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Statistik

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Standardabweichung

Standardabweichung (standard deviation), Statistischer Index, der die Variabilität (Streuung) von Merkmalen (Daten) innerhalb einer Grundverteilung (Population) beschreibt, anders gesagt die durchschnittliche Entfernung aller gemessenen Ausprägungen eines Merkmals vom Mittelwert. Beispiel: Gemessen wird die Körperhöhe von 36 dreizehnjährigen Schwimmern, die am DSV-Jugendmehrkampf teilnehmen. Der Durchschnitt (Mittelwert) liegt bei 167,7 cm. Der größte dieser Schwimmer misst 181,0…

Standardfehler

Standardfehler (SE) (standard error), richtiger: Standardmessungenauigkeit; statistisches Maß, das die Schwankung des Mittelwerts von Zufallsstichproben (→Stichprobe) um den wahren Mittelwert einer Population beschreibt. Zur Berechnung des Standartfehlers wird die Standardabweichung einer Stichprobe durch die Wurzel der Stichprobengröße geteilt. Der Standardfehler gibt die theoretische Streubreite des Stichprobenmittelwerts an, im Gegensatz zur Standardabweichung, die die reale Streubreite…

Statistik

Statistik (statistics), lat. status „Stand, Beschaffenheit, Umstände, Verfassung“; Teilgebiet der angewandten Mathematik, um mit mathematischen Verfahren Daten zu berechnen und auszuwerten. Als Hilfswissenschaft verknüpft sie Untersuchungsergebnisse (Empirie) und Theorie, z.B. als Medizinische Statistik, Psychometrie, Politologie, Soziologie, Ökonomie, Biometrie, Chemometrie oder Statistische Physik). Statistik ist auch ein wichtiges Hilfsmittel der Sportwissenschaft und für jeden nach wissenschaftlichen…

Stichprobe

Stichprobe (sample), unter bestimmten Gesichtspunkten ausgewählte Teilmenge einer Grundgesamtheit (Population) nach bestimmten Auswahlverfahren. Die Repräsentativität einer Stichprobe setzt Rückschlüsse auf das Ganze (Grundgesamtheit) voraus. →Variabilität, →Freiheitsgrad Im Leistungssport, insbesondere im Hochleistungssport, sind die sonst in der Forschung üblichen Schlüsse von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit nicht sinnvoll bis unzulässig, da es z.B. für die Nationalmannschaft…

Streubreite

Streubreite (range), Maß der Statistik für die Verteilung von Einzelwerten, die Differenz zwischen deren Maximum und Minimum. Beispiel: Die Ergebnisse eines Sprungtest von 20 Sportlern liegen im Mittel bei 45 cm. Der höchste Wert ist 62 cm, der niedrigste 33 cm. Die Streubreite ist 62-33 = 29 cm.

Streuung

Streuung (variance) →Standardabweichung

Testobjektivität

Testobjektivität (objectivity of a test) →Objektivität  

Validität

Validität (validity), lat. validus „kräftig, wirksam“; Genauigkeit, mit der ein Testverfahren misst. Sie wird mittels Korrelation mit einem Außenkriterium ermittelt. Die Validität oder auch Gültigkeit ist das wichtigste der drei Gütekriterien und stellt höchste Anforderungen an die Testgeräte, die in der Leistungsdiagnostik eingesetzt werden. Dabei wird unterschieden zwischen Inhalts-, Konstrukt- und Kriteriums-Validität. →Testauthentizität.   Mehr…

Variabilität

Variabilität (variabillity), lat. variabilis = veränderlich; allgemein Veränderlichsein, in der Statistik die Abweichungen innerhalb einer Population (Streuung) bis zur biologischen Vielfalt. Die menschliche Bewegung weist selbst bei hochautomatisierten Abläufen stets ein gewisses Maß an Variabilität auf. Selbst bei zyklischen Abläufen wie im Schwimmen gleicht keine Bewegung der folgenden. Die Variabilität fußt auf der Vielzahl der…

Variationsbreite

Variationsbreite (series range), in der Statistik die Spanne zwischen kleinstem und größtem Wert eines Merkmals. Beispiel: Das Alter der Weltmeister 2017 beträgt im Mittel 23,0 Jahre bei einer Streuung von 4,0 Jahren. Der Jüngste ist 19 der Älteste 32 Jahre. Die Variationsbreite ist 32 - 19 = 13 Jahre  

Variationskoeffizient

Variationskoeffizient (V) (variation coefficient), auf den Mittelwert bezogenes Maß der Streuung: V = (Streuung x 100) : Mittelwert  

Verteilung

Verteilung →Verteilung, statistische (distribution, statistical)

Vertrauensintervall

Vertrauensintervall/Konfidenzintervall (interval of confidence), In der mathematischen Statistik der Wertebereich, in dem man den interessierenden Parameter einer Grundgesamtheit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erwartet. Wenn z.B. innerhalb eines Streuungsintervalls 95% aller Messwerte liegen, dann kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% angenommen werden, dass ein beliebig herausgegriffener Einzelwert in dieses Intervall fällt. Nur 5% der Werte liegen…

Wahrscheinlichkeit

Wahrscheinlichkeit (p) (probability), Einstufung von Aussagen und Urteilen nach dem Grad der Gewissheit (Wikipedia). in der mathematischen Statistik die Sicherheit (→Signifikanz) mit der ein Ereignis im Rahmen eines Zufallexperimentes eintreten wird. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis der Häufigkeit des Eintretens des Ereignisses (m) zur Gesamtzahl der Probanden (n).   Mehr zum Thema: http://de.bettermarks.com/mathe-portal/mathebuch/haeufigkeiten-wahrscheinlichkeiten-und-rechenregeln.html  

Weltrangliste

Weltrangliste (world ranking), Liste der aktuellen Weltbestleistungen, getrennt nach Kurz- und Langbahnzeiten. Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme in die Weltrangliste ist eine nachgewiesene Leistung bei offiziellen Wettkämpfen. Die Weltrangliste kann eingesehen werden unter http://www.fina.org/content/swimming-world-ranking. Bei behinderten Schwimmern (Behindertenschwimmen) muss die Zeit der Limitzeit des IPC entsprechen, die vom IPC veröffentlicht wird.

Zuverlässigkeit

Zuverlässigkeit (reliability), Maß für Qualität  bzw. Verlässlichkeit von Handlungen oder die formale Genauigkeit wissenschaftlicher Messungen (→Testreliabilität). Eine auf menschliche Handlungen bezogene klare Definition ist schwierig. Synonyme sind Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Verantwortlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Gewissenhaftigkeit, Sicherheit, Gründlichkeit, Ehrlichkeit und Anständigkeit. Zuverlässigkeit ist eine Voraussetzung stabiler zwischenmenschlicher Beziehungen, ein wichtiger Faktor in der Arbeitswelt (Stellenausschreibung, Arbeitszeugnis) oder im Kreditwesen.…