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Mark-Jansen-Gesetz
Mark-Jansen Gesetz (Mark-Jansen‘s law), das M.J.G. besagt, dass sich die Empfindlichkeit des Gewebes (Binde-, Knochen-, Muskelgewebe) proportional zur Wachstumsgeschwindigkeit verhält (→Wachstum). Nach diesem Gesetz sind Belastungen, besonders im Krafttraining, bei Kindern und Jugendlichen zu dosieren. Dabei ist die unterschiedliche Belastungsverträglichkeit des Bewegungsapparates nach dem biologischen Alter zu berücksichtigen. Dieser Ungleichheit im körperlichen Wachstum widerspricht eine…
Marketing
Marketing (engl.), Vermarkten, auf Markt und Kunden orientierte Entscheidungen eines Unternehmens, einer Institution oder Organisation. Die zunehmende Konkurrenz im Sport (z.B. Sportvereine contra Fitnesscenter) erfordert die Führung nach marktwirtschaftlichen Prinzipien (→Management). Dazu gehören auch Marketingmaßnahmen wie Gebühren für Mitgliedschaft und bestimmte Leistungen, Organisation und Auslastung von Sportstätten, Gestaltung von Sportveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Die großen Sportverbände…
Markt
Markt (market), ursprünglich Handelsplatz, heute ausgedehnt auf das „geregelte Zusammenführen von Angebot und Nachfrage von Waren, Dienstleistungen und Rechten“ (Wikipedia). Im Sport bietet der Verein als „Ware“ einmal die Dienstleistung an, durch Mitgliedschaft selbst Sport treiben zu können (aktiver Konsum), zum anderen die sportliche Leistung seiner Mitglieder, zumeist die Wettkampfleistungen der Leistungssportler (passiver Konsum). Der…
Marschtabelle
„Marschtabelle“ (march table), auf der Wettkampfstrategie fußender Verlauf von anzustrebenden Zeiten (Zwischenzeiten) und Frequenzen, auf dessen Grundlage Trainer und Sportler mittels intern vereinbarter Zeichen (Finger, Handtuch usw.) kommunizieren. Für die Erstellung eines Zeitplanes sind Trainingsergebnisse und Wettkampfanalysen eine wichtige Grundlage. →Rennstrukturmodell Auf spezifischen Webseiten können Marschtabellen (Pace-Rechner, Tempo-Tabelle, Tempo-Rechner, Zwischenzeitenrechner...) für verschiedene Wettkampf-Distanzen berechnet und…
Massage
Massage (massage), „Mechanische Behandlung von Körperteilen durch Reiben, Kneten, Klopfen usw.“ (Kent & Rost, 1994, S.261), die Erfahrung erfordert und deshalb dem Physiotherapeuten vorbehalten bleibt, da unsachgemäße Massage zu Schäden führen kann. Mit der Massage wird der Muskeltonus beeinflusst und die Durchblutung verbessert. Ferner wird sie bei Störungen im Bereich des Bewegungsapparates angewandt. Je nach…
Masse
Masse (mass), (Physik) Eigenschaft der Materie, die sich in Trägheit (Massenträgheitsmoment) und Anziehungskräften (Schwerkraft) zwischen Körpern äußert. Maßeinheit ist das Kilogramm (kg). →Mechanik Das Verhältnis der Masse zum Volumen eines Körpers ist die Dichte (Massendichte). Diese bestimmt, ob wir im Wasser schwimmen oder sinken. Ein schwimmender Körper taucht so tief ein, bis die Masse des…
Massenkommunikationsmittel/Massenmedien
Massenkommunikationsmittel/Massenmedien (mass medium) →Medien
Massenträgheitsmoment
Massenträgheitsmoment (mass momentum), Maß der Trägheit rotierender Körper, auch Drehwiderstand. Das Verhalten eines Körpers bei einer Drehbewegung ist nicht nur von der Masse, sondern auch von ihrer Verteilung bezüglich der Drehachse abhängig. Das Verhalten wird daher durch das Massenträgheitsmoment des Körpers bestimmt. Es ist bei Rotationen um den KSP (J) das Produkt aus Masse (m)…
Massepunkt
Massepunkt (mass point), in der Mechanik idealisiertes Modell eines realen Körpers, dessen Volumen und Form vernachlässigt werden, um seine einfachen Bewegungen zu beschreiben. Der Massepunkt ist ein mathematischer Punkt ohne Ausdehnung und Rotationfreiheitsgrade (→Rotation), aber endlicher Masse. →Bewegungsgesetze Mehr zum Thema: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik-abitur/artikel/massepunkt-und-starrer-koerper - Zugriff 12.05.2020 und Video: https://e.video-cdn.net/video?video-id=EweUrvM47RjzdZ7itQByu4&player-id=AJYEiFY7L5cvRC_oBy-WmW - Zugriff 12.05.2020
