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Start

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Messplatz

Messplatz (measuring station), computergestützte apparative Verfahren, die Bildinformation und Messwerte vom Bewegungsablauf liefern und unmittelbar zur Rückinformation (→Feedback) genutzt werden.  Mit der stürmischen Entwicklung tragbarer Technologien (Sensoren) verbunden mit dem exponentiellen Wachstum bei der Nutzung und Entwicklung von Computerressourcen wird der Sportler immer mehr selbst zum "Messplatz".  →Messplatztraining, →Weareless Im Schwimmen setzt das Medium Wasser…

Messplatz, Start

Messplatz Start (start measuring station), Messstation mit Personalcomputer als zentrale Einheit, an den ein dynamometrischer Startblock sowie Kameras angeschlossen sind. Dadurch ist eine zeitliche Synchronisation zwischen Bild und Kraft-Zeit-Verlauf im Startabschnitt möglich. Zur Beurteilung werden u.a. folgende Parameter herangezogen: Startzeit (7,5m), Reaktionszeit, Blockzeit, 15m-Zeit, Übergangsgeschwindigkeit, Kraftmaximum der horizontalen und vertikalen Komponente, Absprunggeschwindigkeit, Flugzeit, Flugweite. Über…

Reaktionsschnelligkeit

Reaktionsschnelligkeit (reaction speed), Erscheinungsform der Schnelligkeit, die sich in der Fähigkeit äußert, auf einen Reiz (z.B. Startkommando) in kürzester Zeit zu reagieren. Sie wird als Reaktionszeit gemessen und ist damit ein wichtiges Element des Starts. Die Reaktionsschnelligkeit ist stark von der Latenzzeit abhängig und bis zum 10. Lebensjahr recht schwach ausgeprägt, erreicht aber zum späten…

Reaktionszeit

Reaktionszeit (reactio time; response time), Zeit zwischen Reizsetzung und Reaktion, die individuell sehr unterschiedlich ausfällt. So wirken sich Müdigkeit, geringe Aufmerksamkeit, hohe Temperaturen oder Alkohol negativ auf die Reaktionszeit aus; positiv ein gut funktionierender Gehör- und Sehsinn und Erfahrung. Angeblich ist die Geschwindigkeit, mit der ein Mensch Informationen verarbeitet, ein Maß für die Intelligenz (https://de.wikipedia.org/wiki/Hicksches_Gesetz…

Rückenstart

Rückenstart (backstroke start), Start bei Wettkämpfen im Rückenschwimmen auf der Grundlage der Wettkampfbestimmungen (§ 127/1/2): "1) Vor dem Startsignal stellen sich die Sportler mit dem Gesicht zur Startwand mit beiden Händen anden Startgriffen (so weit möglich) auf. Es ist nicht erlaubt, in oder auf der Überlaufrinne zu stehenoder die Zehen über den Rand der Überlaufrinne…

Rückenstarthilfe

Rückenstarthilfe (backstroke ledge at the start), Starthilfe aus einer beweglichen Fußleiste, die an der Beckenwand in verschiedenen Stufen unter oder über dem Wasser festgestellt werden kann. Von dieser können die Rückenschwimmer beim Start dann abspringen (→Rückenstart). Auszug aus den Wettkampfbestimmungen: Die Rückenstarthilfe kann ausschließlich zum Einsatz kommen, wenn baugleiche Modelle vom Ausrichter/Veranstalter für alle Schwimmer…

Schnelligkeit, azyklische

Schnelligkeit, azyklische (speed capacity, acyclic), →azyklische Bewegungsschnelligkeit, Form der Komplexschnelligkeit bei azyklischen Bewegungen. →Schnelligkeit  Beispiel: Start und Wende beim Schwimmen = Aktionsschnelligkeit

Schrittstart

Schrittstart („track start“), Form des Greifstart bei dem die Füße versetzt (in Schrittstellung) sind, wobei sich ein Fuß an der Vorderkante des Startblockes befindet. Besonders bei „Sprintern“ hat sich der Schrittstart durchgesetzt, die damit kürzere Durchgangszeiten im Startabschnitt (7,5/15m) erreichen (→Start). Voraussetzung dazu ist eine hohe spezifische Sprungkraft.  (Küchler et al. 2005). In der Ausgangsstellung…

Single-step-technik

Single-Step-Technik (Einzelschritttechnik), Technikvariante beim Staffelstart (→Start) mit einem Auftaktschritt, die gegenüber der herkömmlichen Armschwungtechnik von Vorteil sein soll (Fischer & Kibele 2012).

