Sportmedizin
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Nasenklammer
Nasenklammer (nose clip), leichte Klammer, die durch einen perfekten Abschluss verhindert, dass Wasser in die Nase eindringen kann. Die stabile und durch einen elastischen Bügel äußerst biegsame Nasenklammer lässt sich gut an die Nase anpassen. Gerade wenn sehr salz- oder chlorhaltiges Wasser in die Nase gelangt, kann das gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Nasenklammern sind…
Nasennebenhöhlenentzündung
Nasennebenhöhlenentzündung (sinusitis) akut (<12 Wochen) bzw. chronisch (>12 Wochen) verlaufende Entzündung der Nasennebenhöhlen, zumeist als Folge eines Schnupfens (durch Viren bedingte (virale) Infektion). Ziel der Therapie ist, den Abfluss der Sekrete wiederherzustellen und die Nasennebenhöhlen zu belüften. Den pathogenetischen Zusammenhang zwischen häufigem Baden, der Entstehung, dem Verlauf und der Exacerbation (Verschlechterung des Krankheitsbildes) einer akuten…
Neuritis
Neuritis (neuritis), Nervenentzündung, im Sport selten, möglich durch Schlag oder Druck (traumatische Neuritis), oft hervorgerufen durch sportartspezifische einseitige Bewegungen mit hoher Wiederholungszahl, sportartspezifische Muskelhypertrophien sowie Kompression der Nerven durch Sportgeräte und Schuhe. Die Behandlung ist zunächst konservativ und schließt Techniktraining, Änderung von Bewegungsabläufen, Einlagen, Schienenbehandlung, Modifikationen des Sportgerätes, Einnahme von schmerzlindernden Mitteln, auch lokale Injektionen…
Neurologie
Neurologie (neurology), Disziplin der Medizin, die sich mit Aufbau, Funktion und Erkrankung des Nervensystems befasst. Neurologische Krankheiten und Teilgebiete der Neurologie sind u.a.: vaskuläre Neurologie (Durchblutungsstörungen/Schlaganfall) neuroimmunologische Erkrankungen (Multiple Sklerose) Bakterielle oder virale Infektionen (Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute) Degenerative Erkrankungen (Parkinson, Demenz) Funktionsstörungen der hirnelektrischen Aktivität des Gehirns (Epilepsie) Neuralgien oder Nervenkompressionen (Bandscheibenvorfall)…
Nutrition
Nutrition (nutrition) →Ernährung, lat. nutrio „säugen, ernähren, aufziehen“; Prozess der Aufnahme von Nährstoffen. Als Public Health Nutrition (PHN) eine noch recht junge Teildisziplin der Gesundheits- und Ernährungswissenschaften, die Elemente der Medizin, der Epidemiologie, der Soziologie und der Statistik mit den klassischen Ernährungswissenschaften kombiniert (WIKIPEDIA). →Wettkampfernährung
Ohrenentzündung
Ohrenentzündung (otitis), Entzündung des Ohres oder seiner Teile, dem Mittelohr (otitis media), dem äußeren Gehörgang (otitis externa) oder dem inneren Ohr (otitis interna). Besonders otitis externa zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Schwimmers (Kammer et al. 1999, Tausch 1986), was ihr den Namen "Schwimmbad-Otitis" ("swimmer's ear") einbrachte. Sie sollte wie alle Entzündungen des HNO-Bereiches bei…
Open window-Effekt
„Open window“ („offenes Fenster“), Phänomen, das die größere Störanfälligkeit des Immunsystems nach hohen Belastungen umschreibt. Da einige Immunparameter (Granulozyten, Lymphozyten) bei Belastung zunächst zunehmen, danach aber erheblich abfallen, ist hier „das Fenster geöffnet“ für grippale Infekte. Besonders kritisch ist das, wenn Sportler ungenügend erholt an den Start gehen, z.B. nach Infekten. Hier sollte der Trainer…
Orthopädie
Orthopädie (orthopedics), griech. ὀρϑός ‚aufrecht‘, ‚gerade‘ bzw. ‚richtig‘, „von Ungestalt befreit“; Teilbereich der Medizin, der sich mit Form- und Funktionsfehlern des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt. Die Sportorthopädie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Sportverletzungen am Bewegungsapparat. Besondere Schwerpunkte bilden die Verletzungen am Knie- und Sprunggelenk, im Schwimmen “Schwimmerschulter“, “Schwimmerknie“, aber auch Rundrücken…
Osteochondrose, juvenile
