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Rettungsschwimmen

105 Einträge

Hallendisziplin

Hallendisziplin, (still water event), Rettungssportliche Wettkampfdisziplinen, die im 50 m Schwimmbecken ausgetragen werden, bei den Staffelwettbewerben besteht eine Mannschaft aus 4 Wettkämpfern. →Hallenwettbewerb (Text von Harald Rehn)  

Hallenwettbewerb

Hallenwettbewerb (pool event), Wettkämpfe im Rettungssport, die in einem Schwimmbecken ausgetragen werden. →Hallendisziplin (Text von Harald Rehn)

Halsumklammerung

Halsumklammerung (neck grip), Befreiungsgriff (Folge von Griffen in der Reihenfolge Ansatz, Hebel, Lösung und Fixierung), der zur Lösung des Festhaltens am Hals durch einen Rettungsschwimmer anzuwenden ist, dabei wird in der Folge der Griffe durch den Ansatz von vorn oder von hinten unterschieden. Mehr dazu: AHB Rettungsschwimmen der DLRG  (https://shop.dlrg.de/Produkt-Katalog/Ausbildung/Print-Medien/Ausbilderhandbuch-Rettungsschwimmen) (Text Harald Rehn)

Halswürgegriff

Halswürgegriff (neck stranglehold), Befreiungsgriff (Folge von Griffen in der Reihenfolge Ansatz, Hebel, Lösung und Fixierung), der zur Lösung eines Würgegriffs am Hals durch einen Rettungsschwimmer anzuwenden ist, dabei wird in der Folge der Griffe durch den Ansatz von vorn oder von hinten unterschieden. Mehr dazu: AHB Rettungsschwimmen der DLRG (https://shop.dlrg.de/Produkt-Katalog/Ausbildung/Print-Medien/Ausbilderhandbuch-Schwimmen) (Text Harald Rehn)

Herz- Lungen- Wiederbelebung

Herz- Lungen- Wiederbelebung (cardiopulmonary resuscitation), Methode der Wiederbelebung zur angestrebten Erhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen bei einem Verunfallten, ist durch einen (Einhelfer-) oder zwei (Zweihelfer-) Ersthelfer bei Atem- und Herzstillstand anzuwenden, beinhaltet die Atemspende und die Herzdruckmassage in einem festgelegten Rhythmus, die Regeln für die Anwendung legt der European Resuscitation Council (ERC) fest, ist kein Bestandteil rettungssportlicher…

Herzdruckmassage

Herzdruckmassage (cardial massage), Wiederbelebungsmethode, die durch einen Ersthelfer bei Herzstillstand eines Verunfallten anzuwenden ist, die Regeln für die Anwendung legt der European Resuscitation Council (ERC) fest. (Text Harald Rehn)

Hilfeleistungspflicht

Hilfeleistungspflicht (duty of assistance; duty to help s.o.), Bürgerpflicht des zumutbaren Zu- Hilfe- Kommens bei einem Unfall (wird von der Justiz durch die Ahndung der unterlassenen Hilfeleistung strafrechtlich (entsprechend des Paragraphen 323 c StGB) verfolgt). →Hilfestellung (Text Harald Rehn)

Hindernis

Hindernis (obstacle), Gegenstand oder Sache, die ein Weiterkommen verhindert; im Rettungssport Gegenstand oder Element für Disziplinen: 200 bis 250 cm breiter und 70 cm hoher an der Wasseroberkante farblich markierter und dort abschließender, schwimmender bei Wettkämpfen eingesetzter Gegenstand, der ein Durchschwimmen an der Wasseroberfläche in der Schwimmbahn nicht erlaubt und zum Abtauchen zwingt. (Text Harald Rehn)

Hindernisschwimmen

Hindernisschwimmen (obstacle swim), Rettungssportliche Wettkampfdisziplin über 50, 100 und 200 m in den jeweiligen Altersklassen, die auch als Staffelwettbewerb (für die AK 12 als 4 x 25 m und AK 13/14 bis 170 als 4 x 50 m ) im Schwimmbecken mit Hindernissen auf der Schwimmbahn ausgetragen wird. (Text Harald Rehn)

Hyperventilation

Hyperventilation (hyperventilation), griech. ὑπέρ hypér „über“ und lat. ventilare „fächeln“; über den Bedarf hinausgehende Zuführung an Atemluft, oft als Folge von psychischer Erregung oder Krankheiten; therapeutisch im Rahmen von Atmungsübungen eingesetzt. Gegensatz: →Hypoventilation Vor einer willkürlichen Hyperventilation vor längeren Tauchstrecken (→Tauchen) wird inzwischen abgeraten, da die damit verbundene respiratorische Alkalose zum hypoxiebedingten Verlust des Bewusstseins…

