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Trainingsmittel

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Messplatztraining

Messplatztraining (training with measurement systems), Einsatz von Feedback-Verfahren, indem computergestützte Bildinformationen oder Messwerte unmittelbar im Training genutzt werden (Feedbacktraining). →Messplatz Im Schwimmen sind dazu Strömungskanäle hervorragende Trainingsmittel, da sowohl Informationen zur Schwimmstruktur (Schwimmgeschwindigkeit, Frequenz, Zyklusweg, sowie Details über Phasen des Einzelzuges) als auch physiologische Parameter (Sauerstoffaufnahme, Laktat, Puls…) ermittelt werden können, woraus Aussagen zur Bewegungsökonomie…

Mittel

Mittel (means) →Trainingsmittel

Muskeltraining, inspiratorisches

Muskeltraining, inspiratorisches (Inspiratory muscle strength training-IMST) →Atemtraining

Nasenklammer

Nasenklammer (nose clip), leichte Klammer, die durch einen perfekten Abschluss verhindert, dass Wasser in die Nase eindringen kann. Die stabile und durch einen elastischen Bügel äußerst biegsame Nasenklammer lässt sich gut an die Nase anpassen. Gerade wenn sehr salz- oder chlorhaltiges Wasser in die Nase gelangt, kann das gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Nasenklammern sind…

Orientierungshilfe

Orientierungshilfe (guideline; guite), allgemein ein Material, das einen Weg aufweist (z.B. Navigationsgerät) oder eine Handlungsgrundlage (Handbuch, Konzeption) ist. Inzwischen sind Orientierungshilfen als Softwareanwendungen für Mobiltelefone und Tablets („Apps“) alltägliche Begleiter in Beruf und Freizeit. Bei der Ausübung sportlicher Handlungen sind Orientierungshilfen Gegenstände oder Signale, die den Sportler visuell oder akustisch unterstützen, z.B. ein kurzes Signal,…

Paddle

Paddle (paddle), Handbrett, beliebtes wie kritisch zu sehendes Hilfsmittel im motorischen Lernen und Schwimmtraining. Wegen der Gefahr von Schulterverletzungen (→Schwimmerschulter), Abweichungen von der optimalen Schwimmtechnik und „Störungen im Timing“ (Gambril & Bay 1988) sollte der Einsatz von Paddles auf kurze Strecken mit hohen Schwimmgeschwindigkeiten beschränkt bleiben (→spezifische Kraft) und nicht zum „Kilometer-Schwimmen“ missbraucht werden. Unverzichtbar…

Pause, vollständige

Pause, vollständige (incomplete rest interval), Im Intervalltraining eine Pause mit annähernd vollständiger Erholung, indem bei passivem Verhalten die Parameter von Atmung, Herz-Kreislauf und Stoffwechselsystem in die "Ausgangslage“ zurückgehen. Vollständige Pausen (> 3 min) sollen bei intensiven Serien einen Abfall der Schwimmgeschwindigkeit verhindern (BZ 5 und 7/8). Gegensatz →lohnende Pause

Pausenuhr

Pausenuhr (pace clock), allgemein zweiseitige, manuell verstellbare Uhr zum Kennzeichnen von Pausenzeiten. Im Schwimmtraining transportable und weithin erkennbare Uhr mit großem Sekundenzeiger zum Ablesen der Pausenzeiten (Abgangszeiten). Kinder sollten bereits im Grundlagentraining an den Umgang mit der Pausenuhr gewöhnt werden, um einen reibungslosen Trainingsablauf zu sichern.

Power Rack

Power Rack (engl. für „Kraftgestell/gerät“; auch „Folterbank“), “Käfig” aus massivem Metall, der auf wenigen Quadratmetern sämtliche Möglichkeiten des Trainings mit Langhanteln, Zugstangen sowie dem eigenen Körpergewicht bietet. Im Schwimmen Bezeichnung für Schwimmwiderstandsgerät.

