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Sportmedizin

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Lumbago

Lumbago (lumbago; low back pain) lat. lumbus "Lende"; →Kreuzschmerz (“Hexenschuss”)  

Lungenfunktionsdiagnostik

Lungenfunktionsprüfung/-diagnostik (pulmonary function test), abgekürzt „Lufu“ (Lungenfunktionsprüfung/Spirometrie), Verfahren zur Kontrolle der Leistungsfähigkeit der Lunge, in der sportmedizinischen Grunduntersuchung, ausgewiesen durch die Vitalkapazität und die Einsekundenkapazität (=Luftmenge, die nach vollständigem Einatmen innerhalb einer Sekunde so schnell wie möglich wieder ausgeatmet wird). →Spiroergometrie Die in der Literatur häufig beschriebenen Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale) konnten bei den Schwimmern/innen des…

Lungenödem

Lungenödem (pulmonary edema), griech. oidema "Schwellung, Wassersucht"; Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, bei Schwimmern und Tauchern als schwimminduziertes pulmonales Ödem (SIPE) charakterisiert durch schwere Kurzatmigkeit und Husten, verbunden mit einem pulmonalen Ödem (pulmonal = die Lunge (pulna) betreffend). Unklar ist noch, ob es Langzeiteffekte gibt und welche Faktoren dazu führen. Die Notwendigkeit einer systematischen Diagnose von…

Lungenvolumen

Lungenvolumen/-volumina (respirational volume), Luftmenge, die bei Ein- und Ausatmung gemessen wird (Spirogramm), wobei immer noch Restluft in der Lunge verbleibt (→Lungenfunktionsdiagnostik). Man unterscheidet entsprechend der verschiedenen Atemstellungen das Volumen bei normaler Ein- und Ausatmung (Atemzugvolumen), das nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich eingeatmet werden kann (inspiratorisches Reservevolumen), das nach einer normalen Ausatmung noch zusätzlich ausgeatmet…

Luxation

Luxation (luxatio) lat. luxo "verrenken"; →Verrenkung

Magen-Darm-Katarrh

Magen-Darm-Katarrh (gastroenteritis), Gastroenteritis, vor allem durch bakterielle Infektion ausgelöste Schleimhautentzündung des Magens und Dünndarms. Hauptsymptome sind Erbrechen und Durchfälle, die zum Austrocknen des Erkrankten führen können, weshalb körperliche Belastung reduziert und viel Flüssigkeit zugeführt werden sollte (→Flüssigkeitsbedarf). Durchfallmittel werden erst nach einigen Tagen notwendig und sollten nicht ohne ärztliche Verordnung genommen werden. Mittel, die den…

Magersucht

Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Störung, die sich in starkem Gewichtsverlust äußert, hervorgerufen durch restriktive (eingeschränkte) kalorienverarmte Ernährung und Methoden wie selbst ausgelöstes Erbrechen, Gebrauch von Appetitzüglern oder übertriebene körperliche Aktivität. Folgen sind eine zunehmende Auszehrung (bis zu 30 kg Gewichtsabnahme), die in 5-10% der Fälle zum Tod führen kann. Die Magersucht tritt vorrangig beim weiblichen Geschlecht…

Magnesium

Magnesium (magnesium) (Mg), chem. Element, das als essentieller Faktor zahlreicher intrazellulärer Prozesse (z.B. Membranstabilisierung) für Muskel- und Nervenfunktionen bedeutungsvoll ist. Magnesium wirkt als physiologischer Kalzium-Kanal-Blocker. Es ist in Milch, Milchprodukten, Vollkornprodukten, Nüssen und Gemüse enthalten. Magnesiummangel durch Fehlernährung oder „Gewichtmachen“ kann zu reduzierter Leistungsfähigkeit und einem gestörten Energiestoffwechsel führen. Die Häufigkeit von Magnesiummangel wird bei…

Manualtherapie

Manualtherapie (chiropractic) →Chiropraktik

Massage

Massage (massage), „Mechanische Behandlung von Körperteilen durch Reiben, Kneten, Klopfen usw.“ (Kent & Rost, 1994, S.261), die Erfahrung erfordert und deshalb dem Physiotherapeuten vorbehalten bleibt, da unsachgemäße Massage zu Schäden führen kann. Mit der Massage wird der Muskeltonus beeinflusst und die Durchblutung verbessert. Ferner wird sie bei Störungen im Bereich des Bewegungsapparates angewandt. Je nach…

Medi-Taping

Medi-Taping (engl.), „Heilpflaster“. Aus der japanischen Medizin („KINESIO-Taping) weiterentwickeltes Verfahren der physikalischen Therapie zur Behandlung von muskulär bedingten Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Dazu werden eigens dafür entwickelte elastische Tapes (Bänder/Pflaster) mit speziellen Anlegetechniken verwendet, um. die Muskelfunktion zu verbessern sowie Gelenkkinematik, Lymphabfluss und Schmerzregulation zu unterstützen. Medi-Taping wird zunehmend auch im Sport als Alternative zu Schmerzmitteln…

