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Wettkampf

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Rasur

Rasur (shave), Haarschnitt hier Körperrasur als umstrittenes Verfahren zur Leistungssteigerung im Schwimmen, wonach angeblich auf 100m 1-2 Sekunden schneller geschwommen werden könnte (Counsilman, 1968), was durch biomechanische Untersuchungen nicht bestätigt ist. Mit dem Zweistreckentest nach MADER konnten signifikant höhere Schwimmgeschwindigkeiten nach Körperrasur ermittelt werden (Mikoleit, 2004), dies allerdings auch bei weniger behaarten Schwimmerinnen. Die Mehrheit…

Rennen

Rennen (race), Wettkampf zwischen Mensch oder Tier (Pferde-, Hunderennen), umgangssprachlich auch für Bewerbungen (z.B. für ausgeschieden = „aus dem Rennen“). Im Leistungssport steht Rennen für Wettkampf, dem Ziel aller Bemühungen, bei dem die Geschwindigkeit der Sportler (mit und ohne Gerät) die Platzierung bestimmt. Ursprünglich stand „Rennen“ mehr für Sportarten, bei denen „Bewegungsmittel“ (Pferde, Boote, Fahrzeuge)…

Renngestaltung

Renngestaltung/Renneinteilung/Rennverlauf (race distribution), Verlauf eines Wettkampfes bezogen auf die Gestaltung von Geschwindigkeit, Bewegungsfrequenz und Zyklusweg in den Teilstrecken sowie im Start-, Wendenbereich und beim Anschlag. Die Daten werden heutzutage bei allen großen Wettkämpfen durch Wettkampfanalysen erfasst. →“Marschtabelle“, →Taktik Die optimale Rennstrategie ist im Schwimmen immer ein Mix aus aktuellem Trainingszustand und Taktik, die letztlich stark…

Renngewicht

Renngewicht (competition weight) →Wettkampfgewicht

Rennstruktur

Rennstruktur (race structured), Struktur eines Wettkampfverlaufes (→Wettkampf) auf der Grundlage von Wettkampfanalysen. Der individuelle und interindividuelle Vergleich der Rennstruktur gibt wichtige Hinweise für die Wettkampfgestaltung (→Taktik) und ist damit eine wesentliche Basis der Trainingsplanung. →Rennstrukturmodell Im Schwimmen fußt die Analyse der Rennstruktur auf den Daten der Wettkampfanalyse mit den Phasen: Start, Zwischenzeit (Split), Wende, Anschlag…

Rennstrukturmodell

Rennstrukturmodell (race structured model), auf der Grundlage von Wettkampfanalysen erarbeitetes Modell der Wettkampfgestaltung. Nach den Zielzeiten der Sportler wird der Rennverlauf modelliert und davon die Leistungsstruktur bestimmt. Rennstruktur -Verfahren wurden unabhängig voneinander durch den OSP - Hamburg (Rudolph, 1997) und von australischen Sportwissenschaftlern entwickelt (Da Silva 2002). Die Aktualisierung des Programms leidet unter der Tatsache,…

Retten einer Puppe

Retten einer Puppe (auch als spezielle Wettkampfdisziplin mit Flossen oder mit Flossen und Gurtretter); ohne Gurtretter (maniking carry (with fins)); mit Gurtretter (manikin tow), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin über 50 m der Altersklassen 13/14 bis 45, bestehend aus 25 m Freistil, Puppenaufnahme und 25 m Schleppen der Puppe, die im Schwimmbecken ausgetragen wird, mit Flossen wird diese…

Retten mit dem Rettungsbrett

Retten mit dem Rettungsbrett, Einzelwettbewerb (board race), Staffel (board rescue race), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin, die als Einzel- oder Staffelwettbewerb im offenen Gewässer ausgetragen wird; im Einzelwettbewerb: Rundkurs über 600 m mit Start und Ziel am Strand; als Staffel für zwei Wettkämpfer. Mehr dazu: https://www.dlrg.de/fileadmin/user_upload/DLRG.de/Ak-Layout2013/Sport/Regelwerk_Rettungssport_2016_internet.pdf - Zugriff 25.01.23 (Text Harald Rehn)

Rettungsbrett- Staffel

Rettungsbrett- Staffel (rescue board relay  o. board rescue race), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin, die im offenen Gewässer ausgetragen wird, 3 Sportler einer Mannschaft legen mit dem Rettungsbrett einen definierten Parcours zurück. Mehr dazu: https://www.dlrg.de/mitmachen/rettungssport/informationen/disziplinen/ - Zugriff 25.01.23 (Text Harald Rehn)

Rettungssport

Rettungssport ( livesaving sport ), Wettkampf- und Leistungssport in der nichtolympischen Disziplin Rettungsschwimmen, die DLRG ist für diesen Wettkampfsport der nationale Spitzenverband im DOSB, die Wettkampfregeln werden in nationale (Regelwerk DLRG), europäische (Regelwerk der ILSE) und internationale (der ILS) Regelwerke differenziert. →https://www.dlrg.de/mitmachen/rettungssport/ (Text Harald Rehn)