Pullover-Maschine

Pullover-Maschine (pullover machine), „Überzugmaschine“, Krafttrainingsgerät, bei dem die Schultergelenke des sitzenden Sportlers mit dem Maschinendrehpunkt in Linie stehen. In zügiger Bewegung werden die Arme zum Oberschenkel geführt. Dabei werden vor allem der große Brustmuskel (m. pectoralis major), der breite Rückenmuskel (m. latissimus dorsi), der lange Kopf des dreiköpfigen Armstreckers (m. triceps brachii) und der große…

Rollbank

Rollbank (roll bench), Im Training schräg gestellte Ebene (Bank), auf der der Schwimmer (auf einem Zugschlitten liegend) den eigenen Körper mittels Armzug gegen Widerstand vorwärts zieht. Durch verändertes Seilzugsystem ist bei der Vasa-Bank (Vasaergometer) der ununterbrochene Armzug von Kraul- und Rückenschwimmen möglich. Trotzdem sind isokinetische Geräte zu bevorzugen, da beim Prinzip des Rollschlittens der Kraftverlauf…

Rückenstarthilfe

Rückenstarthilfe (backstroke ledge at the start), Starthilfe aus einer beweglichen Fußleiste, die an der Beckenwand in verschiedenen Stufen unter oder über dem Wasser festgestellt werden kann. Von dieser können die Rückenschwimmer beim Start dann abspringen (→Rückenstart). Auszug aus den Wettkampfbestimmungen: Die Rückenstarthilfe kann ausschließlich zum Einsatz kommen, wenn baugleiche Modelle vom Ausrichter/Veranstalter für alle Schwimmer…

Scheibenhantel

Scheibenhantel (training bar; barbell) →Hantel

Schlingentraining

Schlingentraining (sling training), Trainingsmethode, bei der mit einem Seil- und Schlingensystem und dem eigenen Körpergewicht trainiert und der ganze Körper beansprucht wird. Ziel ist, des Zusammenspiels der Muskulatur durch das Training kompletter und komplexer Bewegungsabläufe zu verbessern anstelle des sonst üblichen isolierten Muskeltrainings. Die ursprünglich für die US-Army entwickelte Trainingsmethode, um bei Auslandseinsätzen auch ohne…

Schrägbank

Schrägbank (incline bench), Trainingsgerät zur Kräftigung der Arm- und Schultermuskulatur mit Kurz- und Langhanteln, dessen Liegefläche zumeist von waagerecht bis senkrecht verstellbar ist.→allgemeines Krafttraining   Video: zahlreiche Angebote unter „youtube“ zum Training der Brustmuskulatur, Bizeps, Situps usw.  

Schrittmacher

Schrittmacher (pace-maker), vor allem in der Medizin verwendetes Steuerelement, das nachgeordneten Strukturen seinen Rhythmus aufzwingt (Roche-Lexikon, 1987, S.1544); typisches Beispiel ist der Herzschrittmacher. Im Sport ein Trainingsgerät oder ein Fahrer (Steherrennen), die die Geschwindigkeit vorgeben. Im Schwimmen hat sich nach zahlreichen Fehlversuchen (z.B. Schnüre mit Fähnchen, Lichtschleifen) der Strömungskanal mit anderer Technik, aber gleicher Funktion…

Schwimmanlage

Schwimmanlage (swimming pool), hier Wettkampfstätte für Sportschwimmen in der Halle oder im Freien in den von der World Aquatics bestätigten Maßen von 25m für Kurzbahn- und 50m für Langbahnwettkämpfe. Für internationale Wettkämpfe muss die Schwimmanlage über 8-10 durch Leinen abgetrennte Schwimmbahnen von 2,50m Breite und einer Wassertiefe von 1,35m bis 6m verfügen. Die Wassertemperatur sollte…

Schwimmanzug

Schwimmanzug (swimming suit) →Schwimmbekleidung

Schwimmbahn

Schwimmbahn (lane), "Straße des Schwimmers", Abschnitt der Schwimmanlage, der seitlich durch Schwimmleinen und an den Stirnseiten durch den Beckenrand begrenzt ist und für Trainingsgruppen oder im Wettkampf für einen Schwimmer zur Verfügung steht. Die Standardmaße sind 2,50 m x 25 m (→Kurzbahn) oder 50 m (→Langbahn). Die meisten Schwimmbecken haben acht Bahnen, für hohe internationale…

Schwimmbank

→Schwimmbank (swimbench), spezifisches Kraftgerät zur Simulation von Schwimm –Zugbewegungen der Arme gegen regelbare Widerstände. Moderne Schwimmbänke (Mini-Gym, Bio-Swimbench, Biokinetic Ergometer, Biometer, FES - Armzuggerät) sichern dabei einen gleichmäßigen Widerstand über den ganzen Zug (isokinetische Kontraktion) und damit einen dem Schwimmen ähnlicheren Zugverlauf als Zuggummi oder Rollschlitten. In Verbindung mit Software (Bio Swim Analysis 2,0 beim…