Gesundheit
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Fatburner
Fatburner (engl. burn = verbrennen), „Fettverbrenner“, Substanzen, die die körpereigene Fettverbrennung anregen, was im Gegensatz zu dem Hype in den Medien nur bei wenigen Nahrungsmitteln (→Koffein, Grüner Tee) und auch nicht bei Nahrungsergänzungsmitteln wissenschaftlich gestützt ist. Der einzige wissenschaftlich belegte Weg, um die Fettverbrennung zu verbessern, ist körperliches Training, das aber bestimmte Anforderungen erfüllen muss…
Fehlbeanspruchung
Fehlbeanspruchung/Fehlbelastung (faulty loadingfaulty loading), Fehlbelastungen können auf psychischer als auch auf physischer Ebene vorkommen. →Überbelastung Physisch ist es zumeist ein „Missverhältnis zwischen der individuell möglichen Belastbarkeit des Binde- und Stützgewebes und der tatsächlich erfolgten Belastung durch Training und Wettkampf (Franke, 1986), die als Muskelschmerz, Sehnenansatzreizung oder Gelenkschmerz wahrgenommen werden. Die Funktionsbehinderung kann zumeist mittels physiotherapeutischer…
Fitness
Fitness (engl.) körperliche Leistungsfähigkeit im umfassenden Sinne („Lebenstauglichkeit“ bis zur Übereinstimmung mit „Gesundheit“) Im Sport, besonders im Schulsport, wird die allgemeine Fitness bestimmt (Münchner-Fitness-Test, Deutscher-Motorik-Test, "Klug & Fit in Österreich usw.), während im Leistungssport zusätzlich die spezifische Fitness (Leistungsdiagnostik) ermittelt wird. Gemessen wird das individuelle Fitnessniveau an statistisch ermittelten Normwerten (→Landesvielseitigkeitstest). Dabei ist im Sinne…
Fitnesstraining
Fitnesstraining (fitness training), Training zur Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit, in Einheit von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. In der Sportpraxis zumeist allgemeines Kraft- oder/und Ausdauertraining (→Athletik). Da ein großer Teil unserer Schwimmer das allgemeine Krafttraining in Fitnesscentern durchführt und dort die englische Bezeichnung der meisten Übungsformen üblich ist, werden diese in einer Tabelle aufgeführt (s. Fitnessübungen).…
Fußpilz
Fußpilz (athlete’s foot), Pilzinfektion der Füße durch Fadenpilze (WIKIPEDIA), ungeliebter, aber treuer Freund des Schwimmers. Infektion durch den Fußpilz (tinea pedis) ist mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen zwischen den Zehen verbunden. Durch vorbeugende Maßnahmen (trocken halten, Strümpfe und Schuhe anziehen) kann der Fußpilz abgewehrt werden, wenn nicht, dann sind pilztötende (antimykotische) Medikamente bis zur vollkommenen…
Gerontologie
Gerontologie (gerontology), griech. géron „Greis“; Wissenschaft vom Altern (Alternswissenschaft), die durch die demografische Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Erkenntnisse der Gerontologie können auch für den Freizeitsport-, Breiten und Gesundheitssport Älterer genutzt werden. Die enge Bindung zum Sport ergibt sich aus der Aktivität als ein zentrales Merkmal „erfolgreichen Alterns“. Hierbei geht es besonders um die Wechselwirkung…
Gesundheit
Gesundheit (health science), „Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen“ (Definition der WHO). Danach gibt es real kaum gesunde Menschen. Es handelt sich eher um eine individuelle Größe mit gesellschaftlicher und politischer Dimension. Gesundheit steht dabei in engem Zusammenhang mit körperlicher und sportlicher Aktivität (Bürklein, 2006).…
Gesundheitserziehung
Gesundheitserziehung (health education), Vermittlung von gesundheitsbezogenem Wissen, Können und Verhalten (WIKIPEDIA). Wesentliches Ziel ist die Entwicklung von Wissen im Bereich Gesundheit bei einzelnen Personen oder Gruppen. Dabei bildet die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen das Schwerpunktthema der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, weil gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und Lebensstile sowie die Prägung der auf die Gesundheit bezogenen Einstellungen bereits…
Gesundheitspass
Gesundheitspass (health identity card), Dokument (auch „Rote Karte“ genannt), das bestimmte gesundheitliche Untersuchungen und eine entsprechende Unbedenklichkeit bescheinigt. Vor Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes 2001 in einigen Branchen (Lebensmittel) Pflicht, heute nicht mehr notwendig. Im organisierten Sport handelt es sich um einen Ausweis, in dem die persönlichen Daten des Sportlers, der Verein, die ärztliche Diagnose und…
Gesundheitssport