Masters
Masters (masters), Master (engl. Lehrer, Meister) akademischer Grad; im übertragenem Sinne der „Erfahrene“ oder der „Alte“ (hier positiv besetzt), eigentlich wäre „Alterssportler“ zutreffend, aber wer gibt schon gern zu, dass er alt ist. Im DSV seit 1998 eigenständige Fachsparte für Wettkampfschwimmer in 16 immer auf fünf Jahre begrenzten Altersklassen von 25 bis 104 Jahre (§…
Masterschwimmen
Masterschwimmen (master-swim), „Sportliche Bewegungen im Wasser unter Wettkampfbedingungen (→Leistungs- sowie anspruchsvoller Fitnesssport) und/oder zur Entspannung, Erholung, Gesunderhaltung (→Gesundheitssport)“. Mit dieser Definition von Strass & Wilke (2006) wird damit jegliche Bewegung von Senioren (ab 20 Jahre, international erst ab 25 Jahre) im Wasser erfasst. In diesem vorrangig auf den Leistungssport ausgerichteten Lexikon dominiert das leistungsorientierte Masterschwimmen.…
Maturität
Maturität (maturity), lat. maturitas „Reife, Vollendung“; syn. Hochschulreife (Matura), veraltet allgemein für Reife. Eine Entwicklungsphase mit der die zweite puberale Phase (→Pubertät) abgeschlossen und die Vollreife erreicht ist. Dieses frühe Erwachsenenalter erreichen die Mädchen etwa mit 17. Jahren, die Jungen zwei bis drei Jahre später. In dieser Phase des Anschlusstrainings und beginnenden Hochleistungstrainings sind die…
Maximalkraft
Maximalkraft (MK) (maximum strength), konditionelle Fähigkeit; die größtmögliche Kraft bei einer willkürlichen Muskelkontraktion (→„Einer-Wiederholungs-Maximum“). Die MK kann nur durch Pharmaka, Elektromyostimulation oder psychische Beeinflussung übertroffen werden (Absolutkraft). Eine indirekte Bestimmung der MK über die erreichte Wiederholungszahl bei verschiedenen definierten submaximalen Lasten ist kritisch zu werten, da das Ergebnis durch die Kraftausdauer beeinflusst wird (Wick 2005).…
Maximalkraft, dynamische
Maximalkraft, dynamische (dynMK) (maximal strength, dynamic), konditionelle Fähigkeit und zugleich Parameter der Kraftdiagnostik (→dynamisches Krafttraining) an der Biobank = die maximale Arbeit bei einem Zug mit größter Widerstandsstufe (Stufe „0“). Die höchsten Werte erreichen männliche Sprinter (> 40 kpm). Die dynMK wird stark durch Armlänge (r = 0,70) und Zuglänge bestimmt, da die Arbeit das…
Maximalkraft, exzentrische
Maximalkraft, exzentrische (excentric maximal strength), nachgebender Anteil der dynamischen Maximalkraft (z.B. Absenken der Hantel, Beinpresse, Wechsel im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus), Formen exzentrischen Krafttrainings sind Niedersprünge, reaktive Sprünge (drop jump oder horizontale Mehrfachsprünge), langsames Absenken mit normalem Widerstand (z.B. Körpergewicht) oder supramaximaler Lasten (<100%, Unterstützung durch Trainingspartner). Die damit erreichten Kraftmaxima können um 25-40% höher sein als bei…
Maximalkraft, isometrische
Maximalkraft, isometrische (maximal strength, isometric); maximale Kraft, die bei isometrischer Kontraktion willkürlich erreicht wird, auch statische Maximalkraft. Die von Bührle & Schmidtbleicher (1981) vorgenommene Gleichsetzung von konzentrischer und isometrischer Maximalkraft sei aus molekularmechanischer Sicht nicht sinnvoll, da beim Halten einer Kraft kein Gleitvorgang zwischen dicken und dünnen Myofilamenten erfolge, was die Kraftbildung und den Energieumsatz…
Maximalkraft, spezifische
Maximalkraft, spezifische (maximal strengh specific), Maximalkraft (MK) der für eine sportliche Bewegung maßgeblichen Muskulatur. Unter spezifischer MK des Schwimmers verstanden Trainingswissenschaftler aus Leipzig die „Kraftfähigkeit, die der Sportler bei maximaler willkürlicher Kontraktion, bei einer Winkelstellung von Ober- und Unterarm von 120° und einer Winkelstellung zwischen Oberarm und Körperlängsachse von 80° über die Arme auf ein…