Medikament

Medikament (medicine), lat. medicamentum „Heilmittel, Arznei“; Arzneimittel bei bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit (doccheck). Viele Sportler meinen noch, mit zum Teil rezeptfreien Medikamenten ihre Leistung und ihr Befinden beim Sport verbessern zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention verweist darauf, dass das wissenschaftlich nicht gesichert und deshalb zu unterlassen…

Medikamentenmissbrauch

Medikamentenmissbrauch (drug abuse), Einnahme von ein dem deutschen Arzneimittelgesetz unterliegendem Medikament zum Zwecke der Leistungssteigerung ohne medizinische Indikation oder in Überdosen; vorwiegend Schlaf- und Beruhigungsmittel, Appetitzügler und Abführmittel. Im Sport werden missbräuchlich Medikamente zum „Gewicht machen“ und zur Leistungssteigerung (→Doping) verwendet. Dabei verweisen Untersuchungen vorwiegend auf leistungssteigernden Medikamentenmissbrauch größeren Ausmaßes im ambitionierten Breitensport, insbesondere im…

Medizin

Medizin (medicine), lat. medicina bzw. ars medicina „ärztliche Kunst“ die „Heilkunde“; als Humanmedizin die Wissenschaft vom gesunden und kranken Menschen und seiner Heilung. Sie stützt sich auf die Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie, ergänzt durch Psychologie und Sozialwissenschaften. Die Medizin ist nach der Weiterbildungsordnung vom März 2008 in 33 Fachgebiete aufgeteilt. Die Sportmedizin ist (im…

Mikrotrauma

Mikrotrauma (microtrauma), geringfügige Verletzung, die aber bei chronischen Reizzuständen zu Dauerschäden führen kann. Mikrotraumen sind im Sport zumeist die Folge von Fehl- oder Überbelastungen. So verursachen Beschädigung der Z-Streifen der Muskelfasern als Mikrotrauma Faserschwellungen, Wassereinlagerungen und Gefäßverengung, die die Durchblutung des Muskels verschlechtern und eine reflektorische Muskelverspannung (→ „Muskelkater“) hervorrufen. →Sportverletzungen, →Verrenkung Exkurs: Es gibt…

Mobilisationstechniken

Mobilisationstechniken (mobilization technique), physiotherapeutische Methoden zur Muskelentspannung u. -dehnung, Normalisierung des Muskeltonus u. Verbesserung der Beweglichkeit wie Bewegen unter Traktion (Ziehen), Gleitmobilisation usw. (aufgeführt unter Quelle s.u.) Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/mobilisationstechniken Video (Hinweise zur Chiropraxis):  https://www.youtube.com/watch?v=Tacipwa-tqw&list=PL_4Y-0DCGd7f7ZyhKqjE6uRZN51kqY2dJ - Zugriff 13.08.20

Moschus

Moschus (musk), gr. moschos für "Hoden", Sekret aus dem Moschusbeutel des männlichen Moschustieres oder als "falscher Moschus" von weiteren Tierarten (Moschusochse, Bisamratte usw.). Als Duftstoff bei der Herstellung von Parfümen eingesetzt. Wegen seiner allgemein belebenden, nervenstärkenden und krampflösenden Wirkung in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet Die Drüsen der Moschustiere (die inzwischen in Asien gezüchtet werden)…

Muskelatrophie

Muskelatrophie (muscle atrophy), griech. atrophia „Abmagerung“, „Verkümmerung“; Rückbildung der Skelettmuskulatur durch Bewegungs- oder Ernährungsmangel oder spezifische Erkrankungen.   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Muskelatrophie Zugriff 28.10.2020

Muskelbiopsie

 Muskelbiopsie (muscle biopsy), Entnahme von Muskelgewebe aus der Skelettmuskulatur (m. quadriceps femoris, m. deltoideus oder m. gastrocnemius) mit einer Hohlnadel zur histologischen, biochemischen oder elektronenmikroskopischen Untersuchung, vornehmlich zur Beurteilung von Muskelfaserstruktur, Muskelfaserfläche, Kapillarisierung und Enzymaktivitäten. Wegen des schmerzhaften blutigen Eingriffs bleibt die Muskelbiopsie mehr der Forschung vorbehalten, obwohl sie durch die mögliche Fasertypisierung die Auswahl…

Muskelentspannung, progressive (PMR)

Muskelentspannung, progressive (PMR) (muscle relaxation, progressive), Relaxationstechnik mit der versucht wird, die Muskelspannung zu spüren und folgend den Muskel zu „entspannen“. Man nutzt den Effekt, dass die Entspannung von Muskelgruppe zu Muskelgruppe übertragen wird und letztlich auf den gesamten Körper ausstrahlt. Die Übungen werden vorwiegend im Liegen ausgeführt, mit der rechten Hand beginnend und weiter…