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Sportschwimmen
Sportschwimmen (competitive swimming stroke), nach internationalen Regeln (→Wettkampfbestimmungen) wettkampfmäßig betriebene Schwimmdisziplinen. Dazu zählen ab 2020 20 olympische Disziplinen für beide Geschlechter, die bei Welt- und Europameisterschaften noch durch 50 m Brust, Schmetterling und Rücken, sowie 5 und 25 km Freiwasserschwimmen ergänzt werden. Da Wettkampfschwimmer grundsätzlich auf diese Wettkämpfe vorbereitet werden, sollte der Begriff Sportschwimmen auch…
Sportsoziologie
Sportsoziologie (sports sociology), auf den Sport bezogenes und deshalb mit der Sportwissenschaft eng vernetztes Teilgebiet der Soziologie. Gegenstand der Sportsoziologie ist „das Handlungsfeld des Sports in seiner inneren Struktur, seine Entwicklung innerhalb und in Abhängigkeit einer Gesellschaft. Dabei geht es z.B. um Fragen effizienter Leistungsgestaltung und steigerung in konfliktträchtigen Mannschaftssportarten, Möglichkeiten des Abbaus von Vorurteilen…
Sporttauchen
Sporttauchen (skin diving), Aufenthalt unter Wasser mit oder ohne künstliche Sauerstoffzufuhr. Sporttauchen wird wettkampfmäßig als Flossenschwimmen, Streckentauchen, Orientierungstauchen und als Unterwasserrugby betrieben. Später ist das Apnoetauchen oder Freitauchen hinzugekommen als die ursprünglichste Art des Tauchens: ohne Gerät und mit nur einem Atemzug. Beim Apnoetauchen als Wettkampfsport ist das Ziel mit diesem einen Atemzug und aus…
Sporttauglichkeit
Sporttauglichkeit (fitness for sport; sports suitability), auch "Sportlercheck", offiziell durch einen Sportmediziner beglaubigte Berechtigung zur Teilnahme am Trainings- und Wettkampfbetrieb in einer Sportart auf der Basis einer Sporttauglichkeitsuntersuchung. Da jeder organisierte Leistungssportler diese Untersuchung regelmäßig nachweisen muss, ist anzuzweifeln ob dies immer durch qualifizierte Ärzte erfolgt, zumal das Programm sehr umfassend ist ( http://www.gesundheits-lexikon.com/Vorsorge-Diagnostik/Sport/Sporttauglichkeit-Untersuchung.html -…
Sporttauglichkeitsuntersuchung
Sporttauglichkeitsuntersuchung (sport fitness investigation), medizinische Untersuchung zum Ausschluss von Kontraindikationen gegenüber Trainingsbelastungen, die mindestens jährlich durchgeführt werden sollte und zur Wettkampfteilnahme (Wettkampftauglichkeit) berechtigt. Die Kosten einer solchen Untersuchung mussten bisher von den Patienten selbst getragen werden. Doch die Krankenkassen haben die Zeichen der Zeit erkannt und übernehmen vermehrt die Kosten dieser Untersuchung (noch?). Inzwischen ist…
Sportunfall
Sportunfall (sport accident), Ereignis, das beim Sporttreiben durch plötzlich von außen einwirkende Gewalt zu Verletzungen führt. Neben dem klassischen Sportunfall gibt es zusätzlich noch den erweiterten Unfallbegriff. Das sind einem Unfall gleichgestellte Ereignisse, die aus einer eigenen erhöhten Kraftanstrengung heraus resultieren, wie beispielsweise: Verrenkungen an Wirbelsäule und anderen Gelenken durch hektische Bewegungen oder gezerrte oder…
Sportunterricht
Sportunterricht (physical education), verbindliches Unterrichtsfach an den Schulen und ein Handlungsfeld des Schulsports mit 2-4 Unterrichtsstunden (a 45 min) pro Woche. Der Sportunterricht ist Bestandteil des pädagogischen Auftrages der Schule und an die Lehrpläne der Kultusministerien gebunden. Entsprechend der Schulstufen sind die Aufgaben des Sportunterrichts gefächert, so steht in der Primarstufe der Grundschule eine breit…
Sportverband
Sportverband/Sportbund (sports federation), Zusammenschluss von Vereinen (Landesverband) oder Landesverbänden (Dachverband/ Landesfachverband/Spitzenverband) zur Regelung der Angelegenheiten ihrer Sportart oder des Sports allgemein in einer Region und deren Repräsentation im Kontinental - (Schwimmen: LEN) und Weltverband (Schwimmen: FINA, jetzt World Aquatics). →Deutscher Schwimm-Verband (https://www.dsv.de/ - Zugriff 24.04.26)
Sportverein
Sportverein (sports club), kleinste Zelle und damit Basis des deutschen Sports, „ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen zur Verwirklichung eines gemeinsamen Zwecks mit körperschaftlicher Verfassung“ (BGB). Wesentliche Strukturmerkmale sind: 2024 wurden in Deutschland insgesamt rund 85.900 Sportvereine mit 25,8 Mio Mitgliedern gezählt. Allerdings wird das Angebotsmonopol der Vereine zunehmend durch Sportanbieter aus dem erwerbswirtschaftlichen…
