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Rettungsschwimmen

105 Einträge

Rettungssport

Rettungssport ( livesaving sport ), Wettkampf- und Leistungssport in der nichtolympischen Disziplin Rettungsschwimmen, die DLRG ist für diesen Wettkampfsport der nationale Spitzenverband im DOSB, die Wettkampfregeln werden in nationale (Regelwerk DLRG), europäische (Regelwerk der ILSE) und internationale (der ILS) Regelwerke differenziert. →https://www.dlrg.de/mitmachen/rettungssport/ (Text Harald Rehn)

Rettungsstange

Rettungsstange (rescue pole), Rettungsgerät, das durch Hinreichen, in der Regel durch eine Aufsicht in einem Schwimmbad, und Zufassen einer sich im Wasser befindlichen Person deren Ziehen an den Beckenrand ermöglicht (wird meist auch als methodische Hilfe im Anfängerschwimmen eingesetzt). (Text Harald Rehn)

Rettungswettkampf

Rettungswettkampf (livesaving competition), Wettkampf im Rettungsschwimmen als sportlichem Leistungsvergleich sowohl in offenen Gewässern (bspw. an der Küste (open water event)) oder im Schwimmbecken (still water oder pool event), die Wettkampfregeln werden in nationale, europäische und internationale Regelwerke differenziert. (Text Harald Rehn)

Rückenschwimmen (Rettungsschwimmen)

Rückenschwimmen (backstroke) im Rettungsschwimmen, Im Unterschied zum Sportschwimmen wird das Rückenschwimmen im Rettungssport nicht als Rückenkraulschwimmen, sondern als Schwimmen in Rückenlage verstanden, es erfolgt als Rückengleichschlagschwimmen (paralleler Armschwung und Brustbeinschlag in Rückenlage als Rückenschwimmen altdeutsch, als Brustbeinschlagschwimmen und dem Ziehen eines Armes oder mit Flossen als Rückenkraulbeinschlag mit dem Ziehen eines Armes), um mit dem…

Schiebegriff

Schiebegriff (grip to push s.o.), Griff oder Grifftechnik im Rettungsschwimmen für Retter und zu Rettenden bei der sich beide ins Gesicht schauen können; ein im Wasser Verunfallter, der bei Bewusstsein ist, und ein Rettungsschwimmer wenden diesen Griff an, um den Verunfallten über eine bestimmte Distanz zu transportieren, der Verunfallte befindet sich dabei in Rückenlage mit…

Schieben

Schieben (push), im Rettungsschwimmen aktives Schwimmen eines Rettungsschwimmers in Brustschwimmtechnik zum Transport eines sich bei Bewusstsein befindlichen Verunfallten in Rückenlage unter Anwendung des Schiebegriffes. (Text Harald Rehn)

Schleppen der Puppe

Schleppen der Puppe (manikin carry), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin ab AK 50 über 25 m und Ausführungsbestimmung für rettungssportliche Wettkampfdisziplinen: der Kopf der Puppe muss mit mindestens einer Hand geschleppt werden, die Puppe darf nicht geschoben, d. h. der Kopf des Sportlers muss sich immer vor dem Kopf der Puppe befinden, oder geworfen werden, der Rettungssportler muss…

Schwimmflossen

Schwimmflossen (fins, flippers), Trainingsmittel aus Gummi oder Polyurethan zur Verlängerung des Fußes und damit der Vergrößerung der Abdruckfläche (Antrieb). Schwimmflossen unterstützen die Aneignung der Schwimmtechnik, so zum Erlernen der wellenförmigen Körperbewegung oder einer wasserschlüpfrigen Körperhaltung im Sprint. Man erfährt auch die Wirkung eines guten Beinschlages, muss aber darauf achten, dass die Bewegung aus der Hüfte…

Selbsterklärung (zum Gesundheitszustand)