Rettungswettkampf

Rettungswettkampf (livesaving competition), Wettkampf im Rettungsschwimmen als sportlichem Leistungsvergleich sowohl in offenen Gewässern (bspw. an der Küste (open water event)) oder im Schwimmbecken (still water oder pool event), die Wettkampfregeln werden in nationale, europäische und internationale Regelwerke differenziert. (Text Harald Rehn)

Rivalität

Rivalität (rivalry), lat. rivalis „Nebenbuhler“; gesteigerte Form der Konkurrenz, Gegnerschaft, Erscheinungsform unter Tieren (Paarungsverhalten, Rangordnung) und in der menschlichen Gesellschaft. Geht man davon aus, dass das menschliche und das Schimpansen-Genom sich zu 98,8 Prozent gleichen, dann lassen sich bestimmte Parallelen erklären. Nur dass die Rivalität unter Menschen „dank“ ihrer Intelligenz besonders verwerfliche Formen annimmt (von…

Routine

Routine (frz. von Route, routine = Wegerfahrung), durch längere Erfahrung erworbene Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sehr sicher, schnell und überlegen auszuführen oder [technisch perfekte] Ausführung einer Tätigkeit, die zur Gewohnheit geworden ist und jedes Engagement vermissen lässt (Duden). →Fertigkeit, Geübtheit, →Gewandtheit, →Rituale, →Automatismus Die sportpsychologische Forschung zum Routinebegriff und seiner Verwendung gibt ein heterogenes Bild…

Rückenstarthilfe

Rückenstarthilfe (backstroke ledge at the start), Starthilfe aus einer beweglichen Fußleiste, die an der Beckenwand in verschiedenen Stufen unter oder über dem Wasser festgestellt werden kann. Von dieser können die Rückenschwimmer beim Start dann abspringen (→Rückenstart). Auszug aus den Wettkampfbestimmungen: Die Rückenstarthilfe kann ausschließlich zum Einsatz kommen, wenn baugleiche Modelle vom Ausrichter/Veranstalter für alle Schwimmer…

Schleppen der Puppe

Schleppen der Puppe (manikin carry), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin ab AK 50 über 25 m und Ausführungsbestimmung für rettungssportliche Wettkampfdisziplinen: der Kopf der Puppe muss mit mindestens einer Hand geschleppt werden, die Puppe darf nicht geschoben, d. h. der Kopf des Sportlers muss sich immer vor dem Kopf der Puppe befinden, oder geworfen werden, der Rettungssportler muss…

Schwimmdisziplin

Schwimmdisziplinen (swimming disciplines) wettkampfmäßig betriebene Schwimmarten und Strecken. Im Olympischen Programm sind folgende Disziplinen: 50/100/200/400/800 (Damen), 1500m (Herren), 10 km Freistil, 100/200m Brust, Schmetterling und Rücken, 200/400m Lagen. Dazu die Staffeln (100 Lagen 100 und 200 Freistil). Für die nächsten Olympischen Spiele 2020 wurden die langen Strecken (800/1500m) für beide Geschlechter aufgenommen. Die 50m-Diszilinen konnten…

Selbstgesprächregulation

Selbstgesprächregulation (regularization by self discussion), Regulation sportlicher Handlungen durch Selbstgespräche mit denen man oft unbewusst (subvokales Sprechen) dieses Handeln steuert und kommentiert, da alles was wir tun, zuerst durch unseren Kopf muss. Je härter die eigene Belastung erlebt wird, umso intensiver wird das Selbstgespräch. Bevor man aufgibt zu schwimmen, hat „der Kopf“ schon aufgegeben. Eberspächer…

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen (self-confidence), Einstellung zu sich und der eigenen Leistungsfähigkeit, die je nach Erfahrung und Wissen sowie zu realisierender Aufgabe positiv (Selbstachtung), übersteigert (Selbstüberschätzung) oder auch zu gering (Minderwertigkeitsgefühl) sein kann. Dabei spielen in der frühkindlichen Entwicklung erfahrene soziale Beziehungen eine große Rolle. →Selbstbild, →Selbstwertstreben Die Sportpraxis zeigt, dass stabiles Selbstvertrauen vorrangig aus erlebter Leistungsstärke in…

Shortlist

Shortlist (engl. aus short = kurz und list = Liste), durch Namensstreichungen aus der Longlist reduzierte Auswahlliste für einen Wettbewerb, einen Arbeitsplatz, eine Auszeichnung usw. Die Bezeichnung wurde 2016 bei der Auswahl der Schwimmer für die Olympischen Spiele übernommen. Die Namen der Sportler waren noch deutsch.  

Sieg

Sieg (victory), erfolgreiches Ergebnis eines sportlichen, künstlerischen oder marktwirtschaftlichen Wettbewerbes. Der Gewinner wird zum Sieger oder Preisträger ernannt. Eine Wiederholung oder Verlängerung des Wettkampfes, da der Sieger nicht eindeutig zu ermitteln ist oder ein Unentschieden ist bei Schwimmwettkämpfen kaum zu erwarten. Selbst bei gleicher Zeit im gleichen Lauf gibt es kein Unentschieden, sondern im Ausnahmefall…