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St

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Stress, oxidativer

Stress, oxidativer (oxidativer stress), durch freie Radikale verursachte Alterung der Körperzellen (Zelle) und schwerwiegende Erkrankungen wie Grauer Star, Arteriosklerose, rheumatische Arthritis, bestimmte Krebsarten, aber auch vorzeitige Hautalterung und Alterungsprozess (Free Radical Theory of Aging, Harman D., Antioxidant & Redox Signaling 2003). Über die Atmungskette werden 10-15% des Sauerstoffs als Radikale freigesetzt. Lange Zeit ging man…

Stressabbau/bewältigung

Stressabbau/bewältigung (Stress accomplishment), Maßnahmen zum Abbau von Stress, die einmal durch den Sportler selbst ergriffen werden können (z.B. „naive Techniken“ wie "Talisman") und die Selbstsicherheit stärken, wie spezielle Verhaltenstechniken: Zielreduzierung, „Aushalten“, Selbstbefehle, Ablenken, Durchatmen, Bagatellisieren, Umstrukturieren, „Last teilen“, Umschalten (Vogt & Neumann, 2006). Darüber hinaus können psychoregulative Verfahren eingesetzt werden. → Stressreduktion, achtsamkeitsbasierte Stressbewältigungskatalog (nach…

Stressfraktur

Stressfraktur (stress fracture) →Ermüdungsbruch

Stresshormone

Stresshormone (glucocorticoides) → Glucocorticoide

Stressor

Stressor (stressor), Reiz, der den Organismus aus dem Gleichgewicht  (Homöostase) bringt, weil die Möglichkeiten, den Reiz positiv zu beantworten nicht ausreichen. Stressoren für den Sportler sind weniger in der Trainingsbelastung angesiedelt als mehr im Umfeld (Schule, Beruf, soziale Bindungen usw.). Typische Stressoren des Trainers sind: permanenter Leistungsdruck, Misserfolgsangst und Existenzbedrohung; Überforderung durch Aufgabenvielfalt; beschränkte Leitungsbefugnisse;…

Stressreduktion, achtsamkeitsbasierte (MBSR)

Stressreduktion, achtsamkeitsbasierte (MBSR) (Mindfulness-Based Stress Reduction), Programm zur Stressbewältigung mit dem Ziel, die eigene Aufmerksamkeit auf das „Hier und Jetzt“ zu lenken, sich ganz auf den Moment zu besinnen. Die MBSR ist im Buddhismus verwurzelt und stützt sich auf Meditation. Sie ist weniger eine Therapie, sondern mehr eine Geisteshaltung („Achtsamkeit“), die sich auf das Immunsystem,…

Stretching

Stretching (to stretch „dehnen, strecken“), Methode des Dehnens, bei der die Dehnposition langsam eingenommen und dann über einen Zeitraum von 10 - 60 Sekunden gehalten wird (auch: statisches Dehnen, Dauerdehnen). Stretching wird im Beweglichkeitstraining und beim Aufwärmen eingesetzt, wobei letzteres zunehmend kritisch gesehen wird. So sollte besonders vor Schnellkraftleistungen ein ausführliches Stretching vermieden oder zumindest…

Streubreite

Streubreite (range), Maß der Statistik für die Verteilung von Einzelwerten, die Differenz zwischen deren Maximum und Minimum. Beispiel: Die Ergebnisse eines Sprungtest von 20 Sportlern liegen im Mittel bei 45 cm. Der höchste Wert ist 62 cm, der niedrigste 33 cm. Die Streubreite ist 62-33 = 29 cm.

Streuung

Streuung (variance) →Standardabweichung

Stroke-Index

Stroke-Index(SI) (stroke-index), Variante der Bestimmung des Vortriebs im Einzelzyklus über die Erfassung der räumlich-dynamischen Struktur der Antriebsgestaltung in der Annahme einer proportionalen Beziehung zwischen der Kraft und dem Quadrat der Bewegungsgeschwindigkeit. Modifiziert nach Costill et al. 1985 ist der SI das Produkt aus dem Quadrat der Schwimmgeschwindigkeit und dem Zyklusweg. Ein hoher SI ist ein…

