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Waschbrettbauch
„Waschbrettbauch“ (washboard abs; sixpack), flacher Bauch mit gut sichtbaren Konturen der Bauchmuskulatur, als sexy von den Fitnesscentern gepriesen. Für einen Waschbrettbauch reicht Bauchmuskeltraining allein nicht aus, da dickeres Unterhautfettgewebe und Depotfette das Abzeichnen der tiefer liegenden Muskelmassen verhindern. Da ein lokaler Fettabbau nicht möglich ist, muss das Gesamtkörperfett (→Fettstoffwechsel) reduziert werden (Männer auf einen Anteil…
Wasser
Wasser (water), farblose Flüssigkeit mit mittlerer Dichte (Dichtezahl 1 bei 4°C) und Fortbewegungsmedium des Schwimmers. Wasser ist zugleich essentieller Nährstoff, dessen Mangel (→Dehydration) die sportliche Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst. Wasser muss für Schwimmwettkämpfe und Training speziell aufbereitet (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Badewasseraufbereitung) und temperiert sein. Bei Wassertemperaturen < 18° C dürfen Kinder und Jugendliche nicht starten. Nach dem tödlichen…
Wasserball
Wasserball (waterpolo), Sportspiel, das von zwei Mannschaften a 7 Spielern (6 Feldspieler/1 Torwart) im Wasser ausgetragen wird, wobei ein 400-450g schwerer Gummiball (früher Leder) im gegnerischen Tor (3m breit, 90 cm hoch) unterzubringen ist. Das Spiel ist wegen seiner Kurzweil, der hohen Anforderungen an komplexe Schnelligkeitsfähigkeiten und durch die Belastungsdauer auch an die Ausdauerfähigkeiten ein…
Wasserbasketball
Wasserbasketball (water basketball), nach vereinfachten Regeln geführtes Spiel im Wasser mit Ball und Basketballkorb. Da es sich um ein Spiel aus dem Freizeitsport handelt, sind die Regeln entsprechend variabel. Die Spielzeit beträgt ab 2 x 5 Minuten. Das Spielfeld sollte etwa 16m x 10m groß sein, die Körbe sich etwa 1m über dem Wasser auf…
Wasserdruck
Wasserdruck (water pressure), Druck, den das Wasser auf alle Körper ausübt (→hydrostatischer Druck innerhalb des Wassers). Die Druckkraft (F) ist abhängig von der Größe der Fläche, auf die der Wasserdruck wirkt, und von der Höhe der Wassersäule. Mit zunehmender Wassertiefe nimmt der Wasserdruck zu; beim Schwimmen beträgt er etwa 5kp. Deshalb sollte der Abdruck der…
Wasserfahrsport
Wasserfahrsport (boating sports), Sportdisziplinen, die mit Booten betrieben werden und sich sehr gut als „Ergänzungssport“ für Schwimmer eignen, da teilweise ähnliche Muskelgruppen belastet werden (z.B. Kanu), die Abdruckverhältnisse (Wasser) ähnlich sind und die Kraftausdauer dominante Fähigkeit ist. Deshalb sollten Kanu- oder Ruderlager in Ferien oder an Wochenenden zur Verbesserung der allgemeinen Athletik genutzt werden. Außerdem…
Wasserfassen
Wasserfassen (water-gripping), allgemein die Aufnahme von Wasser. Beim Schwimmen die einleitende Phase des Armzuges, mit der der Stütz aufgebaut wird (auch Stützphase) und indem durch Anstellen von Hand und Unterarm die Ellenbogenvornhalte eingeleitet wird (Phaseneinteilung der Schwimmbewegung)
Wassergefühl
Wassergefühl (water feeling), auch Wasserbewegungsgefühl (Staub et al. 2021), komplexe koordinative Fähigkeit als Folge von Veranlagung und Erfahrung im Umgang mit dem Wasser, wobei Vortrieb (→Widerlager finden) und geringe Widerstandsbildung die wesentlichen Kenngrößen sind. Wassergefühl wird über taktiles, visuelles, vestibulares und vor allem kinästhetisches Sinnessystem erschlossen. Es ist der „Modus des Sich-selbst-Erlebens in Veränderungen im…
Wassergewöhnung
Wassergewöhnung (water, habituation to the), Vertraut werden mit dem Medium Wasser als Voraussetzung des Anfängerunterrichts im Schwimmen. Der Grad der Wassergewöhnung wird bestimmt durch die Atmung, die entspannte Gleitfähigkeit in Brust- und Rückenlage, unbekümmertes Springen im Wasser und dem Grad der Vorbereitung der Schwimmtechniken (Graumann, 2002). Nach Auffassung der Schweizer Kollegen ist das Tauchen die…
Wasserlage
