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Wettkampfbestimmungen

105 Einträge

Vereinswechsel

Vereinswechsel (switch), Wechsel des Vereins durch einen Sportler oder Trainer, der von bestimmten Auflagen abhängt. Da er im Leistungssport an das Startrecht gebunden ist, unterliegt er den Bedingungen des Startrechtwechsel (WB des DSV/AT III/§24).

Vorlauf

Vorlauf (heat), Im Sport die erste Serie bei größeren Wettkämpfen zur Qualifikation für die weiteren Läufe, die im Schwimmen nach folgendem Modus zusammengestellt werden: „Werden in einem Wettkampf bis zu drei Vorläufe ausgetragen, sind die Schwimmer nach den Grundsätzen SW § 121 entsprechend ihren Meldezeiten wie folgt auf die Läufe zu verteilen: Der schnellste Schwimmer…

Wechsel

Wechsel (relay change), steht für Austausch, Transition, Übergang, Umbruch, Wandel, Wandlung (Wikipedia) Bezogen auf den Wettkampf im Schwimmen der Wechsel zwischen zwei Schwimmern in einer Staffel, der erst erfolgen kann, wenn der ankommende Schwimmer an der Wand des Schwimmbeckens angeschlagen hat, wobei der abspringende Schwimmer noch mit den Füßen den Startblock (der Rückenschwimmer mit den…

Wenderichter

Wenderichter (turn judge), Kampfrichter, der selbstständig und unabhängig die regelgerechte Durchführung der Wende bei Schwimmwettkämpfen kontrolliert. "Sein Aufgabenbereich fängt mit dem Beginn des letzten Armzugs vor der Wende an und endet mit der Vollendung des ersten Armzuges nach der Wende. Beim Brustschwimmen endet der Aufgabenbereich mit Vollendung des zweiten Armzuges nachder Wende. Erfolgt der Start…

Werbung

Werbung (advertising), hier als Beeinflussung aus kommerziellen Interessen (→Kommerzialisierung des Sports) Laut Wettkampfbestimmungen (DSV -Allgemeiner Teil §13) darf bei Wettkämpfen unter folgenden Bedingungen Werbung betrieben werden: a) Alle Ausrüstungsgegenstände von Schwimmern und Kampfrichtern dürfen nur höchstens zwei Werbeaufdrucke mit dem Namen des Herstellers und/oder Sponsors tragen, b) die Buchstabenhöhe darf höchstens 10 cm betragen, c)…

Wettkampf, kindgerechter

Wettkampf, kindgerechter (competition, suitable for children), der Belastungsverträglichkeit und dem Ausbildungsstand angepasste Wettkampfform im Wasser und/oder an Land im ersten Abschnitt der Schwimmausbildung, die laut WB (Teil A, §2) nach den Richtlinien der jeweiligen DSV-Fachausschüsse für Kinder unter acht Jahren ausgerichtet werden. Neben den DMS sind „Kindgerechte Wettkämpfe“ Dauerbrenner zu den Tagungen der Fachsparte Schwimmen…

Wettkampfbecken

Wettkampfbecken (competition pool), Schwimmbecken, das bestimmte Auflagen erfüllen muss, um für offizielle Wettkämpfe zugelassen zu werden. International werden Schwimmwettkämpfe nach den Regeln der FINA auf Kurz- (25m) oder Langbahn (50m) ausgetragen (https://resources.fina.org/fina/document/2023/01/04/65961a45-bde5-4217-b666-ca1f5dc2d1f0/1_Swimming-Technical-Rules.04.01.2023.pdf - Zugriff 14.10.24). Es werden bestimmte Anforderungen an den Startblock gestellt. Bahn 1 befindet sich in Startrichtung rechts. In 5m-Entfernung vom Ende jeder…

Wettkampfbestimmungen

Wettkampfbestimmungen (WB) (competition regulation), Richtlinie, die den Wettkampfverkehr regelt. Die WB sind im DSV untergliedert ist einen allgemeinen Teil, die Wettkampflizenzordnung und die Fachteile Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen. Grundlage sind die Regeln der FINA. Die WB sind verbindlich für den DSV, die Landesschwimmverbände, die den LSV angeschlossenen Vereine und deren Organe sowie alle, die…

Wettkampfergebnis

Wettkampfergebnis (result), von einem Kampfgericht ermittelte und durch den Schiedsrichter bestätigte Zeit und Platzierung bei einem Wettkampf. Ergebnisse dürfen grundsätzlich erst nach Freigabe durch den Schiedsrichter bekannt gegeben werden. Neben der Bekanntgabe von Ergebnissen über den Protokollaushang informiert der Sprecher über - die Wettkampfergebnisse, - die Qualifikation zu Zwischen- und Endläufen, - die Teilnehmer der…

Wettkampfgebühren

Wettkampfgebühren (competitive fees), Gelder, die für die Organisation und Durchführung eines Wettkampfes/Wettkampfsystems benötigt und an den verantwortlichen Dach-, Landesverband oder Verein zu entrichten sind. Bei Nichtzahlung verwirkt der Sportler/Verein das Startrecht. Seit 9.12.2017 sind alle Regeln und Gebühren in einer eigenständigen Gebührenordnung zusammengefasst: http://www.dsv.de/fileadmin/dsv/documents/dsv/service/regelwerke/180115_Wettkampfgebuehrenordnung_2017_2018_01_01.pdf      

