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Wettkampf

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Distanz, kritische

Distanz, kritische (critical distance), allgemein Teil der "Kampf oder Flucht-Reaktion" vieler Tiere (Übergang von Drohgebärde zum Angriff oder zur Flucht). →Distanz Auf den Sport übertragen, wie nahe lasse ich den Gegner an mich heran (z.B. Boxen) - Angriff oder Ausweichen. In vielen Fällen im Sport ist die kritische Distanz vergleichbar mit einem Optimum: wird z.B.…

Disziplin, taktische

Disziplin, taktische (discipline, tactical), Bereitschaft und Vermögen des Sportlers, bewusst die taktische Wettkampfkonzeption auf der Basis der Wettkampfbestimmungen umzusetzen. Die taktische Disziplin gewinnt mit zunehmender Streckenlänge an Bedeutung und fußt vor allem auf dem Zeitplan und der zu dessen Umsetzung notwendigen Technik. →Disziplin, →Rennstruktur, →Taktik, →Taktiktraining

Dopingkontrolle

Dopingkontrolle (doping test), Analyse von Urin/Blut nach Training oder Wettkampf. Die WADA hat die "TOP 25" in ihrem Testpool erfasst. Die NADA legt jährlich mit dem DSV den „nationalen Testpool“ fest, dem sämtliche Bundeskader sowie die Kader eines bestehenden International Registered Testin Pool angehören. Der Testpool wird regelmäßig aktualisiert, s. unter: http://www.dsv.de/der-dsv/anti-doping/hinweise-llgemein/lesen/?tx_ttnews[tt_news]=1405&cHash=a2ff17abe41f80c0a1c14c6783ef3562. Dort registrierte Athleten…

Doppelperiodisierung

Doppelperiodisierung (double periodisation), Die zyklische Gestaltung eines Trainingsjahres wird maßgeblich von den wichtigsten Wettkämpfen bestimmt. Bei einer Einfachperiodisierung bereiten sich die Athleten nur auf den Hauptwettkampf vor, bei einer Doppelperiodisierung auf zwei wichtige Wettkämpfe, die zeitlich einige Monate (z.B. Frühling und Herbst) auseinanderliegen. In Verbindung mit der Zunahme hochrangiger Wettkämpfe ("Wettkampf-Wildwuchs") gehen immer mehr Trainer/Sportler…

Einlauf

Einlauf (finish) (im Sport) →Zielankunft

Einspruch

Einspruch (objection; protest), Widerspruch gegen Urteil oder Beschluss eines Gerichts/einer Behörde, ebenso Bestandteil des Sportrechts.. Im Schwimmen ist ein Einspruch nach Maßgabe der Fachteile der Wettkampfbestimmung zulässig gegen Maßnahmen von Entscheidungen der Schiedsrichter, Turnierleiter, Rundenleiter oder anderen Entscheidungsberechtigten sowie wegen unterlassener Entscheidung oder wegen eines besonderen Vorkommnisses, das den Ablauf eines Wettkampfes beeinflusst hat. Der…

Eisschwimmen

Eisschwimmen (Ice swimming). Sportliche Disziplin im Gegensatz zu Winterbaden oder Eisbaden, bei der eine Strecke von 500/1000m in normaler Badebekleidung nach Wettkampfregeln geschwommen wird (https://www.ice-swimming.com/wp-content/uploads/2018/10/Rules.pdf). Durch sportärztliches Attest ist zu bestätigen, dass der Schwimmer in gesundheitlicher Verfassung ist, die Distanz im Eiswasser (Wassertemperatur < 5°C.) zurückzulegen. Der internationale Dachverband (https://www.internationaliceswimming.com/) wurde im Juli 2009 gegründet.…

