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Sexualität

Sexualität (sexuality), lat. sexus „Geschlecht“; Gesamtheit aller vom Geschlechtstrieb ausgehenden Empfindungen und Verhaltensweisen im Leben eines Menschen. Damit ist Sexualität mehr als nur Geschlechtsverkehr, sondern betrifft auch alle Formen der Zärtlichkeit, der Selbstbefriedigung sowie Erfahrungen mit dem eigenen oder anderen Geschlecht. Kinder besitzen ab der Geburt eine eigene Sexualität, die sich von der des Erwachsenen…

Shortlist

Shortlist (engl. aus short = kurz und list = Liste), durch Namensstreichungen aus der Longlist reduzierte Auswahlliste für einen Wettbewerb, einen Arbeitsplatz, eine Auszeichnung usw. Die Bezeichnung wurde 2016 bei der Auswahl der Schwimmer für die Olympischen Spiele übernommen. Die Namen der Sportler waren noch deutsch.  

Sicher Schwimmen Können

Sicher Schwimmen Können (to swim safety), Standard der Kultusministerkonferenz der Länder, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft und des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung für die Prüfungsordnungen im schulischen und außerschulischen Bereich, der als motorische Basiskompetenz verstanden wird. Als Nachweis werden der Erwerb des Deutschen Schwimmabzeichens (Bronze) sowie das Erreichen der vierten Niveaustufe "Sicheres Schwimmen" gleichermaßen…

Sicherheit, statistische

Sicherheit, statistische (significance) →Signifikanz 

Sicherheitsmaßnahmen

Sicherheitsmaßnahmen (safety measures), lat. sēcūrus „sorglos“; allgemein Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit von Personen oder Sachen im öffentlichen Leben, während der Arbeit, im Straßenverkehr usw. Auf der Grundlage gesetzlicher Reglungen der Fürsorge und Aufsichtspflicht durch den Trainer zu treffende Maßnahmen zur Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit im Training, die weitgehend dem Schulsport entlehnt sind, wie…

Sichern

Sichern (securing), verwendet im Sinne von etwas sicher machen (z.B. Sicherheitsstellung beim Gerätturnen) oder um die eigene Existenz/Karriere bemüht sein. Im Sport ist die Bereitschaft des Trainers gemeint, einzugreifen, wenn die Gefahr besteht, dass der Sportler bei der Ausübung des Trainings zu Schaden kommen kann; sehr wichtig in der Anfängerausbildung, um das Ertrinken von Nichtschwimmern…

Sichtung

Sichtung (screening) →Talentsichtung (Talentsuche)  

Sichtungstrainer

Sichtungstrainer (talentcoach), Trainer mit dem spezifischen Aufgabengebiet sportliche Talente zu finden, zu fördern und zu bewahren. Während dazu in der ersten Förderstufe des DDR-Sports Spezialisten mit akademischer Qualifikation (Diplomsportlehrer) eingesetzt wurden, sind solche Experten in der Bundesrepublik Mangelware. In Verbindung mit der notwendigen Reform des Leistungssports soll die Funktion des Sichtungstrainers (neudeutsch "Talentscout") entscheidend ausgebaut…

Sieg

Sieg (victory), erfolgreiches Ergebnis eines sportlichen, künstlerischen oder marktwirtschaftlichen Wettbewerbes. Der Gewinner wird zum Sieger oder Preisträger ernannt. Eine Wiederholung oder Verlängerung des Wettkampfes, da der Sieger nicht eindeutig zu ermitteln ist oder ein Unentschieden ist bei Schwimmwettkämpfen kaum zu erwarten. Selbst bei gleicher Zeit im gleichen Lauf gibt es kein Unentschieden, sondern im Ausnahmefall…

Sieger

Sieger (victor; winner), Gewinner eines Wettkampfes, Vergleichs;  →Sieg, →Siegerehrung,

