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Vielseitigkeit

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Trendsport

Trendsport (trend sport), noch unklare begriffliche Abgrenzung für in letzter Zeit entstandene Sportarten, die mit neuen Bewegungsformen und Sportgeräten sehr beliebt, aber weder den klassischen Sportarten noch dem Breitensport zuzuordnen sind. Charakteristische Merkmale sind: Fitness, Fun und Risiko bei umfassender Kommerzialisierung. Und im Vergleich zu manchen olympischen Sportarten punkten Trendsportarten durch Dynamik und "ungezwungene Coolness"…

Umstellungsfähigkeit

Umstellungsfähigkeit (reorganisation ability), auch →Anpassungsfähigkeit, motorische, koordinative Fähigkeit = Anpassen der Bewegungsstruktur an veränderte Situationen, wie sie im Sport in verschiedenster Weise auftreten können. Eine Umstellung der sporttechnischen Bedingungen ist für hochgeübte Spitzensportler verbunden mit: – längeren Eingewöhnungsphasen, – einer veränderten Trainingssituation und – einer (oftmals temporären) Stagnation oder gar dem Absinken des Leistungsniveaus (Panzer…

Unterwasser-Rugby

Unterwasser-Rugby (unterwater-rugby), dem Rugby ähnliches, schnelles und technisch anspruchsvolles Spiel mit dem Ziel, einen (mit Salzwasser gefüllten) Ball in einen auf dem Beckengrund befindlichen Korb unterzubringen. Geschätzt wird dieser Sport in Deutschland von 80 Vereinen betrieben (Lohaus, 2023). Unterwasser-Rugby wird nicht nur von Kraft und Kondition der Spieler entschieden, sondern vor allem von deren Spielverständnis…

Variabilität

Variabilität (variabillity), lat. variabilis = veränderlich; allgemein Veränderlichsein, in der Statistik die Abweichungen innerhalb einer Population (Streuung) bis zur biologischen Vielfalt. Die menschliche Bewegung weist selbst bei hochautomatisierten Abläufen stets ein gewisses Maß an Variabilität auf. Selbst bei zyklischen Abläufen wie im Schwimmen gleicht keine Bewegung der folgenden. Die Variabilität fußt auf der Vielzahl der…

Vielseitigkeit

Vielseitigkeit (versatility), „komplexe Eigenschaft eines Menschen im Sinne von disponiblen Verhaltens- und Leistungsvoraussetzungen“ (Schnabel, 2008, S. 591) Vielseitigkeit ist zugleich ein trainingsmethodisches Prinzip, das im langfristigen Leistungsaufbau auf breite und vielfältige Leistungsvoraussetzungen bei Anwendung vielfältiger Mittel und Methoden orientiert. Dabei werden allgemeine Vielseitigkeit (deliberate play) und spezielle Vielseitigkeit (deliberate practice) unterschieden. Aus der umfangreichen Diskussion…

Vielseitigkeit, allgemeine

Vielseitigkeit, allgemeine (versatility, general), „alters- und entwicklungsgemäß effektive Herausbildung von Leistungsvoraussetzungen (im Nachwuchsbereich) bzw. deutliches Anheben der funktionellen Basis (im Hochleistungsbereich) durch gezielte Anwendung von Trainingsübungen verschiedener Sportarten“ (Schnabel et al. 2003). →Vielseitigkeit, →deliberate play

Vielseitigkeit, spezifische

Vielseitigkeit, spezielle (versatility, spezial), „Ausbildung der Sportler in der Vielfalt des konditionellen, koordinativen und technisch-taktische Repertoires einer Sportart oder mehreren Disziplinen einer Sportart mit dem Ziel, die dabei erworbenen Leistungsvoraussetzungen für die Entwicklung der Leistung in der Spezialsportart (-disziplin) zu nutzen“ (Schnabel et al. 2003). →Vielseitigkeit,  →deliberate play Mehr zum Thema: Rudolph et al. (2020).…

Voraussetzungstraining

Voraussetzungstraining (pre-suppositions, training of), Training zur Entwicklung vielseitiger Leistungsvoraussetzungen für perspektivische Spitzenleistungen (Martin et al. 1999) als wesentlicher Inhalt des Nachwuchstrainings. →Vielseitigkeit, →Disponibilität, →Leistungsaufbau, langfristiger

Wasserball

Wasserball (waterpolo), Sportspiel, das von zwei Mannschaften a 7 Spielern (6 Feldspieler/1 Torwart) im Wasser ausgetragen wird, wobei ein 400-450g schwerer Gummiball (früher Leder) im gegnerischen Tor (3m breit, 90 cm hoch) unterzubringen ist. Das Spiel ist wegen seiner Kurzweil, der hohen Anforderungen an komplexe Schnelligkeitsfähigkeiten und durch die Belastungsdauer auch an die Ausdauerfähigkeiten ein…

Wasserbasketball

Wasserbasketball (water basketball), nach vereinfachten Regeln geführtes Spiel im Wasser mit Ball und Basketballkorb. Da es sich um ein Spiel aus dem Freizeitsport handelt, sind die Regeln entsprechend variabel. Die Spielzeit beträgt ab 2 x 5 Minuten. Das Spielfeld sollte etwa 16m x 10m groß sein, die Körbe sich etwa 1m über dem Wasser auf…

Wasserfahrsport

Wasserfahrsport (boating sports), Sportdisziplinen, die mit Booten betrieben werden und sich sehr gut als „Ergänzungssport“ für Schwimmer eignen, da teilweise ähnliche Muskelgruppen belastet werden (z.B. Kanu), die Abdruckverhältnisse (Wasser) ähnlich sind und die Kraftausdauer dominante Fähigkeit ist. Deshalb sollten Kanu- oder Ruderlager in Ferien oder an Wochenenden zur Verbesserung der allgemeinen Athletik genutzt werden. Außerdem…

Wasservolleyball

Wasservolleyball (water voleyball), nach vereinfachten Regeln geführtes Spiel mit Netz und Ball im hüfthohen Wasser. Inzwischen schreiben einige Schwimmvereine Turniere aus. In Thailand wurde sogar ein Turnier zur „Weltmeisterschaft“ gekrönt, ob der Reiz des Spiels oder die knapp bekleideten Bikini-Damen-Mannschaften die Sponsoren reizten, bleibe dahingestellt.

Winter(trainings)lager

Winter(trainings)lager (winter camp), allgemein Trainingslehrgang im Winter, z.B. von den Fußballern als Klimawechsel genutzt. Im Schwimmen Trainingslehrgang (→Lehrgang) im Rahmen der allgemeinen athletischen Ausbildung bei besonderer Nutzung des Skilaufens (Langlauf) zur Schulung der allgemeinen Ausdauer. Weitere Vorteile sind der Orts- und Klimawechsel, wobei den Schwimmern als „Treibhauspflanzen“ besonders der längere Aufenthalt an der frischen Luft…