Sprung

Sprung (jump), Bewegungshandlung mit den Phasen Absprung, Flug und Landung gerichtet in die Höhe (Hochsprung, Vertikalsprung) oder Weite (Stand- oder Schluss-Weitsprung). Im Schwimmen ist der Startsprung besonders bei kurzen Distanzen ein wesentliches Element jedes Wettkampfes. Neben dem technischen Ablauf ist die Sprungkraft, die indirekt mit der Sprunghöhe ermittelt wird, eine wesentliche Voraussetzung eines guten (hohen,…

Staffelstart

Staffelstart (relay-change- start). Start beim Wechsel der Schwimmer im Rahmen der Wettkampfbestimmungen (die Füße des startenden Schwimmers dürfen den Startblock nicht verlassen, bevor der ankommende Schwimmer angeschlagen hat). In der Vergangenheit wurde vorwiegend der Armschwungstart genutzt, da die Bewegungen beider Schwimmer optimal (→Bewegungsrhythmus, →Timing) aufeiander abgestimmt werden können und die Gefahr eines Frühstarts minimiert ist.…

Start

Start (start), Beginn einer Aktion, auch Bezeichnung für den Ort, wo gestartet wird. Im Sport Beginn eines Wettkampfes und damit der Zeitnahme. Im Beckenschwimmen wird in der Regel vom Startblock oder der Beckenwand (Rückenschwimmen und Lagenstaffel), im Freiwasserschwimmen aus dem Wasser oder von einem Ponton gestartet. Der Start wird durch die Wettkampfbestimmungen im Schwimmen reglementiert…

Start (Behindertenschwimmen)

Start (start), für den →Start im Behindertenschwimmen sind folgende Regelungen und Codes zu beachten (Stand 2017): A  - Assistent – darf beim Start unterstützen, z.B. Fixierung der Hüfte bei Aktiven mit Gleichgewichtsproblemen (Körper darf nur fixiert werden – Person muss selbstständig halt haben), Hilfe beim Tritt auf den Startblock, Hilfe bei Sehbehinderten. B  - Muss…

Startapathie

Startapathie/-trägheit (pre-start apathy), Variante des Vorstartzustandes, bei der eine zu hohe Erwartungshaltung oder das Wissen um eine unzureichende Form zur Hemmung/Teilnahmslosigkeit führen (→ Tabelle Startfieber). →Apathie  

Startbahn

Startbahn (runway; lane), dem Schwimmer zugewiesenen Schwimmbahn im Wettkampf, die entsprechend der Meldezeit (Meldung) nach folgendem Modus verteilt wird: schnellster Schwimmer auf der Mittelbahn (bei ungerader Bahnenzahl) oder Bahn mit halber Bahnenzahl (bei gerader Bahnenzahl) und davon ausgehend im Wechsel links/rechts zu den Außenbahnen. Bei 50m-Wettkämpfen auf der 50m-Bahn kann von beiden Seiten gestartet werden,…

Startblock

Startblock (starting block), Sockel an der Querseite des Schwimmbeckens mit einer Höhe zwischen 50 - 75 cm über dem Wasser mit rutschfester Oberfläche. Für den Rückenstart sind Griffe vorgesehen, die sich 30 - 60 cm über dem Wasser befinden müssen und nicht in das Becken ragen dürfen. Jeder Startblock muss deutlich und von allen Seiten…

Starter

Starter (starter), Kampfrichter, der sichert, dass die Schwimmer auf der Grundlage der Wettkampfbestimmungen (§125, Start) starten. Dazu hat er eine Position einzunehmen, von der aus er eine unversperrte Sicht auf die Schwimmer hat und das Startkommando und -signal von den Zeitnehmern und Schwimmern gut wahrgenommen werden kann.  "- Der Starter hat die Kontrolle über die…

Startfieber

Startfieber (pre-start anxiety), Variante des Vorstartzustandes, bei der durch Erwartungsangst ein Erregungszustand („Lampenfieber“) ausgelöst wird, der sich positiv, aber bei zu starker Erregung negativ auf die Wettkampfleistung auswirken kann (s. Tabelle). Je kürzer die Wettkampfdistanz (und damit die Chance Fehler zu korrigieren) ist, umso eher erliegen die Athleten dem Startfieber. Der Trainer sollte die stärkere…

Starthilfe

Starthilfe (start assistance), Bei Wettkämpfen für Behindertenschwimmer (IPC-Wettkämpfe) die erlaubte Hilfe während des Startvorganges durch einen Assistenten oder Volontär. Dies muss als Ausnahmecode im Klassifizierungsbogen vermerkt sein. (Text: Dörte Paschke)

Startkommando

Startkommando (starting command), Aufforderung zum Start. Im Schwimmen nehmen auf das Kommando „Auf die Plätze“ (take your marks) die Schwimmer Starthaltung ein. Ist dies erfolgt und die Schwimmer verhalten sich ruhig, gibt der Starter das Startsignal durch Pfiff, Schuss oder Hupton. →Start