Siegerehrung

Siegerehrung (victory ceremony), Ehrung der Besten eines Wettkampfes, zumeist auf die Plätze 1 bis 3 beschränkt. Bei der Siegerehrung gibt der Sprecher Name, Vereins- oder Verbandszugehörigkeit, Zeit und Platzierung der Schwimmer bekannt. Siegerehrungen sind grundsätzlich Bestandteil der Wettkampfveranstaltung und zeitlich so zu platzieren, dass die Teilnahme der zu ehrenden Schwimmer gesichert ist. (§ 136 WB…

Siegermentalität

Siegermentalität (winner mentality) →Siegertyp  

Siegertyp

Siegertyp (type of winner), Auf die Frage, woran man einen Siegertyp erkennt, wartet die Wissenschaft mit unterschiedlichen Ansätzen auf, von genetischer Eignung, harter Arbeit, frühkindlicher Prägung oder einer in der Praxis erworbenen Fähigkeit. Hinzu kommt, dass sich eine ganze Branche an Beratern und Mentalcoaches der nach „dynamischen Führungskräften“ dürstenden Wirtschaft anbiedert auf der Suche nach…

Signalproteine

Signalprotein (signaling protein), Informationen übertragendes Eiweiß, das intrazellulär oder extrazellulär lokalisiert sein kann. Beispiele für extrazelluläre Signalproteine sind Proteohormone wie Erythropoietin (EPO) oder Thyreotropin (TSH), im erweiterten Sinn auch die aus kürzeren Aminosäuresequenzen bestehenden Peptidhormone. Intrazelluläre Signalproteine (z.B. MAP-Kinasen) dienen oft der Informationsübertragung von Rezeptoren der Zellmembran an den Zellkern. Intrazelluläre Signalproteine können gemeinsam mit…

Signifikanz

Signifikanz (significance), lat. significare „bezeichnen“; allgemein für eine bedeutsame Sache/Begebenheit; in der Statistik für die Sicherheit des Informationsgehaltes einer Messung, indem geprüft wird, ob das Ergebnis mehr zufällig (nicht signifikant) oder nicht zufällig (signifikant) auftritt. →Gütekriterien Die Ergebnisse von Nullhypothesen-Signifikanztest (NHST) werden stark von der Stichprobengröße beeinflust. Da große Stichproben eher den Freizeitsport und kleine…

SIMON-Test

SIMON-Test (Simon-test), →Stufentest nach SIMON

Simulation

Simulation (simulation), lat. simulātio „Schein, Verstellung, Täuschung“, Vorgehensweise bei der Analyse von Arbeitsvorgängen (z.B. Crashtest) oder das Vortäuschen oder Übertreiben von Erkrankungen (Simulant). In ähnlicher Weise wird der Begriff im Sport verwendet, so im Rahmen biomechanischer Modellierungen oder als Simulation von Drucksituationen im Training (z.B. Wettkampfsimulation, Prognosetraining). Durch computerbasierte Modellierung lassen sich bestimmte Einflussgrößen auf…

Single-step-technik

Single-Step-Technik (Einzelschritttechnik), Technikvariante beim Staffelstart (→Start) mit einem Auftaktschritt, die gegenüber der herkömmlichen Armschwungtechnik von Vorteil sein soll (Fischer & Kibele 2012).

Sinn des Sports

Sinn des Sports (meaning of the sport), die Bedeutung beziehungsweise der Wert des Sports für Menschen oder eine bestimmte Sache, auch gleichbedeutend mit Zweck, Funktion. Als Sinngebungen des Sports werden sechs Sinnbezirke mit fließenden Grenzen zueinander benannt: etwas leisten, gesund leben, etwas erleben, etwas darstellen, ausdrücken, mit anderen zusammen sein und Spannung, Risiko erleben. Diese…

Sinnesorgane

Sinnesorgane (sense organs), Gruppe von spezifisch reagierenden Rezeptoren: Gesichts-, Gehör-, Gleichgewichts-, Geruchs-, Geschmackssinn und die Tastkörperchen der Haut. Sie können Reize aufnehmen, in elektrische Impulse umwandeln und an das Gehirn weitergeben, das diese Reize zu einem komplexen Wahrnehmungsschema verarbeitet. „Die Sinne sind eine solidarische Gemeinschaft. Wird einer schwächer, übernehmen die anderen einen Anteil. Sie sind…