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Wettkampf

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Heimstärke

Heimstärke (home-strength), psychologischer Vorteil bei Wettkämpfen durch bessere Kenntnis des Umfeldes, Unterstützung von Anhängern, günstigere Betreuungsmöglichkeiten und traditioneller Verbundenheit mit dem Verein (Ort/Land…). Der Heimvorteil ist im Fußball statistisch belegt. Nach einer Analyse der FIFA gewannen Heimmannschaften 50 Prozent der Spiele, Auswärtsteams nur 25% (inkl. Unentschieden). Bei zu großem Erwartungsdruck kann aber auch der Start…

Heimvorteil

Heimvorteil (home field advantage) →Heimstärke

Hindernis

Hindernis (obstacle), Gegenstand oder Sache, die ein Weiterkommen verhindert; im Rettungssport Gegenstand oder Element für Disziplinen: 200 bis 250 cm breiter und 70 cm hoher an der Wasseroberkante farblich markierter und dort abschließender, schwimmender bei Wettkämpfen eingesetzter Gegenstand, der ein Durchschwimmen an der Wasseroberfläche in der Schwimmbahn nicht erlaubt und zum Abtauchen zwingt. (Text Harald Rehn)

Hindernisschwimmen

Hindernisschwimmen (obstacle swim), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin über 50, 100 und 200 m in den jeweiligen Altersklassen, die auch als Staffelwettbewerb (für die AK 12 als 4 x 25 m und AK 13/14 bis 170 als 4 x 50 m ) im Schwimmbecken mit Hindernissen auf der Schwimmbahn ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Hitzekollaps

Hitzekollaps (heat collapse), Fehlregulation des für die Blutdruckregulierung verantwortlichen vegetativen Nervensystems, indem durch extreme Erweiterung der Blutgefäße das Blut in den Beinen versackt und dadurch der Blutdruck rasch abfällt. Die so verursachte verminderte Gehirndurchblutung kann zur Bewusstlosigkeit führen. Anzeichen sind: blasse, feuchte, kühle Haut; beschleunigter Herzschlag;  Schwindelgefühl („Schwarz vor Augen werden“) bis zur Bewusstlosigkeit. Maßnahmen:…

Hochleistungsalter

Hochleistungsalter (top-performance age), Alter, in dem die individuelle sportliche Höchstleistung erreicht und gehalten wird. Es differiert zwischen den Sportartengruppen von 13-15jährigen Turnerinnen bis zu Sportarten wo neben Kondition besonders Erfahrung gefragt ist wie im Segeln. In den meisten Sportarten liegt das Hochleistungsalter zwischen 20 und 30 Jahren. Die Abnahme der maximalen Leistungsfähigkeit ist mit zunehmendem…

Hydrogencarbonat

Hydrogencarbonat (hydrogen carbonate), Substanz des Puffersystems, das den pH-Wert im Blut anhebt und dadurch einer Azidose entgegenwirkt. Für den Sportler hat sich die Zufuhr von Hydrogencarbonat (Mineralwasser) als Säure-Puffer zur besseren Regeneration bewährt, Nach intensiveren Belastungen kann so der Säure-Basen-Haushalt wieder ausgeglichen werden. Das Mineralwasser sollte dann mehr als 1.500 Milli-Gramm Hydrogencarbonat pro Liter aufweisen.…

Idealgewicht

Idealgewicht (ideal weight), wünschenswertes Körpergewicht ohne Über- bzw. Untergewicht (→Body-Mass-Index). Dazu werden im Internet zahlreiche Hinweise gegeben und Berechnungstabellen angeboten (s.u.a. Creff-Formel: https://www.elle.de/idealgewicht-berechnen-mit-creff-formel - Zugriff 17.08.2019). Diese Quellen sind allerdings äußerst zweifelhaft, da sie ohne irgendwelchen Hintergrund einfach nur nackte Zahlen und Größen ins Verhältnis setzen. Das Idealgewicht bzw. Wohlfühlgewicht sollte demnach keine festgelegte allgemeingültige Norm…

Impulsivität

Impulsivität (impulsivity), lat. impulsus "Anstoß, Einfluß", auch Leichtfertigkeit; nicht eindeutig definierter Handlungsantrieb; beschrieben als spontane Handlung, ohne in dem Moment die Folgen zu bedenken, aber auch Lebendigkeit. Zunächst als normales und alltägliches Verhalten wird Impulsivität problematisch, wenn sie mit den Normen menschlichen Zusammenlebens kollidiert. Im Denken kann sie zu voreiligen Schlüssen und Entscheidungen führen. Besonders…

Individualsportart

Individualsport (individual sport), Sportart, die vorrangig auf Leistungen einzelner Sportler basiert, im Gegensatz zu Mannschaftssportarten. Schwimmen ist vorrangig Individualsportart, kann aber auch entsprechend des Wettkampfmodus als Mannschaftssport ausgeübt werden (z.B. DMS).  

