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Stärke, mentale
Stärke, mentale (mental strenght, mental toughness). Fähigkeit, das eigene Talent und die erworbenen Fähigkeiten durchweg und ungeachtet der Wettkampfbedingungen abrufen zu können (Loehr, 1995). Mental starke Sportler haben sich unter Druckbedingungen (Stress) besser im Griff. Das zeigt sich, indem sie mit den vielfältigen Anforderungen des Wettkampfes besser umgehen können als ihre Gegner und über die…
Start
Start (start), Beginn einer Aktion, auch Bezeichnung für den Ort, wo gestartet wird. Im Sport Beginn eines Wettkampfes und damit der Zeitnahme. Im Beckenschwimmen wird in der Regel vom Startblock oder der Beckenwand (Rückenschwimmen und Lagenstaffel), im Freiwasserschwimmen aus dem Wasser oder von einem Ponton gestartet. Der Start wird durch die Wettkampfbestimmungen im Schwimmen reglementiert…
Start (Behindertenschwimmen)
Start (start), für den →Start im Behindertenschwimmen sind folgende Regelungen und Codes zu beachten (Stand 2017): A - Assistent – darf beim Start unterstützen, z.B. Fixierung der Hüfte bei Aktiven mit Gleichgewichtsproblemen (Körper darf nur fixiert werden – Person muss selbstständig halt haben), Hilfe beim Tritt auf den Startblock, Hilfe bei Sehbehinderten. B - Muss…
Startapathie
Startapathie/-trägheit (pre-start apathy), Variante des Vorstartzustandes, bei der eine zu hohe Erwartungshaltung oder das Wissen um eine unzureichende Form zur Hemmung/Teilnahmslosigkeit führen (→ Tabelle Startfieber). →Apathie
Startbahn
Startbahn (runway; lane), dem Schwimmer zugewiesenen Schwimmbahn im Wettkampf, die entsprechend der Meldezeit (Meldung) nach folgendem Modus verteilt wird: schnellster Schwimmer auf der Mittelbahn (bei ungerader Bahnenzahl) oder Bahn mit halber Bahnenzahl (bei gerader Bahnenzahl) und davon ausgehend im Wechsel links/rechts zu den Außenbahnen. Bei 50m-Wettkämpfen auf der 50m-Bahn kann von beiden Seiten gestartet werden,…
Startblock
Startblock (starting block), Sockel an der Querseite des Schwimmbeckens mit einer Höhe zwischen 50 - 75 cm über dem Wasser mit rutschfester Oberfläche. Für den Rückenstart sind Griffe vorgesehen, die sich 30 - 60 cm über dem Wasser befinden müssen und nicht in das Becken ragen dürfen. Jeder Startblock muss deutlich und von allen Seiten…
Starter
Starter (starter), Kampfrichter, der sichert, dass die Schwimmer auf der Grundlage der Wettkampfbestimmungen (§125, Start) starten. Dazu hat er eine Position einzunehmen, von der aus er eine unversperrte Sicht auf die Schwimmer hat und das Startkommando und -signal von den Zeitnehmern und Schwimmern gut wahrgenommen werden kann. "- Der Starter hat die Kontrolle über die…
Startfieber
Startfieber (pre-start anxiety), Variante des Vorstartzustandes, bei der durch Erwartungsangst ein Erregungszustand („Lampenfieber“) ausgelöst wird, der sich positiv, aber bei zu starker Erregung negativ auf die Wettkampfleistung auswirken kann (s. Tabelle). Je kürzer die Wettkampfdistanz (und damit die Chance Fehler zu korrigieren) ist, umso eher erliegen die Athleten dem Startfieber. Der Trainer sollte die stärkere…
Startgemeinschaft (SG).
