Schwimmen
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Erstschwimmart
Erstschwimmart (first swimming technique) →Anfängerschwimmtechnik, →Schwimmart, erste
Federation Internationale de Natation Amateur (FINA)
Federation Internationale de Natation Amateur (FINA), 1908 gegründeter Dachverband der nationalen Sportverbände für Schwimmen, Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen mit Sitz in Lausanne (Schweiz). Die laufenden Geschäfte besorgt das aus dem Präsidenten, fünf Vizepräsidenten, dem Generalsekretär, dem Schatzmeister und weiteren Mitgliedern sowie der Geschäftsstelle bestehende Büro. In verschiedenen Komitees haben Aktive, Trainer und Masters das Wort.…
Feedback
Feedback (feedback), engl. für „Rückmeldung“; in der Kybernetik die Rückkopplung oder Rückmeldung von Informationen, der Vergleich von IST zu SOLL. Im Sport die „Rückmeldung von Handlungs- und Lernresultaten, die neben der Übung selbst als die bedeutendste Einflussgröße motorischen Lernens betrachtet wird“ (Marschall & Daugs, 2003), wobei Feedback als „ergänzende Rückinformation“ (augmented feedback) grundsätzlich vom sensorischen…
Fehlstart
Fehlstart (false start), Im Wettkampf starten vor dem Startsignal. „Der Schiedsrichter und der Starter sind berechtigt zu entscheiden, ob der Start einwandfrei ist. Erkennen sie auf Fehlstart, wird bei der Ein-Start-Regel jeder Schwimmer, der vor dem Startsignal startet, nach Beendigung des Wettkampfes disqualifiziert. Sie müssen nach der Zwei-Start-Regel beim ersten Fehlstart die Schwimmer zurückrufen. Das…
Fehlstartleine
Fehlstartleine (false start line), Leine im Abstand von 15m zur Startbrücke, die durch den Starter bei einem Fehlstart (Zweistartregel) fallengelassen werden muss. Im Training eignet sich die 15m Distanz gut für Sprintaufgaben (15m „Kopfdurchgang“).
FES-Bank
FES-Bank (FES-bench), vom Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES Berlin) in Zusammenarbeit mit dem IAT entwickeltes spezifisches Armzuggerät, mit dem in entscheidenden Positionen der sportartspezifischen Bewegung eine ausreichende Kraft und Beschleunigung in Vortriebsrichtung trainiert und gemessen werden kann. Die „FES - Bank“ wird in der KLD des DSV eingesetzt. →Schwimmbank, → www.fes-sport.de
Fingerstellung
Fingerstellung (fingerposition), Haltung der Finger zusammen mit der Hand als Abdruckflächen im Schwimmen. Durch geringfügige Spreizung der Finger kann eine Widerstandserhöhung der Hand erzielt werden, die durch die dabei entstehenden Wirbelfelder wie eine geschlossene Fläche wirkt (Loehr & Ungerechts, 1976). Als Folge muskulärer Ermüdung kommt es oft zu einem ungewollten Abspreizen der Finger. Zur Verbesserung des…
Formwiderstand
Formwiderstand (shape resistance), in der Strömungslehre die Druckdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite bei einem umströmten Körper. Im Schwimmen ist der Formwiderstand (auch Druckwiderstand) eine Komponente des Wasserwiderstandes bei fixierter Körperhaltung (→Schleppversuch, →Gegenstromanlage), der als Widerstandsbeiwert (cw -Wert) angegeben wird und in Strecklage etwa 0,5 beträgt (bei Autos 0,15 – 0,35). Der cw -Wert erhöht sich…
Freistilschwimmen
Freistilschwimmen (freestyle swimming), in der Kurzform „Freistil“, Wettkampfdisziplin, eigentlich „freie Schwimmart“, wobei in der Wettkampfpraxis grundsätzlich Kraul als schnellste Schwimmart geschwommen wird. Mit acht Disziplinen je Geschlecht ist das Freistilschwimmen im Olympischen Schwimm-Programm am meisten mit einer Bandbreite von 50 m bis 10 km vertreten.