Osteochondrose, juvenile (osteochondrosis, juvenile), Wachstumsstörung (→Degeneration) von Knochen und Knorpel im Kindes- und Jugendalter. Osteochondrose wurde als Verschleißerscheinung auch vermehrt bei Sportlern gegenüber der Normalbevölkerung gefunden (Pollähne 1991). Unter funktionellen Überlastungserkrankungen sind am häufigsten Sehnen (Achillessehne, Patella) und Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) betroffen. Bei den verschiedenen Formen des Wirbelsäulenschmerzes sind Spondylolyse (13.5%) und vertebrale (Vertebra = Wirbel)…
Pädiatrie
Pädiatrie (pediatrics), griech. Paidiatriké „die kinderärztliche [Kunst]“, Kinderheilkunde, als Lehre von der Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus, heute abgelöst von der Bezeichnung Kinder- und Jugendmedizin. In der Öffentlichkeit ist das Verhältnis zum Hochleistungstraining im Kindesalter immer noch gespalten. Die Spanne geht von Kinderarbeit bis zum Symbol nationaler Identifikation. Leistungstraining im Kindesalter ist aber eine…
Parese
Parese (parese), griech. paresis – Erschlaffung; unvollständige (inkomplette) Lähmung der Muskulatur. →Querschnittslähmung, →Behindertensport Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Parese - Zugriff 06.03.21
Pathogenese
Pathogenese (pathogenesis), griech. páthos „Leiden(schaft), Sucht, Pathos“ und génesis „Entstehung, Schöpfung, Geburt“; Entstehung und Entwicklung einer Krankheit als Gegensatz zur Salutogenese. Man unterscheidet formale Pathogenese, die danach fragt wie Krankheiten entstehen und kausale Pathogenese, die nach dem warum fragt. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Pathogenese- Zugriff 8.03.21
Pathologie
Pathologie (pathology), griech. Pathologia „Lehre vom Leiden“; Zweig der Medizin, der sich mit abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper beschäftigt (Krankheitslehre). Sie ist engverwandt mit der Anatomie, der Pathophysiologie und der Zytologie. Der Pathologe hilft klinisch tätigen Ärzten die Entscheidung für die richtige Therapie zu treffen. Damit bewegt er sich an der wichtigen…
Periostitis
Periostitis (periostosis), Reizung der Knochenhaut (periost) durch Gewalt oder Überbelastung der Sehnenansätze nach ungewohnter oder zu intensiver Belastung. Im Sport tritt die Periostitis bevorzugt an der medialen Seite der Schienbeine oder an der Unterseite der Unterarme auf. Eine häufige Ursache ist das Laufen auf zu hartem Boden, z.B. barfüßig auf Fliesen, wie es häufig in…
Pfeiffersches Drüsenfieber
Pfeiffersches Drüsenfieber (Pfeiffer’s disease; glandular fever), mononucleosis infectiosa, weit verbreitete Infektion mit dem Ebstein-Barr-Virus (EBV) (95 % der Erwachsenen haben sich bis zum 30. Lebensjahr infiziert), die vorrangig Kinder und Jugendliche befällt und nach zwei bis drei Wochen zumeist unkompliziert ausheilt. Australische Mediziner konnten diese Immunschwäche, hier besonders den Rückgang an Interferon Gamma, mit Bakterien…
Physical working capacity
Physical working capacity (PWC) (engl.), Parameter zur Bewertung der Arbeitskapazität (working capacity) in Watt auf dem Fahrradergometer, normiert auf eine bestimmte Herzfrequenz, z.B. 130/150/170 Schlägen/min. Damit kann die submaximale Leistungsfähigkeit beurteilt werden ohne eine Ausbelastung zu fordern oder zu erreichen, eine besonders unter klinischem Aspekt bevorzugte Methode. Üblich ist die Angabe der PWC pro Kilogramm…
Physiotherapie
Physiotherapie (physio-therapy), griech. phýsis „Natur“/"Körper" und therapeía „das Dienen“ = Pflege des Körpers; medizinische Verfahren zur Vorbeugung, Behandlung und Wiederherstellung mittels physikalischer und manueller Therapie, Naturheilverfahren und der Balneo- und Klimatotherapie. Die Physiotherapie wird interdisziplinär in den verschiedenen medizinischen Fachgebieten eingesetzt u.a. auch in der Sportmedizin. Leitbild der Physiotherapeuten im DOSB (2016): https://cdn.dosb.de/user_upload/Leistungssport/Bilder/Poster_Leitbild_Physio_DINA2_20160907_Ansicht.pdf Oberstes Ziel…