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Wettkampf

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Form, sportliche

Form, sportliche (fitness), aktuelle sportliche Leistungsfähigkeit als Summe der spezifischen Leistungsfaktoren, die stark an die zyklische Gestaltung des Trainings gebunden sind. →Leistungszustand, →Trainingszustand, →Kondition, →Anpassung So folgt auf Aufbau, Stabilisierung und optimaler Ausprägung auch der zeitweilige Verlust der Form (→Deckeneffekt, →Detraining). Das „In –Form -sein“ geht im (Hochleistungs-)Schwimmen mit einem sehr guten Wassergefühl (bis zu…

Formzuspitzung

Formzuspitzung (tapering) →Tapern, →Leistungsausprägung

Freigewässerdisziplinen

Freigewässerdisziplinen (open water events), Rettungssportliche Wettkampfdisziplinen, die im offenen Gewässer ausgetragen werden, bei den Staffelwettbewerben besteht eine Mannschaft aus 3 Wettkämpfern. (Text von Harald Rehn)

Freistilstaffel

Freistilstaffel (relay freestyle), in den olympischen Schwimmdisziplinen 4 x 100m und 4 x 200m Freistil. Im Rettungssport Mannschaftsdisziplin bei den Masters über 4 x 50 m (ab AK ∑200).  

Freundschaftswettkampf

Freundschaftswettkampf (friendship competition), Wettkampf für Auswahlmannschaften zur Pflege sportlicher Kontakte zwischen Vereinen, Landesschwimmverbänden oder Ländern. →Länderkampf Exkurs: Auf Beschluss ihrer Sportleitungen führten die sozialistischen Länder bis zum Zusammenbruch des Ostblocks Jugendwettkämpfe der Freundschaft (JWdF) durch an denen Sportmannschaften aus Bulgarien, aus der CSSR, der DDR, der Koreanischen Volksrepublik, aus Kuba, aus der Mongolei, aus Polen,…

Frühform

Frühform (early shape), eine frühzeitig erreichte sportliche Form, die nur schwerlich bis zum (Haupt-)Wettkampf zu halten ist. Die Ursachen liegen zumeist in einem zu zeitigen Abbruch der Erarbeitung der Leistungsgrundlagen (→Leistungsvoraussetzungen) und damit einer zu langen Taperphase. Deshalb ist der Zeitraum der Leistungsausprägung je nach vorausgegangenem Training (z.B. Höhentraining), der Zielstrecke im Wettkampf und den…

Ganzkörperkältetherapie

Ganzkörperkältetherapie (total body cryotherapy), auch Kälteapplikation. In Japan entwickelte Methode, die bei Rheumapatienten mit Schmerzen in den Gelenken angewandt wurde. Die Patienten halten sich kurzfristig (bis 3 Minuten) bei Temperaturen um -110° Celsius Therapie in einer Kältekammer auf zur Behandlung verschiedener Erkrankungen (chronisch entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, weichteilrheumatische Erkrankungen, kollagenose (Bindegewebe betreffende) Autoimmunerkrankungen, Migräne, chronische…

Gegner

Gegner (opponent), „jemand, der einem anderem im Kampf gegenübersteht oder etwas ablehnt“ (WIKIPEDIA). Der Kampf kann auch im übertragenen Sinne gemeint sein, beispielsweise das Wortgefecht in der Politik (Opposition) oder der Wettkampf im Sport. Die Spanne der Gegnerschaft ist sehr weit und geht von lästig, unangenehm (Widersacher, Gegenspieler, Konkurrent usw.) bis bedrohend (Todfeind). Im Leistungssport…

Gegneranalyse

Gegneranalyse (analysis of opponent), Ermittlung des aktuellen Leistungsvermögens und bevorzugter Rennstrategien von Konkurrenten  (→Gegner) zur taktischen Gestaltung von Wettkämpfen. Eine wesentliche Grundlage hierzu sind Wettkampfanalysen und Videoaufzeichnungen. Die Analyse sportlicher Gegner ist vor allem Aufgabe von Trainingswissenschaftlern, die im Auftrag des Dachverbandes/Vereins als Beobachter bei den Hauptwettkämpfen fungieren, wobei auch zunehmend durch die Nutzung von…

Gemischte Rettungsstaffel

Gemischte Rettungsstaffel (mixed rescue relay), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin der Senioren, die im offenen Gewässer ausgetragen wird, besteht aus 4 Sportlern (Freistilschwimmer, Flossenschwimmer, Schleppen der Puppe und Schleppen der Puppe mit Flossen. (Text von Harald Rehn)