Selbsterklärung zum Gesundheitszustand (self decalration on health), notwendige, juristisch abgesicherte Selbsterklärung eines Teilnehmers an rettungssportlichen Wettkämpfen oder Ausbildungsmaßnahem im Rettungsschwimmen, die unter bestimmten Voraussetzungen eine ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung ersetzt. Die Selbsterklärung wird verschiedentlich von Kommunen/Vereinen auch bei der Aufnahme des Kindes in den Schwimmkurs (Grundausbildung) gefordert (s. https://www.bonn.de/downloads/amt-52/baeder/Gesundheitsbescheinigung_Schwimmkurse_Kinder.pdf . Zugriff 16.06.23) https://www.dlrg.de/fileadmin/user_upload/DLRG.de/Fuer-Mitglieder/Einsatz_und_Medizin/allgemeines/merkblaetter/Merkblatt_M3-002-15.pdf  - Zugriff 16.06.23 (Text…

Strandlauf

Strandlauf (beach run), rettungssportliche Wettkampfdisziplin (für Senioren über 1 oder 2 km), die am offenen Gewässer ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Strandsprint

Strandsprint (beach sprint), rettungssportliche Wettkampfdisziplin  (bei den Senioren über 70 m), die am offenen Gewässer und auch als Staffel ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Streckentauchen

Streckentauchen (distance diving), Erfolgskriterium zum Ablegen eines Rettungsschwimmabzeichens und Teil rettungssportlicher Wettkampfdisziplinen. (Text Harald Rehn)

Strömung

Srömung (current), "in zusammenhängender , stetiger Weise erfolgende Bewegung von Flüssigkeiten, Gasen und Plasmen" (MEYERS Lexikon). Hier: Bewegung des Wassers in eine bestimmte Richtung, im Rettungssport vor allem beim Brandungsschwimmen bedeutsam, da hier die Strömungsrichtung des Wassers für das Erreichen höherer Schwimmgeschwindigkeiten ausgenutzt werden muss. (Text Harald Rehn)

Super Lifesaver

Super Lifesaver, rettungssportliche Wettkampfdisziplin der offenen Altersklasse über 200 m, die im Schwimmbecken ausgetragen wird; besteht aus 75 m Freistil, 25 m Schleppen der Puppe, Anlegen von Flossen und Gurtretter, 50 m Flossenschwimmen mit Gurtretter, Puppenübernahme und 50 m Schleppen der Puppe mit Gurtretter und Flossen. (Text Harald Rehn)

Surf Boat Race

Surf Boat Race, rettungssportliche Wettkampfdisziplin mit einer Entfernung bis zur Boje von (bei Senioren 400 m), die am offenen Gewässer ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Tauchübung

 Tauchübung (diving practice), Übungen bspw. für das Ablegen des Deutschen Schnorcheltauchabzeichens. Im Schwimmtraining Bezeichnung für Regeneration durch Wechsel zwischen Brustzug über und unter Wasser (→Tauchzug) mit langem Gleiten.

Tieftauchen

Tieftauchen (deep water diving ),  möglichst senkrechtes Tauchen in größere Tiefen. Mehr dazu: AHB Rettungsschwimmen der DLRG (Text Harald Rehn)

Transportieren

Transportieren (lifesaving carry o. transport), Rettungstechnik aus dem Rettungsschwimmen zur Überbrückung bestimmter Distanzen im Wasser für einen sich bei Bewusstsein befindlichen aber schwimmunfähigen Verunfallten durch aktive Schwimmtätigkeit eines Rettungsschwimmers. (Text Harald Rehn)

Umklammerung

Umklammerung (clutch), erfolgt durch einen meist nicht mehr ansprechbaren Ertrinkenden in der unkontrollierten Absicht einem Absinken unter die Wasseroberfläche entgegenzuwirken. (Text Harald Rehn)

Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST)

Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST), Tauchsportorganisation, die als Spitzenverband Mitglied im DOSB und im BFS ist. →https://www.vdst.de/ (Text Harald Rehn)