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Vielseitigkeit

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Laufspiel

Laufspiel (running game), Spielformen der Kleinen Spiele bei Dominanz des Laufens wie Wettläufe, Staffeln, Platzsuch- und Fangspiele. Wegen des freudbetonten Charakters sind Laufspiele ein wichtiges Trainingsmittel im Nachwuchstraining, aber auch zur Erwärmung bzw. in Phasen der aktiven Erholung für alle Ausbildungsetappen. Übungsbeispiele: http://www.sportpaedagogik-online.de/leicht/laufspiele1.html (Zugriff am 29.02.2020)

Lernen, variables

Lernen, variables (variable learning), als zielgerichtete Variation (Variation der Bewegungsausführung und Übungsbedingungen) die wichtigste Methode zur Ausprägung und Vervollkommnung koordinativer Fähigkeiten (Schnabel et al. 2008, S. 303). →Variabilität Besonders im Nachwuchstraining erfordern sowohl die mit dem Wachstum sich verändernden Körperbaumerkmale der Sportler, die verschiedenen Schwimmarten und Disziplinen als auch die sich stetig verändernden Umweltbedingungen ein…

Mehrkampf

Mehrkampf (multi event; combined event), Wettkampf, bei dem mehrere Sportarten oder Disziplinen absolviert und gewertet werden. Im DSV z.B. die Kombination von 100m in allen vier Schwimmarten + 200m Lagen, 50/100/200m in einer Schwimmart, 100m „Beine“ + 100m „Arme“ + 100m „Ganze“ usw. Wesentliches Ziel des Mehrkampfes ist die Überprüfung eines vielseitigen Ausbildungsstandes. Im Aufbautraining…

Nordic Walking

Nordic Walking (nordic walking), Gehen mit Stöcken, das sich als Trendsportart in den letzten Jahren durchgesetzt hat und auch wegen des Armeinsatzes und der Schonung des Bewegungsapparates (besonders der Kniegelenke) für ältere Menschen gegenüber den sonstigen Formen des Gehens/Wanderns überlegen ist. Dabei ist aber eine richtige Ausführung vorauszusetzen: leicht nach vorn geneigte Körperhaltung, weitgehend gestreckte…

Outdoor-Sportarten

Outdoor-Sportarten (engl. autdoor = draußen), Natursportarten wie Drachenfliegen, Paragliding, Mountainbiking, Snowboarding, Segelsurfen, Sporttauchen in Freigewässern, Trekking. Dabei habe man sich so zu verhalten, „dass Natur und Landschaft nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden“ (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit). Der weltweite Trend der Outdoor-Fitnessparks nimmt weiter an Fahrt auf. Vom Trimm-Dich-Pfad geht…

Partnerübung

Partnerübung (partner exercise), mit einem Partner durchgeführte Körperübung, besonders in der Gymnastik zur Kraft- und Beweglichkeitsschulung sowie zur Unterstützung beim Erlernen technischer Elemente (→Techniktraining). Partnerübungen sind eine große Hilfe in Trainingslagern, bei denen es an Geräten mangelt. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu den allgemeinen Krafttrainingsprogrammen, haben aber den Nachteil, dass die Belastungsintensität nicht genau…

Pilates

Pilates (nach PILATES) - von dem Deutsch-Amerikaner Pilates (1880-1967) übernommene Gymnastik ohne und mit speziell entwickelten Geräten als Mixtur aus Körperbeherrschung, Tiefenatmung und Entspannung, die kräftigt, ohne Masse anzusetzen. Pilates soll dem Menschen helfen, einen optimalen biomechanischen Zustand zu erreichen und betrachtet den Körper in seiner Gesamtheit. Durch ein sehr individuelles Training werden die Anatomie…

Prophylaxe

Prophylaxe (prophylaxis), griech. prophýlaxis "Schutz", "Vorbeugung"; medizinische und sozialhygienische Maßnahmen um Erkrankungen zu verhindern, wie z.B. Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten und Zahnprophylaxe, In anderen Bereichen, wie beispielsweise in der Gesellschaft oder Politik, spricht man vermehrt von Prävention. Sport selbst kann prophylaktischen Charakter haben. So besteht heute kein Zweifel mehr an der positiven Wirkung von Training…

Rückenschule

Rückenschule (back school), Begriff aus der Medizin zur Prävention von Rückenschmerzen. Kurse und Lehrmittel (Bücher, Videos), die informieren und anleiten, wie sich durch belastungsreduziertes und wirbelsäulengerechtes Bewegungsverhalten Rückenschmerzen verringern oder vermeiden lassen. Indem ca 80% der Deutschen "Rücken" haben, ist die Rückenschule die einzige "Schule", die viele Menschen ein Leben lang begleitet. Als Konzept gibt es…

Rumpfkraft

Rumpfkraft (trunk strengh),  Kraft der Rumpfmuskulatur, die den Kernbereich des menschlichen Körpers  stabilisiert, die Bewegung des Körperschwerpunkts kontrolliert und die Kraft der oberen und unteren Gliedmaßen überträgt. Im Zusammenspiel dieser Faktoren spielt die Rumpfkraft eine wichtige Rolle in der Verletzungsprävention. Nach einer vergleichenden Analyse der Rumpfkraftvoraussetzungen verschiedener Sportarten zeigten die Kraft- und Zweikampfsportarten die höchsten…