Stromlinienform

Stromlinienform (streamlining), Form eines umströmten Körpers mit geringem Widerstandsbeiwert (cW-Wert), charakterisiert durch abgerundeten Kopfteil und langes, spitz zulaufendes Ende (sog. Tropfenform). Das ist auch die strömungstechnisch günstige Körperform des Schwimmers, besonders beim Eintauchen beim Start und nach dem Abstoß bei der Wende. Dabei sollte der Schwimmer die Hände übereinander und parallel zur Wasseroberfläche legen, die…

Strömung

Srömung (current), "in zusammenhängender , stetiger Weise erfolgende Bewegung von Flüssigkeiten, Gasen und Plasmen" (MEYERS Lexikon). Hier: Bewegung des Wassers in eine bestimmte Richtung, im Rettungssport vor allem beim Brandungsschwimmen bedeutsam, da hier die Strömungsrichtung des Wassers für das Erreichen höherer Schwimmgeschwindigkeiten ausgenutzt werden muss. (Text Harald Rehn)

Strömungskanal

Strömungskanal (flume) →Gegenstromanlage  

Strömungslehre

Strömungslehre (fluid mechanics), Teilgebiet der Mechanik, das sich mit den →Bewegungen flüssiger und gasförmiger Stoffe beschäftigt. Auch das Schwimmen kann mit hydro- und biomechanischen Gesetzmäßigkeiten erklärt werden. Dabei geht es in der Strömungslehre nicht um die „inneren Kräfte“ des Schwimmers, sondern um die „äußeren Kräfte“, die aus dem bewegten Wasser resultieren. So ist z.B. die…

Strömungswiderstand

Strömungswiderstand (flow resistance), eine den Körper behindernde Kraft, die auftritt, wenn ein Objekt durch eine bestimmte Flüssigkeit (oder Gas) bewegt wird, oder diese ihn selbst umströmt, wie z.B. in der Gegenstromanlage. Die Gleichung für diese Kraft lautet: F = ½ · r · n2 · cw · A.. Hierbei sind r die Dichte des umströmenden…

Stufentest

Stufentest (Steptest), Test mit stufenförmig ansteigender Belastung, der im Rahmen allgemeiner Gesundheitsuntersuchungen zumeist auf dem Fahrradergometer (mit EKG-Ableitung) oder zur Diagnose der spezifischen Ausdauer im Wasser (Feldtest) durchgeführt wird. Der Name ist historisch bedingt, da in den Anfängern der Ergometrie eine Einfach- oder Doppelstufe mit verstellbarer Höhe und bestimmter Geschwindigkeit innerhalb von 3-6 min bestiegen…

Stufentest nach PANSOLD

Stufentest nach PANSOLD (steptest to PANSOLD), Von Pansold (1977) entwickelter spezifischer Feldtest im Schwimmen, der modifiziert 1992 in die Komplexe-Leistungsdiagnostik des DSV übernommen wurde (Rudolph & Berbalk, 1988).  Der Test beschreibt die alineare Beziehung zwischen Schwimmgeschwindigkeit und Laktatkonzentration mit der Ausgleichsfunktion der Form y = axebx, wobei y = Laktat (mmol/l) und x = Intensität…

Stufentest nach SIMON

Stufentest nach SIMON (steptest to SIMON), progressive Schwimmbelastung mit stufenweise ansteigender Schwimmgeschwindigkeit bei einer Streckenlänge von 300m pro Belastungsstufe (→Stufentest). Die Eingangsstufe ist für die einzelnen Schwimmarten festgelegt und wird von Stufe zu Stufe um 15 sec reduziert. Dazu ist eine Steuerung per Schrittmacher erforderlich. Pausendauer 30 sec. Es wird davon ausgegangen, dass die ersten…

Stütz

Stütz (support), Grundhaltung, bei der der Körper entweder mit gestreckten oder mit gebeugten Armen auf dem Gerät aufgestützt wird (Duden). Übertragen auf das Schwimmen das äußere →Widerlager, das dem Schwimmer erlaubt, seinen →Körper über den aufgebauten Stütz zu hebeln und damit zu beschleunigen (sich vom Wasser „abzustoßen“). Die effektive Nutzung des Stützes ist abhängig von…

Stütz- und Bewegungssystem

Stütz- und Bewegungssystem (musculo-skeletal sytem) →Bewegungsapparat