Endlauf

Endlauf (finals) →Finale

Endspurt

Endspurt (finish, final sprint), besondere Aktivität in einer Endphase (einer Ausbildung, einer Wettkampfserie), im ursprünglichen Sinne aber Tempobeschleunigung zu Ende eines Rennens. Steigerung der Schwimmgeschwindigkeit in der Schlussphase eines Wettkampfes, deren Dauer und Länge von taktischen Erwägungen und dem aktuellen Leistungsvermögen bestimmt wird. Grundlage sind ein hohes Niveau der wettkampfspezifischen Ausdauer (Stehvermögen) und psychisches Mobilisationsvermögen.…

Entwicklungsauffälligkeit

Entwicklungsauffälligkeit (developmental conspicuity), Abweichung von der normalen Entwicklung, ohne dass eine medizinische Diagnose gestellt werden kann, d.h. die Entwicklungsauffälligkeit sagt nichts über die spätere Entwicklung des Kindes voraus. So ist eine Entwicklungsverzögerung (Retardation) ein aufholbarer Entwicklungsrückstand. Im Gegensatz dazu ist eine Entwicklungsstörung eine Abweichung mit Krankheitswert, die meist zu einer bleibenden Einschränkung führt. Da im…

Ergebnis

Ergebnis (result) hier →Wettkampfergebnis

Ernährung zum Wettkampf

Ernährung zum Wettkampf →Wettkampfernährung  

Europameisterschaft

Europameisterschaft (European championships), Im Schwimmen 1926 in Budapest erstmals ausgetragene Kontinentalmeisterschaft, die in der Folge aller vier Jahre, seit 1981 aller zwei Jahre durchgeführt wurde. 1995 kamen die Langstrecken, 1999 die 50m Brust, Schmetterling und Rücken, 2014 die Mixed-Staffeln (4 x 100F, 4x100L), 2018 die Mixed-Staffel über 4x200F hinzu. Sieger erhalten den Titel Europameister. Mehr…

Fairness

Fairness (fairness), ehrenhaftes Verhalten (engl. für „anständig, ordentlich“) mit folgenden Merkmalen im Sport: Achtung des Gegners, Garantie gleicher Chancen, Einhaltung des Regelwerkes, ehrliches sportliches Handeln (Verzicht auf Manipulation), Würdigung der Leistung anderer (Court in Röthig & Prohl, 2003, S.226). Fairness ist als „Tugend des Sports“ von zentraler Bedeutung in der Sportpädagogik und darüber hinaus. Die…

Fairplay

Fair-play (fair-play) → Fairness  

Fernwettkampf

Fernwettkampf (tele-competition), Wettkampfform, bei der die Teilnehmer nicht zusammen in der gleichen Wettkampfstätte gegeneinander schwimmen, die Wettkampfzeiten aber gemeinsam erfassen und werten, so die Wettkampfstätten das erlauben (z.B. gleiche Bahnlänge). Vorteil: ökonomisch, da Reisekosten, Reisezeit und Startgeld gespart werden. Nachteil: Fehlen der direkten Auseinandersetzung, unterschiedliche Wettkampfstätten („schneller“ oder „langsamer“ Pool)

Finale

Final/e (final), lat. finis „Ende“; je nach Sportart auch Endkampf, Endlauf, Endspiel. Im Schwimmen setzt sich der Endlauf aus den acht zeitschnellsten Schwimmern der Vor- oder Semifinalläufe zusammen (→Laufeinteilung). Das Vermögen, sich über Vor- und Zwischen- zum Finallauf zu steigern, muss in der Taperphase erarbeitet werden und bedarf solider Ausdauergrundlagen. Zunehmend ist auch das Anpassen…

Finish

Finish (engl.) →Endspurt

Finte

Finte (feint; trick) →Scheinhandlung

Flossenschwimmen

Flossenschwimmen (fin swimming), Spezielle Wettbewerbsform des Schwimmens, bzw. Streckentauchens, beim Rettungsschwimmen dient das Schwimmen mit Flossen dem schnelleren Erreichen eines gezielten Punktes im Wasser, in der Regel dem Unfallort, im Rettungssport (den sportlichen Wettkämpfen im Rettungsschwimmen) ist die Flossengröße  mit einer maximalen Gesamtlänge von 65 cm und einer maximalen Breite von 30 cm genormt und…