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Begriff

Wettkampfgewicht

Wettkampfgewicht (competition weight) auch  „Renngewicht“, optimale Körpermasse mit der maximale sportliche Leistungen erbracht werden können. Es wird zumeist durch Körperfüllenindizes (Body Mass Index, BROCA-Index, ROHRER-Index) ausgedrückt. Der Body Mass Index (BMI) lag bei den Teilnehmern der Olympischen Spiele 2004 bei 23,19±0,77 (Schwimmer) und 20,68±0,54 (Schwimmerinnen) und damit im Normalbereich der Erwachsenen (Rudolph, 2005). Erfahrene Hochleistungsschwimmer kennen ihr Wettkampfgewicht genau. Hierbei ist die von den Olympiastützpunkten angebotene Ernährungsberatung für Kadersportler zu empfehlen. →Idealgewicht

 

Exkurs: Die Olympische Spielen in Sydney waren für Franziska van Almsick eine Enttäuschung. Zudem verspotteten die Boulevardmedien sie als „Blei-Ente“ oder „Franzi van Speck“. Doch zwei Jahre später betrat eine schon körperlich veränderte „Franzi“ das EM-Becken in Berlin. Mit fünf Goldmedaillen und einem Weltrekord bekam sie ihre Ehre zurück, auch dank eines wieder erlangten Renngewichts.

 

Überarbeitet am 1. Mai 2018Autor: Klaus Rudolph