International Live Saving (ILS)

International Live Saving (ILS), Weltorganisation der Wasserrettung https://www.ilsf.org/,  legt die Wettkampfregeln für Weltmeisterschaften fest https://www.ilsf.org/sites/ilsf.org/files/Sports/Rules/The%20ILS%20Competition%20Rulebook%202015-2019%20Edition%20Revised%202017%20-%20Oct%2017%20rev.pdf (Text Harald Rehn)

International Live Saving Europe (ILSE)

International Live Saving Europe (ILSE), Europäische Wasserrettungsorganisation https://europe.ilsf.org/ Legt die Wettkampfregeln für europäische Wettkämpfe im Rettungssport fest https://www.dlrg.de/fileadmin/user_upload/DLRG.de/rettungssport_ab_2013/regelwerke/ILSE_Rulebook_v10.2__01-17__Final_1.pdf (Text Harald Rehn)

Kettentauchen

Kettentauchen (diving in formation of chain; “chaindiving”), Form des Absuchens eines offenen Gewässers mit geringer Sichttiefe durch eine Gruppe von Rettungsschwimmern, die in einer Linie mit dem Ziel des Auffindens eines Objektes am Grund tauchen; nach dem Auftauchen erfolgt das Ausrichten nach dem, der die kürzeste Tauchstrecke zurückgelegt hat und eine Rückwärtsorientierung um ca. 2…

Kleiderschwimmen

Kleiderschwimmen (swimming in clothes), Schwimmen in Arme und Beine bedeckender Bekleidung, Prüfungskriterium mit Zeitbegrenzung für das Erreichen eines Rettungsschwimmabzeichens, meist werden für das Kleiderschwimmen Köperanzüge aus weißem Leinen verwendet. (Text Harald Rehn)

Kombinierte Rettungsübung

Kombinierte Rettungsübung (rescue medley). Übung im Rettungsschwimmen, die verschiedene Disziplinen in Anlehnung an die Praxis des Wasserrettungsdienstes in sich vereint (z.B. anschwimmen, abtauchen, abschleppen, an Land bringen), erfordert eine vielseitige Ausprägung konditioneller und schwimmtechnischer Fähigkeiten; wird im Rettungssport auch als Wettkampfdisziplin in folgenden Formen ausgeübt: über 50 m bestehend aus 25 m Freistil und 25…

Kombinierte Staffel

Kombinierte Staffel (combined relay), im Rettungssport 4 x 25 m Staffel der AK 12, bei der der 1. und 3. Sportler Freistil und der 2. und 4. Sportler in Rückenlage ohne Armtätigkeit schwimmt. Mehr zum Thema: https://www.dlrg.de/mitmachen/rettungssport/informationen/disziplinen - Zugriff 30.11.2019 (Text Harald Rehn)

Kopfschleppgriff

Kopfschleppgriff (head tow; vice grip), Aktuell gelehrter Rettungsgriff, bei dem durch Handfassung am Kopf mit den Fingern unterm Kinn und den Daumen hinter den Ohren des Verunfallten ein bewusstloser Notfallpatient, der allein nicht schwimmfähig ist, durch einen Rettungsschwimmer in Rückenlage mittels Brustbeinschlag oder Rückenkraulbeinschlag mit Flossen über eine bestimmte Strecke im Wasser in Sicherheit abgeschleppt…

Kopfsprung

Kopfsprung (header), Sprung in bekanntes Gewässer mit nach vorn gestreckten Armen zwischen denen sich der Kopf in gerader Haltung (Verlängerung der Körperlängsachse) befindet, dient zur Erreichung einer möglichst großen Sprungweite, einer relativ großen Tauchtiefe und einem schnellen Erreichen einer im Wasser befindlichen Person. Mehr dazu: AHB Rettungsschwimmen der DLRG (https://docplayer.org/62300557-Ausbilderhandbuch-rettungsschwimmen.html - Zugriff 02.01.2020) (Text Harald…

Kreuzhebegriff

Kreuzhebegriff (crisscross lift grip), Griff und Bewegungsablauf zur Bergung eines Verunfallten aus einem Schwimmbecken, der mit Brust zur Beckenwand gesicherte Verunfallte wird an dessen gekreuzten Armen erfasst und nach einem dem Schwungholen ähnlichen Untertauchen so nach oben gezogen, dass er eine 180° Drehung vollzieht und er auf seinem Gesäß und Rücken auf dem Beckenrand abgelegt…

Meeresdisziplinen

Meeresdisziplinen (open water events), Aus dem Commonwelth hervorgegangene Wettkampfdisziplinen im Rettungssport. (Text Harald Rehn)