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Schwimmen

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Schub

Schub (thrust; push), Vortriebskraft eines Triebwerkes oder Verschlimmerung im Krankheitsverlauf. In der Physik eine Reaktionskraft: Wenn ein System Masse in eine Richtung ausstößt oder beschleunigt, übt die beschleunigte Masse eine Kraft gleicher Größe aber entgegengesetzter Richtung auf das System aus (Wikipedia). Als Vortrieb auf das Schwimmen übertragen, hier besonders als deutlich wahrnehmbarer Impuls (z.B. Beinschlag…

Schultergürtel

Schultergürtel (shoulder girdle), aus Schulterblatt, Schlüsselbein und Brustbein bestehende sehr bewegliche Verbindung des Rumpfes mit den oberen Extremitäten. Im Gegensatz zum relativ starren Becken ist beim Schultergürtel alles im Interesse der „Greiforgane“ auf vielseitige Beweglichkeit abgestimmt (Tittel, 2003, S. 128). Wichtige Muskeln sind der Kapuzenmuskel (m. trapezius), der Schulterblattheber (m. levator scapulae), der große Rautenmuskel…

Schweben

Schweben (floating), nach Duden: im Gleichgewicht halten, ohne zu Boden zu sinken oder unentschlossen, noch nicht beendet sein („schwebendes Verfahren“). Im Wasser das Verharren des Schwimmers auf gleicher Höhe als wichtiger Lernschritt beim Erlernen des Schwimmens (Anfängerausbildung). Das Schweben vermittelt das Gefühl, dass man vom Wasser getragen wird. Deshalb sollte auf Auftriebsmittel verzichtet werden. Schweben…

Schwerkraft

Schwerkraft (Gravitation) (gravity), lat. gravitas für „Schwere“; auch Erdanziehungskraft, Kraft, die auf der Anziehung von Masse beruht, d.h. zwei Massen ziehen sich an, wobei Größe und Entfernung eine Rolle spielen. Der Apfel fällt zu Boden (zur Erde) und nicht die Erde zum Apfel. Schwerkraft ist das Produkt von Masse und Erdbeschleunigung (9,81 m/s2) und die…

Schwerkraftresultierende

Schwerkraftresultierende (force of gravity-resulting), Kraft, die beim „ruhenden“ Schwimmer zusammen mit dem resultierenden statischen Auftrieb ein Kräftepaar mit entgegen gesetzter Zugrichtung bildet und am Körperschwerpunkt angreift.  →Schwerkraft

Schwimmabteilung

Schwimmabteilung (swimming department), fach-/sportartengebundene Suborganisation eines Sportvereins. Etwa die Hälfte der Sportvereine in Deutschland bieten mehrere Sportarten in Abteilungen an, so auch die Schwimmabteilung als Heimstatt vieler Schwimmer im DSV.   Mehr zum Thema: (Beispiel einer Satzung) https://www.ssfbonn.de/ordnung-schwimmabteilung.html

Schwimmabzeichen

Schwimmabzeichen (swimming badge), Abzeichen oder Urkunde, die in Deutschland nach standardisierten Kriterien von Schulen und den im BFS zusammengeschlossenen Verbänden für einen bestimmten Leistungs- und Könnensstand im Schwimmen vergeben werden, vom Anfänger (Seepferdchen, Seehund Trixi) bis zum Fortgeschrittenen verschiedener Leistungsklassen (Deutsches Jugendschwimmabzeichen, Deutsches Leistungsschwimmabzeichen). Bedingungen und Formalitäten unter www.dsv-bfg.de. Inzwischen ergänzt durch SwimStars.

Schwimmanlage

Schwimmanlage (swimming pool), hier Wettkampfstätte für Sportschwimmen in der Halle oder im Freien in den von der World Aquatics bestätigten Maßen von 25m für Kurzbahn- und 50m für Langbahnwettkämpfe. Für internationale Wettkämpfe muss die Schwimmanlage über 8-10 durch Leinen abgetrennte Schwimmbahnen von 2,50m Breite und einer Wassertiefe von 1,35m bis 6m verfügen. Die Wassertemperatur sollte…

Schwimmart

Schwimmart (swimming stroke), einfach gesagt die Art der Fortbewegung im Wasser. im Sportschwimmen eine zweckmäßige (nach biomechanischen Grundsätzen sinnvolle), anerkannte und definierte (in Wettkampfbestimmungen des DSV) Bewegungsausführung im Wasser durch eine Schwimmtechnik. Es werden vier Sportschwimmarten Brust-, Rückenkraul-, Delfin- (Schmetterling) und Kraulschwimmen als Lösung einer Bewegungsaufgabe innerhalb festgelegter Regelungen mit jeweils typischen und voneinander zu…

