Methode
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Kontrollmethode
Kontrollmethode (test method; control method), systematisierte Vorgehensweisen bei betriebswirtschaftlichen Kontrollen. Im Sport ein Verfahren, das zur Überprüfung des Leistungsstandes und der Wirksamkeit des bisherigen Trainings angewendet wird, wie das Training der wettkampfspezifischen Ausdauer oder wettkampfnaher Teilbereiche im Rahmen der Leistungsdiagnostik. Häufig werden auch Wettkampf- und Kontrollmethode synonym gebraucht. →Test
Koordinationstraining, intramuskuläres
Koordinationstraining, intramuskuläres (IK-Training) (intramuscular coordination training), Maximalkrafttraining, bei dem gleichzeitig eine höchstmögliche Anzahl von Muskelfasern aktiviert wird. Diese Trainingsform beruht auf der Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, sich mit typischer Rekrutierungsfolge an erhöhten Kraftbedarf anzupassen und entsprechend mehr Muskelfasern in der Folge zuzuschalten (→Muskelfaserschaltung): langsame ST-Fasern→schwächere FTO-Fasern→starke FTG-Fasern →HENNEMANNsches Prinzip). Dazu sind explosive maximale konzentrische Krafteinsätze bei…
Körperfettmessung
Körperfettmessung (Body fat measurement), Messung des Körperfettdepots, angegeben in Prozent der Körpermasse. Es existieren verschiedene Messverfahren: Nah-Infrarot-technologie (mit Infrarotkopf am Bizeps), Bioimpedanzmethode („Fettwaage“) Kernspintomographie (MRT-Schnittstellen), Hautfaltenmessung (Hautfaltendicke mittels Kaliper). Der diagnostische Ultraschall (US) wird wegen seiner präzisen Ergebnisse hervorgehoben und ermöglicht auch Messungen im Feld. Mit dieser Methode ermittelten Störchli et al. (2016) geschlechtsspezifische Unterschiede…
Körperhöhe, finale
Körperhöhe, finale (body height, final), prognostizierte Körperhöhe auf der Basis aktueller Körpermaße (zumeist Körperhöhe und Körpermasse). Da die Körperhöhe in zahlreichen Sportarten ein wesentliches Eignungsmerkmal darstellt, ist ihre finale Ausprägung von Interesse, weil sie im Kindes- und Jugendalter wachstumsbedingt schwankt. TANNER u.a. (1975) gaben hohe Korrelationskoeffizienten für die Schätzgenauigkeit an, die später durch SRAMKOVA (1978)…
Krafttraining an Geräten
Krafttraining an Geräten (machine-aided strength training, training at strengh machines), Training an mono- oder multifunktionalen Geräten zur Verbesserung der allgemeinen Kraft („Fitnessgeräte“) oder der spezifischen Kraft (→Schwimmbank). Krafttraining an Geräten ist ein inzwischen nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Hochleistungstrainings im Schwimmen, während es im Nachwuchstraining lange umstritten war, tendenziell aber die Vorbehalte abgebaut werden, wenn…
Krafttraining, exzentrisches
Krafttraining, exzentrisches (strength training, eccentric), Form ("negative Arbeit") des dynamischen Krafttrainings, wobei „die trainingswirksame Muskelzugspannung durch Übungsformen mit nachgebender Arbeitsweise der Muskulatur erzeugt wird” (Harre in Schnabel & Thieß. 1993, S.495), d.h. die innere Kraft der Muskulatur ist kleiner als die äußere Kraft des Widerstandes. Exzentrisches Krafttraining ist besonders belastend und sollte gut in das…
Krafttraining, isokinetisches
Krafttraining, isokinetisches (strengh training, isokinetic), griech. ἴisos „gleich“ und kínesis „Bewegung“; Mix aus positivem und negativem dynamischen Krafttraining, wo durch apparative Steuerung Bewegungswiderstand und Bewegungsgeschwindigkeit über die gesamte Dauer der Bewegung gleichbleiben, indem die Last der Winkel-Kraft-Relation angepasst wird. Geräte für isokinetisches Krafttraining werden vorwiegend in der Rehabilitation eingesetzt und eignen sich gut für diagnostische…
Krafttraining, isometrisches
Krafttraining, isometrisches (strength training, isometric), griech. isos „gleich“ und metrikós „das (Silben)maß betreffend“ = gleiche Länge; auch statisches Krafttraining., wobei die Muskelspannung erhöht wird ohne dass sich der Muskel verkürzt, physikalisch ist damit die Arbeit gleich Null, da der Weg Null ist. Typisch für das isometrische Krafttraining ist das Halten bestimmter Positionen bei Anspannung bestimmter…
Krafttraining, konzentrisches
Krafttraining, konzentrisches (strengh training, concentric), auch „positiv dynamisches Krafttraining.“, Form des dynamischen Krafttrainings, bei der sich der Muskel während der Kontraktion verkürzt. Es ist die gebräuchlichste Form des Krafttrainings dessen Ergebnis als Arbeit = Kraft x Weg gemessen wird.→konzentrisch Der Vorteil dieser Trainingsvariante besteht für Schwimmer darin, dass die für den Vortrieb im Schwimmen erforderlichen…
