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Stiffness

Stiffness (engl.), Steifheit, Verhärtung; „Härte des Muskel-Sehnen-Gewebes, die aufgrund des Widerstandes gegen dehnende Kräfte entsteht. Bestimmt wird sie durch den Quotienten aus der dehnenden Kraft und der Längenänderung des Muskels. Sie ist von großer Bedeutung für die Speicherung elastischer Energie und deren Wiedergewinnung“ (Grosser et al. 2004, S.50). Typisches Beispiel ist die kurzzeitige reaktive Spannungsfähigkeit…

Stiftung Deutsche Sporthilfe

Stiftung Deutsche Sporthilfe →Deutsche Sporthilfe

Stigmatisierung

Stigmatisierung (social stigma), griech. stigma „Stich, Wundmahl“; Zuschreibung negativer Merkmale (Etikettierung), die Diskriminierung und soziale Ausgrenzung zur Folge haben können (z.B. „Asylanten“, „Körperbehinderte“, „Ossi“, Hartz IV-Empfänger, „Verlierer“). Stigmatisierung ist oft an Vorurteile geknüpft und erschwert die Resozialisierung ausgegrenzter Personen oder Gruppen. Sie ist nicht mit den Menschenrechten vereinbar. →Toleranz, →Sportethik, →Fairplay Auf subtile (versteckte, hintergründige)…

Stil, sportlicher

Stil, sportlicher (style, athletic), da sich inzwischen sportlicher Stil im Sinne eines sportlich-klassischen Outfits in der Mode behauptet, wird zur Differenzierung für den Sport die Bezeichnung Bewegungsstil (movement,style) empfohlen. Darunter wird die individuelle Ausführung einer sportlichen Technik verstanden, die auf den unterschiedlichen körperbaulichen und konditionellen Voraussetzungen der Schwimmer beruht. Es handelt sich besonders in den…

Stimulans

Stimulans/Stimulanzien (stimulant), lat.  stimulare „anregen“; auch Psychotonika, Psychoanaleptika oder umgangssprachlich Aufputschmittel (Upper). Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern. →Amphetamine, →Koffein, →Nikotin, →Ephedrin Beispiel: Nikotin findet etwa nach sieben Sekunden den Weg ins Gehirn und aktiviert über die Dopamin-Rezeptoren das Belohnungssystem im Gehirn. Beim Raucher gewöhnt sich das…

Stimulation, biomechanische (BMS)

Stimulation, biomechanische (BMS) (biomechanical stimulation), Trainingsmethode des Krafttrainings auf der Grundlage einer 1978/79 in der Sowjetunion entwickelten Theorie, wonach der kontrahierte oder gedehnte Muskel mit Hilfe eines Vibrationsgerätes einer äußeren mechanischen Schwingung ausgesetzt wird. Die BMS wird als „wirksames Mittel zur Stimulation der Entwicklung der Kraft- und Schnellkraftfähigkeiten des Schwimmers“ eingeschätzt (Becerra et al. 2000).…

Stirnwiderstand

Stirnwiderstand (head resistance), Komponente des Wasserwiderstandes, der von der angeströmten Fläche (deshalb auch Frontalwiderstand) abhängt. Dabei spielt für den Wasserwiderstand nicht die Stirnfläche eines Körpers, sondern das Verhältnis von Stirnfläche zu Körperlänge die bedeutendste Rolle. →Formwiderstand Wasserwiderstand = 1/2 Stirnfläche x Formbeiwert (cw-Wert) x Wasserdichte x (Geschwindigkeit)2 Der Stirnwiderstand kann durch Strecken in der Schulter…

Stoffwechsel

Stoffwechsel/Metabolismus (metabolism), griech. metabolismós „Stoffwechsel“, Das Aufnehmen von Stoffen und deren Veränderung in der Zelle zu anderen Stoffarten, wobei für das Leben notwendige Energie gewonnen und damit Aufbau und Erhalt der Körpersubstanz gesichert wird. Dabei wird der Baustoffwechsel (→Anabolismus) vom Betriebsstoffwechsel (→Katabolismus) unterschieden.→Biochemie, →Metabolit, →Stoffwechselrate   Mit neuen Technologien gelingt es immer besserie die physiologischen…

