Ernährung
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Soda-loading
„soda loading“ (engl.) Supplementierung (ergänzende Aufnahme von Nährstoffen) mit Natriumbicarbonat, im Sport vor allem vor hochintensiven (anaeroben) Belastungen zur Erhöhung des Säurepufferung-Potentials des Blutes (Puffersysteme) und damit zur Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichtes (→pH-Wert). Wer nach dem Motto supplementiert "viel hilft viel", kann ernsthafte gesundheitliche Probleme erleiden (Alkalose). Aktuell werden 0,2-0,3 Gramm Natron pro Körpergewicht empfohlen. Höhere…
Sporternährung
Sporternährung (sport nutrition), Ernährung für Sportler zur ausreichenden Versorgung des Organismus mit Energiebaustoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) und Funktionsstoffen (Vitamine, Mineralien) sowie Wasser unter den Bedingungen des erhöhten Leistungszuwachses. Den Leistungsdrang der vielen Breiten- und Leistungssportler macht sich die Nahrungsmittelindustrie mit einem Überangebot an Ratschlägen, Zusätzen von Vitaminen, Aminosäuren usw. zunutze und bewegt sich mit einer…
Sportgetränk
„Sportgetränke“ (sport beverages; sporttrinks), Getränke mit den Bestandteilen Flüssigkeit, Elektrolyte und Kohlenhydrate, die umgehend vom Körper aufgenommen werden. Bei normaler Ernährungs- und Belastungssituation reicht für die erforderliche Flüssigkeitszufuhr Wasser. Erst bei längeren Belastungen oder/und Flüssigkeitsverlust sind Elektrolyte zuzuführen, wozu Mineralwasser ausreicht. Hierbei ist Mineralwasser mit nennenswerten Mengen von Hydrogencarbonat, Calcium und Magnesium zu bevorzugen. Bei…
Spurenelemente
Spurenelemente ( trace elements), anorganische Nährstoffe, Bestandteile von Enzymen, Vitaminen und Hormonen, die der Körper nur in geringen Mengen benötigt (Vorkommen in Massenanteilen von weniger als 50 mg pro Kilogramm), die aber unentbehrlich sind. Als essentielle (lebensnotwendige) Spurenelemente sind anerkannt: Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Kobald, Mangan Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink, Zinn. Ein Nutzen…
Stoffwechsel
Stoffwechsel/Metabolismus (metabolism), griech. metabolismós „Stoffwechsel“, Das Aufnehmen von Stoffen und deren Veränderung in der Zelle zu anderen Stoffarten, wobei für das Leben notwendige Energie gewonnen und damit Aufbau und Erhalt der Körpersubstanz gesichert wird. Dabei wird der Baustoffwechsel (→Anabolismus) vom Betriebsstoffwechsel (→Katabolismus) unterschieden.→Biochemie, →Metabolit, →Stoffwechselrate Mit neuen Technologien gelingt es immer besserie die physiologischen…
Stress, oxidativer
Stress, oxidativer (oxidativer stress), durch freie Radikale verursachte Alterung der Körperzellen (Zelle) und schwerwiegende Erkrankungen wie Grauer Star, Arteriosklerose, rheumatische Arthritis, bestimmte Krebsarten, aber auch vorzeitige Hautalterung und Alterungsprozess (Free Radical Theory of Aging, Harman D., Antioxidant & Redox Signaling 2003). Über die Atmungskette werden 10-15% des Sauerstoffs als Radikale freigesetzt. Lange Zeit ging man…
Substitution
Substitution (replacement therapy, substitution), lat. substituere ‚ersetzen‘; vielfältig gebrauchter Begriff in Mathematik, Musik, Wirtschaft usw. „Substitution im medizinischen Sinne ist der Ersatz von für den Körper unbedingt notwendigen Substanzen, die für den Energie- und Baustoffwechsel benötigt werden, die vom Organismus selbst nicht synthetisiert werden können und deren ungenügende Zufuhr die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt“ (Deutscher Sportärztebund).…