Krafttraining, plyometrisches
Krafttraining, plyometrisches (reactive strength training) griech. pleiôn “mehr” und metreô “messen”; → Krafttraining, reaktives
Krafttraining, reaktives
Krafttraining, reaktives (auch plyometrisches) (strength training, reactive), Form des dynamischen Krafttrainings, bei dem die Effekte des negativen und positiven dynamischen Krafttrainings gekoppelt werden. Der dabei auftretende „Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus“ führt zu einer besseren Kraftentwicklung. Typisch hierfür ist das Niedersprungtraining. Beim reaktiven Krafttraining spielt die Vorinnervation (→Innervation) der Muskulatur eine große Rolle. Diese Trainingsmethode ist besonders zur Entwicklung…
Krafttraining, statisches
Krafttraining, statisches (strength training, static) →Krafttraining, isometrisches
Krafttrainingsgerät, isokinetisches
Krafttrainingsgerät, isokinetisches (strength training machine, isokinetic), Kraft- und Diagnosegerät, bei dem durch einen internen Regelmechanismus eine konstante Winkelgeschwindigkeit für die Gelenkbewegungen vorgegeben wird. Dadurch werden ein konstanter Widerstand und eine nahezu gleichmäßige Bewegungsgeschwindigkeit über die gesamte Bewegungsamplitude erreicht. Während des gesamten Bewegungsvollzuges kann mit vollem Krafteinsatz gearbeitet werden. Der gleichförmige Kraftverlauf entspricht weitgehend (semispezifisch) der…
Kreistraining
Kreistraining (circuit training), auch „Zirkeltraining“, Organisationsform des Konditionstraining, die im Schul-, Vereins-, wie auch im Fitness- oder Rehabilitationssport vielfältiger angewendet wird. Es trägt vorwiegend Kraftausdauer-Charakter, indem mehrere Übungsstationen einen Kreis (=Zirkel) bilden, die nacheinander absolviert werden. Es sollten so viel Übungen/Geräte ausgewählt werden, dass jeder Sportler einer Gruppe üben kann und die Pausen nur zum…
Kurzzeitintervallmethode
Kurzzeitintervallmethode (short-time interval method), Trainingsmethode im Bereich der Kurzzeitausdauer und der Schnelligkeit. Das entspricht einer Spanne von laktazidem Energiestoffwechsel (15-25m) über die anaerobe bis zur aeroben Glykolyse, wobei die Schwimmgeschwindigkeit (Belastungsintensität) und die Pause (Belastungsdichte) die maßgeblichen Steuergrößen sind. Bei intensiver Kurzzeitintervallmethode sichern größere Pausen (bis 3 min) eine hohe Qualität der Bewegungsausführung (z.B. Zugtechnik…
Langzeitintervallmethode
Langzeitintervallmethode (long-time interval method), Form des extensiven Intervalltrainings. Methode des Ausdauertrainings bei mittlerer und geringer Geschwindigkeit mit einem Belastungsumfang von 4-7 km, einer Belastungsdauer pro Teilstrecke von 8 bis 15 min (Langstreckler 20 min) und einer Belastungsdichte (Pause) je nach Länge und Intensität der Teilstrecke von 1 bis 3 min. Im Schwimmen ist die Langzeitintervallmethode…
Lauf-ABC
Lauf-ABC (running basics), auch "Laufschule"; aus der Leichtathletik übernommene Übungsfolge zur Kräftigung der Laufmuskulatur, die auch in das allgemeine Krafttraining des Schwimmers übernommen wurde. Dazu gehören folgende Übungen: Fußgelenkarbeit, Kniehebelauf, Anfersen, Hopserlauf, Sprunglauf, Wechselsprünge, Springen auf einem Bein, Mehrfachsprünge, Überkreuzlaufen. Diese Übungen werden in der Gruppe im Kreis ausgeführt oder als größere Belastung auch im…
Lehrverfahren, analytisch-synthetisches
Lehrverfahren, analytisch-synthetische (teaching procedure, analytic-synthetic), Lehrmaßnahmen, bei denen der Lerngegenstand in spezifische Teileinheiten untergliedert wird, die zunächst isoliert geübt werden (z.B. Einzelbewegung Beine oder Arme) und erst im weiteren Lernprozess zu einem Ganzen (Gesamtbewegung) zusammengesetzt werden (Wiemeyer, 2003). →Lehrmethoden.
Lehrverfahren, deduktives
Lehrverfahren, deduktives (teaching procedure, deductive), lat. Deductio „Abführen, Fortführen, Ableitung“; Lehrmaßnahme, die durch starke Eingriffe des Lehrenden (Trainers) gekennzeichnet ist. Der Trainer instruiert, korrigiert und legt die Lernhilfen fest (Wiemeyer, 2003). Das deduktive Lehrverfahren ist normgeleitet und umfasst folgende Schritte: Vormachen, Vorzeigen, Beschreiben/Erklären, Bewegungsanweisung, Bewegungshilfe, Bewegungskorrektur, Üben variables Anwenden (Grössing, 2001). →Lehrmethoden Beispiel: "Meine Kinder…