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Surfer’s Ear
Surfer’s Ear (engl. für Surfer-Ohr), medizinisch: Exostose, typische Entzündung des äußeren Gehörganges (→Ohrenentzündung) bei Wassersportlern, vor allem bei Surfern, die durch häufigen Kontakt mit kaltem oder verunreinigtem Wasser ausgelöst werden kann. Im wiederholten Fall bildet der Körper knöcherne Wucherungen, die den Gehörgang einengen können und zu Hörverlust führen können. Der beste Schutz sind Stöpsel, um…
SwimStars
„SwimStars“ (engl. „Schwimmsterne“), von Niels Bouws und Jürgen Greve initiiertes und von Reischle et al. 2008 erarbeitetes Lehrprogramm zur Schwimmausbildung und zum Technik- und disziplinspezifischen Koordinationstraining. Dazu werden 11 Bausteine angeboten und pro Baustein jeweils fünf Zielstellungen formuliert. Ein Vorteil gegenüber bisherigen Programmen besteht in der klaren Strukturierung vom Einfachen zum Schwierigen und der hohen…
SwimStars
"SwimStars" Schwimmhandbuch des DSV als Anleitung zum Schwimmenlernen vom Anfänger bis zum Leistungsschwimmer. Nach dem pädagogischen Prinzip "vom Einfachen zum Schwierigen" werden zu 11 Bausteinen (= 11 SwimStars) jeweils fünf erreichbare SwimStar-Ziestellungen formuliert. Die Belohnung bei Erreichen dieser Ziele mit einem Stern motiviert die Kinder. Am Ende einer erfolgreichen Ausbildung beherrschen die Kinder nicht nur…
Sympathikus
Sympathikus (sympathicus), griech. sympathikos – mitleidend; Teil des vegetativen Nervensystems und Gegenspieler des Parasympathikus mit zumeist leistungssteigender Wirkung, z.B.: Zunahme der Frequenz und Kontraktion des Herzens (Herzfrequenz), Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation), schnelleres Atmen (Atemfrequenz), vermehrtes Schwitzen, erhöhter Blutdruck (Hypertonie), Pupillenerweiterung, verminderte Tätigkeit des Verdauungstraktes, verminderter Harndrang (Kontinenz) (www.dr-gumpert.de/html/symphytikus) Regelmäßiger Ausdauersport wirkt sich ausgleichend auf die…
Symptom
Symptom (symptom), altgr. symptoma "Zufall oder ‚Begebenheit"; Krankheitszeichen, das in der Medizin unterschieden wird als objektives Symptom, das der Untersucher (Arzt) feststellt, pathognomisches Symptom, das auf eine typische Krankheit verweist, subjektives Symptom, das der Erkrankte selbst feststellt. →Syndrom
Synapse
Synapse (synapsis), griech. syn ’zusammen‘; haptein ’greifen, fassen, tasten‘; Verbindungsstelle zur Erregungsübertragung zwischen Nervenzellen (Neuronen), die auf elektrischer oder chemischer Basis erfolgen kann. →Endplatte, motorische Im Vorschulalter fördern koordinative Beanspruchungen die Synapsenbildung. Das hält bis ins hohe Alter an. So wird körperliche Bewegung zu einem stimulativen Faktor für die Hirnplastizität. Darum besitzt geeignete körperliche Aktivität…
Synchroninformation
Synchroninformation (synchronizing information), übernommen aus der Funk-und Fernsehtechnik. In der Trainings- und Wettkampfpraxis parallel zum Bewegungsablauf an den Sportler gerichtete verbale, akustische oder optische Signale. So kann bei zyklischen Sportarten wie Schwimmen durch Zurufe oder Hubsignale die Zugfrequenz (und damit der Zyklusweg) beeinflusst werden. Oder ein System der „Datenverklanglichung“ hilft den Schwimmer, seine Bewegungen an den Fluss…
Synchronisation
Synchronisation (synchronization), von synchron griech. syn ‚mit‘, ‚gemeinsam‘ und chronos ‚Zeit‘; zeitgleich, gleichzeitig verlaufend; zeitlich in Übereinstimmung bringen, z.B. Bild und Ton beim Film, Musik und Bewegung beim Tanz oder Synchronschwimmen. Die Skelettmuskulatur kann ihre Kraft sowohl durch die Zuschaltung von motorischen Einheiten (→Rekrutierung) als auch durch deren gleichzeitige (synchrone) Aktivierung entwickeln (Synchronisation).
