (chondral). Dies kann einmal von innen heraus (echondral) als auch von „außen“, d.h. der Knorpelhaut (Perichondrium) erfolgen. Der knorplige…

Osteochondrose, juvenile

Osteochondrose, juvenile (osteochondrosis, juvenile), Wachstumsstörung (→Degeneration) von Knochen und Knorpel im Kindes- und Jugendalter. Osteochondrose wurde als Verschleißerscheinung auch vermehrt bei Sportlern gegenüber der Normalbevölkerung gefunden (Pollähne 1991). Unter funktionellen Überlastungserkrankungen sind am häufigsten Sehnen (Achillessehne, Patella) und Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) betroffen. Bei den verschiedenen Formen des Wirbelsäulenschmerzes sind Spondylolyse (13.5%) und vertebrale (Vertebra = Wirbel)…

Palmarflexion

Palmarflexion (palmarflexion), lat. palma „Hand“, flectere „Beugen“, Beugung der Hand in Richtung Hohlhand bzw. Unterarmbeugeseite. →Volarflexion Mehr zum Thema: http://symptomat.de/Palmarflexion - Zugriff 5.03.21

Parietallappen

Parietallappen (perietal lobe), Abschnitt des Großhirns, mit somatosensorischen Funktionen und Beteiligung an räumlicher Aufmerksamkeit und Denken sowie visuelle Steuerung von Bewegungen. „Im Parietallappen residiert einerseits die Somatosensorik: Was der Körper fühlt, wo sich eigene Gliedmaßen befinden und in welcher Stellung, dies ist Aufgabe der Propriozeption und des primären somatosensorischen Cortex. Der posteriore Parietallappen setzt diese…

phasisch

phasisch (phasic), in regelmäßigen Abständen (Phasen) wiederkehrend; auf die Muskulatur bezogen unterscheidet man tonische (Halte-) und phasische (Bewegungs-) Muskulatur. Die phasische Muskulatur ist schlechter durchblutet, ermüdet schneller und neigt nicht zur Verkürzung. Wird sie nicht regelmäßig gekräftigt, verkümmert (atrophiert) sie schnell (Gehrke 1999). Mehr zum Thema: https://www.shtv.de/wp-content/uploads/2015/09/Tonische-und-phasische-Muskulatur.pdf (Zugriff 23.09.21)

Plantarflexion

Plantarflexion (plantar flexion), lat. planta „Fußsohle“; Beugung des Fußes in Richtung Fußsohle. Eine gute Plantarflexion ist in einigen Sportarten unerlässlich, so für Haltungsnoten wie im Wasserspringen oder für einen effektiven Vortrieb, besonders in den Schlagschwimmarten. So erreichen z.B. gute Delfinschwimmer einen Beugewinkel von 90° (→Delfinbewegung), die zu 90% der dreiköpfige Wadenmuskel ermöglicht. 90% des Antriebs…

Plastikindex

Plastikindex (PI) (plastic index), In der Anthropometrie ein Index aus der Addition von Schulterbreite, Unterarm- und Handumfang zur Lokalisierung des Körperbautyps auf der Ebene der hyper- bis hypoplastischen Wuchstendenz nach Conrad (1963). Der PI ist im Kindes- und Jugendalter starken wachstumsbedingten Schwankungen unterworfen (Fröhner & Wagner 2002). Nach eigenen Untersuchungen im Schwimmen differieren beide Geschlechter…

posterior

posterior (posterior), lat. posterior „hinterer“; an der Rückseite gelegen, z.B.  posterior cruciate ligament = hinteres Kreuzband, →dorsal Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Posterior - Zugriff 19.11.21

Pronation

Pronation (pronation), lat. pronare - verbeuen, bücken; Drehung von Hand oder Fuß bei gleichzeitigem Heben des äußeren und Senkung des inneren Handballens bzw. Fußrandes. Gegenteil: Supination (Gedächtnisstütze für Hand: bei Pronation liegt die Hand wie beim Brotschneiden“). Durch Supination und Pronation kann der Fuß an unterschiedliche Bodenprofile angepasst und damit die Kontaktstabilität zur Auflagefläche erhöht…

Pronator

Pronator (pronator), lat. pronare - verbeugen, bücken; Muskel, der eine Drehbewegung im Unterarm bzw. Hebung/Senkung des inneren Fußrandes (Pronation) bewirkt. An der Pronationsbewegung der Hand sind folgende Unterarmmuskeln beteiligt: Musculus pronator quadratus (viereckiger Einwärtsdreher) Musculus pronator teres (runder Einwärtsdreher) Musculus brachioradialis (Oberarmspeichenmuskel) Durch Drehbewegungen des Einwärtsdrehers kann der Mittelarmnerv (Nervus medianus) eingeschnürt werden und es…

proximal

proximal (proximal), lat.  proximus - der Nächste, am nächsten; anatomische Lagebezeichnung: näher zur Körpermitte; ein Teil, das am Körperstamm oder dem Anfangspunkt liegt oder in dessen Richtung verläuft. Gegensatz: →distal Mehr zum Thema: https://flexikon.doccheck.com/de/Proximal - Zugriff 28.03.22

pulmonal

pulmonal (pulmonary), lat. pulmo „Lunge“; die Lunge betreffend  

Querbrückenbildung

Querbrückenbildung (cross-bridge formation), Verkürzung der Sarkomere durch intrazelluläre Kalziumerhöhung als Grundlage der Muskelkontraktion. →Myofibrille Mehr dazu: https://flexikon.doccheck.com/de/Querbr%C3%BCckenzyklus  - Zugriff 8.10.22