Wasserlage (balance) Lage des Schwimmers im Verhältnis zur Horizontale der Wasseroberfläche. Zu einer optimalen Wasserlage zählen folgende Kriterien (Cserepy, 2004): ausgeglichene Balance der Vertikalkräfte vor und hinter dem Körperschwerpunkt, minimaler Frontwiderstand (→Formwiderstand) des Körpers, minimaler Anteil an Antriebskraft zur Stabilisierung, keine Einschränkung der Antriebsbewegungen durch die Körperlage, Annäherung des Körperschwerpunktes an den Volumenmittelpunkt., Dabei sind…
Wassersicherheit
Wassersicherheit (water safety), sicherer, d.h. Gesundheit und Leben nicht gefährdender Aufenthalt im Wasser, der erst mit dem Jugendschwimmabzeichen – Bronze – als Standard für einen „sicheren Schwimmer“ angenommen werden kann (DLRG). Wassersicherheit setzt aber nicht nur „Schwimmen können“, sondern auch den richtigen Umgang mit Wasser voraus (→Baderegeln). Eine wesentliche Grundlage ist hierbei das Vertrautsein mit…
Wasserstoffionenkonzentration
Wasserstoffionenkonzentration (hydrogen ion concentration) →pH-Wert
Wassertemperatur
Wassertemperatur (water temperature), Wärmegrad des Wassers, der dessen Aggregatzustand bestimmt (von Eis bis Dampf) und darüber hinaus Urlaubslaune und Größe bestimmter Körperglieder beeinflusst. Das betrifft auch die Schwimmleistung. Die für den Abdruck günstigste Dichte des Wassers würde bei 4°C liegen, was aber aus physiologischer Sicht nicht zu vertreten ist, bei zu warmen Wasser (> 30°…
Wassertraining
Wassertraining (water training), Training des Schwimmers im Wasser (Becken Freiwasser, Strömungskanal), das etwa 90% (Langstreckler) bis 60% (Sprinter) des Trainingsumfanges ausmacht. Es handelt sich um ein "komplexes und differenziertes, zunehmend spezielles Training zur Entwicklung aller körperlichen Fähigkeiten, die die Basis bilden oder direkt auf die Wettkampfleistung im Sportschwimmen gerichtet sind" (Schramm et al.1987, S. 243).…
Wasservolleyball
Wasservolleyball (water voleyball), nach vereinfachten Regeln geführtes Spiel mit Netz und Ball im hüfthohen Wasser. Inzwischen schreiben einige Schwimmvereine Turniere aus. In Thailand wurde sogar ein Turnier zur „Weltmeisterschaft“ gekrönt, ob der Reiz des Spiels oder die knapp bekleideten Bikini-Damen-Mannschaften die Sponsoren reizten, bleibe dahingestellt.
Wasserwiderstand
Wasserwiderstand (active drag; water resistance), Widerstand, der beim Schwimmen durch die Verschiebung der Wasserteilchen untereinander und zwischen Körperoberfläche und dem Wasser (Viskosität) entsteht, einfach gesagt die Kraft, die das Wasser einer Bewegung entgegensetzt (Küchler, 2015, S.11). Der Wasserwiderstand hängt von der Strömungsgeschwindigkeit, der Körperform (→Körperbautyp) und der Dichte des Wassers ab. Der Schwimmer nutzt diesen…
Wearables
Wearables (engl.) intelligente elektronische Geräte, die nahe und/oder auf der Hautoberfläche getragen werden, wo sie Informationen über die Haut erkennen, analysieren und übertragen →Fitnesstracker, →Digitalisierung, →Trendsport Wearables sind ein unentbehrliches Hilfsmittel für Sportler und Trainer. Sie können Echtzeit-Feedback der sportlichen Leistung und anderen Trainingsdetails, wie z. B. der Trainingsbelastung, liefern. Viele Wearable-Sensoren sind inzwischen im…
Webmood
Webmood (Wortschöpfung DSHS Köln für onlinebasierte Messung der Stimmunghslage), online-basiertes Screeningverfahren zur Erfassung von Befindlichkeit mit dem auch Trainingspläne und -inhalte weiter individualisiert und optimiert werden können. Weitere Erläuterungen zu den technischen Aspekten von Webmood – verwendete Messinstrumente, Datenerfassung und -auswertung, Anwendungskonstellationen sowie Settings finden sich unter http://www.webmood.de/public/index.aspx Mehr zum Thema: Anderten, Pels, Raven &…
Wechsel
Wechsel (relay change), steht für Austausch, Transition, Übergang, Umbruch, Wandel, Wandlung (Wikipedia) Bezogen auf den Wettkampf im Schwimmen der Wechsel zwischen zwei Schwimmern in einer Staffel, der erst erfolgen kann, wenn der ankommende Schwimmer an der Wand des Schwimmbeckens angeschlagen hat, wobei der abspringende Schwimmer noch mit den Füßen den Startblock (der Rückenschwimmer mit den…