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Druck hydrostatischer

Druck, hydrostatischer (pressure, more hydrostatically), Druck, der im Inneren einer Flüssigkeit herrscht, in jeder Richtung gleich groß ist und mit der Höhe der Flüssigkeitssäule über der betreffenden Stelle wächst (MEIERS Lexikon). Der hydrostatische Druck (p) ist das Produkt aus Höhe der Wassersäule (h) und dem spezifischen Gewicht (γ). Befindet sich ein Körper im Wasser, so…

Druck, osmotischer

Druck, osmotischer (pressure, osmotic), Druck, der der Bewegung von Flüssigkeit durch eine "scheindurchlässige" (semipermeable) Membran (Osmose) entgegenwirkt. Da der physiologische Druck die Osmose ermöglicht, ist er die Hauptvoraussetzung für die Stofftransportprozesse im menschlichen Organismus. →Bandscheibe Mehr zum Thema: https://flexikon.doccheck.com/de/Osmotischer_Druck (Zugriff am 28.01.2019)

Druckausgleich

Druckausgleich (ear clearing, pressure equalisation), In der Physik der Vorgang, bei dem in zwei oder mehreren Räumen der gleiche Druck hergestellt wird. Beim Tauchen entsteht im Mittelohr ein Unter- bzw. Überdruck, der über die Ohrtrompete (Eustachische Röhre) ausgeglichen wird. Durch Schlucken oder Pressen (hin- und herbewegen des Kiefers, Nasenlöcher zuhalten und schlucken) in die zugehaltene…

Druckbedingungen

Druckbedingungen (pressure conditions), Sportliche Bewegungen unterliegen bestimmten Handlungszielen und Regeln, die vom Sportler als Druck wahrgenommen werden. Faktoren, die die Stabilität einer Bewegungshandlung beeinflussen, werden deshalb auch Druckbedingungen genannt. Die Verbesserung der Leistung unter Druck in Sport und Bewegung wird als Kupplungsleistung (clutch performance) bezeichnet. Allerdings gibt es im Bereich der Kupplungsleistung eine beträchtliche definitorische,…

Druckphase

Druckphase (press phase), zusammen mit der Zugphase die Hauptphase des Armzuges im Schwimmen ("Zug-Druck-Aktion" bei Reischle). Sie beginnt, wenn der im Ellenbogengelenk gebeugte Arm senkrecht zur Schulterhöhe steht und endet mit der Streckung im Ellenbogengelenk, d.h. langer Abdruck bis zum Oberschenkel (außer Brustschwimmen). Reischle bezeichnet das Zeitintervall vom Passieren der Hand Höhe Schultergelenk bis zum…

Druckpunkt (pressure point)

Druckpunkt (pressure point), in verschiedenen Bereichen gebrauchter Begriff, z.B. beim Abzug einer Waffe; hier in der Ersten Hilfe der Ansatzpunkt für die Herzdruckmassage, d.h. Punkt auf dem Brustkorb des auf dem Rücken liegenden Menschen in Breite des Handballens auf dem letzten Drittel des Sternums, auf dem durch ca. 3 – 4 cm tiefes nach unten…

Duale Karriere

„Duale Karriere“ (dual career) →Karriere, duale

Durchfall

Durchfall (diarrhea), Diarrhö, weicher, oft wässriger Stuhl als Folge von Darminfektionen oder Erschöpfung, der mit hohem Flüssigkeitsverlust (→Dehydration) verbunden ist. Dieser beeinflusst die Leistungsfähigkeit und kann die Gefahr von Muskelkrämpfen erhöhen. Schwimmer werden häufig während des Trainings oder Wettkampfes von Magen-Darm-Problemen geplagt. Sind diese zwar zumeist harmlos, so können sich gelegentlich dahinter aber auch ernste…

Durchführungsbestimmungen

Durchführungsbestimmungen (implementation instructions), Bestimmungen zur Durchführung eines Wettkampfes (→Ausschreibung), die erforderlich sind, wenn die Teilnehmer an einer Wettkampfveranstaltung oder einem Wettbewerb durch das Ergebnis einer vorausgegangenen Wettkampfveranstaltung oder eines Wettbewerbs (z.B. DMS) feststehen. Durchführungsbestimmungen müssen darüber hinaus die Bestimmungen zum Zugang sowie ggf. einer erforderlichen Auf- und Abstiegsregelung enthalten, sofern diese Regelung nicht bereits an…

Durchhaltefähigkeit

Durchhaltefähigkeit (perseverance) →Stehvermögen

Durchschnittsgeschwindigkeit

Durchschnittsgeschwindigkeit (average velocity), Mittel aller Geschwindigkeiten einer Strecke. Im Schwimmen lässt sich die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht einfach aus der Gesamtzeit und der Strecke ermitteln, da durch den Start später mit Schwimmen begonnen und dieses durch die Wenden unterbrochen wird. Deshalb wird als Durchschnittsgeschwindigkeit die reine Schwimmgeschwindigkeit (clean speed) ermittelt. Beispiel (100m Freistil in 1:00 min):  Einfache…