Front-Quadrant-Swimming
„Front-Quadrant-Swimming“ („Vorder-Quadrant-Schwimmen“ oder "Schwimmen im vorderen Viertel"), Koordinationsvariante des Kraul-Armzuges, wobei der Zugarm immer noch nach vorn gestreckt ist, während der andere Arm in das Wasser taucht (Überlappung Stützphase). Diese Technik, die erfolgreich von Thorpe und Hackett angewendet wurde, ähnelt dem uns bekannten →“Hand - über Hand-Schwimmen“ oder dem Schwimmen in →“Strecklage“ (die beiden Hände…
Frühstart
Frühstart (false start), allgemein der Beginn einer Wettkampfhandlung vor dem Startsignal. Im Schwimmen die ehemalige Bezeichnung für einen Fehlstart (Lösen der Füße vom Startblock) des ablösenden Schwimmers einer Staffel, bevor der ankommende Schwimmer angeschlagen hat. Der Frühstart führt zur Disqualifikation der Staffel, es sei denn, der den Frühstart verursachende Schwimmer kehrt zurück und schlägt noch…
Fußbeweglichkeit
Fußbeweglichkeit (foot-mobility), Beweglichkeit des Fußes um zwei Achsen: Flexion/Extension im oberen Sprunggelenk und Supination/Pronation im unteren Sprunggelenk. Die Bewegungen in den beiden Gelenken sind voneinander unabhängig. Im Schwimmen ist eine gute Fußbeweglichkeit für eine effiziente Beintechnik erforderlich. Sie wird deshalb im Rahmen der Talentdiagnostik mit überprüft. In der KLD des DSV wurde die Fußbeweglichkeit mit…
Fußpilz
Fußpilz (athlete’s foot), Pilzinfektion der Füße durch Fadenpilze (WIKIPEDIA), ungeliebter, aber treuer Freund des Schwimmers. Infektion durch den Fußpilz (tinea pedis) ist mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen zwischen den Zehen verbunden. Durch vorbeugende Maßnahmen (trocken halten, Strümpfe und Schuhe anziehen) kann der Fußpilz abgewehrt werden, wenn nicht, dann sind pilztötende (antimykotische) Medikamente bis zur vollkommenen…
Fußstellung
Fußstellung (footposition), jeweilige durch Dorsal- oder Plantarflexion eingenommene Fußstellung zur Optimierung der Abdruckfläche als wesentliches Element der Beinbewegung im Schwimmen. →Fußbeweglichkeit Video (Speedo/engl.): https://www.youtube.com/watch?v=3LOfrXPVmLE (Kraul) und https://www.youtube.com/watch?v=mwdxMhun5mM (Brust) Zugriff 29.04.2019
Ganzkörperanzug
Ganzkörperanzug (fastskin, bodysuits), Kleidungsstück, das Körper und Gesicht vollständig bedeckt, im Sport bekannt als verschiedenste Arten von Kompressionsbekleidungen (Strümpfe, Shorts, Tights und Ganzkörperanzüge), deren allgemeiner Nutzen im Leistungssport wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist (Sperlich et al. 2011). Zu ähnlichen Erkenntnissen gelang man zunächst auch im Schwimmen (Stager et al. 2000). Doch mit der Weiterentwicklung der Anzüge…
Ganzkörperbewegung
Ganzkörperbewegung (whole-body movement), auf dem Zusammenwirken von Armen, Beinen und Rumpf fußende Bewegungsausführung mit bis 240 Freiheitsgraden der Gelenksysteme. Auch im Schwimmen ist der gesamte Körper beteiligt, beginnend mit dem Kopf (→Atmung, →Wasserlage) bis zu den Füßen (→Auftrieb, →Beinbewegung). Der Rumpf spielt in zweierlei Hinsicht eine tragende Rolle: bei den Schwimmarten mit ausgeprägter Wellenbewegung (Delfinschwimmen,…
Gegenstrombecken
Gegenstrombecken („LD-pool“), gegenüber der stationären →Gegenstromanlage („Kanal“) mit geringer Beckengröße von 5 x 2,5 m leicht einzubauendes wannenartiges Becken, das sich zum Schwimmen in allen Schwimmarten bis zu Schwimmgeschwindigkeiten von 2,5 m/s eignet. Durch eine gleichmäßige, laminare Strömung über die gesamte Beckenbreite und Tiefe können zwei Personen nebeneinander schwimmen, ohne sich zu behindern. Ein patentiertes…