Sportverletzung
Sportverletzungen (sport injury), „akute oder chronische Schädigung des menschlichen Körpers durch die physikalische Belastung im Sport“ (KENT 1994). →Sportschaden, →Sportunfall Eine retrospektive Studie (7809 Leistungs- und Freizeitsportler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich) zeigte: Die Verletzungsprävalenz war in Mannschaftssportarten am höchsten (75%), gefolgt von Kampfsportarten (64%), Schlägersportarten (54%) und Leichtathletik (51%). Knie (28%) und Schulter…
Sportwissenschaft
Sportwissenschaft (sports science), Integrations- und Querschnittswissenschaft, die ihre Einheit dem gemeinsamen Gegenstand „Sport“ verdankt, wobei die einzelnen Disziplinen (→Sportmedizin, →Sportpsychologie, →Sportpädagogik, →Sportsoziologie, →Biomechanik des Sports, →Sportmarketing, →Sportethik, →Trainingswissenschaft usw.) eher zur Verselbstständigung neigen. Der wirkliche Gegenstand der Sportwissenschaft und ihre Methoden, Verfahren sind ebenso wenig geklärt, wie ihr Verhältnis zum Sport (Grupe, 2001). Mit einer…
Sprache
Sprache (language), wichtigstes Informations- und Kommunikationssystem der Menschen (Kommunikation). Entsprechend der unterschiedlichen Sinneswahrnehmung unterscheidet man Lautsprache (akustisch) und Körpersprache (optisch); als Spezialgebiet noch die Gebärdensprache. „Sportsprache“ bezieht sich zunächst auf eine einheitliche Terminologie in der Sportwissenschaft und den Sportarten, wozu auch systeminterne Lösungen wie „Trainingsweltmeister“, „Dribbelkönig“ gehören, bis zur Übernahme sporttypischer Worte und Redewendungen in…
Sprecher
Sprecher (speaker), eine Person, die im Medienberufen (Nachrichtensprecher, Synchronsprecher…) oder als Vetreter von Gruppen und Organistionen deren Interessen/Meinungen nach außen mitteilt (Regierungssprecher, Pressesprecher bis Klassensprecher usw.). Im Sport eine vom Schiedsrichter eines Wettkampfes eingesetzte Person, die nicht Kampfrichter sein muss. Der Sprecher hat die Aufgabe, die Schwimmer rechtzeitig zu ihren Wettkämpfen aufzurufen und sie sowie…
Springen
Springen (diving), Bewegungsform, die sich beim Menschen bereits vom 1.-3. Lebensjahr ausbildet. Durch Üben können 8-9jährige selbst relativ schwierige Bewegungsformen wie Dreierhop, Dreisprung, Stützsprünge und gemischte Sprünge erlernen und – was wichtig ist – mit Begeisterung! (Kliche, 1970). Für den Schwimmer ist das Springen in das Wasser eine der schwimmerischen Grundfertigkeiten, die wesentlich zur Erhöhung…
Sprint
Sprint (sprint), im allgemeinen Sprachgebrauch „ein kurzes und mit höchstmöglicher Geschwindigkeit bestrittenes Rennen“, das im Schwimmen bis auf die 100m ausgedehnt wird (MEYERS Lexikon 1996) und damit im Widerspruch zur trainingswissenschaftlichen Erklärung steht, wonach Sprint auf die Schnelligkeitsfähigkeiten beschränkt bleibt, aber die Schnelligkeitsausdauer einschließt. Obwohl es sich hierbei um "überschaubare" Distanzen handelt, verläuft die Geschwindigkeit…
Sprint-assisted-Training
„Sprint-assisted-Training“ (unterstützendes Sprinttraining) – aus der Leichtathletik übernommene Trainingsmethode, bei der mit Hilfsmitteln höhere Geschwindigkeiten als unter normalen Bedingungen erreicht werden (→Schnelligkeitsbarriere). Das Gegenteil ist das Resisted Sprint Training, bei dem durch Widerstand (Bremsen) mehr Kraft aufgewendet werden muss. Beispiel: Schwimmen am Gummiseil, zurück mit ausgespannten Seil (assisted), mit Ausdehnen des Seils (resisted). →SWG Nach…
Sprint-Informationsdienst
„Sprint-Informationsdienst“, Fachinformationsdienst (Literaturrecherche) des IAT-Fachbereich Information Kommunikation, der mit spezifischen Zuschnitt auf die Belange des Sportschwimmens auch über die Website des DSV angeboten wird: https://www.iat.uni-leipzig.de/datenbanken/iks/siv/tableau.php?name=Schwimmen. Als Trainer kann man sich die neuesten Informationen aus den Datenbanken der IAT-Bibliothek direkt per E-Mail zusenden lassen. Dazu ist der SPRINT-Informationsdienst zu abonnieren, weiter unter: http://www.iat.uni-leipzig.de/service/datenbanken/sprint
Sprint-resisted-Training
„Sprint-resisted-Training“ (engl.), wie auch sprint assisted Training, Trainingsmethoden, um Sprint Geschwindigkeit und Beschleunigung zu erhöhen; auch Widerstandslauf (resisted run) oder allgemein Widerstandstraining (resitance training) → Sprint-assisted-Training