Stoffwechselrate

Stoffwechselrate (metabolic rate), Energieverbrauch in energetischen Einheiten bezogen auf die Körpermasse und ihre Zusammensetzung. Ergebnisse aus Tierversuchen zeigen eine umgekehrte Beziehung zwischen der massenspezifischen Stoffwechselrate und der Lebensspanne. Beim Menschen geht Altern gewöhnlich mit deutlichen Veränderungen in der Körpermasse und ihrer Zusammensetzung einher. In welcher Beziehung diese Veränderungen zur Stoffwechselrate und der weiteren Lebenserwartung stehen,…

Stoppuhr

Stoppuhr (Stopp-watch), Zeitmesser mit verschiedenen Funktionen (End- und Zwischenzeiten, Speicher, Bewegungsfrequenz, Druckeranschluss). Bei dem umfangreichen Angebot und den vielfältigen Möglichkeiten durch elektronische Bauteile erweist sich oft die Mechanik (Druckpunkt usw.) als limitierender Faktor. Zwar unverzichtbares Arbeitsgerät des Trainers, aber Training ist mehr als nur „Stoppen“. Inzwischen kann auch online gestoppt werden. Hochwertige Stoppuhren speichern umfangreiche…

Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie (shokwave therapiy), orthopädisches Behandlungsverfahren, das sich im Sport bewährt hat. Unter der Stoßwellentherapie sind mechanische Druckimpulse zu verstehen, die sich in einem Medium wellenförmig ausbreiten. Diese physikalischen Eigenschaften erlauben, „in die Tiefe des Körpers einzudringen, um dort Heilungsprozesse zu aktivieren, ohne die darüberliegenden Gewebeschichten zu verletzen, was einen wesentlichen Vorteil gegenüber operativen Eingriffen gebietet“…

Strafe

Strafe (punishment), →Bestrafung

Strandlauf

Strandlauf (beach run), rettungssportliche Wettkampfdisziplin (für Senioren über 1 oder 2 km), die am offenen Gewässer ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Strandsprint

Strandsprint (beach sprint), rettungssportliche Wettkampfdisziplin  (bei den Senioren über 70 m), die am offenen Gewässer und auch als Staffel ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Strebungen

Strebunggen (ambition; pursuit), zielgerichtete Tätigkeit des Menschen als Wesenszug psychischen Geschehens. Nach Dorsch-Lexikon veraltetes Konzept für psychische Antriebe und Neigungen (Interessen). Danach können Strebungen nur durch Wahrnehmungen zu Anmutungserlebnissen führen, die wiederum eine motivierende Funktion (Antriebsgestalt) haben können und Handeln auslösen können. Lersch (1970) unterscheidet drei Antriebsklassen: Strebungen, die über die Grenzen der eigenen Individualität…

StrechCordz

StrechCordz (engl.) geschützter Markenname für Gummiseil für das spezifische Krafttraining an Land und im Wasser in verschiedenen Widerstandsstufen mit Handgriffen, Paddles, Fußschlaufen und Seilen. Beim Üben mit dem Strechcordz ist darauf zu achten, dass das vorgespannte Seil in die Zugrichtung bis zum Totpunkt seiner Spannung gedehnt wird. Dabei sind die angegebenen Höchstzugkräfte Maximalwerte, die in…

Streckentauchen

Streckentauchen (distance diving), Erfolgskriterium zum Ablegen eines Rettungsschwimmabzeichens und Teil rettungssportlicher Wettkampfdisziplinen. (Text Harald Rehn)

Strecklage

„Strecklage“ („stretch stroke“) →Abschlagschwimmen, →Front-Quadrant-Swimming

Streckschlinge

Streckschlinge (stretching loop), auf die Streckbewegung der Beine bezogene Muskelschlinge

Stress

Stress (stress), engl. für Belastung oder Druck; Störung des Gleichgewichts (Homöostase) durch physische oder psychische Faktoren (Stressoren). Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Stress eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Nach neuesten Erkenntnissen verhindert Stress, dass im Gehirn (Hippocampus) Nervenzellen erneuert werden. Durch ständigen Stress werden Neugier und mentale Aufnahmefähigkeit getrübt, die Gedächtnisleistungen lassen nach. →“burnout“,…