Wettkampfbestimmungen
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Siegerehrung
Siegerehrung (victory ceremony), Ehrung der Besten eines Wettkampfes, zumeist auf die Plätze 1 bis 3 beschränkt. Bei der Siegerehrung gibt der Sprecher Name, Vereins- oder Verbandszugehörigkeit, Zeit und Platzierung der Schwimmer bekannt. Siegerehrungen sind grundsätzlich Bestandteil der Wettkampfveranstaltung und zeitlich so zu platzieren, dass die Teilnahme der zu ehrenden Schwimmer gesichert ist. (§ 136 WB…
Sportgesundheit
Sportgesundheit (sport healthiness), hier als "Sport-Gesundheits-Check" der (sport-)ärztlich beglaubigte Gesundheitszustand, der das Betreiben von Sport (gegebenenfalls mit Einschränkung für bestimmte Sportarten/Bewegungen) gestattet, im organisierten Sport durch Vermerk in den Sportausweis oder Wettkampfpass. Allgemein wird unter Sportgesundheit ein aktiver Lebensstil verstanden, der sowohl körperliches als auch geistiges Wohlbefinden fördert. (→Sporttauglichkeitsuntersuchung, →Wettkampftauglichkeit). →Grunduntersuchung, sportmedizinische, →Vorsorgeuntersuchung, sportmedizinische Nach…
Sporttauglichkeit
Sporttauglichkeit (fitness for sport; sports suitability), auch "Sportlercheck", offiziell durch einen Sportmediziner beglaubigte Berechtigung zur Teilnahme am Trainings- und Wettkampfbetrieb in einer Sportart auf der Basis einer Sporttauglichkeitsuntersuchung. Da jeder organisierte Leistungssportler diese Untersuchung regelmäßig nachweisen muss, ist anzuzweifeln ob dies immer durch qualifizierte Ärzte erfolgt, zumal das Programm sehr umfassend ist ( http://www.gesundheits-lexikon.com/Vorsorge-Diagnostik/Sport/Sporttauglichkeit-Untersuchung.html -…
Sporttauglichkeitsuntersuchung
Sporttauglichkeitsuntersuchung (sport fitness investigation), medizinische Untersuchung zum Ausschluss von Kontraindikationen gegenüber Trainingsbelastungen, die mindestens jährlich durchgeführt werden sollte und zur Wettkampfteilnahme (Wettkampftauglichkeit) berechtigt. Die Kosten einer solchen Untersuchung mussten bisher von den Patienten selbst getragen werden. Doch die Krankenkassen haben die Zeichen der Zeit erkannt und übernehmen vermehrt die Kosten dieser Untersuchung (noch?). Inzwischen ist…
Sprecher
Sprecher (speaker), eine Person, die im Medienberufen (Nachrichtensprecher, Synchronsprecher…) oder als Vetreter von Gruppen und Organistionen deren Interessen/Meinungen nach außen mitteilt (Regierungssprecher, Pressesprecher bis Klassensprecher usw.). Im Sport eine vom Schiedsrichter eines Wettkampfes eingesetzte Person, die nicht Kampfrichter sein muss. Der Sprecher hat die Aufgabe, die Schwimmer rechtzeitig zu ihren Wettkämpfen aufzurufen und sie sowie…
Staffelmeldung
Staffelmeldung (relay message), Eine Staffel kann an einem Wettkampf im Rahmen des DSV nur dann teilnehmen, wenn bis zum Beginn des Staffelwettkampfes dem Schiedsrichter oder einem von ihm Beauftragten, Vor- und Zunamen sowie Geburtsjahr. der Schwimmer mit der Startreihenfolge gemeldet wurden. Änderungen einer bereits vorliegenden Staffelmeldung kann in der Staffelbesetzung sowie Startreihenfolge bis zum Beginn…
Staffelstart
Staffelstart (relay-change- start). Start beim Wechsel der Schwimmer im Rahmen der Wettkampfbestimmungen (die Füße des startenden Schwimmers dürfen den Startblock nicht verlassen, bevor der ankommende Schwimmer angeschlagen hat). In der Vergangenheit wurde vorwiegend der Armschwungstart genutzt, da die Bewegungen beider Schwimmer optimal (→Bewegungsrhythmus, →Timing) aufeiander abgestimmt werden können und die Gefahr eines Frühstarts minimiert ist.…
Startbahn
Startbahn (runway; lane), dem Schwimmer zugewiesenen Schwimmbahn im Wettkampf, die entsprechend der Meldezeit (Meldung) nach folgendem Modus verteilt wird: schnellster Schwimmer auf der Mittelbahn (bei ungerader Bahnenzahl) oder Bahn mit halber Bahnenzahl (bei gerader Bahnenzahl) und davon ausgehend im Wechsel links/rechts zu den Außenbahnen. Bei 50m-Wettkämpfen auf der 50m-Bahn kann von beiden Seiten gestartet werden,…
Startblock
Startblock (starting block), Sockel an der Querseite des Schwimmbeckens mit einer Höhe zwischen 50 - 75 cm über dem Wasser mit rutschfester Oberfläche. Für den Rückenstart sind Griffe vorgesehen, die sich 30 - 60 cm über dem Wasser befinden müssen und nicht in das Becken ragen dürfen. Jeder Startblock muss deutlich und von allen Seiten…
Starter
Starter (starter), Kampfrichter, der sichert, dass die Schwimmer auf der Grundlage der Wettkampfbestimmungen (§125, Start) starten. Dazu hat er eine Position einzunehmen, von der aus er eine unversperrte Sicht auf die Schwimmer hat und das Startkommando und -signal von den Zeitnehmern und Schwimmern gut wahrgenommen werden kann. "- Der Starter hat die Kontrolle über die…
Startgemeinschaft (SG).
