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Trainingsbereiche

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Pause, lohnende

Pause, lohnende (rewarding rest interval), Pause im Intervalltraining ohne vollständige Erholung (→„vollständige Pause“), die beendet wird, wenn eine Herzfrequenz von 120 pro Minute unterschritten wird und man sich die nächste Belastung wieder zutraut. Es ist allerdings nicht möglich, einen universell gültigen Herzfrequenzwert festzulegen, denn das Herzfrequenzverhalten ist stark von individuellen Faktoren wie Alter, Veranlagung, und…

Regenerationstraining

Regenerationstraining (regeneratory training) →Kompensationsbereich, →Regenerationsmaßnahmen

Schnelligkeit

Schnelligkeit (speed caoacity), koordinativ - konditionell determinierte Fähigkeit, um Bewegungshandlungen in kürzester Zeit zu vollziehen und/oder schnellstens zu reagieren. In der Sportwissenschaft gibt es verschiedene Sichtweisen zur Einordnung der Schnelligkeit in das System der sportlichen Leistungsfähigkeit. Ungeachtet dessen bleibt die Schnelligkeit eine „elementare →Leistungsvoraussetzung, die aus physiologischer Sicht an besondere Leistungen des neuromuskulären Systems gebunden…

Schnelligkeitsausdauer (SA)

Schnelligkeitsausdauer (SA) (speed endurance), Ermüdungswiderstandsfähigkeit gegen Geschwindigkeitsabfall (Stehvermögen) im Unterdistanzbereich zyklischer Sportarten mit einer Belastungsdauer von 20-120 sec (bei Schnabel nur bis 35 sec) und somit unter vorwiegend anaerob-laktazidem Stoffwechsel und bei wettkampfnahen Bewegungsfrequenzen. Typisch ist der starke Bezug zur Wettkampfgeschwindigkeit. Neumann et al. (2001, S. 140) sprechen deshalb auch vom „Lerntraining für die Entwicklung…

Sprintausdauer

Sprintausdauer (sprint endurance) →Schnelligkeitsausdauer (SA)

Stabilisierung

Stabilisierung (stabilisation), lat. stabilis „feststehend, standhaft, dauerhaft“; In vielen Bereichen gebraucht für Festigung, Sicherung, Verstärkung, z.B. Stabilisierung des Gesundheitszustandes, der sportlichen Form. In der Sportwissenschaft versteht man unter Stabilisierung in der Bewegungslehre ein Merkmal der dritten Lernphase, die durch die Weiterentwicklung bereits vervollkommneter Bewegungshandlungen gekennzeichnet ist. Unter motorischem Aspekt ist das Erreichen der variablen Verfügbarkeit…

Stehvermögentraining

„Stehvermögentraining“ (speed endurance training), Methode des wettkampfspezifischen Ausdauertrainings mit wiederholten Belastungen im Bereich der Wettkampfgeschwindigkeit, zumindest der zweiten Teilstrecke. →Schnelligkeitsausdauer Beispiel: Wettkampfzeit 200F 1:50,0 min, dann 1. Teilstrecke 0:53,70 min, 2. Teilstrecke 0:56,30 min, = 4 x 56,3 min mit Pausen von 5-8 min). Der Vergleich der Zeiten von erster zu zweiter Wettkampfhälfte wird auch…

Training des Freiwasserschwimmers

Training des Freiwasserschwimmers (training of the open water swimmer), das T.d.F. verläuft in vielen Phasen des Trainingsjahres ähnlich dem des Langstrecklers. Auf eine Herbst-/Wintersaison mit Training im Becken folgt die Frühjahrs- und Sommersaison mit Becken- und Freiwassertraining. Neben den Trainingsprinzipien und Methoden, die auch das Training des „Beckenschwimmers“ bestimmen, sollten für die Freiwassersaison folgende Hinweise…

Training, aerobes

Training, aerobes (training, aerobic), Training unter Verfügbarkeit von Sauerstoff zur Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit Da Schwimmen eine Ausdauersportart ist (→Kurzzeitausdauer, →Mittelzeitausdauer, →Langzeitausdauer) dominiert das aerobe Training in Form des Grundlagenausdauertrainings. Es ist die Grundlage jeglichen Ausdauertrainings überhaupt und ein entscheidendes Fundament im langfristigen Leistungsaufbau. Durch aerobes Training werden in der Muskelzelle folgende Adaptationsprozesse ausgelöst: verbesserter…

Training, allgemeines

Training (mit) allgemeinen Mitteln/Training, allgemeines (Training, general), geht man von der Prämisse aus, dass das spezifische Training des Schwimmers grundsätzlich im Wasser stattfindet, dann ist unter allgemeinem Training das Training an Land (Landtraining, Trockentraining) zu verstehen. Oft wird aber auch von der Bewegungsstruktur ausgegangen, dann ist das Training an der Schwimmbank spezifisch, aber das Spiel…

Training, polarisiertes

Training, polarisiertes (polarized training), Intensitätsverteilung im Ausdauertraining mit stärkerer Hinwendung zu den intensiven Trainingsbereichen (BZ 5-7), die aber zugleich zur Kompensation einen höheren Anteil an aerobem Training fordert. Dadurch wandelt der über Jahre bevorzugte Fokus auf die mittleren (→Schwellen-) Bereiche auf die Extreme (Pole). Nach retrospektiven Untersuchungen bei Skiläufern entwickelten Seiler und Kjerland (2006) das…

Trainingsbereich

Trainingsbereich (training field), von Engelhardt & Neumann (1994) vorgenommene Einordnung von Trainingsbelastungen in den Ausdauersportarten nach biologischen Kriterien, verschiedentlich auch Belastungsbereich (Hottenrott & Neumann, 2010) oder Intensitätsstufen (Zindl, 1997), Intensitätsbereich (Schnabel et al.2008), Trainingszonen (Fernandes et al. 2024). Obwohl zu diesem übergeordneten Begriff in der Sportwissenschaft keine einheitliche Auffassung besteht (in den Sportlexika nicht einmal…

Überdistanzbereich

Überdistanzbereich (over distanc sector), Streckenlänge im Ausdauertraining, die größer als die Wettkampfstrecke ist (z.B. 10 x 400B als GA-Serie für einen 100m-Brustschwimmer). Die Wortwahl „Überdistanz“ setzt eine Spezialisierung auf eine bestimmte Strecke (→Hauptschwimmart) voraus und ist damit dem Hochleistungstraining vorbehalten. (→Distanzbereich; →Unterdistanzbereich).

Unterdistanzbereich

Unterdistanzbereich (unter distance sector), Streckenlänge im Ausdauertraining, die kürzer als die Wettkampfstrecke (Distanz) ist (z.B. 10 x 50B als GA-Serie für einen 100m-Brustschwimmer). Der Begriff setzt eine Spezialisierung auf eine bestimmte Disziplin (→Hauptschwimmart) voraus und ist damit dem Hochleistungstraining vorbehalten.→Distanzbereich; →Überdistanzbereich, →Race-Pace-Training, →USRPT.

wettkampfspezifische Ausdauer (WA)

Wettkampfspezifische Ausdauer (competition – specific endurance)  →Ausdauer, wettkampfspezifische