International Live Saving (ILS)

International Live Saving (ILS), Weltorganisation der Wasserrettung https://www.ilsf.org/,  legt die Wettkampfregeln für Weltmeisterschaften fest https://www.ilsf.org/sites/ilsf.org/files/Sports/Rules/The%20ILS%20Competition%20Rulebook%202015-2019%20Edition%20Revised%202017%20-%20Oct%2017%20rev.pdf (Text Harald Rehn)

Irradiation

Irradiation (Irradiation illusion), lat. irradiare „strahlen, Bestrahlung“; optische Täuschung des Gesichtssinnes. In der Medizin spricht man von Irradiation, wenn der Schmerz über den direkt betroffenen Teil hinaus ausstrahlt; in der Wirtschaft vom Ausstrahlungseffekt. In der Psychologie ist Irradiation das Ausstrahlen von „Gefühlswerten von einem Bewusstseinsinhalt auf andere“ (DORSCH-Wörterbuch, 2004, S. 462). →Generalisierung Nicht zu verwechseln…

Jetlag

Jetlag (jetlag), engl. Zeitverschiebung; steht für Beschwerden („Jet-travel-Syndrom“) wie Schlafstörungen oder Konzentrationsschwächen, die aus der Zeitverschiebung bei Fernflügen über größere Zeitzonen resultieren („Zeitzonenkater“), "einer vorübergehenden Desynchronisation der zirkadianen Rhythmen des Körpers aufgrund einer Diskrepanz zwischen dem Timing des endogenen zirkadianen Oszillators und den äußeren Reizen" (Botonis et al. 2025). →Biorhythmus. Deshalb sollte bei Wettkämpfen in…

Jugendeuropameisterschaft (Schwimmen)

Jugendeuropameisterschaft im Schwimmen (JEM) (European Junior Swimming Championships), von der LEN jährlich ausgetragene Kontinentalmeisterschaft der Junioren (männlich: 15-18 Jahre; weiblich: 14-17 Jahre). Die JEM sind zwar der Wettkampfhöhepunkt des Anschlusstrainings, aber nur einer kleinen Zahl von etwa 24 Athleten vorbehalten. Sie sind sowohl Sprungbrett für weitere internationale Erfolge als auch oft das Ende einer sportlichen…

Jugendmehrkampf

Jugendmehrkampf (JMK) (youth combined event) →Mehrkampf

Jury

Jury (jury), lat. iurare = schwören, Kollegium von sachverständigen als Preisgericht bei Wettbewerben (Filmpreis usw.) oder Schiedsgericht (→Kampfgericht) bei sportlichen Veranstaltungen. Einmal kann z.B. eine Jury über den „Trainer oder Sportler des Jahres“ entscheiden, zum anderen bei Wettkämpfen über Proteste oder Einsprüche auf der Grundlage der jeweiligen Wettkampfbestimmungen.

K.O.-System

K.O.-System (k.o.-system), Wettkampfmodus, der auf dem Ausscheiden des jeweiligen Verlierers beruht.

Kernprogramm

Kernprogramm (core program), wesentlicher, zentraler Bestandteil eines Programms, übertragen in der Bewegungslehre auf die →Grobform, Grobkoordination, Kerntechnik. Man spricht auch von den Olympischen Sportarten als Kernsportarten und vom Olympischen Kernprogramm.  

Klimaanpassung

Klimaanpassung (adaptation climatic), Anpassung kurzzeitig an anderes Klima durch Ortswechsel oder langzeitig an die veränderten Klimabedingungen in Folge des Klimawandels. Sportler haben sich oft bei Wettkämpfen und Lehrgängen mit veränderten Klimabedingungen auseinanderzusetzen. Je nach Austragungsort/-land kann das ein wichtiges Element der Unmittelbaren Wettkampfvorbereitung sein. Wettkämpfe unter tropischem Klima mit hohen Temperaturen und Luftfeuchte können durch…