Startgemeinschaft (SG) (starting community), Zusammenschluss mehrerer Vereine mit gemeinsamen Startrechten, die grundsätzlich innerhalb eines Landesschwimmverbandes in allen oder den einzelnen Fachsparten gebildet werden kann.bAuszug aus den WB des DSV, Allgemeiner Teil, §6: " (1) Nimmt ein LSV einen Verein als neues Mitglied auf, muss er die Aufnahme der Lizenzstelle unter Berücksichtigung von § 5 Absatz…
Startkommando
Startkommando (starting command), Aufforderung zum Start. Im Schwimmen nehmen auf das Kommando „Auf die Plätze“ (take your marks) die Schwimmer Starthaltung ein. Ist dies erfolgt und die Schwimmer verhalten sich ruhig, gibt der Starter das Startsignal durch Pfiff, Schuss oder Hupton. →Start
Startrecht
Startrecht (eligibility), Recht, für einen Verein an Wettkampfveranstaltungen teilzunehmen. Das Startrecht wird getrennt für jede der Sportarten Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen ausgeübt. Ein Sportler erwirbt das Startrecht in der jeweiligen Sportart für den Verein: mit dem zusammen die Registrierung beantragt wird, oder mit Antrag auf Eintragung, nachdem ein Startrecht erloschen war, oder für den…
Startrechtwechsel
Startrechtwechsel (starting right change), Nach § 24 WB des DSV versteht man unter Startrechtwechsel die Aufgabe des Startrechts bei dem Verein, für den das Startrecht bisher ausgeübt wird (Niederlegung des Startrechts), und Eintragung für einen neuen Verein, für den das Startrecht künftig ausgeübt werden soll (Neueintragung eines Startrechts). Ein LEN Transfer gilt als Startrechtwechsel im…
Tatsachenentscheidung
Tatsachenentscheidung (fact decision), Regelbestandteil im Sport (→Regelwerk): Entscheidung eines Schiedsrichters, die sofort wirksam wird, ohne dass dagegen Einspruch erhoben werden kann. Im Schwimmwettkampf fallen unter Tatsachenentscheidung alle Vorkommnisse zwischen Start und Zielanschlag. (§ 138 WB des DSV)
Tauchen
Tauchen (dive), Fortbewegen unter der Wasseroberfläche. Tauchen spielt als eine Grundfertigkeit bereits in der Grundausbildung eine große Rolle, da das Schwimmenlernen unter Wasser beginnt (Cserepy, 2004). Außerhalb des olympischen Programms hat sich Tauchen als eigenständige facettenreiche Sportart platziert. Im Sportschwimmen wird es durch die Wettkampfbestimmungen auf einen Bereich von 15m nach Start und Wende beschränkt. …
Tauchtauglichkeit
Tauchtauglichkeit (diving fitness o. suitability), Ärztliches Attest zur medizinischen Unbedenklichkeit für das Tauchen. Mehr zum Thema: https://www.gtuem.org/76/tauchtauglichkeit
Tauchzug
Tauchzug (diving stroke), Zyklus der Arm- und Beinbewegung unter Wasser, Der Tauchzug wird beim Brustschwimmen in der Unterwasserphase von Start und Wende eingesetzt. Nach dem Eintauchen beim Start bzw. nach dem Abstoß bei der Wende wird nach einer kurzen Gleitphase aus einer gestreckten Körperhaltung, die Arme befinden sich dabei in Verlängerung des Rumpfes, mit dem…
Urteil
Urteil (adjudication; judgement), „wertende Entscheidung über einen Sachverhalt“ (WIKIPEDIA). In der Rechtswissenschaft die Entscheidung eines Richters mit der ein Verfahren beendet wird. Die Kognitionspsychologie versteht darunter die Bewertung eines Objektes (Gegenstandes, Handlung usw.). Dabei gehen oft subjektive Erwartungen mit ein (Wahrscheinlichkeitsurteil). Im Sport ist der Trainer ist bei seiner Tätigkeit wiederholt veranlasst, einen Sachverhalt zu…
Veranstalter
Veranstalter (organizer), derjenige, in dessen Namen, in dessen Auftrag oder auf dessen Veranlassung eine Veranstaltung (neudeutsch event), im Sport ein Wettkampf ausgerichtet wird. Veranstalter im Sinne der Wettkampfbestimmungen des DSV können nur der DSV, die LSV, die angeschlossenen Bezirke, Kreise und Vereine sein. (WB-AT II/ §9) →Ausrichter