Syndrom
Syndrom (syndrome), griech. sýndromos ‚begleitend, zusammentreffend‘; durch Symptome oder einen Symptomenkomplex gekennzeichnetes Krankheitsbild mit unklarer Ursachenbenennung. In der sportmedizinischen Praxis ist zum Beispiel das Schienbeinkantensyndrom ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild; beim Schwimmer das Impigement Syndrom der Schulter (→Schwimmerschulter). Bei besonders verletzungsanfälligen Sportlern spricht man auch scherzhaft vom „Pechvogel-Syndrom“. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Syndrom
Synergetik
Synergetik (synergie), interdisziplinäres Forschungsgebiet zur Beschreibung komplexer Systeme in Physik, Biologie, Soziologie, Ökonomie und anderen Wissenschaften. Dabei geht es um die Frage, wie Ordnung in komplexen Systemen entsteht und aufrechterhalten werden kann. Die Synergetik geht vom Zusammenwirken vieler einzelner Elemente beziehungsweise Teilsysteme aus und versucht deren Zusammenwirken durch wenige Ordnungsparameter zu charakterisieren. Ausgelöst durch die…
Synergist
Synergist (synergist), griech. synergeín ‚zusammenarbeiten‘; Muskel, der den Hauptmuskel bei einer bestimmten Bewegung direkt oder indirekt (z.B. Stabilisierung des Gelenks) unterstützt. Erst das Wechselspiel von Synergist und Antagonist führt zu den komplexen motorischen Bewegungsausführungen wie sie bei sportlichen Bewegungshandlungen erforderlich sind. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Synergist
Synthese
Synthese (synthesis), griech. sýnthesis „Zusammensetzung“, „Zusammenfassung“, „Verknüpfung“; Zusammenführen, Verknüpfen zu einem Ganzen. Die Synthese geht als Erkenntnisverfahren von dem mittels Analyse erkannten Wesen einer Erscheinung aus und erhebt das Einzelne auf die Stufe des Allgemeinen, das Konkrete auf die des Abstrakten. In der Chemie ist es der durch eine Reaktion erzeugte Zusammenbau von mehreren Atomen…
System, endokrines
System, endokrines (endocrine system), System der in den Blutkreislauf absondernden Stoffe (→Hormone)
System, kardiopulmonales
System, kardiopulmonales (cardiopulmonary system), Herz und Lunge betreffend (→Herz-Kreislaufsystem)
System, kardiovaskuläres
System, kardiovaskuläres (cardiovascular system) →Herz-Kreislaufsystem
System, neuromuskuläres
System, neuromuskuläres (system, neuro-muscular), der Teil des Bewegungsapparates, der die Aktivitäten von Nerven und Muskeln aktiviert, dabei ist die motorische Vorderhornzelle (→Motoneuron) das zentrale Strukturelement. Ferner gehören dazu motorisch bedeutsame Exterorezeptoren (Außenreize aufnehmend), Propriozeptoren, afferente Nervenfasern, Synapsen einschließlich motorischer Endplatte sowie hemmende und erregende Interneurone (zwischen Afferenz und efferenten Neutron geschaltete Nervenzellen), (Voss et al.…
System, sensorisches
System, sensorisches (system, sensorial), Einheit der Rezeptoren von Auge, Gehör, Tastsinn, Gleichgewichtssinn (→Gleichgewichtsfähigkeit) und Muskelsinn mit den Nervenbahnen und den sensorischen Zentren der Großhirnrinde zur Bewegungssteuerung. →Sensomotorik Mehr zum Thema: http://www.med-college.de/de/wiki/artikel.php?id=1522
Systole
Systole (systole), griech. συστολή – Zusammenziehen oder Kürzung; sich rhythmisch wiederholende Kontraktion des Herzens aus zwei Phasen, in der ersten Phase wird Blut aus den Vorhöfen in die Kammern gedrückt (Vorhofsystole) in der zweiten Phase wird das Blut in den Körper- bzw. Lungenkreislauf (Herz-Kreislaufsystem) gepumpt (Kammersystole). →Diastole, →Herzzyklus Mehr zum Thema: https://www.dr-gumpert.de/html/systole.html