Wettkampflizenz

Wettkampflizenz (competitions license), Erlaubnis an Wettkämpfen teilzunehmen. Lt. WB-AT §1 richtet der DSV eine Lizenzstelle zur Bearbeitung der in Wettkampfbestimmungen festgelegten Lizenzangelegenheiten ein. Ein Schwimmer darf im DSV nur an Wettkämpfen teilnehmen, wenn er im Lizenzregister eingetragen ist und (ab dem 10. Lebensjahr) die Jahreslizenz für das laufende Kalenderjahr gezahlt hat. Mit der Eintragung in…

Wettkampfmeldung

Wettkampfmeldung (match message), Vereine sind verpflichtet, Wettkämpfe an denen mindestens zwei Vereine beteiligt sind, an die Landesschwimmverbände (in NRW an die Bezirke) zu melden, die die Meldung an den DSV weiterleiten. Im AT der WB des DSV/§15 ist festgelegt: Mit der Meldung zu einer Wettkampfveranstaltung versichert der Verein, dass eine Unterwerfung seiner Vertreter, Angestellten und…

Wettkampfprogramm

Wettkampfprogramm (competition program), Gesamtheit aller Disziplinen, die in einem Wettkampf geschwommen werden und damit wesentlicher Punkt der Ausschreibung. Neben dem Standardprogramm (Olympische Disziplinen + 50 R/S/B, 800F Männer, 1500F Frauen*) sind weitere Wettkämpfe möglich, wobei Einzelwettkämpfe getrennt nach Geschlechtern durchzuführen sind. (§101 der WB des DSV, Stand vom 01.05.2018). *ab 2020 werden 800F Männer und…

Wettkampfprotokoll

Wettkampfprotokoll (competition protocol), Niederschrift aller Ergebnisse eines Wettkampfes, die beim Wettkampf mit Zeitpunkt des Aushanges zu veröffentlichen ist, da innerhalb von 30 Minuten Einspruch erhoben werden kann. Das Wettkampfprotokoll muss enthalten: Bezeichnung, Datum und Anfangszeiten der Veranstaltung, Ort der Wettkampfstätte, Veranstalter und Ausrichter, Beschreibung der Wettkampfanlage mit Bahnlänge, Wassertemperatur und Art der Zeitmessung, Namen der…

Wettkampfqualifikation

Wettkampfqualifikation (competition qualification), Wettkampfleistung, die zur Teilnahme an einer weiteren „Runde“ (Zwischen- oder Endlauf) berechtigt. Schwimmer, die sich für Zwischen- oder Endläufe qualifiziert haben, aber nicht starten wollen, haben sich selbst oder durch einen Vereinsvertreter innerhalb von 30 min nach Bekanntgabe der Qualifikation schriftlich abzumelden. Nächstplatzierte Schwimmer rücken nach. Qualifizieren sich zwei oder mehrere Schwimmer…

Wettkampftauglichkeit

Wettkampftauglichkeit (contest ability), im DSV-Regelwerk (→ Wettkampfbestimmungen) wird Trainings- und Wettkampffähigkeit unter „Sportgesundheit“ zusammengefasst (§11/12 A-Teil der WB des DSV). Danach haben die Vereine mit der Wettkampfmeldung die Wettkampftauglichkeit („Sportgesundheit“) ihrer Teilnehmer zu sichern, für deren Nachweis jeder Schwimmer (bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten) zuständig ist. Mitglieder der Nationalmannschaft haben die Wettkampftauglichkeit durch ein ärztliches Zeugnis…

Wettkampfveranstaltung

Wettkampfveranstaltung (competition) lt. WB (AT § 8) „Sportveranstaltungen im Schwimmen., die von internationalen Dachverbänden, ausländischen nationalen Schwimmverbänden und ihren Untergliederungen, Mitgliedern und Vereinen (bei FINA-Mitgliedschaft), dem DSV, den LSV, den Vereinen, den Bezirken und Kreisen veranstaltet werden. Wettkampfveranstaltungen, bei denen der DSV, die LSV, die „Bezirke und Kreise als Veranstalter auftreten, sind amtliche Wettkampfveranstaltungen. Wettkampfveranstaltungen…

Wettkampfverhalten

Wettkampfverhalten (competition behaviour), Verhalten des Sportlers am Wettkampftag (erweitert) bzw. im Wettkampf (eng). Für das Verhalten vor und nach dem Wettkampf geben Berzins & Shmitt (bei Gmünder, 1988) folgende Hinweise: Stress vermeiden, flexibel sein, nicht herumstehen, Schuhe anziehen, genug Wasser trinken (→Flüssigkeitsbedarf), vorsichtig sein mit Massage (wenn nicht gewöhnt), immer einschwimmen (bis 30 min vor…

Zeit, amtliche

Zeit, amtliche (time, official), laut Wettkampfbestimmungen des DSV (§ 134): Zeit einer automatischen Zeitmessanlage, die vom Auswerter als fehlerfrei bestätigt wurde die vom Auswerter als fehlerfrei anerkannte Back-up-Zeit einer automatischen Zeitmessanlage, sofern keine oder eine als fehlerhaft erkannte Zeit der Zeitmessanlage vorliegt. eine von drei Zeitnehmern festgestellte Zeit. Hierbei werden alle Zeiten registriert und die…

Zeitmessanlage

Zeitmessanlage (time measuring system), Anlage zur elektronischen Zeitmessung von eindeutigen Bezugseinheiten (z.B. Stunden: Minuten, Sekunden) .  Im Schwimmen wird sie zur Ermittlung von Einlauf der Schwimmer und Zeitdifferenz zwischen Start und Ziel sowie der Zwischenzeiten in Minuten, Sekunden, Hundertstelsekunden genutzt. Wenn eine automatische Zeitmessanlage eingesetzt wird, jedoch keine zweite davon unabhängige mitläuft, muss zusätzlich Handstoppung…