Schwimmart, erste

Schwimmart, erste (swimming stroke, first) →Anfängerschwimmtechnik

Schwimmbad-black-out

Schwimmbad-black-out (pool black out), Lebensbedrohlicher Zustand der Bewusstlosigkeit aufgrund von Mangel an Sauerstoff, der beim Streckentauchen durch Hyperventilieren hervorgerufen werden kann. Die paradoxe Erscheinung ergibt sich aus dem Umstand, dass der Organismus trotz erhöhter Atemzirkulation nicht vermehrt Sauerstoff aufnehmen kann, aber zu verstärkt Kohlendioxid abatmet, weshalb sich der pH-Wert im Blut verschiebt (→Alkalose).   Mehr…

Schwimmbadcystitis

Schwimmbadcystitis (swimming pool cystitis), eingedeutscht Zystitis = lat. Cystitis, „Blase“, „Harnblase“; durch Kälte und Nässe verursachte Blasenentzündung, gegebenenfalls mit Einbeziehung der Harnröhre, vorwiegend bei Schwimmerinnen. „Begünstigend wirken sich angeborene oder erworbene Harnröhrenverengungen aus, die vor allem bei rezidivierenden (wiederholt auftretenden) Infekten eine Rolle spielen. In diesen Fällen ist eine fachurologische Abklärung wichtig“. (www.tilly-sports)   Mehr…

Schwimmbadkonjunktivitis

Schwimmbadkonjunktivitis (swimming pool conjunctivitis)  auch Schwimmerkonjunktivitis, →Bindehautentzündung

Schwimmbahn

Schwimmbahn (lane), "Straße des Schwimmers", Abschnitt der Schwimmanlage, der seitlich durch Schwimmleinen und an den Stirnseiten durch den Beckenrand begrenzt ist und für Trainingsgruppen oder im Wettkampf für einen Schwimmer zur Verfügung steht. Die Standardmaße sind 2,50 m x 25 m (→Kurzbahn) oder 50 m (→Langbahn). Die meisten Schwimmbecken haben acht Bahnen, für hohe internationale…

Schwimmbank

→Schwimmbank (swimbench), spezifisches Kraftgerät zur Simulation von Schwimm –Zugbewegungen der Arme gegen regelbare Widerstände. Moderne Schwimmbänke (Mini-Gym, Bio-Swimbench, Biokinetic Ergometer, Biometer, FES - Armzuggerät) sichern dabei einen gleichmäßigen Widerstand über den ganzen Zug (isokinetische Kontraktion) und damit einen dem Schwimmen ähnlicheren Zugverlauf als Zuggummi oder Rollschlitten. In Verbindung mit Software (Bio Swim Analysis 2,0 beim…

Schwimmbecken

Schwimmbecken (swimming pool) →Schwimmanlage

Schwimmbekleidung

Schwimmbekleidung (swimwear), durch Wettkampfbestimmungen teilweise vorgeschriebene Bekleidung des Wettkampfschwimmers, im Gegensatz zu der von Modetrends abhängigen Badebekleidung. Die Schwimmbekleidung unterlag in der Historie des Wettkampfschwimmens zahlreichen Veränderungen und ist besonders in den letzten Jahren in den Blickpunkt von Wettkampfpraxis und Wissenschaft geraten, indem versucht wird, durch spezifische Formgebungen und Oberflächengestaltung angelehnt an Vorbilder aus dem…

Schwimmbremse

Schwimmbremse (swimming brake), Trainingsmittel, das durch Widerstandserhöhung einen erhöhten Kraftaufwand des Schwimmers erfordert, wie zusätzliche Bekleidung (Shirt, Strumpfhose), Widerstandsgürtel oder Bremshosen, Querleisten am Schwimmbrett, Schleppbojen usw. →spezifische Kraft

Schwimmbrett

Schwimmbrett (kickboard), Trainingsmittel, das als Auftriebsmittel vor allem bei der Beinarbeit eingesetzt wird, um eine hohe und strömungsgünstige Körperlage einzunehmen und die Beine wirkungsvoll einzusetzen. Die Bretter sollten nicht zu voluminös sein und gerade das Gewicht der Arme ausgleichen. Das Schwimmbrett sollte so gehalten werden, dass eine weitgehend lockere Haltung im Kopf/Nacken-Bereich erhalten bleibt, ansonsten…

Schwimmdisziplin

Schwimmdisziplinen (swimming disciplines) wettkampfmäßig betriebene Schwimmarten und Strecken. Im Olympischen Programm sind folgende Disziplinen: 50/100/200/400/800 (Damen), 1500m (Herren), 10 km Freistil, 100/200m Brust, Schmetterling und Rücken, 200/400m Lagen. Dazu die Staffeln (100 Lagen 100 und 200 Freistil). Für die nächsten Olympischen Spiele 2020 wurden die langen Strecken (800/1500m) für beide Geschlechter aufgenommen. Die 50m-Diszilinen konnten…