Gesundheitssport (health sports), „aktive, regelmäßige und systematische körperliche Belastung mit der Absicht, Gesundheit in all ihren Aspekten, d.h. physisch und psychosozial zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen“ (Vogt & Neumann, 2006). Formen des Gesundheitssports sind: Präventionssport, Bewegungs- und Sporttherapie und Rehabilitationssport. Kernziele sind: Stärkung physischer und psychosozialer Gesundheitsressourcen, Verhinderung von Risikofaktoren, Bewältigung von Beschwerden und…
Gesundheitsuntersuchung
Gesundheitsuntersuchung →Grunduntersuchung, sportmedizinische, →Eingangsuntersuchung, sportmedizinische
Gesundheitsuntersuchung im Alter (Masters)
Gesundheitsuntersuchung im Alter (health screening in old age), Masters ist eine jährliche Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Herzens unter Belastung anzuraten (→Belastungs EKG). Ebenso sollten Quer- oder Wiedereinsteiger vor Beginn des Trainings eine sportmedizinische Untersuchung über sich ergehen lassen. Es ist auf alle Fälle abzusichern, dass das Herz-Kreislauf-System und der Stütz-und Bewegungsapparat nicht vorgeschädigt sind. Dann…
Grunduntersuchung, sportmedizinische
Grunduntersuchung, sportmedizinische (primary checkup ,sportmedical), Standard für eine Gesundheitsuntersuchung, die mindestens einmal jährlich von ausgewiesenen Sportmedizinern für Kadersportler verbindlich ist. In den Ländern stehen dazu den Kadersportlern vom DOSB bzw. Landessportbund benannte (lizenzierte) Untersuchungszentren/stellen kostenlos zur Verfügung. A/B-Kader im Schwimmen erhalten die Grunduntersuchung im Rahmen der zentralen KLD. Mit sportmedizinischen Grunduntersuchung soll: die Gesundheit im…
Gymnastik, funktionelle
Gymnastik, funktionelle (functional gymnastics), funktionsgerechte, d.h. der Anatomie (→Funktionskreise) und der Bewegungslehre angepasste Gymnastik mit verschiedenartiger Zielstellung: harmonische Ausbildung aller Organsysteme, Kompensation von Schwächen des Stütz- und Bewegungsapparates (→muskuläre Dysbalancen), Vor- oder Nachbereitung von Trainingseinheiten oder Wettkämpfen. bis zum allgemeinen Wohlbefinden (→Fitness) und geistiger Beweglichkeit. →Haltungsgymnastik, →Rückenschule Mehr zum Thema: Beiträge zur funktionellen Gymnastik in…
Haltungsfehler
Haltungsfehler (posture defect), a. anatomisch - Fehlhaltung, eine noch korrigierbare Abweichung von der Normalhaltung der Wirbelsäule als Folge schlechter Gewohnheitshaltung oder durch Stütz-/Bindegewebsschwäche (→Bindegewebe). Von einem Haltungsfehler spricht man, wenn es nicht gelingt, sich bewusst durch Anspannung seiner Muskeln aus einer erschlafften zu einer normalen Haltung aufzurichten. Markante Haltungsfehler sind: totalrunder Rücken, hohlrunder Rücken und…
Haltungsgymnastik
Haltungsgymnastik (postural gymnastic); Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Haltemuskulatur. Da die Haltung aber nicht nur von der „Haltevorrichtung“ (→Muskeln und →Bänder), sondern auch von der erblichen Veranlagung, dem Alter und der seelischen Verfassung abhängt, sollten neben Maßnahmen der Entspannung, Dehnung und Kräftigung Veränderungen der haltungsschädlichen Alltagsgewohnheiten den Vorrang haben. Letztlich ist die Haltungsgymnastik das…
Heterostase
Heterostase (heterostasis), gestörtes Gleichgewicht biologischer Systeme (→Homöostase), wobei die Heterostase. das die Anpassung (→Adaptation) auslösende Moment im Training als biologische Ursache-Wirkungskette ist. →Superkompensation Nach dem Salutogenese-Modell von Antonovsky wird die Gesundheit nicht als stabiles Gleichgewicht (Homöostase) gesehen, sondern als ein dynamisch, anfälliger Prozess, der auch als Heterostase bezeichnet wird (http://www.mcgesund.de/gesundheit/salutogenese.html, Zugriff am 14.07.2019). Das Modell…
Hitzekollaps
Hitzekollaps (heat collapse), Fehlregulation des für die Blutdruckregulierung verantwortlichen vegetativen Nervensystems, indem durch extreme Erweiterung der Blutgefäße das Blut in den Beinen versackt und dadurch der Blutdruck rasch abfällt. Die so verursachte verminderte Gehirndurchblutung kann zur Bewusstlosigkeit führen. Anzeichen sind: blasse, feuchte, kühle Haut; beschleunigter Herzschlag; Schwindelgefühl („Schwarz vor Augen werden“) bis zur Bewusstlosigkeit. Maßnahmen:…
Hypochonder
Hypochonder (hypochondriac), griech,. hypo für "unter" und chondros "Rippen" = "unter den Rippen, wo man das Gemüt vermutete; Mensch, der sich unbegründet Krankheiten einbildet („eingebildeter Kranker“) und zu übersteigerter Selbstbeobachtung neigt. Das geistige Rüstzeug dazu liefert die Weltgesundheitsorganisation, indem Gesundheit als ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen…