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Sportmedizin

417 Einträge

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen →Rückenbeschwerden, →Kreuzschmerzen, →Rückenschule

Rückenschule

Rückenschule (back school), Begriff aus der Medizin zur Prävention von Rückenschmerzen. Kurse und Lehrmittel (Bücher, Videos), die informieren und anleiten, wie sich durch belastungsreduziertes und wirbelsäulengerechtes Bewegungsverhalten Rückenschmerzen verringern oder vermeiden lassen. Indem ca 80% der Deutschen "Rücken" haben, ist die Rückenschule die einzige "Schule", die viele Menschen ein Leben lang begleitet. Als Konzept gibt es…

Ruhepuls

Ruhepuls (resting pulse rate), Herzfrequenz in Ruhe. Der morgendliche Ruhepuls (nach dem Aufwachen) ist ein verlässliches Kriterium, ob sich Belastung und Erholung im Gleichgewicht befinden. Am einfachsten lässt sich der Ruhepuls mit einer Smart Watch überwachen. Ein niedriger Ruhepuls zeugt von aerober Fitness, aber auch regelmäßige Meditation oder gute Schlafhygiene können dazu beitragen. Bei Ausdauersportlern…

Ruheumsatz

Ruheumsatz (basal metabolism) →Grundumsatz

Rundrücken

Rundrücken (humpback; juvenile kyphosis) →(Hyper)Kyphose

Ruptur

Ruptur (rupture), lat. rumpere „reißen“; Riss eines Gewebes oder Organs Im Sport kommt es häufiger zum Bänderriss mit resultierender Gelenkinstabilität (→Gelenk), wenn über 50% der Bandstruktur betroffen sind. Ursache ist ein Überschreiten des normalen Bewegungsausmaßes (z.B. Skilauf, Fußball). Am häufigsten ist das Sprunggelenk (Außenbänder, Achillessehne) betroffen. 22 Prozent der Sport­verletzungen betreffen Sehnen, Bänder, Muskeln.  Die…

Salutogenese

Salutogenese (salutogenesis), lat. salus „Wohlbefinden“ und genesis „Entwicklung“; „Entstehung von Gesundheit“, aus den USA (Antonovsky,1997) übernommenes Gesundheitsmodell als Gegenbegriff zur Pathogenese. In der Salutogenese wird nicht der Leidensweg einer Krankheit betont, sondern der Gesundheitsaspekt eines Symptoms (WIKIPEDIA). Damit ist Gesundheit mehr als nur ein medizinisches Problem und stark abhängig von psychosozialen Faktoren. Für Antonovsky müssen…

Sauna

Sauna (Finnish bath), Heißluftbad mit Temperaturen um 70-100°C und geringer Luftfeuchtigkeit (5-20%) oder Dampfbad (40-50°C/40-50%) als Mittel der Wärmetherapie. Durch mehrere Saunagänge von 8-15 min, unterbrochen durch Abkühlung (Dusche, Kaltwasserbecken, Schnee), steigen Körperkerntemperatur, Durchblutung, Entschlackung und die Gefäße reagieren auf den Kältereiz. Dadurch wird der Körper widerstandsfähiger, aber bei ausgebrochenem Infekt ist die Sauna zu…

Scheuermann, morbus

Scheuermann, morbus (Scheuermann’s disease), auch: juvenile Osteochondrose der Brustwirbelsäule, wachstumsbedingte, vermehrte Rundrückenbildung im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Es ist eine der häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule, von der Jungen stärker betroffen sind als Mädchen. Die Ursachen sind oft genetisch bedingt, können aber auch durch sportliche Überbelastung ausgelöst oder verstärkt werden und zu schwerer Deformierung führen. Noch…

Schmerzmittel

Schmerzmittel (Analgetika) (analgesics), Mittel zur Linderung von Schmerzen, von denen etwa 250 in deutschen Apotheken rezeptfrei angeboten werden. Das täuscht darüber hinweg, dass es nur wenige schmerzdämpfende Wirkstoffe zur Selbstbehandlung gibt, wie Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen und Paracetamol sowie Naproxen. Besonders problematisch ist offensichtlich die Einnahme von Schmerzmitteln bereits vor Beginn des Wettkampfes, obwohl besonders unter…

Schnupfen

Schnupfen (common cold), lat. Rhinitis; Entzündung der Nasenschleimhäute zumeist durch Erkältung. Ist die Erkältung mit Fieber verbunden, ist das Training einzustellen. Im Gegensatz zum Virusschupfen ist der „Schwimmerschnupfen“ eine übermäßige Reaktion der Nasenschleimhäute auf Chlor, Pollen und andere Schwebeteilchen im Wasser. Er tritt in der Regel kurze Zeit nach dem Verlassen des Wassers auf, kann…