Supplement
Supplement (supplement), lat. supplementum „Ergänzung“; in der Ernährungswissenschaft für Nahrungsergänzungsmittel. →Substitution Als Grundsätze der Supplementation sollten beachtet werden: Supplemente entsprechen nur einem Mosaiksteinchen im Gesamtmosaik der körperlichen Leistungsfähigkeit. Es werden keine Substanzen verwendet, die auf der Dopingliste stehen. Die langfristige Gesundheit des Athleten und der Athletin stehen im Mittelpunkt. Eine Supplementation erfolgt individuell abgestimmt. Mögliche…
Traubenzucker
Traubenzucker (dextrose; glucose), Einfachzucker (Monosaccharid), Schlüsselsubstanz im Kohlenhydratstoffwechsel. Traubenzucker. wird gern wegen seiner raschen Aufnahme in Magen und Darm vor und während Trainings- und Wettkampfbelastungen gegeben. Über Jahrzehnte wurde Traubenzucker (Dextro Energy) als schneller Energiespender gepriesen, der sofort neue Energie für mehr Konzentration und Leistungsfähigkeit spendet. Glucose stellt nach wie vor den wichtigsten Energielieferanten des…
Triglyzerid
Triglyzerid (triclycerides), Neutralfett aus Glyzerin und Fettsäuren. Triglyzeride sind als wichtigster Bestandteil tierischer und pflanzlicher Fette ein wesentlicher Energielieferant (→Energiebereitstellung) für den Menschen. Mehr zum Thema: https://www.netdoktor.de/laborwerte/triglyceride/
Vitamine
Vitamine (vitamins), lat. vita „Leben“ und engl. amin(e) „Stickstoffverbindung“; „Organisch-chemische Verbindungen, die vom menschlichen Organismus für bestimmte lebenswichtige Funktionen benötigt, aber von diesem nicht oder in nicht ausreichender Menge synthetisiert (→Synthese) werden können. Meist haben sie als Teil von Enzymen stoffwechselbeschleunigende (katalytische) Funktion“ (De Marees in Röthig & Prohl, 2003, S.640). Trotz der Flut der…
Wettkampfernährung
Wettkampfernährung (competition nutrition), Ernährung des Sportlers (Sporternährung) vor und zwischen den Wettkämpfen, wobei die Grundlagen bereits in der Taperphase gelegt werden. So sollten die Kohlenhydratspeicher aufgeladen sein, was sich nicht mehr kurzfristig korrigieren lässt.
Wettkampfgewicht
Wettkampfgewicht (competition weight) auch „Renngewicht“, optimale Körpermasse mit der maximale sportliche Leistungen erbracht werden können. Es wird zumeist durch Körperfüllenindizes (Body Mass Index, BROCA-Index, ROHRER-Index) ausgedrückt. Der Body Mass Index (BMI) lag bei den Teilnehmern der Olympischen Spiele 2004 bei 23,19±0,77 (Schwimmer) und 20,68±0,54 (Schwimmerinnen) und damit im Normalbereich der Erwachsenen (Rudolph, 2005). Erfahrene Hochleistungsschwimmer…
Zellulose
Zellulose (cellulose), pflanzliches Polysaccharid (Mehrfachzucker). Der Mensch kann Zellulose nicht direkt nutzen, aber indirekt über Fleisch (die Tiere haben „vorgekaut“). Zudem ist sie in der Nahrung ein wichtiger Ballaststoff. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Zellulose
Zwischenmahlzeit
Zwischenmahlzeit (light collation), allgemein eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiteneine mit regional unterschiedlicher Bezeichnung wie Brotzeit, Imbiss, Vesper usw. Im Training versteht man unter Zwischenmahlzeit die zusätzliche Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit zwischen den Trainingseinheiten, bevorzugt Kohlenhydrate, um der Glykogendepletion entgegenwirken zu können“. Im Hochleistungstraining sind die Nahrungsmittel mit dem Ernährungsberater entsprechend der Trainingsinhalte abzustimmen.…