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Technik

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Sehen, peripheres

Sehen, peripheres (peripheric vision), visuelle Wahrnehmung außerhalb der zentralen Zone des schärfsten Sehens. Beim täglichen Sehen wird bewusst oder unbewusst peripher gesehen, zum Beispiel, wenn man auf dem Laptop schreibt und trotzdem die Trainingsgruppe im Blick hat (über längere Zeit keine pädagogische Meisterleistung). Auch wenn diese „Abbildungen“ recht unscharf sind, so spielen sie im Sport…

Situationsdruck

Situationsdruck (situational pressure), hier bezogen auf Druck als geistige Belastung, ein sich aus Umgebungs- bzw. Situationsbedingungen ergebender Stress, der das Handeln beeinflusst.   Besonders im Sport wirken verschiedene Druckbedingungen (Zeitdruck, Präzisionsdruck, Komplexitätsdruck, Belastungsdruck, Situationsdruck) und deren Variationen. Die Sportwissenschaft spricht von koordinativen Anforderungskategorien zur Bewältigung von Bewegungssituationen (Mechling & Neumaier, 2009). Grundlage der koordinativen Anforderungen…

Skullen

Technikanteile und zugeordnete Etiketten der vier Schwimmarten (nach Reischle, 2000, S.98)

Smartwatches

Smartwatches (engl.) mobiles Gerät mit einem Touchscreen-Display, das am Handgelenk getragen wird und mit dem Smartphone verbunden ist. s. Fitnesstracker, Wearables Aus dem Leistungssport sind Wearables nicht mehr wegzudenken, denn durch die Datenerhebung können Sportler ihr Training noch besser steuern. Mittels Sensoren erfassen sie Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Distanzen, Geschwindigkeit und sogar Bewegungsabläufe. Da die Systeme viele…

Stabilisierung der Feinkoordination

Stabilisierung der Feinkoordination (stabilization of the fine co-ordination) →variable Verfügbarkeit

Starttraining

Starttraining (starttraining), Erarbeiten der technischen Abläufe und der konditionellen Voraussetzungen für einen optimalen Start bei Wettkämpfen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedingungen (Becken, →Freiwasser, →Behinderte). Besonders für Sprinter ist das Niveau des Starts leistungsbestimmend, da es eine hohe Anfangsgeschwindigkeit sichert. Deshalb sollten größere Zeiträume für Messplatztraining eingeräumt werden. Das „nun macht noch mal 10 Starts“, weil…

Stereotyp, dynamisch-motorischer

Stereotyp, dynamisch-motorischer (stereotype, dynamic-motor), Begriff aus der Physiologie der höheren Nerventätigkeit, der von Pawlow (1955) beschrieben wird als „ein durch Übungs- und Lernprozesse relativ gefestigtes, aber nicht starres System bedingt-reflektorischer Verbindungen, das die physiologische Grundlage einer motorischen Fertigkeit bildet“. Die im Schwimmtraining angestrebte Automatisierung des Bewegungsablaufes kann gleichzeitig zum Hemmnis werden, wenn der Sportler sich…

Stil, sportlicher

Stil, sportlicher (style, athletic), da sich inzwischen sportlicher Stil im Sinne eines sportlich-klassischen Outfits in der Mode behauptet, wird zur Differenzierung für den Sport die Bezeichnung Bewegungsstil (movement,style) empfohlen. Darunter wird die individuelle Ausführung einer sportlichen Technik verstanden, die auf den unterschiedlichen körperbaulichen und konditionellen Voraussetzungen der Schwimmer beruht. Es handelt sich besonders in den…

Stirnwiderstand

Stirnwiderstand (head resistance), Komponente des Wasserwiderstandes, der von der angeströmten Fläche (deshalb auch Frontalwiderstand) abhängt. Dabei spielt für den Wasserwiderstand nicht die Stirnfläche eines Körpers, sondern das Verhältnis von Stirnfläche zu Körperlänge die bedeutendste Rolle. →Formwiderstand Wasserwiderstand = 1/2 Stirnfläche x Formbeiwert (cw-Wert) x Wasserdichte x (Geschwindigkeit)2 Der Stirnwiderstand kann durch Strecken in der Schulter…

Strecklage

„Strecklage“ („stretch stroke“) →Abschlagschwimmen, →Front-Quadrant-Swimming

Stroke-Index

Stroke-Index(SI) (stroke-index), Variante der Bestimmung des Vortriebs im Einzelzyklus über die Erfassung der räumlich-dynamischen Struktur der Antriebsgestaltung in der Annahme einer proportionalen Beziehung zwischen der Kraft und dem Quadrat der Bewegungsgeschwindigkeit. Modifiziert nach Costill et al. 1985 ist der SI das Produkt aus dem Quadrat der Schwimmgeschwindigkeit und dem Zyklusweg. Ein hoher SI ist ein…