Schock

Schock (shock), Störung der Kreislaufregulation, die zu einer Unterversorgung lebenswichtiger Organe (z.B. Gehirn) mit Sauerstoff führt. Menschen unter Schock müssen sofort in ärztliche Behandlung (medizinischer Notfall).  Symptome sind: blasse Haut, bläuliche Verfärbung von Nase, Lippen, Finger, wechselnder Puls, kalter Schweiß mit Frösteln, Unruhe, Angst, Verwirrtheit, später Apathie bis zur Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Durst und trockener Mund.…

Schwelle

Schwelle (threshold), v. althochdt.: suelli, suuella = tragender Balken; Balken, Erhebung, Grenzbereich, Beginn usw. In der Leistungsdiagnostik sind die Übergänge vom aeroben zum anaeroben Bereich von großem Interesse für die Steuerung des Ausdauertrainings. Diese Übergänge werden als Schwelle bezeichnet. Man wird aber den physiologischen Vorgängen gerechter, wenn man eher ein Zeitfenster annimmt als eine Schwelle,…

Schwelle, aerobe (AS)

Schwelle, aerobe (AS) (aerobic threshold), in der Leistungsphysiologie der erste Laktatanstieg bei progressiver Belastungsgestaltung, als fixe aerobe Schwelle durch Laktatwerte von 2 mmol/l repräsentiert. Es wird davon ausgegangen, dass das Laktat bei dieser Belastungsintensität wieder im Muskel abgebaut wird (→steady state, →Laktateliminierung). Damit handelt es sich um die untere Grenze des  Grundlagenausdauertrainings (GAI). →Belastungszonen 1&2

Schwelle, anaerobe (ANS)

Schwelle, anaerobe (ANS) (anaerobic threshold), Übergangs zwischen rein aerober zu teilweise anaerob-laktazid gedeckter Energiestoffwechselleistung (Mader, 1976); Punkt des maximalen Laktat-steady-state (Maxlass). Der Bereich wird zumeist als fixe anaerobe Schwelle mit einem Laktatwert von 4 mmol/l angegeben, was verschiedentlich kritisch gesehen wird, da die ANS abhängig ist vom Basislaktat, von der Belastungsstufendauer, von der Masse der…

Schwelle, respiratorische

Schwelle, respiratorische (respiratory threshold), → Schwelle, ventilatorische

Schwelle, ventilatorische

Schwelle, ventilatorische (ventilatory threshold), Punkt des optimalen Wirkungsgrades der Atmung, der auf der Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme, dem Atemminutenvolumen (AMV) und dem Atemäquivalent beruht. Sie entspricht spiroergometrisch der aeroben Schwelle und wird aus dem Verhältnis der Zunahme der Kohlendioxid-Abgabe (VCO2) in Relation zur Sauerstoffaufnahme (VO2) bestimmt. Ab einem gewissen Punkt nehmen Atemfrequenz und Atemtiefe stärker…

Schwellung

Schwellung (tumescence), durch Entzündung hervorgerufene Zunahme der Masse eines Organs oder Gewebes zumeist als Ergebnis von Flüssigkeitseinlagerungen (Ödem). Das damit verbundene Spannungsgefühl kann starke Schmerzen verursachen. Erste Hilfe durch Kühlung, Quarkwickel. Da Ödeme auch einen sehr ernsthaften pathologischen (krankhaften) Hintergrund haben können, ist bei unklarer Lage der Arzt aufzusuchen.   Mehr zum Thema: http://gesundpedia.de/Schwellungen_(%C3%96deme)  

Schwimmbadcystitis

Schwimmbadcystitis (swimming pool cystitis), eingedeutscht Zystitis = lat. Cystitis, „Blase“, „Harnblase“; durch Kälte und Nässe verursachte Blasenentzündung, gegebenenfalls mit Einbeziehung der Harnröhre, vorwiegend bei Schwimmerinnen. „Begünstigend wirken sich angeborene oder erworbene Harnröhrenverengungen aus, die vor allem bei rezidivierenden (wiederholt auftretenden) Infekten eine Rolle spielen. In diesen Fällen ist eine fachurologische Abklärung wichtig“. (www.tilly-sports)   Mehr…

Schwimmbadkonjunktivitis

Schwimmbadkonjunktivitis (swimming pool conjunctivitis)  auch Schwimmerkonjunktivitis, →Bindehautentzündung