Geradeausschwimmen

Geradeausschwimmen (swimming straight), Schwimmen im Wettkampfbecken über die geradlinige und damit kürzeste Distanz (entlang der schwarzen Grundlinie). Da im Training zumeist im Kreis geschwommen wird, schwimmen dadurch viele Schwimmer - so auch im Wettkampf - zu viel und verlieren wertvolle Zeit. Gmünder (2005) hat in drei Varianten den effektiv geschwommenen Weg berechnet und kommt zu…

Geschlechtsdysphorie (GD)

Geschlechtsdysphorie (gender dysphoria), ausgeprägte Inkongruenz zwischen dem empfundenen und/oder ausgedrückten Geschlecht einer Person und dem ihr zugewiesenen Geschlecht von mindestens sechs Monaten Dauer. Damit ist Geschlechtsdysphorie klar abgegrenzt zu Störungen oder Unterschieden in der Geschlechtsentwicklung, einer Kategorie, die ein breites Spektrum von Erkrankungen umfasst, bei denen die sexuelle Anatomie und/oder chromosomale oder hormonelle Muster nicht…

Geschlechtsidentität

Geschlechtsidentität (sex identity), Geschlecht, dem sich ein Mensch zugehörig fühlt und das zumeist mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen übereinstimmt (Wikipedia). Abweichungen = Transgender, bei vollständiger Rollenwechslung = transsexuell. Am 17. Juni 2011 fasste der UN-Menschenrechtsrat erstmals einen Beschluss zur Beendigung der staatlichen Diskriminierung sexueller Minderheiten. Nach den Empfehlungen des Deutschen Ethikrates soll für Menschen mit uneindeutigem…

Geschwindigkeitsgefühl

Geschwindigkeitsgefühl (feel for Tempo) →Tempogefühl  

Gesichtsfeld

Gesichtsfeld (field of view), Bereich, der ohne Augen- oder Kopfbewegungen wahrgenommen werden kann. Das Gesichtsfeld beider Augen horizontal umfasst in der Jugend 175 Grad, im Alter fällt der Wert auf 139 Grad ab. Im Schwimmen beeinträchtigt das durch die Lage im Wasser (→Wasserlage) eingeschränkte Gesichtsfeld unter anderem das räumliche Sehen und vergibt einen Teil der…

Gewichtmachen

Gewichtmachen (weight-make), kurzfristige Verringerung des Körpergewichts bsonders in Sportarten ("Ankochen"), die nach (Körper-)Gewichtsklassen klassifiziert sind (Gewichtheben, Ringen, Boxen usw.) und die kurzfristig vor allem durch Flüssigkeitsverlust (Sauna, heiße Bäder, Abführmittel, wassertreibende Medikamente) erreicht wird. Während das "Abkochen" für die Ausdauersportarten ersichtliche Nachteile bringt (Dehydrierung, geschädigtes Immunsystem bis Absinken des Testosteronspiegels), nimmt der anaerobe Stoffwechsel keinen…

Gewichtsreduktion

Gewichtsreduktion (weight reduction), Maßnahmen zur Abnahme von Körpergewicht durch eine negative Energiebilanz, indem weniger Kalorien aufgenommen als durch Grund- und Arbeitsumsatz verbraucht werden. Im Leistungssport sollte sich die Gewichtsreduktion auch auf Bewegung und Veränderung in der Ernährung beschränken. Vor Abmagerungskuren ist im Zusammenhang mit den hohen Trainingsbelastungen abzuraten, da Formkrisen, Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit bis zu…

Gurtretterstaffel

Gurtretterstaffel (relay rescue tube, medley relay), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin mit einem genormten Rettungsgerät, die auch als Staffelwettbewerb mit 4 Sportlern im Schwimmbecken ausgetragen wird, bei der ein Gurtretter für alle Staffelschwimmer (vglb. eines Staffelstabes in der Leichtathletik) genutzt wird (Kraul- Beine, Freistil mit Flossen, Kraul Beine mit Gurtretter, Freistil mit Flossen+Gurt+Opfer). (Text von Harald Rehn)

Hallenwettbewerb

Hallenwettbewerb (pool event), Wettkämpfe im Rettungssport, die in einem Schwimmbecken ausgetragen werden. →Hallendisziplin (Text von Harald Rehn)

Hauptwettkampf

Hauptwettkampf (major competition), Wettkampf, der als Höhepunkt einen Olympiazyklus, ein Trainingsjahr oder einen Makrozyklus beendet. Je nach Leistungsstand des Sportlers reicht die Palette von Olympischen Spielen über Welt- und Europameisterschaften, Deutschen Meisterschaften, Altersklassenmeisterschaft bis zur Vereinsmeisterschaft. Kennzeichnend ist ab Anschlusstraining die Vorbereitung auf den Hauptwettkampf durch eine unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) oder eine Taperphase. Exkurs: Im…