Rumpfmuskulatur

Rumpfmuskulatur (musculature of trunk), Muskelgruppen des Körperstammes, die die Wirbelsäule dynamisch verspannen und eine aufrechte Körperhaltung sichern. Dazu zählen die stark flächenhafte Bauchmuskulatur und die stärker gegliederte Rückenmuskulatur. →Rumpfstabilisation, →Rumpfkraft, →Core Ein kräftiges Muskelkorsett im Rumpfbereich ist für den Schwimmer von außerordentlicher Bedeutung. Das mag zunächst nicht einleuchtend erscheinen, da der Antrieb fast ausschließlich von…

Rumpfstabilisation

Rumpfstabilisation (trunk stabilisation), "Starke Körpermitte" (→Core), "die Fähigkeit, die Positionen und Bewegungen des Rumpfes zu kontrollieren und somit die optimale Kraftproduktion und -übertragung auf die an der Bewegung beteiligten Extremitäten zu gewährleisten" (Kibler et al. 2006). Im Leistungssport hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt „Nur ein starker Rumpf macht einen starken Sportler“. Entsprechend groß ist…

Sampling

Sampling (sample), Stichprobe, Auswahl, in der angloamerikanischen Sportwissenschaft wird darunter die Ausübung mehrerer Sportarten verstanden, aus denen Kinder später frei und selbstständig auswählen können (→deliberate play). Als Gegensatz zur frühzeitigen Entscheidung für eine Sportart (→deliberate practice). →Spezialisierung, frühzeitige Eine Metaanalyse (53 von 9257 Artikeln ausgesucht) schien das Sampling zwischen den Sportarten die Verbesserung der sportlichen…

Skilanglauf

Skilanglauf (long distance skiing), Disziplin des Skisports, die wegen der Beanspruchung spezifischer Muskelgruppen (Abdruck beim Diagonalschritt), der Ansprüche an koordinativen Fähigkeiten und der Entwicklung der Kraftausdauer hervorragend als allgemeines Trainingsmittel für Schwimmer geeignet ist. Die Lauftechnik sollte frühzeitig im Rahmen von Winterlagern erlernt werden. Die Verletzungsgefahr ist recht gering und die Gleitbewegung schont die Gelenke,…

Sporttauchen

Sporttauchen (skin diving), Aufenthalt unter Wasser mit oder ohne künstliche Sauerstoffzufuhr. Sporttauchen wird wettkampfmäßig als Flossenschwimmen, Streckentauchen, Orientierungstauchen und als Unterwasserrugby betrieben. Später ist das Apnoetauchen oder Freitauchen hinzugekommen als die ursprünglichste Art des Tauchens: ohne Gerät und mit nur einem Atemzug. Beim Apnoetauchen als Wettkampfsport ist das Ziel mit diesem einen Atemzug und aus…

Springen

Springen (diving), Bewegungsform, die sich beim Menschen bereits vom 1.-3. Lebensjahr ausbildet. Durch Üben können 8-9jährige selbst relativ schwierige Bewegungsformen wie Dreierhop, Dreisprung, Stützsprünge und gemischte Sprünge erlernen und – was wichtig ist – mit Begeisterung! (Kliche, 1970). Für den Schwimmer ist das Springen in das Wasser eine der schwimmerischen Grundfertigkeiten, die wesentlich zur Erhöhung…

Stabilisierungsübungen

Stabilisierungsübungen (stabilisation exercise), Übungen zur Festigkeit bestimmter Eigenschaften und Fähigkeiten. Im Rahmen der Trainingsmethodik vor allem auf den Bereich der allseitig athletischen Ausbildung bezogen, so gymnastische Übungen zur Stabilisierung (Kräftigung) des Halte- und →Bewegungsapparates um die allgemeine Belastbarkeit zu verbessern. Diese Übungen sind besonders wegen des relativ weichen Binde- und Stützgewebes in der vorpuberalen und…

Tauchen

Tauchen (dive), Fortbewegen unter der Wasseroberfläche. Tauchen spielt als eine Grundfertigkeit bereits in der Grundausbildung eine große Rolle, da das Schwimmenlernen unter Wasser beginnt (Cserepy, 2004). Außerhalb des olympischen Programms hat sich Tauchen als eigenständige facettenreiche Sportart platziert. Im Sportschwimmen wird es durch die Wettkampfbestimmungen auf einen Bereich von 15m nach Start und Wende beschränkt. …

Technikübungen

Technikübungen (technique exercise; drills, skills and drills), Trainingsform des Techniktrainings, wobei Einzelkomponenten (Teilbewegungen) verschiedener Schwimmarten oder auf die Hauptschwimmart bezogen technikferne und techniknahe Bewegungen kombiniert werden (z.B. Kraul-Arme/Delfin-Beine, verschiedene Atemrhythmen bis zur Kombination mit Elementen des Rettungsschwimmens, Synchronschwimmens, Wasserballs usw.). Damit soll eine hohe motorische Variabilität und die Verbesserung des Wassergefühls angestrebt werden. Technikübungen gehören…

Technikvariante

Technikvariante (technical variant), für jede Schwimm, Start- und Wendenart bestehende unterschiedliche Möglichkeit zur Realisierung einer effektiven Bewegung, die je nach individuellen Voraussetzungen zu einem persönlichen Stil führt. →Zieltechnik Beispiele: In anderen Sportarten ist der Einsatz verschiedener Technikvarianten offensichtlich. So kann sich der Skiläufer für den Doppelstockschub oder Skating entscheiden, der Judoka kann aus verschiedenen Griffen…