Startgemeinschaft (SG) (starting community), Zusammenschluss mehrerer Vereine mit gemeinsamen Startrechten, die grundsätzlich innerhalb eines Landesschwimmverbandes in allen oder den einzelnen Fachsparten gebildet werden kann.bAuszug aus den WB des DSV, Allgemeiner Teil, §6: " (1) Nimmt ein LSV einen Verein als neues Mitglied auf, muss er die Aufnahme der Lizenzstelle unter Berücksichtigung von § 5 Absatz…
Starthilfe
Starthilfe (start assistance), Bei Wettkämpfen für Behindertenschwimmer (IPC-Wettkämpfe) die erlaubte Hilfe während des Startvorganges durch einen Assistenten oder Volontär. Dies muss als Ausnahmecode im Klassifizierungsbogen vermerkt sein. (Text: Dörte Paschke)
Startklasse
Startklasse (start class), Bei Wettkämpfen im Behindertenschwimmen werden Schwimmer entsprechend ihrer Behinderung nach dem Klassifizierungsystem einer Startklasse zugeordnet. Es gibt derzeit folgende Startklassen (S-Klasse für das Freistil-, Schmetterling- und Rückenschwimmen, SB-Klasse für das Brustschwimmen, SM-Startklasse für das Lagenschwimmen): Startklassen im Schwimmsport Aktualisierung unter: http://www.abteilung-schwimmen.de/pages/Klassifizierung/DBS-WB_Klassifizierungsordnung.pdf (verfasst von D. Paschke)
Startkommando
Startkommando (starting command), Aufforderung zum Start. Im Schwimmen nehmen auf das Kommando „Auf die Plätze“ (take your marks) die Schwimmer Starthaltung ein. Ist dies erfolgt und die Schwimmer verhalten sich ruhig, gibt der Starter das Startsignal durch Pfiff, Schuss oder Hupton. →Start
Startkraft
Startkraft (starting strength), Komponente der Schnellkraft, die einen hohen Kraftanstieg zu Beginn der Muskelkontraktion (bis 30 ms) bewirkt (Verchosanskij, 1971). Damit wird sie leistungsbestimmend, wenn in kürzester Zeit eine hohe Geschwindigkeit erreicht werden soll, wie z.B. beim Startsprung. Sie setzt einen hohen Anteil an schnellkontrahierenden Muskelfasern und die Fähigkeit viele Fasern zu rekrutieren voraus (→Rekrutierung).
Startpass
Startpass (start identity card), Ausweis des Deutschen Behindertensportverbandes (BDS), in dem die persönlichen Daten des Sportlers und die Angaben zur Klassifizierung enthalten sind. (verfasst von D. Paschke)
Startrecht
Startrecht (eligibility), Recht, für einen Verein an Wettkampfveranstaltungen teilzunehmen. Das Startrecht wird getrennt für jede der Sportarten Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen ausgeübt. Ein Sportler erwirbt das Startrecht in der jeweiligen Sportart für den Verein: mit dem zusammen die Registrierung beantragt wird, oder mit Antrag auf Eintragung, nachdem ein Startrecht erloschen war, oder für den…
Startrechtwechsel
Startrechtwechsel (starting right change), Nach § 24 WB des DSV versteht man unter Startrechtwechsel die Aufgabe des Startrechts bei dem Verein, für den das Startrecht bisher ausgeübt wird (Niederlegung des Startrechts), und Eintragung für einen neuen Verein, für den das Startrecht künftig ausgeübt werden soll (Neueintragung eines Startrechts). Ein LEN Transfer gilt als Startrechtwechsel im…
Starttraining
Starttraining (starttraining), Erarbeiten der technischen Abläufe und der konditionellen Voraussetzungen für einen optimalen Start bei Wettkämpfen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedingungen (Becken, →Freiwasser, →Behinderte). Besonders für Sprinter ist das Niveau des Starts leistungsbestimmend, da es eine hohe Anfangsgeschwindigkeit sichert. Deshalb sollten größere Zeiträume für Messplatztraining eingeräumt werden. Das „nun macht noch mal 10 Starts“, weil…