Stromlinienform

Stromlinienform (streamlining), Form eines umströmten Körpers mit geringem Widerstandsbeiwert (cW-Wert), charakterisiert durch abgerundeten Kopfteil und langes, spitz zulaufendes Ende (sog. Tropfenform). Das ist auch die strömungstechnisch günstige Körperform des Schwimmers, besonders beim Eintauchen beim Start und nach dem Abstoß bei der Wende. Dabei sollte der Schwimmer die Hände übereinander und parallel zur Wasseroberfläche legen, die…

Strömungslehre

Strömungslehre (fluid mechanics), Teilgebiet der Mechanik, das sich mit den →Bewegungen flüssiger und gasförmiger Stoffe beschäftigt. Auch das Schwimmen kann mit hydro- und biomechanischen Gesetzmäßigkeiten erklärt werden. Dabei geht es in der Strömungslehre nicht um die „inneren Kräfte“ des Schwimmers, sondern um die „äußeren Kräfte“, die aus dem bewegten Wasser resultieren. So ist z.B. die…

Stütz

Stütz (support), Grundhaltung, bei der der Körper entweder mit gestreckten oder mit gebeugten Armen auf dem Gerät aufgestützt wird (Duden). Übertragen auf das Schwimmen das äußere →Widerlager, das dem Schwimmer erlaubt, seinen →Körper über den aufgebauten Stütz zu hebeln und damit zu beschleunigen (sich vom Wasser „abzustoßen“). Die effektive Nutzung des Stützes ist abhängig von…

Stützphase

Stützphase (support phase), Beim Schwimmen Phase des Armzuges (→Wasserfassen) aus dem dreiphasigen System der Schweiz, wonach auf die Stützphase die Druck- und die Rückholphase folgen. Charakteristisch für diese Phase ist, dass mit dem Wasserfassen der  „Stütz“ aufgebaut wird, über den sich der Schwimmer „hinweghebelt“.  

T-Drücken

„T-Drücken“ („pressing the T“), vom „US-Swim-Cheftechniker“ Laughlin (2004) empfohlenes Verhalten zur Verbesserung der Körperlage beim Schwimmen. Das „T“ ergibt sich aus einer vertikalen Linie vom Kinn bis zum Brustbein und einer horizontalen Linie zwischen den Schultern. Indem sich der Schwimmer gegen dieses T „lehnt“, wird der Körper ausbalanciert und die Wasserlage verbessert. Richtig durchgeführt sollte…

Tauchen

Tauchen (dive), Fortbewegen unter der Wasseroberfläche. Tauchen spielt als eine Grundfertigkeit bereits in der Grundausbildung eine große Rolle, da das Schwimmenlernen unter Wasser beginnt (Cserepy, 2004). Außerhalb des olympischen Programms hat sich Tauchen als eigenständige facettenreiche Sportart platziert. Im Sportschwimmen wird es durch die Wettkampfbestimmungen auf einen Bereich von 15m nach Start und Wende beschränkt. …

Tauchzug

Tauchzug (diving stroke), Zyklus der Arm- und Beinbewegung unter Wasser, Der Tauchzug wird beim Brustschwimmen in der Unterwasserphase von Start und Wende eingesetzt. Nach dem Eintauchen beim Start bzw. nach dem Abstoß bei der Wende wird nach einer kurzen Gleitphase aus einer gestreckten Körperhaltung, die Arme befinden sich dabei in Verlängerung des Rumpfes, mit dem…

Technik, sportliche

Technik, sportliche (sport technique), spezifisches Bewegungsmuster sportlicher Bewegungen. Das Problem einer scharfen Begriffsbestimmung der sportlichen Technik liegt darin begründet, dass uns Technik einmal als abstraktes Modell (die Delfintechnik prinzipiell) aber auch als konkreter Bewegungsablauf (die Delfintechnik eines Schwimmers, →Stil) und darüber hinaus noch aus verschiedener Sichtweise (aus der des Schwimmers oder der des Trainers; Innensicht…

Technikabfall

Technikabfall (technique, deterioration of), Verschlechterung des technischen Niveaus mit zunehmender Streckenlänge. Besonders im Nachwuchstraining sollte die Streckenlänge nach der Stabilität der Technik gewählt werden. In der Leistungsdiagnostik ergibt die Gegenüberstellung von Technikparametern zu Beginn und am Ende einer definierten Strecke/Zeit (Kanal) eine Aussage über die Stabilität der Technik unter Belastungsbedingungen. Beispiele: der aussetzende Zweier-Beinschlag beim…