Dynamic Strength Index (DSI)

Dynamic Strength Index (DSI) (Dynamischer Kraft-Index/dynamisches Kraftdefizit), Unterschied zwischen der maximalen und der explosiven Kraftkapazität eines Athleten. Mit dem DSI wird der Grad der maximalen Kraft gemessen, die eine Person dynamisch aufbringen kann. Er verweist darauf, "ob der Athlet einmaximales Krafttraining, ballistisches Krafttraining oder c ein gleichzeitiges Training (d.h. eine Kombination) als Stimulus in seinem…

Dynamik

Dynamik (dynamics), Bewegung, Fortentwicklung; hier beschränkt auf ein Teilgebiet der Mechanik (Physik), das den Zusammenhang zwischen Kräften und den durch sie verursachten Bewegungszuständen beschreibt. Die Dynamik wird unterteilt in die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte (Statik) und die Lehre von Körperbewegungen, die durch Kräfteungleichgewichte bestehen (Kinetik). (Wick, 2005) In der Biomechanik wird die Dynamik (Kraft)…

Dynamografie

Dynamografie (dynamography), griech. dynamis "Kraft" und graphein "schreiben, zeichnen"; Methode zur Erfassung physikalischer Kräfte bei sportlichen Bewegungen, deren Ergebnis (→Dynamogramm) wichtige Informationen über das Niveau der sportlichen Technik und der spezifischen Kraft geben kann. Die Dynamografie gestaltet sich im Schwimmen wegen des Mediums Wasser und der komplizierten Bewegungsabläufe als außerordentlich kompliziert. →Dynamometrie Exkurs: "Durch die…

Dynamogramm

Dynamogramm (dynamogram), griech., dynamis "Kraft" und gramma "Geschriebenes"; neuerdings auch als Begriff in die Unternehmensorganisation übernommen. Hier als Begriff der Biomechanik die Aufzeichnung des Kraftverlaufs über den Weg und/oder über die Zeit. Dynamogramme geben wichtige Hinweise für den Kraftverlauf beim Training an Schwimmbänken. Mit dem Neuaufbau eines dynamometrischen Startblocks können Erkenntnisse über den Absprung beim…

Dynamometrie

Dynamometrie (dynamometry), griech. dynamis "Kraft" und metrikos "auf das Maß bezogen"; Messung von Kräften, die durch Muskelkontraktion entstehen, z.B. mittels Handdynamometer in der Sportmedizin, Griffkraft im Eishockey, Tretkraft am Pedal beim Radfahren, Bodenreaktionskräfte beim Sprung usw. Im Schwimmen durch das Fehlen fester Widerlager und der Einhaltung elektrotechnischer Sicherheitsbestimmungen kompliziert zu erfassen und vorrangig auf simultane…

Dynapenia

Dynapenia (dynapenia), Altersbedingter Muskelkraftverlust, der nicht durch eine neurologische oder muskuläre Erkrankung verursacht wird. Dynapenia erhöht das Risiko für funktionelle Einschränkungen und die Sterblichkeit des älteren Menschen und ist unabhängig von Sarkopenie, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme. Entscheidend für den Kraftverlust scheint der Funktionsverlust des nervalen Systems und der intrinsischen (von innen ausgehenden) krafterzeugenden Eigenschaften der Skelettmuskulatur…

Dysbalance, arthromuskuläre

Dysbalance, arthromuskuläre (arthromuscular imbalance), Ausweitung einer →muskulären Dysbalance auf die Muskel - Gelenk Beziehungen.

Dysbalance, muskuläre

Dysbalance, muskuläre (muscular imbalance), Missverhältnis zwischen Synergisten und Antagonisten als Folge einseitigen, spezifischen Trainings. Zu starke muskuläre Dysbalancen können auf ganze Muskelschlingen und die beteiligten Gelenke übergreifen und somit zu arthromuskulären Dysbalancen führen (Störung des arthromuskulären Gleichgewichts), die ganze Bewegungsmuster beeinträchtigen können und die Verletzungsanfälligkeit erhöhen. →Funktionssyndrom, →Dehnung, →Krafttraining Durch die hohen Trainingsumfänge von bis…

Dysmelie

Dysmelie (dysmelia), angeborene Fehlbildung einer oder mehrerer Gliedmaßen, also der Arme oder Beine bzw. der Hände, Finger, Füße oder Zehen. →Behinderung Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Dysmelie   (verfasst von D. Paschke)